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Top-Conferences

Alleine die höchste Spielklasse des College-Basketballs, die NCAA Division I, zählt ganze 32 Conferences. Doch während die kleinen und mittelgroßen Ligen um Aufmerksamkeit kämpfen müssen, dominieren vor allem sieben Top-Conferences die College-Basketball-Landschaft. Seit mehr als zwei Dekaden stellen sie die NCAA-Meister.

Atlantic Coast Conference (ACC)

Das Herz der ACC schlägt traditionell an den atlantischen Küstenstaaten – und dort insbesondere im Bundesstaat North Carolina, wo mit den legendären Erzrivalen North Carolina und Duke (jeweils fünf NCAA-Titel), North Carolina State (zwei Titel) und Wake Forest (Alma Mater von Tim Duncan und Chris Paul) vier namhafte Programme ansässig sind.

Zudem ist die ACC seit Jahren in den Ostküstenstaaten Florida (Miami, Florida State), South Carolina (Clemson), Georgia (Georgia Tech), Virginia (Virginia, Virginia Tech) und Massachusetts (Boston College) präsent – und seit 2013 sogar im Mittleren Westen. Denn keine Liga profitierte so vom Zusammenbruch der Big East (siehe unten) wie die ACC, die mit Notre Dame (ansässig in Indiana), Pittsburgh (Pennsylvania), Syracuse (New York) und Louisville (Kentucky) vier Top-Programme aufnahm und ihren geographischen Fußabdruck vergrößerte.

Mit nunmehr 15 Mitgliedern ist die ACC die größte Conference. Da die ACC-Saison jedoch nur 18 Spiele umfasst, treten die meisten Mannschaften nur je einmal gegeneinander an (dies gilt natürlich nicht für Duke und North Carolina!).

Nach der Hauptrunde kürt die ACC ihren Meister im ACC-Tournament. Die erste Runde des Turniers tragen die sechs schlechtesten Teams untereinander aus. In der zweiten Runde spielen die Sieger der ersten Runde dann gegen die an Nummer fünf, sechs und sieben gesetzten Teams (z.B. #12 vs. #5 und #9 vs. #8). Im Viertelfinale greifen zum ersten Mal die vier besten Teams der regulären Saison ein und spielen gegen die Sieger der zweiten Runde, ehe Halbfinale und Finale folgen.

ACC-Tournament-Sieger der letzten fünf Jahre:

2015: Notre Dame
2014: Virginia
2013: Miami
2012: Florida State
2011: Duke

Die letzten fünf NCAA-Sieger aus der ACC:

2015: Duke (fünfter Titel)
2010: Duke
2009: North Carolina (fünfter Titel)
2005: North Carolina
2002: Maryland*(erster Titel)

* seit 2014 in der Big Ten

Big Ten Conference

1896 gegründet, ist die Big Ten Conference die älteste Conference der NCAA. Mit Illinois, Indiana, Iowa, Michigan, Minnesota, Northwestern, Ohio State, Purdue und Wisconsin sind neun Mitglieder bereits seit über 100 Jahren in der Liga organisiert. Gemeinsam mit Michigan State (kam 1950 dazu), Penn State (1990) und Nebraska (2011) machen sie die Big Ten, deren Teams landesweit für ihre physische Spielweise und hohe defensive Intensität berühmt sind, zur tonangebenden Conference im basketballverrückten Mittleren Westen der USA.

Seit der Aufnahme der Ostküstenteams von Maryland und Rutgers im Sommer 2014 zählt die Big Ten, ihrem Namen zum Trotz, 14 Mitglieder. Nach der Hauptrunde (18 Spiele) treffen diese im Big-Ten-Tournament aufeinander, das bislang stets in Chicago oder Indianapolis ausgetragen wurde. In den Jahren 2017 und 2018 wird das Turnier – im Zuge der stärkeren nationalen Ausrichtung – in Washington bzw. New York stattfinden. Die Mannschaften auf den fünften bis zwölften Plätzen spielen dabei in der ersten Runde gegeneinander; die vier Sieger treffen anschließend im Viertelfinale auf die vier Bestplatzierten der Hauptrunde, gefolgt vom Halbfinale und Finale.

