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Rookies in den Playoffs

11.05.2017 || 15:29 Uhr von:
In den Playoffs waren nicht mehr viele Rookies vertreten, und doch lohnt sich ein Blick auf Atlantas Taurean Price, Memphis' Andrew Harrison und Milwaukees Thon Maker.

Thon Maker (Milwaukee Bucks, Draft 2016 #10)

http://www.nursesnow.com.au/oem/download-autodesk-mudbox-2015.html download Autodesk Mudbox 2015 Center; 2,16 Meter; Stats: 19,3 MpG; 5,8 PpG; 3,2 RpG; 38,7% FG; 20% 3FG

anavar steroids for sale An zehnter Stelle zogen die Milwaukee Bucks in der Draft, ein wenig überraschend, den jungen Sudanesen. Besonders ist, dass er vor der Draft weder am College noch professionell in Übersee Basketball spielte, sondern ein zusätzliches Jahr an einer kanadischen „Prep School“ absolvierte und anschließend das von der NBA geforderte Mindestalter erreicht hatte.

dianabol mass gain In der ersten Runde der diesjährigen Playoffs trafen die Milwaukee Bucks auf die Toronto Raptors. Maker bekam es hier mit Valanciunas zu tun, der eine ganz andere Art von Basketball spielte als der 20-Jährige.

muscle and strength steroids Offensiv agierte er schwächer als in der regulären Saison. Das lag hauptsächlich daran, dass Maker kein Vertrauen in seinen Distanzwurf hatte. Sank er nach einem Pick-and-Pop mit Antetokounmpo an die Dreierlinie ab, zögerte er zu lange, um den freien Wurf zu nehmen und war anschließend gezwungen, die Angriffssequenz von Neuem zu starten.

http://narissadoumani.com/oem/download-infinite-skills-advanced-revit-structure-2014-training.html download infinite skills advanced revit structure 2014 training Nahm der Center in der regulären Saison noch 4,7 Dreier per 36 Minuten, so sanken die Versuche in den Playoffs auf 3,1 per 36 Minuten (20,0 Prozent Dreierquote). Vor allem in Anbetracht dessen, dass Valanciunas kein guter Verteidiger ist und Probleme hat, umso weiter er vom Korb entfernt ist, ließ sich Maker einige gute Chancen entgehen. Im Laufe der Serie wurde sein Zögern offensichtlich und stellte die Bucks vor folgendes Problem: Da Maker beim Distanzwurf zögerte, konnte Toronto mit seinem Gegenspieler die Zone zustellen und war nicht anfällig für einen etwaigen Drive zum Korb.

http://www.flexmail.eu/steroid/1/methandienone-half-life.html methandienone half life Des Weiteren agierte er schwach in unmittelbarer Korbnähe. Seine Trefferquote sank von 61,5 Prozent auf 50 Prozent und es zeigte sich, dass er körperlich noch einigen Nacholbedarf hat. Maker war nicht in der Lage, den gegnerischen Kontakt zu absorbieren und schreckte teilweise davor zurück, den Korb zu attackieren.

buy Online Microsoft Project 2013 The Missing Manual Positiv hervorzuheben sind seine offensiven Laufwege. Der Sudanese war sehr flink auf den Beinen, was ihn zu einem vielversprechenden Cutter machte. Vor allem im Zusammenspiel mit Antetokounmpo, der Richtung Korb zog und den, von der Dreierlinie, kommenden Maker anspielte, konnte sich mit der Zeit ein guter Spielzug entwickeln. Schafft er es, diese Cuts in mehr Punkte umzumünzen (derzeit 1,20 Punkte pro Ballbesitz; 48,1 Perzentil), werden gegnerische Teams nach Switches noch härter bestraft.

buy online adobe fireworks cs4 Defensiv zeigte der Center in diesen Playoffs seine Fähigkeiten. Er ist ungemein groß, hat enorm lange Arme, eine exzellente laterale Geschwindigkeit und eine Athletik, die zu den besseren bei NBA-Centern gehört.

