BASKETBALL.DE ist Partner von Sportforen.de. Ehemalige Nutzer von crossover-online.de und Nutzer von sportforen.de können sich auch auf BASKETBALL.DE mit ihren bestehenden Login-Daten anmelden.
Anmelden oder registrieren

Top-Teams

Mit 351 Division-I-Teams ist die NCAA eine scheinbar unüberschaubare Basketballliga. Doch ein paar Namen stechen aus dieser breiten Masse dank ihrer Titel, Geschichte und Ex-Spieler hervor. Zwölf der wichtigsten College-Basketball-Programme der USA stellt basketball.de im Folgenden vor.

University of Connecticut – Connecticut Huskies (American Athletic Conference)

In Connecticut wird seit 1901 Basketball gespielt, doch erst jüngst avancierte „UCONN“ zu einer wahren Macht im College-Basketball. Denn mit vier NCAA-Titeln in den letzten 20 Jahren ist Connecticut auf nationaler Ebene die erfolgreichste Uni der vergangenen beiden Dekaden.

1999 gewannen die Huskies, angeführt vom späteren NBA-Champ Richard „Rip“ Hamilton und dem langjährigen Head Coach Jim Calhoun, dank eines knappen Siegs gegen Duke den ersten Titel der Uni-Geschichte; 2004 waren beim zweiten Titelgewinn Emeka Okafor und Ben Gordon die prägenden Figuren. Und bei den Titelgewinnen 2011 und 2014 war es mit dem Berliner Niels Giffey ein deutscher College-Korbjäger, der den beiden taktgebenden Point Guards Kemba Walker und Shabazz Napier den Rücken freihielt.

Gerade während Giffeys Zeit gab es dabei einige eingreifende Veränderungen in Storrs: So übernahm mit Kevin Ollie nicht nur ein neuer Coach das Ruder; seit 2013 spielt das langjährige Big-East-Mitglied in der neu gegründeten American Athletic Conference.

Coach:

Kevin Ollie (2010 – 2012 Assistant, seit 2012 Head Coach)

Bekannte Spieler:

Clifford Robinson (1985 – 1989), Donyell Marshall (1991 – 1994), Ray Allen (1993 – 1996), Richard Hamilton (1996 – 1999), Khalid El-Amin (1997 – 2000), Ben Gordon (2001 – 2004), Emeka Okafor (2001 – 2004), Rudy Gay (2004 – 2006), Kemba Walker (2008 – 2011), Andre Drummond (2011 –2012), Shabazz Napier (2010 – 2014), Niels Giffey (2010 – 2014)

Championships:

Conference (1941, 1948, 1949, 1951 – 1960, 1963 – 1967, 1970 als Mitglied der Yankee Conference; 1976, 1979, 1990, 1996, 1998, 1999, 2002, 2004, 2011 als Mitglied der Big East )
NCAA-Tournament (1999, 2004, 2011, 2014)

Duke University – Duke Blue Devils (Atlantic Coast Conference)

Die blauen Teufel aus Durham, North Carolina, gelten mittlerweile seit Jahrzehnten als eine der Eliteunis im College-Basketball. Neben der exzellenten akademischen Reputation hat dies vor allem mit einem Mann zu tun: Chef-Coach Mike Krzyzewski. Der Mann mit dem konsonantenreichen Nachnamen (sprich: „Sch’schefski“) ist seit 1980 im Amt – eine Zeit, als Dirk Nowitzki, Kobe Bryant und Tim Duncan gerade ihre ersten Gehversuche tätigten. Seither blickt „Coach K“ auf fünf NCAA-Titel (1991, 1992, 2001, 2010 und 2015), zwölf Final-Four-Teilnahmen, 14 ACC-Tournament-Titel und mehr als 1-000 Siege zurück.

Zwar sind die elitären „Dukies“ nach wie vor das wohl beliebteste „Hassobjekt“ im College-Basketball. Auf Grund der zahlreichen Erfolge – und nicht zuletzt auch dank Krzyzewskis Tätigkeit als US-Nationaltrainer – ist Duke aber auch heute noch eine der Top-Adressen für die besten Highschool-Spieler des Landes, wie die erfolgreiche Freshman-Klasse um Jahlil Okafor, Justise Winslow und Tyus Jones mit ihrem Titelgewinn 2015 gezeigt hat.