Big-Ten-Tournament-Sieger der letzten fünf Jahre:

2015: Wisconsin
2014: Michigan State
2013: Ohio State
2012: Michigan State
2011: Ohio State

Die letzten fünf NCAA-Sieger aus der Big Ten:

2000: Michigan State (zweiter Titel)
1989: Michigan (erster Titel)
1987: Indiana (fünfter Titel)
1981: Indiana
1979: Michigan State

Big-12 Conference

Während die Big Ten aus ihrer namensgebenden Mitgliederzahl herausgewachsen ist, zählt die Big-12 aktuell nur noch zehn Mitglieder. Denn während Baylor, Iowa State, Kansas, Kansas State, Oklahoma, Oklahoma State, Texas und Texas Tech seit Ligagründung 1996 am Start sind, verabschiedeten sich 2011 und 2012 mit Colorado, Nebraska, Missouri und Texas A&M gleich vier Gründungsmitglieder. Seit 2012 sind hingegen die Texas Christian University (TCU) und die traditionsreiche Universität von West Virginia mit an Bord.

Dank der geringen Mitgliederzahl kann die Big-12, im Gegensatz zu anderen Conferences, einen sogenannten „balanced schedule“ mit Hin- und Rückspiel gegen jede Mannschaft austragen. Im Conference-Tournament, das in den letzten Jahren stets in Kansas City ausgetragen wurde, spielen die letzten vier Mannschaften zunächst um die letzten Viertelfinalplätze. Danach geht es im K.O.-System mit den Viertelfinalpartien weiter. In den letzten elf Jahren ging stets die Kansas University als Hauptrundenerster ins Big-12-Turnier und konnte dabei sechsmal den Titel davontragen.

Big-12-Tournament Sieger der letzten fünf Jahre:

2015: Iowa State
2014: Iowa State
2013: Kansas
2012: Missouri*
2011: Kansas

* seit 2012 in der SEC

NCAA-Sieger aus der Big-12:

2008: Kansas (dritterTitel)

Pacific-12 Conference (Pac-12)

Seit Arizonas Titelgewinn 1997 wartet die Pac-12 auf einen nationalen Champion. Deshalb wird schnell vergessen, dass keine Conference so viele NCAA-Titel aufweisen kann wie die Pac-12 (15). Hauptverantwortlich hierfür ist natürlich NCAA-Rekordmeister UCLA (elf Titel), die unter dem legendären Head Coach John Wooden in den 60er und 70erJahren zehn Titel in zwölf Jahren sammelten.

In den letzten Jahren war die Pac-12 jedoch weit von einer „One-Team-Show“ entfernt, denn neben den Konkurrenten aus Kalifornien (California, Stanford, USC) melden auch Arizona und Arizona State, Oregonund Oregon State, Washingtonund Washington State und natürlich die beiden Neumitglieder Colorado und Utah Ansprüche an. So geht es beim Pac-12-Tournament auch um die inoffizielle Vorherrschaft im Westen der USA. Bei dem Turnier spielen dann zunächst die letzten Acht der 18 Spiele umfassenden Hauptrunde gegeneinander, ehe die vier Sieger und die vier bestplatzierten Teams im K.O-System den Meister ausspielen.

Pac-12-Tournament-Sieger der letzten fünf Jahre:

2015: Arizona
2014: UCLA
2013: Oregon
2012: Colorado
2011: Washington

Die letzten fünf NCAA-Sieger aus der Pac-12:

1997: Arizona (erster Titel)
1995: UCLA (elfter Titel)
1975: UCLA
1973: UCLA
1972: UCLA

Southeastern Conference (SEC)

Alabama, Arkansas, Auburn, Florida, Georgia, LSU, Mississippi State, Missouri, Ole Miss, South Carolina, Tennessee, Texas A&M und Vanderbilt – bei den allermeisten dieser Namen denkt der gemeine Sportfan wohl zuerst an den ovalen Football, als an das orangefarbene Leder. Doch gelegentlich zeigten diese Unis in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch ihre Fähigkeiten auf dem Parkett – allen voran natürlich die Florida Gators, die 2006 und 2007 zweimal in Folge den NCAA-Trophäe in den Südosten des Landes holten.

