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Carlisle: „Dirk auf der Fünf bestes Szenario“

26.09.2017 || 17:35 Uhr von:

Am gestrigen Montag starteten die NBA-Teams mit dem so genannten Media Day in die Preseason. Dabei standen Spieler und Trainer den Pressevertretern Rede und Antwort. Gesprächsthemen gab es nach dem ereignisreichen Sommer viele. Zudem gab der eine oder andere Head Coach interessante Einblicke in seine taktischen Überlegungen.

Nowitzki als Center

So äußerte sich Rick Carlisle, Head Coach der Dallas Mavericks, zur Situation im Frontcourt. Zur Rolle von Nerlens Noel, mit dem sich die Mavs nicht auf einen langfristigen Vertrag einigen konnten, sagte Carlisle folgendes: „Ich bin nicht sicher, ob [Noel] starten wird. Zu diesem Zeitpunkt ist es für Dirk [Nowitzki] und uns als Team das beste Szenario, wenn er auf der Fünf spielt, und ich denke einfach nicht, dass Dirk von der Bank kommt, solange ich hier bin. Also gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Noel von der Bank kommen wird. Er sagte, dass er damit einverstanden ist.“ Nowitzki spielte bereits in den vergangenen Jahren häufiger als Center, wo seine Schnelligkeitsdefizite in der Verteidigung weniger zum Tragen kommen. Es ist also möglich, dass der einstige Power Forward nun überwiegend auf der Fünf spielen wird.

Paul und Harden unzertrennlich

Gespannt blickt die NBA-Welt in dieser Saison nach Houston. Denn dort hat sich das wohl beste Backcourt-Duo der Liga versammelt. Chris Paul und James Harden sind beides Aufbauspieler, die es gewöhnt waren, den Ball die meiste Zeit in ihren Händen zu halten. Können die beiden trotzdem zusammen funktionieren? Bei den Rockets ist man diesbezüglich optimistisch. „Wir haben noch an kleinen Dingen zu arbeiten, aber beide sind sehr gewillt zu tun, was immer es braucht, damit wir das bestmögliche Team sein können“, meinte Head Coach Mike D’Antoni.

General Manager Darey Morey verriet zudem, dass Paul und Harden den Sommer quasi durchgehend zusammen trainiert haben: „Sie haben den ganzen Sommer über das ganze Land und darüber hinaus verteilt in Hallen gespielt. Nach dem, was ich gesehen habe – und Trainer [Mike D’Antoni] hat sie sogar noch häufiger gesehen – sind wir 100-prozentig sicher, dass es funktionieren wird.“

Mehr Verantwortung für Blake Griffin

Nach dem Abgang des eben erwähnten Chris Paul ist Blake Griffin nun der Anführer der Los Angeles Clippers. Auf dem Feld bedeutet dies, dass der vielseitige Power Forward nun auch Aufgaben seines ehemaligen Mitspielers übernehmen soll. „Es wird Phasen geben, wo Blake der längste Spieler auf dem Feld ist. Wir wollen, dass er ein aggressiver Spieler ist, ein attackierender Spieler. Er wird manchmal den Ball nach vorne bringen“, teilte Clippers-Head Coach Doc Rivers mit.

Griffin zieht das Positive aus den Veränderungen im Sommer: „Wir werden ein anderes Team sein. Das liegt in der Natur der Sache, denn wir haben sehr viele neue Leute, aber das ist eine gute Sache. Wir hatten einigen Erfolg in der regulären Saison, aber keinen richtigen Erfolg. Nun ist ein guter Zeitpunkt, vorwärts zu gehen.“

LeBron zeigt Verständnis für Kyrie

Ein großes Team in Cleveland war selbstverständlich der Trade von Kyrie Irving und vor allem dessen Forderung nach einem Franchise-Wechsel. „Wie schon über die gesamte Vorsaison gesagt: Ich war bereit, ihm die Schlüssel zu übergeben an dem Punkt, wo er bereit dazu ist“, sagte Cavs-Superstar LeBron James zu den Medienvertretern. Dennoch reichte dies nicht, um Kyrie zum Bleiben zu überzeugen. „Ich habe mich mit ihm in Verbindung gesetzt, weil ich einfach einen kleinen Einblick bekommen wollte, warum er weggehen wollte. Im Grunde ließ er mich nur wissen, dass dies die Richtung war, in die er gehen wollte. Und das fand ich in Ordnung. Und es ist ein Geschäft. Ich verstehe das…der Junge wollte das tun, was das beste für seine Karriere ist.“

Gleichzeitig lobte LeBron das Management der Cavaliers für den Umgang mit der Situation sowie mit dem Gegenwert, den die Franchise für Irving erzielen konnte: „Ich rechne es unserem GM Koby [Altman] und dem Besitzer hoch an, [Irving] den Wechsel zu erlauben. Ich denke nicht, dass irgendjemand in der Organisation das kommen gesehen hat. Es war definitiv ein Schock, aber wir haben großartige Arbeit geleistet. Koby und die Jungs im Front Office haben ein tolles Trade-Paket für unser Team erzielt, um so komplett zu sein wie lange nicht mehr. Deswegen bin ich sehr begeistert.“

Die Cleveland Cavaliers bekamen von den Boston Celtics für Kyrie Irving den (noch verletzten) Allstar-Point Guard Isaiah Thomas, Jae Crowder, Ante Zisic und zwei Draft-Picks, unter anderem der ungeschützte Erstrunden-Pick der Brooklyn Nets für 2018.

Quelle: ESPN

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