Coach:

Mike Krzyzewski (seit 1980 Head Coach)

Bekannte Spieler:

Danny Ferry (1985 – 1989), Christian Laettner (1988 – 1992), Robert „Bobby“ Hurley (1989 – 1993), Grant Hill (1990 – 1994), Elton Brand (1997 – 1999), Shane Battier (1997 – 2001), Jay Williams (1999 – 2002), J.J. Redick (2002 – 2006), Kyrie Irving (2010 – 2011), Jabari Parker (2013 – 2014)

Championships:

Conference (1960, 1963, 1964, 1966, 1978, 1980, 1986, 1988, 1992, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2009, 2010, 2011 als Mitglied der ACC)
NCAA-Tournament (1991, 1992, 2001, 2010, 2015)

University of Florida – Florida Gators (Southeastern Conference)

Obwohl an der University of Florida seit 1915 Basketball gespielt wird, war sie lange Zeit primär als Football-Hochburg gekannt. Dies änderte sich, nach jahrelangen Hochs und Tiefs, unter Head Coach Billy Donovan. Zwischen 1998 und 2007 konnten die Gators in jedem Jahr in das NCAA-Tournament einziehen, womit sie die sechstlängste Serie der NCAA-Geschichte aufstellten. Doch damit nicht genug: Nachdem die Gators 2000 noch im Finale unterlegen gewesen war, holte die Mannschaft um Joakim Noah, Al Horford und Corey Brewer 2006 und 2007 gleich zwei Titel hintereinander nach Gainesville.

Die Gators sind als Gründungsmitglied seit 1932 in der SEC vertreten und konnten bisher vier Conference-Championships erringen, zuletzt 2014. An diese Erfolge möchten die Gators nun auch unter Head Coach Michael White anknüpfen, der nach 19 Jahren Billy Donovan beerbte, welcher zu den Oklahoma City Thunder in die NBA gewechselt ist.

Coach:

Michael White (seit 2015)

Bekannte Spieler:

Neal Walk (196 6– 1969), Mike Miller (1998 – 2000), Udonis Haslem (1998 – 2002), David Lee (2001 – 2005), Joakim Noah (2004 – 2007), Corey Brewer (2004 – 2007), Al Horford (2004 2007), Chandler Parsons (2007 – 2011)

Championships:

Conference (2005 – 2007, 2014)
NCAA-Tournament (2006, 2007)

Indiana University – Indiana Hoosiers (Big Ten Conference)

Es ist mittlerweile knapp 40 Jahre her, doch noch immer sind die „Hoosiers“ stolz darauf, 1975/76 die letzte „perfekte Saison“ absolviert zu haben. Damals, auf dem Weg zur dritten Meisterschaft, verlor die Mannschaft um Scott May und Kent Benson weder in der Hauptrunde noch im NCAA-Tournament eine einzige Partie. Auch in der 80er und 90er Jahren blieben die Hoosiers unter der cholerischen Coaching-Legende Bob Knight eines der Top-Programme des Landes; 1981 und 1987 holten sie sogar die Titel Nummer vier und fünf ins beschauliche College-Städtchen Bloomington.

Seit Knights umstrittenen Ende im Jahre 2000 suchen die Hoosiers noch nach ihrer Dominanz von einst, wobei vor allem der Skandal um die Rekrutierungspraktiken des ehemaligen Head Coaches Kelvin Sampson (2006 bis 2008) das Programm, auf Grund der damit verbundenen Sanktionen, um einige Jahre zurückwarf. Zuletzt befanden sich die Hoosiers dank eines erstarkenden Talentzustroms jedoch wieder auf dem Weg dorthin, wo sie eigentlich hingehören: an die Spitze der Big Ten.

