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James Harden dominiert Portland

10.03.2014 || 09:11 Uhr von:
James Harden (Foto oben) lieferte am gestrigen Spieltag eine wahre Gala-Leistung ab. Seine Houston Rockets mussten beim 118:113-Heimsieg über die Portland Trail Blazers allerdings eine Extra-Schicht einlegen: Nachdem Pa...

James Harden (Foto oben) lieferte am gestrigen Spieltag eine wahre Gala-Leistung ab. Seine Houston Rockets mussten beim 118:113-Heimsieg über die Portland Trail Blazers allerdings eine Extra-Schicht einlegen: Nachdem Patrick Beverley (12 Pkt) einen potentiellen Gamewinner vergab, ging das Spiel beim Stand von 106:106 in die Verlängerung, wo sich die Rockets mit 12:7 durchsetzen konnten. Dass es diese Verlängerung überhaupt gab, lag vor allem an Harden, der allein  im vierten Viertel 17 Punkte auflegte. Zuvor lagen die Gäste noch mit 16 Zählern in Führung. Am Ende hatte Harden 41 Punkte (7/12 3FG), zehn Rebounds, sechs Assists und sechs Steals auf dem Konto, solche Werte gab es zum letzten Mal 1986, als keinem geringeren als Michael Jordan dieses Kunststück gelang. Auch Jeremy Lin machte ein gutes Spiel und kam von der Bank auf 27 Punkte, für die Gäste legte LaMarcus Aldridge 28 Punkte und zwölf Rebounds auf. Durch diesen Sieg haben die Rockets (44-19) Rang drei im Westen gefestigt und liegen zwei ganze Spiele vor Portland (42-21).

Nach einer erfolgreichen Aufholjagd im vierten Viertel haben die Chicago Bulls mit  95:88 gegen die Miami Heat gewonnen. Dabei führte der Meister zehn Minuten vor Schluss noch mit zwölf Punkten Vorsprung, ehe die Hausherren einen 13:0-Lauf hinlegten und das Spiel drehten. Nach dieser Schwächephase punktete aber auch der Meister wieder und ging erneut mit 88:86 in Führung. Diese glich Bulls-Guard Kirk Hinrich (11 Pkt, 4 Ast) 20 Sekunden vor Schluss mit einem Floater wieder aus, der letzte Angriff allerdings gehörte LeBron James (17 Pkt, 9 Reb, 8 Ast). Er zog gegen den starken  Jimmy Butler (Foto links, 16 Pkt, 11 Reb) zum Korb, doch der Verteidiger blieb Sieger in diesem Duell und schlug dem MVP das Leder aus der Hand. Verlängerung.

In der Extra-Zeit behielt Chicago durch eine beeindruckende Verteidigung die Oberhand, Miami traf in den fünf Minuten nur einen von acht Feldwürfen für zwei Punkte. Chicago hingegen kam auf neun Zähler und fügte den Heat somit deren dritte Niederlage in Folge zu. Joakim Noah glänzte mit 20 Punkten, zwölf Rebounds, sieben Assists und fünf Blocks, D.J. Augustin legte von der Bank 22 Zähler (4/6 3FG) auf. Gäste-Topscorer wurde Dwyane Wade (25 Pkt, 5 Reb, 4 Ast).

Im Kampf um die Tabellenführung im Osten schwächelte aber nicht nur Miami (43-17): Die Indiana Pacers (46-17) verloren bei den Dallas Mavericks mit 94:105 und konnten bereits vier Spiele in Folge nicht gewinnen. Nachdem die Mavs einen fast schon obligatorischen Vorsprung aus der Hand gaben, legten sie in den letzten fünf Minuten einen Gang zu und beendeten das Spiel mit einem 16:7-Lauf. Dirk Nowitzki traf nur drei seiner 14 Feldwürfe für insgesamt 14 Punkte und acht Rebounds, deutlich besser lief es für Monta Ellis (Foto links, 20 Pkt, 8 Reb). Bester Pacers-Akteur war Paul George (27 Pkt, 11 Reb). Mit diesem Sieg bleibt Dallas (38-26) im Westen auf einem Playoffplatz.

