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Donovan Mitchell: So lief das Treffen mit Stockton und Malone!

06.04.2018 || 12:42 Uhr von:
NBA-Rookie des Jahres? Donovan Mitchell gilt als heißer Kandidat! Wir sprachen mit dem Guard der Utah Jazz über seinen steilen Aufstieg, die Anspannung im Playoff-Rennen und ein legendäres Gruppenfoto.

basketball.de: Donovan, kannst du uns verraten, was die Ex-Utah-Spieler John Stockton, Karl Malone und Mark Eaton sowie Ex-Trainer Jerry Sloan gemeinsam haben?

Donovan Mitchell: Ich kann mir schon vorstellen, auf was du hinaus willst. (lacht) Du meinst das Foto, das wir vor ein paar Tagen gemacht haben?

Ganz genau. Ende März waren die vier Jazz-Legenden zu Besuch bei eurem Heimspiel gegen die Atlanta Hawks. Hinterher twitterte Eaton ein Bild von euch fünf …

Mit diesen Persönlichkeiten zusammen auf einem Foto zu sein, ist der absolute Wahnsinn. Ich weiß, wie viel sie für diesen Klub bedeuten – dass sie für die erfolgreichste Zeit unserer Franchise-Geschichte stehen. John und Karl wurde sogar die Ehre zuteil, dass man vor unserer Arena Statuen von ihnen aufgestellt hat.

Wie häufig kommt es vor, dass man ehemalige Spieler oder Trainer trifft?

Jerry und Mark kannte ich schon vorher persönlich, weil sie öfters bei unseren Heimspielen zu Besuch sind. Doch mit John und Karl habe ich das erste Mal sprechen können.

„Solche Worte von Legenden wie John und Karl zu hören, ist etwas ganz Spezielles“

Was haben dir „Mailman“ Malone und Assist-König Stockton ins Ohr geflüstert?

Sie sagten mir, dass sie meinen Weg genau beobachten und mich gerne spielen sehen. Momentan bekomme ich das von vielen Menschen zu hören. Doch diese Worte von Legenden wie John und Karl zu hören, ist etwas ganz Spezielles.

Sie haben aber auch allen Grund für ihre lobenden Worte: Als NBA-Rookie bist du Anführer und mit Abstand Topscorer (20,3 Punkte pro Spiel) deines Teams!

Ich kann es bislang selbst kaum glauben, wie sich diese Spielzeit für mich entwickelt hat. Nach dem Saisonende brauche ich den einen oder anderen Monat Zeit, um zu reflektieren und es wirklich zu realisieren, was mit mir geschehen ist. Derzeit versuche ich, den vollen Fokus zu behalten, um den Endspurt der regulären Saison erfolgreich zu bestreiten.

Die Jazz haben dich vor dieser Saison an 13. Stelle in der Draft ausgewählt. Denkst du manchmal daran, wie viele Mannschaften es verpasst haben, dich zu schnappen? Willst du es diesen Teams vielleicht sogar besonders zeigen, was du drauf hast?

Nicht wirklich. Wenn ich mir über all diese zwölf Teams Gedanken machen würde, dann wäre ich viel zu lange beschäftigt. (lacht) Ich weiß aber genau, dass ich hier in einer außergewöhnlichen Situation bin. Viele klasse Rookies beginnen ihre Karriere bei einem Team, das weit unten in der Tabelle steht. Ich hatte dagegen das Glück, erst später gepickt zu werden und dadurch bei einer richtig talentierten Mannschaft zu landen.

„Jetzt kann jeder einzelne Ballbesitz den weiteren Saisonverlauf beeinflussen“

Was willst du mit den Jazz erreichen?

Um es kurz und knapp zu formulieren: die Playoffs und mehr! Sowohl in dieser Saison als auch in der Zukunft.

Momentan stehen die Chancen gut, dass es mit einem Playoff-Platz für euch klappt …

Das stimmt, aber wir brauchen noch den einen oder anderen Sieg, um sicher dabei zu sein. Und das wird nicht einfach. Denn ich muss gestehen, dass ich schon spüre, dass die Anspannung und die Gefühlslage jetzt anders sind als noch zu Beginn der Saison.

Kannst du das konkretisieren?

Du weißt, dass jetzt jeder einzelne Ballbesitz den weiteren Saisonverlauf beeinflussen kann. Weil ich das als Rookie zum ersten Mal erlebe, ist die momentane Phase extrem aufregend.

Donovan Mitchell: So lief das Treffen mit Stockton und Malone!
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