best Price Navicat Premium 9 Wurde er nach einem Screen eines Toronto-Big-Men in einen Switch mit DeMar DeRozan oder Kyle Lowry verwickelt, so schaffte es Maker, die beiden vor sich zu halten und einen etwaigen Drive zum Korb zu unterbinden. Er stellte sich als unangenehmer Gegenspieler dar. Aggressiv nach einem Switch gegen Lowry und als Absicherung in der Mitteldistanz bei DeRozan. Kam Lowry doch an ihm vorbei, war Maker in der Lage, ihn bis zum Korb zu verfolgen und den Korbleger mit seiner Spannweite zu erschweren oder teilweise sogar zu unterbinden.

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http://southamptonfreelibrary.org/anabolic-fat-burner anabolic fat burner Ebenso agierte er als Help-Defender sehr intelligent, bemerkte, wann gegnerische Flügelspieler einen Cut zum Korb versuchten und konnte diese dann an einfachen Punkten hindern. Nicht überraschend waren daher die Wurfquoten der Raptors, wenn sie von Maker verteidigt wurden. In Korbnähe traf Toronto um 13,4 Prozent schlechter als der Ligaschnitt und aus der Distanz waren es gar 17,4 Prozent Differenz.

In der Sommerpause muss Maker dringend an seinem Oberkörper arbeiten. Mit einer defensiven Reboundrate von 12,3 Prozent gehört er zu den schlechtesten Reboundern. Er kann bisher viel zu leicht aus seiner Position gebracht werden, einfachste Boxouts bereiten ihm Probleme und er positioniert sich zuweilen nicht gut genug.

Die Bucks-Anhänger können zufrieden mit ihrem Erstrundenpick sein. Er besitzt tolle Anlagen, ist ein harter Arbeiter und verbesserte sich im Laufe der Saison. Nutzt er den Sommer, um an gewissen Dingen zu arbeiten, steht an einer verbesserten 2017/18-Saison nichts im Wege.

Taurean Prince (Atlanta Hawks, Draft 2016 #12)

Forward; 2,03 Meter; Stats: 31,2 MpG; 11,2 PpG; 5,3 RpG; 55,8% FG; 28,6% 3FG

Mit dem zwölften Pick wurde Taurean Prince von den Utah Jazz gezogen, aber am 7. Juli 2016 in einem Drei-Team-Trade nach Atlanta geschickt.

Kam er in der regulären Saison noch auf durchschnittlich 16,6 Minuten pro Spiel, so verdoppelte sich seine Spielzeit in den Playoffs fast. Dieses Vertrauen von Coach Mike Budenholzer zahlte der 23-Jährige eindrucksvoll zurück.

Offensiv agierte er meist abseits des Balles. Prince machte das Feld breit, was vor allem Dennis Schröder in Pick-and-Pop-Situationen mit Paul Millsap oder Pick-and-Roll-Situationen mit Dwight Howard ungemein half. Kollabierte die gegnerische Verteidigung bei einem Zug zum Korb von Schröder und jener passte den Ball zu Prince, war der Forward in der Lage, sowohl den Distanzwurf zu nehmen als auch zum Korb zu ziehen.

Trotz einer durchwachsenen Wurfquote jenseits der Dreierlinie musste sein Gegenspieler wachsam sein und konnte nicht absinken, um die Zone zu verengen. Machte er es trotzdem und der Ball gelangte zu Prince, wurde sein Gegenspieler zu einem schnellen Close-out gezwungen, was dem jungen Forward in die Karten spielte. Prince gelang es, mit nur einem Dribbling den Korb zu attackieren (4 Drives pro Spiel) und dort hochprozentig abzuschließen (72 Prozent Wurfquote in Ringnähe). Dabei kam ihm zugute, dass er sowohl mit rechts als auch mit links abschließen kann und einen guten Floater besitzt.