Coach:

Tom Crean (seit 2008)

Bekannte Spieler:

Don Schlundt (1952 – 1955), Walt Bellamy (1958 – 1961), Scott May (1972 – 1976), Kent Benson (1973 – 1977), Isiah Thomas (1979 – 1981), Steve Alford (1983 – 1987), Calbert Cheaney (1989 – 1993), Jared Jeffries (2000 – 2002), Eric Gordon (2007 – 2008), Victor Oladipo (2010 – 2013), Cody Zeller (2011 – 2013)

Championships:

NCAA-Tournament (1940, 1953, 1976, 1981, 1987)

University of Kansas – Kansas Jayhawks (Big-12 Conference)

1898 gegründet, ist das Basketball-Programm der University of Kansas eines der ältesten des Landes. Ihr erster Head Coach war dabei kein Geringerer als der Erfinder des Basketballs, Dr. James Naismith. Dass Dr. Naismith bis heute der einzige Kansas-Coach mit einer negativen Bilanz ist, unterstreicht den jahrzehntelangen Erfolg des Programms.

Bereits in den 50er Jahren stand Kansas, angeführt von späteren NBA-Stars wie Clyde Lovellette und Wilt Chamberlain, dreimal im Final Four und gewann einen Titel. 1988 und zuletzt 2008, durch einen dramatischen Finalsieg gegen Derrick Roses Memphis Tigers, kamen zwei weitere NCAA-Meisterschaften hinzu. Vor allem in der eigenen Conference, der Big-12, zu deren Gründungsmitgliedern Kansas zählt, dominieren die Jayhawks jedoch. Unter Head Coach Bill Self stand Kansas in den letzten elf Jahren am Saisonende stets an der Tabellenspitze und gewann sechsmal das Big-12-Tournament.

Coach:

Bill Self (seit 2003)

Bekannte Spieler:

Clyde Lovellette (1949 – 1952), Wilt Chamberlain (1956 – 1958), Jo Jo White (1965 – 1969), Danny Manning (1984 – 1988), Jacques Vaughn (1993 – 1997), Raef LaFrentz (1994 – 1998), Paul Pierce (1995 – 1998), Nick Collison (1999 – 2003), Mario Chalmers (2005 – 2008), Andrew Wiggins (2013 – 2014)

Championships:

Conference (1908 – v1912, 1914, 1915, 1922 – 1927 als Mitglied der Missouri Valley; 1931 – 1934, 1936 – 1938, 1940 – 1943, 1946, 1950, 1952 – 1954, 1957, 1960, 1966, 1967, 1971, 1974, 1975, 1981, 1984, 1986, 1992 als Mitglied der Big Six / Seven / Eight; 1997 – 1999, 2006 – 2008, 2010, 2011, 2013 als Mitglied der Big 12)
NCAA-Tournament (1952, 1988, 2008)

University of Kentucky – Kentucky Wildcats (Southeastern Conference)

Kein Basketball-Programm schrieb in den letzten Jahren so viele Schlagzeilen wie die Kentucky Wildcats. Denn das 1903 gegründete Basketball-Programm feierte 2012 nicht nur den achten Titel seiner Geschichte. Unter Head Coach John Calipari gehört Kentucky derzeit auch zu den beliebtesten Adressen bei potentiellen zukünftigen NBA-Stars. Kein Wunder, denn keine Uni „produzierte“ in den letzten Jahren annähernd so viele Draft-Picks wie „UK“.

Und auch sportlich zahlt sich das starke Recruiting aus: In der Saison 2014/15 gewannen die Wildcats alle 38 Spiele, ehe sie im Halbfinale scheiterten. Doch nicht erst unter Calipari ist Kentucky eine große Nummer geworden. Bereits in den 40er und 50er Jahren gewannen die Wildcats unter Adolph Rupp (Head Coach von 1930 – 1972) vier Titel in elf Jahren; in den Jahren 1978, 1996 und 1998 kamen drei weitere hinzu. Insgesamt konnte Kentucky sowohl die Sweet Sixteen (41) als auch die Elite Eight (36) häufiger erreichen als alle anderen Unis, und auch die 63 Teilnahmen am NCAA-Tournament sind ein Rekord.

