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Zehn Tipps für den US-Manager

17.11.2017 || 11:35 Uhr von:
Die Trade-Phase beim US-Manager ist eröffnet, leistungsschwache oder verletzte Spieler können damit getauscht werden. Zehn Tipps zu Spielern und Spielarten.

Bobby Portis

Chicago Bulls; Forward; Fantasy-Gehalt: 2,20 Millionen Dollar; Fantasy-Punkte pro Spiel: 21,13

Das Gute als Fantasy-Manager: Man muss sich keine Gedanken um die Team-Chemie machen. Kurz vor dem Saisonstart machten die Chicago Bulls nicht als Franchise der „Windy“, sondern der „Stinky City“ Schlagzeilen: Bobby Portis und Nikola Mirotic gerieten im Training aneinander, was zu einem gebrochenen Kiefer bei Mirotic und einer teaminternen Sperre von acht Spielen bei Portis geführt hatte. Miese Stimmung war die Folge.

Gegen die Toronto Raptors gab Portis sein Saisondebüt und legte wie im folgenden Spiel jeweils ein Double-Double auf. Lauri Markkanen und Robin Lopez starten als Big Men der Bulls, dennoch erhält Portis 25 Minuten im Schnitt, die er zu 15,8 Punkten, einer Dreierquote von 46,7 Prozent und 9,8 Rebounds im Schnitt nutzt. Da Portis noch nicht sechs Spiele absolviert hat, steht er noch bei seinem Anfangsgehalt von 2,20 Millionen Dollar. Aber nicht mehr lange.

Spielplan-Analyse

Was noch für Portis bzw. Spieler der Bulls spricht: der Spielplan. Ganz einfach: Je mehr Partien eine Mannschaft absolviert, desto mehr absolute Fantasy-Punkte können deren Spieler sammeln. Punkte, Rebounds etc. pro Spiel sind hierbei nebensächlich.

Mit einem Premium-Account haben US-Manager-Teilnehmer Zugriff auf die Spielplan-Analyse. Damit können die zu absolvierenden Partien aller Mannschaften innerhalb eines frei zu wählenden Zeitraums errechnet werden. Die folgende Tabelle zeigt, dass die Bulls zwischen dem 17. November und 14. Dezember (frei gewählt, da ab dem 15.12. Spieler, die im Sommer als Free Agent bei einem Team unterschrieben haben, getradet werden dürfen) zusammen mit den Minnesota Timberwolves am häufigsten auf dem Parkett stehen. Ganz unten stehen übrigens die Houston Rockets mit nur zehn Partien.

Sacramento Kings

Immerhin 14 Partien werden die Sacramento Kings in diesem Zeitraum absolvieren. Es ist verlockend, sich einen Kings-Spieler zu holen, denn so viele haben das Potential für eine Gehaltssteigerung.

Kein Akteur kostet mehr als 4,39 Millionen Dollar an Fantasy-Gehalt – womit man auf der anderen Seite auch die Qual der Wahl hat. Aus Spielern mit einer Einsatzzeit von mindestens zwölf Minuten eine konstante Option zu wählen, ist nicht einfach. Denn an der Konstanz mangelt es vor allem den vielen jungen Spielern.

Stats-Entwicklung

Könnte man da wirklich auf Zach Randolph zurückgreifen? Zumindest sprechen dessen jüngste Leistungen dafür. Exemplarisch am ehemaligen „Grit and Grind“-Veteran sei den US-Managern die Stats-Entwicklung aus dem Premium-Account ans Herz gelegt: Mit diesem Werkzeug werden die bisherigen Leistungen mit Blick auf Fantasy-Punkte, Punkte, Rebounds und Assists grafisch dargestellt. Und in den vergangenen sieben Partien hat Randolph sechsmal die Marke von mindestens 16,5 Fantasy-Punkten erreicht.

Joel Embiid

Philadelphia 76ers; Center; Gehalt: 8,18 Mio.; FP/G: 29,96

Darüber kann Joel Embiid nur lachen, während er im iranischen Lavar aus seinem Insta kramt. 75 Fantasy-Punkte erzielte der Sixers-Center zuletzt gegen die Los Angeles Lakers – Saisonbestwert beim US-Manager. Schon davor bei der Partie gegen die Clippers überzeugte Embiid mit 32 Punkten und stand dabei 36 Minuten auf dem Parkett – Karrierebestwert.

