BASKETBALL.DE ist Partner von Sportforen.de. Ehemalige Nutzer von crossover-online.de und Nutzer von sportforen.de können sich auch auf BASKETBALL.DE mit ihren bestehenden Login-Daten anmelden.
Anmelden oder registrieren

„Ich kann in der NBA auf der Eins spielen“

18.12.2015 || 12:34 Uhr von:
Hezonja
Mario Hezonja sieht bei den Orlando Magic im Moment noch kaum Spielzeit, der Top-5-Pick der Draft 2015 strotzt vor den aber dennoch vor Selbstvertrauen.

Mario Hezonja startete als fünfter Pick der NBA Draft 2015 mit großen Vorschusslorbeeren in seiner Rookie-Saison, bisher kommt der junge Kroate aber bei den Orlando Magic wenig zum Zug. Dennoch ist Hezonja mit seinen ersten Monaten in der Association zufrieden. Im Exklusiv-Interview mit „basketball.de“ spricht der selbstbewusste Guard über seinen Einstand bei den Magic, LeBron James – und lässt auf starke Leistungen bei den NBA Global Games 2016 hoffen. Dort treffen seine Magic Mitte Januar in London auf die Toronto Raptors.

Hallo Mario. Du wurdest von den Magic an fünfter Stelle der Draft gewählt, hast bisher aber wenig gespielt. Nervt dich das?

 „Überhaupt nicht. In Barcelona habe ich ja auch nicht viel gespielt, eben weil wir so viel Talent im Team hatten. Genau das hilft mir jetzt hier in Orlando.“

Inwiefern denn?

„Ich weiß jetzt, wie ich meinem Team auch mit wenig Spielzeit weiterhelfen kann. Natürlich ist das im Moment ziemlich blöd, aber in Barcelona war es ja auch nicht anders. Ich versuche, jede Minute für das Team zu spielen und den Coach so von mir zu überzeugen.“

Coach Scott Skiles setzt sich meistens auf der Eins ein. Siehst du da auch deine Zukunft?

„Ich würde mich schon als Point Guard sehen, denn in Kroatien habe ich dort immer gespielt. In Barcelona war ich zwar eher ein Shooting Guard, aber ich bin glücklich, dass ich jetzt wieder als Aufbau spielen darf. Für mich war es am Anfang erstmal etwas ungewohnt, aber mittlerweile haben wir das ziemlich oft trainiert. Ich glaube fest daran, dass ich in der NBA auf der Eins spielen kann.“

Damit bist du auch ein direkter Konkurrent von Elfrid Payton, der bei euch ja der Starter auf der Eins ist. Wie kommt ihr miteinander klar?

Elfrid ist einer meiner besten Freunde in Orlando. Er gibt mir immer Tipps und zeigt mir, wie ich die körperliche Spielweise am besten wegstecke. Manchmal wirst du als Rookie nämlich ziemlich aufgemischt. Er hilft mir, immer positiv zu denken und stark zu bleiben. Er ist einfach immer fokussiert, du kannst ihn sogar nachts aufwecken und er rattert dir ein Play nach dem anderen herunter. Einfach Wahnsinn (lacht).

Kommst du denn auch mit deinen anderen Teamkollegen klar?

Klar, vor allem mit Aaron Gordon und meinem Rookie-Kollegen Devyn Marble. Aber auch unsere erfahrenen Spieler wie Tobias Harris, Nikola Vucevic oder Dewayne Dedmon geben mir viele Tipps. Sie alle helfen mit , ein besserer Spieler zu werden.

Trotzdem ist die Umstellung von Europa auf die NBA nicht für jeden einfach. Wie bist du damit klargekommen?

Darauf hat mich meine Zeit in Barcelona eigentlich perfekt vorbereitet. Dort hatte ich ständig einen Konkurrenzkampf, ich habe ja schon sehr jung in einem fremden Land gespielt. Diesen Konkurrenzdruck hast du am College nicht so, in Barcelona musste ich mir gegen gestandene Profis Spielzeit erarbeiten. Meistens muss ich meine Teamkollegen nur mal nach einer Regel fragen, die hier in der NBA anders ausgelegt wird. Sonst komme ich gut klar.

Vor einer Woche hattet ihr LeBron James und die Cavaliers bei euch zu Gast. Wie war es, gegen ihn zu spielen?

Der Typ ist einfach der helle Wahnsinn! Du verteidigst ihn und denkst: Eigentlich ist er doch gar nicht so besonders. Und dann macht er plötzlich einen Schritt und du stehst da wie der letzte Depp. Ich habe ihn immer mit einem Auge beobachtet, mit dem anderen das Spiel. Er kann einfach alles, ich habe jede Bewegung genau registriert. Aber wir können auch als Team von den Cavs lernen. Sie sind ein Team, das es bis in die Finals geschafft hat, jeder im Team hat da seinen Anteil dran. Sie sind eine Art Vorbild für uns, denn sie wissen, wie man Erfolg hat.“

„Ich kann in der NBA auf der Eins spielen“
4.88 (97.53%) 73 votes
Jetzt mitdiskutieren Anmelden oder Registrieren
Dennis Koehler
Dennis Koehler 28. Dezember 2015 um 13:59 Uhr

Marble ist aber kein Rookie 😀

Basketball.de - Footer-Icon
entwickelt von Markenwirt, Werbeagentur Bamberg
Copyright 1998-2016 BASKETBALL.de. Alle Rechte vorbehalten. Für den Sport!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.