Coach:

John Calipari (seit 2009)

Bekannte Spieler:

Frank Ramsey (1950 – 1953), Cliff Hagan (1950 – 1954), Pat Riley (1964 – 1967), Dan Issel (1967 – 1970), Jamal Mashburn (1990 – 1993), Antoine Walker (1994 – 1996), Tayshaun Prince (1998 – 2002), Rajon Rondo (2004 – 2006), John Wall (2009 – 2010), DeMarcus Cousins (2009 – 2010), Eric Bledsoe (2009 – 2010), Anthony Davis (2011 – 2012)

Championships:

Conference (1921, 1933, 1937, 1939, 1940, 1942, 1944 – 1950, 1952, 1954, 1955, 1957, 1958, 1962, 1964, 1966, 1968 – 1973, 1975, 1977, 1978, 1984, 1986, 1992 – 1995, 1997 – 1999, 2001, 2003, 2004, 2010, 2011, 2015)
NCAA-Tournament (1948, 1949, 1951, 1958, 1978, 1996, 1998, 2012)

University of Louisville – Louisville Cardinals (Atlantic Coast Conference)

Bevor die Louisville Cardinals 2014 in die ACC wechselten, verabschiedeten sie sich standesgemäß aus der Big East Conference: mit dem NCAA-Titel 2013. Mit diesem Erfolg, der dritten nationalen Meisterschaft der Uni-Geschichte nach 1980 und 1986, sorgte Louisville zudem wieder für ein gewisses Gleichgewicht im Bundesstaat Kentucky, wo sie mit den Kentucky Wildcats aus Lexington eine traditionsreiche Rivalität pflegen.

Das Sagen in Louisville hat Head Coach Rick Pitino, der die Geschicke der Cardinals seit 2001 leitet und dort eine gefürchtete Pressverteidigung installiert hat. Basketball an der University of Louisville gibt es schon seit 1911, und kaum eine Universität konnte ein so konstantes Basketball-Programm aufbauen. Schon 19 Mal gewannen die Cardinals ihre Conference, und 40 Mal durften sie am NCAA-Tournament teilnehmen – zehnmal führte der Weg sogar bis ins Final Four.

Coach:

Rick Pitino (seit 2001)

Bekannte Spieler:

Wes Unseld (1965 – 1968), Darrel Griffith (1976 – 1980), Pervis Ellison (1985 – 1989), Francisco Garcia (2002 – 2005), Earl Clark (2006 – 2009), Peyton Siva (2009 – 2013), Gorgui Dieng (2010 – 2013), Russ Smith (2010 – 2014)

Championships:

Conference (1928, 1929, 1978, 1980, 1981, 1983, 1986, 1988 – 1990, 1993 – 1995, 2003, 2005, 2009, 2012 – 2014; bis 2013 Mitglied der Big East, ab 2014 Mitglied der ACC)
NCAA-Tournament (1980, 1986, 2013)

University of Michigan – Michigan Wolverines (Big Ten Conference)

Es gibt kaum auffälligere Trikots als die neongelben Leibchen der Michigan Wolverines. Aber nicht nur deshalb ist Michigan, das 1896 zu den Gründungsmitgliedern der Big Ten Conference zählte, eines der bekanntesten Programme im College-Basketball. Nachdem Michigan 1989 zum ersten und bislang einzigen Mal den NCAA-Titel gewann, schrieben die Wolverines vor allem zu Beginn der 1990er Jahre Schlagzeilen:

1991 stürmten sie mit fünf Freshmen – Juwan Howard, Ray Jackson, Jimmy King, Jalen Rose und Chris Webber – bis ins Finale; dieses Ergebnis wiederholten sie im Folgejahr. Dabei machten die so genannten „Fab Five“ jedoch nicht nur mit ihrem Erfolg und Talent auf sich aufmerksam, sondern auch durch ihren unkonventionellen Stil und ihr Auftreten. An die Erfolge der „Fab Five“ konnte Michigan unter Head Coach John Beilein erst 2013 anknüpfen, als die Wolverines zum sechsten Mal im NCAA-Finale stand – aber gegen Louisville unterlag.