Sicherlich hängt bei Embiid immer ein gewisses Risiko mit. Doch die Philadelphia 76ers entwickeln sich gerade zum äußerst wettbewerbsfähigen Team, und damit auch Embiid. Als nächstes stehen für die Sixers sechs Heimspiele an, ehe es am 30. November mit dem Gastspiel in Boston mal wieder zu einem „back-to-back“ kommt. Doch Embiids 8,18 Millionen Dollar an Fantasy-Gehalt scheinen gut angelegt. Seine einhörnige Leistung: processing …

Verletzte Spieler

Es ist nicht lange her, da gab Embiid Social-Media-Updates vom Krankenstand. Auf diesen hat ein jeder US-Manager auch immer ein Auge zu werfen – day-to-day. Die Wörter „probable“, „doubtful“ und „ruled out“ als Dreiklang. Je nach Länge der Verletzungsdauer eines Spielers, lohnt es sich, vielleicht bei jenem Team zuzugreifen.

Beispiel Utah Jazz: Rudy Gobert wird mit einer Knieverletzung frühestens Mitte Dezember zurückerwartet. Kann nun vielleicht Derrick Favors groß aufspielen? Oder geht man auf eine Gehaltssteigerung von Jonas Jerebko (aktuell für 0,67 Mio. zu haben; 13,5 FP/G in den letzten beiden Spielen)?

Lou Williams

Los Angeles Clippers; Guard; Gehalt: 4,90 Mio.; FP/G: 19,08

Mit Verletzungssorgen haben derzeit auch die Los Angeles Clippers zu kämpfen. Danilo Gallinari hat auf Grund einer Hüftverletzung zuletzt am 5. November gespielt, Patrick Beverley wegen einer Knieblessur zuletzt am 7. November. Bedarf nach Scoring sowie Minuten auf den Guard-Positionen?

Hier bietet sich Lou Williams an, der mehr denn je in den Mikrowellenmodus schaltet. Für 4,90 Millionen ist der „Points Guard“ derzeit zu haben, nach Spielen mit 45 und 35 Fantasy-Punkten wird sich sein Gehalt steigern.

Kyle Lowry

Toronto Raptors; Guard; Gehalt: 6,49 Mio.; FP/G: 22,50

Mit Kyle Lowry hat ein anderer Guard bisher weniger überzeugen können. 14,4 Punkte, 5,3 Rebounds, 7,0 Assists und 0,6 Steals pro Partie bei 41,6 Prozent aus dem Feld und 35,1 Prozent von Downtown lesen sich zwar nicht so schlecht, für Lowry wäre es statistisch aber die schwächste Saison seit 2012/13.

Das Gute nach solcher, wenn auch in Lowrys Fall auf hohem Niveau, „Under-Performance“: Das Gehalt sinkt, der Spieler ist kostengünstiger und vor einer Leistungssteigerung mehr denn je eine Option. So sank Lowry Fantasy-Gehalt von 10,08 auf 6,49 Millionen. Schaut man sich seine Stats-Entwicklung an, dürfte es bald wieder nach oben gehen.

Meistgewählte / Meistabgegebene Spieler

Mit einem Anfangsgehalt von 10,08 Millionen war es nicht verwunderlich, dass sich nur sieben US-Manager Lowry zum Saisonstart in den Kader geholt hatten. Mit dem Premium-Account gibt es nicht nur eine Übersicht über die meistgewählten, sondern auch die meistabgegebenen Spieler. Dies ist nicht nur zur Einordnung interessant, wie andere Fantasy-Teilnehmer agieren, hohe Verpflichtungs- bzw. Abgabewerte haben auch Einfluss auf das Gehalt.

John Henson

Milwaukee Bucks; Center; Gehalt: 3,27 Mio.; FP/G: 14,00

Auch bei John Henson schlugen vor dem US-Manager-Start nur wenige User zu: Neunmal fand sich der Big Man der Milwaukee Bucks in einem Fantasy-Team wieder. Das könnte sich nun bald ändern. Durch den Trade von Greg Monroe ist der Frontcourt etwas ausgedünnt, womit mehr Minuten für Henson abfallen. Und seit kurzem startet er auch anstatt von Thon Maker. Hier Hensons Stats-Vergleich zwischen Starter- und Bankrolle:

Starter: 26,5 Minuten, 8,6 Punkte, 8,3 Rebounds, 2,9 Assists, 1,3 Blocks, 56,9% FG
Bank: 18,3 Minuten, 4,6 Punkte, 4,3 Rebounds, 0,7 Assists, 1,9 Blocks, 57,1% FG

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