Das Aushängeschild der SEC ist jedoch weiterhin die Mannschaft aus Kentucky, die 2012 ihren achten NCAA-Titel feierte und jedes Jahr Top-Rekruten anlockt. So gehen die Wildcats auch zumeist als Favorit in das aus fünf Runden bestehende SEC-Turnier, bei dem in ersten Runde zunächst der Elfte bis 14. der Hauptrunde antritt, ehe in der zweiten Runde der Fünfte bis Zehnte und im Viertelfinale die vier bestplatzierten Teams der regulären Saison eingreifen.

SEC-Tournament-Sieger der letzten fünf Jahre:

2015: Kentucky
2014: Florida
2013: Ole Miss
2012: Vanderbilt
2011: Kentucky

Die letzten fünf NCAA-Sieger aus der SEC:

2012: Kentucky (achter Titel)
2007: Florida (zweiter Titel)
2006: Florida
1998: Kentucky
1996: Kentucky

Big East Conference

Neben den vorgestellten „Power Five“-Conferences stellte die 1979 gegründete Big East viele Jahre eine legitime Nummer sechs im Konzert der Großen dar. 2013 kam es jedoch zu einer Zäsur, als sich von der einstmals größten Conference des Landes acht der 15 Teams lossagten: Louisville, Notre Dame, Pittsburgh und Syracuse zog es in die ACC, West Virginia in die Big-12, und mit Cincinnati, Connecticut und South Florida treten drei Ex-Mitglieder nun in der neuen AAC (siehe unten) an.

Grund für den Bruch war insbesondere die Football-Situation, da die sieben verbleibenden Big-East-Unis – DePaul, Georgetown, Marquette, Providence, St. John’s, Seton Hall und Villanova – keine Football-Teams aufstellen. Umso stärker sind diese Programme jedoch im Basketball! Mit Butler, Creighton und Xavier konnte die Big East zudem drei exzellente Neumitglieder anwerben, sodass die Liga in der Saison 2014/15 mit den „Power Five“ durchaus ebenbürtig war.

Dank der Verkleinerung kann die Big East in der Hauptrunde nun auch ein Hin- und Rückspiel austragen. Im abschließenden Turnier spielen zunächst die vier letztplatzierten Mannschaften die verbleibenden Viertelfinalplätze aus, ehe im K.O.-Modus der Meister ermittelt wird.

Big-East-Tournament Sieger der letzten fünf Jahre:

2015: Villanova
2014: Providence
2013: Louisville*
2012: Louisville*
2011: Connecticut**

Die letzten fünf NCAA-Sieger aus der Big East sowie die zuletzt erfolgreichen aktuellen Mitglieder:

2013: Louisville(dritter Titel)*
2011: Connecticut (dritter Titel)**
2004: Connecticut**
2003: Syracuse (erster Titel)*
1999: Connecticut**
1985: Villanova (erster Titel)
1984: Georgetown(erster Titel)
1977: Marquette(erster Titel)

* mittlerweile Mitglied der ACC
** mittlerweile Mitglied der AAC

American Athletic Conference (AAC)

Die AAC ist eine sehr junge Conference, denn wie zuvor beschrieben war sie ein Nebenprodukt der Big-East-Verkleinerung 2013. Mit dem zweifachen NCAA-Meister Cincinnati, Vierfach-Champ Connecticut sowie South Florida zählen drei ehemalige Big-East-Teams zu den Mitgliedern der AAC. Hinzu kommen mit Houston, Memphis, Southern Methodist (SMU) und Temple gleich vier Programme, die bereits im Final Four gestanden sind; Central Florida, East Carolina, Tulsa und Tulane komplettieren die Liga.

Dabei setzte die neu gegründete AAC mit dem Titelgewinn von Connecticut im ersten Jahr ihrer Existenz direkt ein Ausrufezeichen und zementierte ihr Selbstverständnis als eine der Top-Conferences. Dieses gilt es nun jedoch weiter zu festigen, denn im März 2015 schickte die AAC nur zwei Teams zum NCAA-Tournament. Umso umkämpfter war das AAC-Tournament, bei dem es um einen direkten Startplatz für den „Big Dance“ geht. Dabei ermitteln zunächst die sechs letztplatzierten Mannschaften der Hauptrunde die drei Viertelfinal-Teilnehmer, welche mit den fünf bestplatzierten Teams im K.O.-System den Sieger ausspielen.

AAC-Tournament-Sieger:

2015: SMU
2014: Louisville*

NCAA-Sieger aus der AAC:

2014: Connecticut (vierter Titel)

* seit 2014 Mitglied in der ACC

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