Coach:

John Beilein (seit 2007)

Bekannte Spieler:

Cazzie Russell (1963 – 1966), Rudy Tomjanovich (1967 – 1970), Phil Hubbard (1975 – 1979), Glen Rice (1985 – 1989),  Jimmy King (1991 – 1995), Jalen Rose (1991 – 1994), Chris Webber (1991 – 1993), Ray Jackson (1991 – 1995), Juwan Howard (1991 – 1994), Trey Burke III (2011 – 2013), Nik Stauskas (2012 – 2014)

Championships:

Conference (1921, 1926, 1927, 1929, 1948, 1964, 1965, 1966, 1974, 1977, 1985, 1986, 1998)
NCAA-Tournament (1989)

Michigan State University – Michigan State Spartans (Big Ten Conference)

Obwohl die Geschichte der Big Ten bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, ist die Michigan State University aus East Lansing erst seit 1950 Mitglied, als sie nach dem Rückzug der University of Chicago den vakanten zehnten Platz einnahm.

Heute sind die Spartans aus der Big Ten jedoch nicht mehr wegzudenken. Denn im Frühjahr 2015 erreichten sie zum neunten Mal in ihrer Geschichte – und zum siebten Mal seit 1999 – das Final Four. Garant hierfür ist vor allem Head Coach Tom Izzo, der MSU seit 1995 auf den Grundlagen von harter Verteidigung, Teamarbeit und Disziplin zu einem überaus erfolgreichen Programm formte und 2000 sogar NCAA-Titel führte – dem bislang letzten eins Big-Ten-Mitglieds.

Coach:

Tom Izzo (1983 – 1995 Assistant, seit 1995 Head Coach)

Bekannte Spieler:

Earvin „Magic“ Johnson (1977 – 1979), Scott Skiles (1982 – 1986), Steve Smith (1987 – 1991), Morris Peterson (1995 – 2000), Mateen Cleaves (1996 – 2000), Jason Richardson (1999 – 2001), Zach Randolph (2000 – 2001), Alan Anderson (2001 – 2005), Shannon Brown (2003 – 2006), Draymond Green (2008 – 2012), Keith Appling (2010 – 2014), Gary Harris (2012 – 2014)

Championships:

Conference (1999, 2000, 2012, 2014)
NCAA-Tournament (1979, 2000)

University of North Carolina – North Carolina Tar Heels (Atlantic Coast Conference)

Wenn es um die Frage nach dem ruhmreichsten College-Basketball-Programm geht, darf die University of North Carolina in der Diskussion in keinem Fall fehlen. Bereits 1957, kurz nach der Gründung der Atlantic Coast Conference (ACC), stand die UNC erstmals an der Spitze der NCAA. 1982 war es dann ein gewisser Michael Jordan, der die Tar Heels und ihren legendären Head Coach Dean Smith erneut auf den College-Basketball-Olymp schoss. Und insbesondere in den 1990ern und 2000ern zementierte die Uni aus Chapel Hill mit neun Final-Four-Teilnahmen und drei Titeln (1993, 2005 und 2009) ihren Platz unter den Großen der NCAA.

Das Sagen an der Seitenlinie hat dabei seit 2003 Roy Williams, der zuvor schon elf Jahre lang als Assistent von Smith gedient hatte. Er lotste nicht nur zahlreiche Top-Rekruten nach Chapel Hill, sondern etablierte auch das heute typische schnelle und laufintensive Spiel der Tar Heels.

Coach:

Roy Williams (1978 – 88 Assistant, seit 2003 Head Coach)

Bekannte Spieler:

Larry Brown (1960 – 1963), George Karl (1970 – 1973), Robert „Bob“ McAdoo (1971 – 1972), Mitch Kupchak (1972 – 1976), James Worthy (1979 – 1982), Michael Jordan (1981 – 1984), Henrik Rödl (1989 – 1993), Jerry Stackhouse (1993 – 1995), Rasheed Wallace (1993 – 1995), Ademola Okulaja (1995 – 1999), Vince Carter (1995 – 1998), Antawn Jamison (1995 – 1998), Marvin Williams (2004 – 2005), Danny Green (2005 – 2009), Tyler Hansbrough (2005 – 2009), Ty Lawson (2006 – 2009), Deon Thompson (2006 – 2010), Brandan Wright (2006 – 2007), Tyler Zeller (2008 – 2012), John Henson (2009 – 2012), Harrison Barnes (2010 – 2012), Kendall Marshall (2010 – 2012)