Eine faustdicke Überraschung gab es für die Zuschauer im Staples Center zu sehen: Dort besiegten die Los Angeles Lakers die Oklahoma City Thunder mit 114:110. Ein Mann lief an diesem Abend besonders heiß: Lakers-Guard Jodie Meeks legte einen Karrierebestwert von 42 Punkten auf (6/11 3FG, 14/14 FT), 20 davon im dritten Viertel, welches die Lakers mit 36:19 für sich entschieden. Zwar kamen die Thunder durch einen 10:0-Lauf im Schlussabschnitt wieder heran, konnten dem Spiel aber keine entscheidende Wende aufdrücken. Da half auch Kevin Durants Triple-Double nichts (27 Pkt, 10 Reb, 12 Ast), auch Serge Ibakas gute Vorstellung (21 Pkt, 15 Reb) verpuffte. Für die Hausherren konnte neben Meeks auch Pau Gasol (20 Pkt, 11 Reb) überzeugen.

Ein Triple-Double erzielte auch Kyle Lowry (Foto links) beim einzigen Auswärtssieg des Spieltags: Beim 111:104 seiner Toronto Raptors bei den Minnesota Timberwolves legte der Aufbauspieler 20 Punkte, zwölf Rebounds und elf Assists auf. Unterstützung erhielte Lowry in Person von All-Star DeMar DeRozan, der auf 25 Zähler und sieben Rebounds kam. Minnesotas Big Man Kevin Love verpasste ein weiteres Triple-Double nur um einen Assist (26 Pkt, 11 Reb, 9 Ast).

Den vierten Sieg in Folge durften die Golden State Warriors (40-24) feiern,  die mit 113:107 gegen die Phoenix Suns (36-26) gewannen. Letztere sind dadurch aus den Playoffplätzen herausgerutscht. Bei den Siegern war auf Klay Thompson (22 Pkt, 4/6 3FG) und David Lee (26 Pkt, 9 Reb) Verlass, die Offensive der Gäste wurde von Gerald Green (25 Pkt, 6 Reb) und Goran Dragic (24 Pkt, 6 Ast) angeführt.

Auch die Brooklyn Nets haben ihre gute Form bestätigt und ihren siebten Sieg aus den letzten zehn Spielen eingefahren. Sie hatten die Sacramento Kings zu Gast und gewannen mit 104:89. Zum entscheidenden Mann avancierte ausgerechnet Marcus Thornton (Foto links), der Ende Februar von Sacramento nach Brooklyn getradet wurde. Der Shooting Guard kam von der Bank und legte 27 Punkte auf (5/8 3FG), was nur von Kings-Center DeMarcus Cousins (28 Pkt) getoppt wurde. Dieser griff zudem beeindruckende 20 Rebounds ab.

Die dritte Verlängerung des Spieltags gab es beim Gastspiel der Denver Nuggets bei den New Orleans Pelicans. Dessen Spieler Anthony Morrow (14 Pkt) hatte das Spiel eine Sekunde vor Schluss mit einem Sprungwurf ausgeglichen (94:94). In der darauffolgenden Extra-Schicht setzten sich dann die Hausherren mit 17:13 durch. Anthony Davis dominierte das Spiel mit 32 Punkten und 17 Rebounds, Denvers Kenneth Faried (22 Pkt, 14 Reb) hielt nur bedingt dagegen.

Ein 118:111-Heimsieg gelang den Boston Celtics über die Detroit Pistons. Rajon Rondo (11 Pkt) glänzte mit überragenden 18 Assists, die meisten Celtics-Punkte erzielte Jeff Green (27 Pkt). Den Topscorer des Spiels stellte Josh Smith (28 Pkt, 11 Reb), Center Andre Drummond (18 Pkt) holte 22 Rebounds.

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