Bemerkenswert waren außerdem seine Fähigkeiten in Transition-Situationen. Prince lief den Fastbreak in hohem Tempo mit und wusste, wie er sich zu verhalten hatte. Er cuttete sehr gut zum Korb, spielte über Ringniveau und punktete dabei effizient (1,4 Punkte pro Ballbesitz; 89,3 Perzentil).

Verbesserungswürdig sind vor allem zwei Dinge: sein Distanzwurf und seine Passfähigkeiten. Obwohl er am College ein ordentlicher Schütze war, offenbarte Prince sowohl in der regulären Saison als auch in den Playoffs Probleme bei Dreierwürfen, insbesondere aus dem Catch-and-Shoot heraus. Traf er in der regulären Saison wenigstens noch 34,5 Prozent seiner Catch-and-Shoot-Dreier, sank seine Trefferquote um fast zehn Prozent auf 25 Prozent in den Playoffs. Auch seine Quote von 37,5 Prozent bei weit offenen Würfen war weit unter dem Durchschnitt.

Des Weiteren ist Prince nicht als begnadeter Passer bekannt. Er kann die einfachsten Pässe spielen, aber teilweise verlangsamte er die Ballbewegungen der Hawks, deren System auf schnelles Passen ausgelegt ist. Vor allem in den Playoffs, in denen die Gegner noch besser vorbereitet sind, ist es ein Muss, dass Entscheidungen schnell getroffen werden. Hier offenbart der 23-Jährige noch großes Steigerungspotential.

Defensiv bringt er physisch alles mit, um ein guter Verteidiger zu sein. Er ist groß, hat enorm lange Arme und schnelle Beine. Diese Anlagen sind eine gute Voraussetzung, um am anderen Ende des Parketts gute Leistungen zu bringen. Dies bestätigte er in den Playoffs. Prince hatte keine Probleme, um an Blöcken vorbeizukommen, er verfolgte seinen Gegenspieler eng, spielte Close-outs sehr sauber und seine Länge erlaubte es ihm, dass er als Help-Defender agieren konnte, ohne seinen primären Gegenspieler zu vernachlässigen.

Insgesamt spielte Prince sehr gute Playoffs. Trotz der kleinen Stichprobengröße hat sich die Erhöhung der Spielzeit seitens Budenholzer gelohnt. Der Flügelspieler hat das Potential, ein guter Rollenspieler zu werden, wenn er seinen Distanzwurf stabilisiert. In der heutigen NBA sind diese Attribute viel wert und etliche Teams bemühen sich um solche Typen.

Andrew Harrison (Memphis Grizzlies, Draft 2015 #44)

Guard; 1,98 Meter; Stats: 19,8 MpG; 6,5 PpG; 2,2 ApG; 44,8% FG; 38,5% 3FG

Bereits 2015 wurde Andrew Harrison von den Phoenix Suns gedraftet und anschließend im Tausch für Jon Leuer nach Memphis geschickt. Das erste Jahr verbrachte er ausschließlich beim Farmteam der Grizzlies, konnte sich aber in dieser Saison einen Kaderplatz beim Team von David Fizdale sichern.

Primär agierte Harrison als Backup für Mike Conley, jedoch absolvierte er insgesamt 18 Spiele in dieser Saison als Starting-Point-Guard und konnte auch als Shooting Guard eingesetzt werden. Seine Minutenzahl lag die ganze Saison hinweg konstant bei rund 20 Minuten. Dies veränderte sich in den Playoffs trotz einer kleineren Rotation nicht.