Championships:

Conference (1957, 1967, 1968, 1969, 1972, 1975, 1977, 1979, 1981, 1982, 1989, 1991, 1994, 1997, 1998, 2007, 2008)
NCAA-Tournament (1957, 1982, 1993, 2005, 2009)

Syracuse University – Syracuse Orange (Atlantic Coast Conference)

1900 gegründet, zählt das Team aus dem Bundesstaat New York zu den ältesten und erfolgreichsten der NCAA-Geschichte. Denn nur vier Programme haben mehr Division-I-Siege auf ihrem Konto; seit den 1970er Jahren standen die Orange, welche bis 2005 noch „Orangemen“ genannt wurden, zudem in jeder Dekade im Final Four. 2003 gelang dem Team von Coaching-Urgestein Jim Boeheim (seit 1976 im Amt) sogar der ganz große Coup, als die Mannschaft um Supertalent Carmelo Anthony den bislang einzigen NCAA-Titel der Uni-Geschichte errang. 1987 gegen Indiana und 1996 gegen Kentucky hatte „Cuse“ noch den Kürzeren gezogen.

2013 verließ das einstige Gründungsmitglied schließlich die Big East Conference im Zuge ihrer Umstrukturierung und schloss sich der ACC an. Am Spielsystem hat dieser Wechsel indes nichts Wesentliches geändert, baut Syracuse doch weiterhin auf die berühmt-berüchtigte Zonenverteidigung.

Coach:

Jim Boeheim (1969 – 1976 Assistant, seit 1976 Head Coach)

Bekannte Spieler:

Billy Gabor (1943 – 1948), Rony Seikaly (1984 – 1988), Sherman Douglas (1985 – 1989), Derrick Coleman (1986 – 1990), Billy Owens (1988 – 1991), Carmelo Anthony (2002 – 2003), Dion Waiters (2010 – 2012), Michael Carter-Williams (2011 – 2013)

Championships:

Conference (1981, 1988, 1992, 2005, 2006 als Mitglied der Big East)
NCAA-Tournament (2003)

University of California, Los Angeles (UCLA) – UCLA Bruins (Pac-12 Conference)

Betrachtet man die gesammelten Meisterschaften, stellt die UCLA das mit Abstand erfolgreichste Basketball-Programm des Landes. Angeführt von Legenden wie Lew Alcindor (später bekannt als Kareem Abdul-Jabbar), Bill Walton und natürlich, allen voran, dem legendären Head Coach John Wooden, gewannen die Bruins zwischen 1964 und 1975 unfassbare zehn Titel in zwölf Jahren – davon sieben in Folge!

Seit Woodens Rücktritt 1975 sprangen für die Bruins auf nationaler Eben zwar „nur“ noch sechs Final-Fours, zwei Finalteilnahmen und ein Titel (1995) heraus. Dank ihrer goldenen Jahre ist die UCLA jedoch in allen Rekordlisten weiterhin präsent und konnte in der jüngeren Vergangenheit mit Spielern wie Russell Westbrook und Kevin Love zumindest zeitweise den Weg zurück an die nationale Spitze finden.

Coach:

Steve Alford (seit 2013)

Bekannte Spieler:

Walt Hazzard (1961 – 1964), Gail Goodrich (1962 – 1965), Lew Alcindor / Kareem Abdul-Jabbar (1966 – 1969), Sidney Wicks (1968 – 1971), Bill Walton (1971 – 1974), Jamaal Wilkes (1971 – 1974), Marques Johnson (1973 – 1977), Reggie Miller (1983 – 1987), Russell Westbrook (2006 – 2008), Kevin Love (2007 – 2008)

Championships:

Conference (1921 – 1923, 1925 – 1927, 1945, 1950, 1952, 1956, 1962 – 1979, 1983, 1987, 1992, 1995 – 1997, 2006, 2008, 2014)
NCAA-Tournament (1964, 1965, 1967 – 1973, 1975, 1995)

Basketball.de - Footer-Icon
entwickelt von Markenwirt, Werbeagentur Bamberg
Copyright 1998-2016 BASKETBALL.de. Alle Rechte vorbehalten. Für den Sport!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.