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Ludwigsburg beendet Neptunas‘ Siegesserie

10.01.2018 || 15:13 Uhr von:
Dwayne Evans, MHP RIESEN Ludwigsburg
Am zehnten Spieltag der Champions League konnte Ludwigsburg die Heimserie von Klaipeda brechen. Oldenburg gewann einen Krimi in Izmir und Bonn erlitt in Nymburk eine punktereiche Niederlage.

Zwei Siege und eine Niederlage ist die Bilanz der deutschen Teams am Dienstag des 10. Spieltags in der Basketball Champions League. Am heutigen Mittwoch empfängt medi bayreuth noch Olimpija Ljubljana.

Ludwigsburg schlägt heimstarke Litauer

In der aktuellen Champions League-Saison hatte Neptunas Klaipeda zuhause alle Spiele gewonnen, bis die MHP RIESEN Ludwigsburg in die Küstenstadt reisten. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel setzten die BBL-Dritten im zweiten Abschnitt die Vorentscheidung. 20:10 endeten die zehn Minuten für die RIESEN, die sich nach der Halbzeit noch weiter absetzen konnten. Immer wieder hielt Ludwigsburgs Defense die Litauer über längere Zeit ohne Punkte. Auch im letzten Viertel konnten die Gastgeber den Rückstand nicht verringern und mussten sich Ludwigsburg mit 71:87 geschlagen geben.

Vier RIESEN kamen auf zweistellige Punkte, mit 15 war Dwayne Evans der erfolgreichste. Ronaldas Seibutis kam für Klaipeda ebenfalls auf 15 Punkte. Ihre schwache Dreierquote von 23,5 Prozent konnte das Team von John Patrick mit 60,5 Prozent Treffern aus der Zweierdistanz wettmachen. Mit dem achten Sieg im zehnten Spiel übernehmen die Ludwigsburger zumindest bis zum Mittwoch die Führung in Gruppe A. Iberostar Tenerife kann mit einem Sieg gegen Gaziantep allerdings wieder vorbeiziehen. Mit einem Heimsieg gegen Ventspils können die RIESEN am kommenden Dienstag die Qualifikation für die Playoffs bereits drei Spieltage vor Schluss sicherstellen.

Oldenburg gewinnt Krimi

Ein wahres auf und ab der Gefühle erlebten die EWE Baskets Oldenburg in Izmir. Bei Pinar Karsiyaka unterlagen die Niedersachsen das zweite Viertel 26:18 und sahen sich zwischenzeitlich mit zwölf Punkten im Rückstand. Doch noch vor der Pause halbierten die Oldenburger den Rückstand und drehten in der zweiten Halbzeit die Partie. 4:40 Minuten vor dem Ende hatten sich die Gäste auf 13 Punkte abgesetzt. Durch einen 14:0-Lauf der Türken sahen sich die Baskets eine Minute vor dem Ende allerdings wieder mit einem Rückstand konfrontiert. Ein schwerer Layup von Frantz Massenat sorgte für den 85:86-Endstand, denn Berk Ugurlu konnte den freien Dreier für Pinar zum Sieg nicht verwandeln.

Wieder einmal führte Rickey Paulding mit 24 Punkten Oldenburgs Scorerliste an. Weitere Säulen des Oldenburger Angriffs waren Frantz Massenat mit 18 und Rasid Mahalbasic mit 17 Punkten. Bei den Gastgebern erzielte Dominic Waters 23 Punkte und war damit erfolgreichster Schütze seines Teams. Zum Wiedersehen mit Bryon Allen, der Oldenburg vor wenigen Wochen verlassen hatte, kam es aufgrund eines Fußbruches nicht. Der ehemalige Ludwigsburger DJ Kennedy nahm sich zu Beginn des vierten Viertels mit einem Unsportlichen und Technischen Fouls, was seit dieser Saison zur automatischen Disqualifikation führt, selbst aus dem Spiel. Mit dem siebten Sieg überholt Oldenburg Izmir und wird den zehnten Spieltag auf Platz zwei der Gruppe A beenden. Am kommenden Dienstag reisen die Norddeutschen zu Verfolger Murcia.

Bonn verliert Offensivspektakel

Die Telekom Baskets Bonn mussten im Kampf um die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen. Beim Gruppen-Dritten CEZ Nymburk unterlagen die Rheinländer 106:98. Beim Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Point Guard Eugene Lawrence gerieten die Bonner bereits im ersten Viertel in Rückstand. 30:24 stand es für die Tschechen nach zehn Minuten. Auch im zweiten Viertel kamen die Gastgeber auf 25 Punkte und bauten den Vorsprung zweistellig aus. In der zweiten Halbzeit konnten die Bonner zwar noch zwei Punkte aufholen, doch kassierten erneut 23 und 28 Punkte pro Viertel.

Sechs Bonner konnten zweistellig scoren. Julian Gamble mit 18 und Tomislav Zubcic mit 17 Punkten waren dabei die Erfolgreichsten. Dardan Berisha wurde mit 24 Punkten Topscorer der Partie. Bonn sicherte sich nur 18 Defensivrebounds, während die Gastgeber elfmal beim Offensivrebound erfolgreich waren. 73,8 Prozent aus der Zweierdistanz war Nymburks Rezept für den siebten Sieg. Bonn bleibt dagegen bei drei Erfolgen und wird damit am Ende des Spieltags zwei Erfolge hinter dem Vierten liegen. In den verbleibenden vier Spielen geht es für die Magentafarbenen noch zu zwei Auswärtsspielen bei den drei Topteams.

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