Offensiv kam es beim 22-Jährigen ganz darauf an, ob er neben Conley spielte oder nicht. War dies der Fall, agierte er so gut wie immer abseits des Balles und versuchte, für Conley Platz zu schaffen. Speziell bei Pick-and-Rolls zwischen Conley und Marc Gasol war Harrison an der Weakside anzufinden. Dadurch band er seinen Gegenspieler und sicherte den beiden ballaktiven Spielern Freiräume. Rotierte sein Gegenspieler Richtung Zone, wurde Harrison gerne per Kickout-Pass für freie Würfe eingesetzt, die er in den Playoffs, die kleine Stichprobengröße muss hierbei beachtet werden, sensationell traf (1,5 Spot-Up-Würfe pro Spiel; 1,44 Punkte pro Ballbesitz).

Trat Harrison als balldominanter Spieler auf, änderte sich seine Rolle signifikant, da er meist den Ballverteiler verkörperte. Dies geschah aus vielerlei Gründen, die nicht unbedingt für den Guard sprechen. Harrison war mit dem Ball in der Hand relativ limitiert. Er ist weder explosiv noch ein überaus kreativer Ballhandler und brauchte deshalb im Großteil der Angriffe einen Screen eines Big Man, um den Angriff zu starten. Diese Limitationen wurden vor allem bei seinen Drives sichtbar. Pro Spiel zog Harrison 3,3 Mal Richtung Korb, spielte dort aber zu zwei Drittel den Ball ab. Er spielte unter Ringniveau und war am Korb nicht besonders ausgereift, was seine schwachen Quoten in der Zone erklärt (46,4 Prozent in der regulären Saison; 33,3 Prozent in den Playoffs).

Defensiv war der Ex-Kentucky-Wildcat in den Playoffs sehr inkonstant. Gute Leistungen wie bei den beiden Siegen wechselten sich mit miserablen Leistungen ab. Exemplarisch dafür stehen seine on/off-Court-Werte bei den vier Niederlagen. War er auf dem Feld, hatte sein Team in den 74 Minuten Spielzeit ein Net-Rating von unglaublichen -45,9; saß er auf der Bank, betrug es nur noch -1,9.

Ins Auge stach vor allem seine Körperhaltung bei der Verteidigung des ballführenden Spielers. Harrison stand oft zu aufrecht, auf seinen Fußballen und hatte keine Körperspannung. Durch diese Haltung konnte er nicht mehr rechtzeitig auf Screens reagieren und blieb ein ums andere Mal daran hängen und ermöglichte dadurch San Antonio einfache Überzahlsituationen.

Diese Dinge wären weit weniger kritisch gewesen, wäre Harrison extrem schnell und wendig, aber wie bereits oben angedeutet, war er zu langsam auf den Beinen und wirkte mitunter steif. Diese Schwächen nutzten die Spurs immer wieder aus und attackierten den 22-Jährigen.

Positiv war teilweise seine Help-Defense. Er las das Spiel sehr gut und konnte damit vor allem bei Post-Ups von Gasol, Aldridge oder Lee von der Weakside aus kommend die Big Men unter Druck setzen. Er provozierte nicht immer einen Ballverlust, aber alleine die Neupositionierung des Big Man oder die Abänderung des Spielzugs durch seine Defense waren wichtig.

Insgesamt spielte Harrison das, was von ihm erwartet werden konnte. Er wird kein sehr guter Backup, geschweige denn ein Starter in der NBA werden. Es ist aber immerhin eine Randnotiz wert, dass er über die gesamte Saison hinweg den letztjährigen Top-Pick der Grizzlies, Wade Baldwin IV, ausstach und sich die Rolle hinter Mike Conley sicherte.

Anmerkung der Redaktion: Alle Statistiken sind auf dem Stand vom 10. Mai 2017.

Bestleistungen Playoffs 2017:

Punkte: 19 (Malcolm Brogdon)

Assists: 9 (Malcolm Brogdon)

Rebounds: 7 (Taurean Prince, Malcolm Brogdon)

Steals: 2 (Thon Maker, Malcolm Brodgon)

Blocks: 5 (Thon Maker)

Dreier: 5 (Malcolm Brogdon)

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