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NBA Sundays: Boston Celtics vs Toronto Raptors

10.11.2017 || 11:53 Uhr von:
NBA Sundays: NBA-Spiele sonntäglich zur besten Sendezeit. Am 12. November empfängt der Ost-Spitzenreiter Boston Celtics die Toronto Raptors.

Spieglein, Spieglein, an der Wand.
Welches ist das stärkste Team im östlichen Land?

Die Cleveland Cavaliers um LeBron James dominierten in den vergangenen drei Jahren die Eastern Conference und vertraten den Osten jeweils in den NBA Finals. In dieser Saison tun sich die Cavs aber bislang schwer (was nichts neues ist). Zwei Teams, die auch deswegen ihre Chance wittern, sind die Boston Celtics und Toronto Raptors. Am Sonntag treffen die beiden Top-Ost-Clubs im direkten Duell aufeinander.

Mit einer Bilanz von 10-2 stehen die Celtics derzeit an der Spitze des Ostens; seit zehn Partien ist das Team von Head Coach Brad Stevens ungeschlagen. Nach der Verletzung von Neuzugang Gordon Hayward am ersten Spieltag hat es Stevens geschafft, seine größtenteils junge Truppe exzellent einzustellen und ihnen vor allem eine Defensividentität einzuimpfen: Klar, ist aktuell nur eine kleine Stichprobe auszumachen, aber derzeit stellen die Celtics mit einem Defensiv-Rating von 95,6 Punkten pro 100 Possessions die stärkste Verteidigung der Liga.

Jungprofis wie Jaylen Brown (im zweiten Jahr) oder Rookie Jayson Tatum haben ihre nun größere Rolle ohne Anpassungsschwierigkeiten angenommen und gehen darin auf. Und auch der deutsche Rookie Daniel Theis leistet mit seiner Energie und Rebound-Arbeit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag.

Theis: „Ich bin gut in das System hineingewachsen“

„Ich möchte jedes Mal, wenn ich den Court betrete, Energie bringen und verteidigen“, erklärt Theis seine Rolle. In der Offensive sieht sich Theis gut darin, „Blöcke zu stellen und zum Korb abzurollen, und manchmal kann ich dann auch werfen. Ich denke, ich bin ziemlich gut in das System hineingewachsen.“

In der Offensive nimmt Al Horford derweil mit seiner Erfahrung und Spielintelligenz eine wichtige Rolle ein, doch der Big Man laboriert derzeit an einer Gehirnerschütterung.

Umso mehr wird es an Kyrie Irving liegen, gegen die Raptors die Offensive zu schultern. Der Neuzugang besticht mit seinem Ballhandling immer wieder als Go-to-Guy, ordnet sich aber auch in das Team ein. Bislang legt der Point Guard 21,8 Punkte, bei verbesserungswürdigen 32,1 Prozent von Downtown, 3,3 Rebounds, 5,6 Assists sowie 2,1 Steals bei 2,1 Ballverlusten im Schnitt auf.

Bei den Toronto Raptors hat sich auch etwas getan. Nicht so sehr beim Personal (auch wenn wichtige Rollenspieler wie P.J. Tucker oder Patrick Patterson das Team im Sommer verlassen haben), sondern bei der Ausrichtung in der Offensive: Die Raptors nehmen viel mehr Dreier als zuletzt: Von 24,3 Versuchen 2016/17 (22. Platz; 36,3% 3FG) auf 31,7 Versuche in der aktuellen Saison (7.; 33,0% 3FG) haben sie sich gesteigert. Jedoch präsentieren sich die Dinos von Downtown noch nicht sehr treffsicher.

Hierbei ist auch DeMar DeRozan zu erwähnen: Sein fehlender Distanzwurf und der Fokus auf Abschlüsse aus der Mitteldistanz haben ihr zeit seiner Karriere begleitet. Seine Dreierquote von 31,0 Prozent in dieser Saison mag nicht gut sein, sie bedeutet für den Flügelspieler aber einen Karrierebestwert. Das tun auch die 4,2 Assists pro Spiel.

DeRozan hat sein Spiel angepasst und modifiziert: Er agiert im System von Dwane Casey ein wenig mehr als Offensivinitiator, mehr als Point Guard Kyle Lowry schließt DeRozan als Ballführer im Pick-and-Roll (44,4% Freq) ab. Derweil versteht es DeRozan mehr denn je, Fouls zu ziehen und an die Freiwurflinie zu gehen. Fehlender Distanzwurf hin oder her, DeRozan tritt in der Offensive auf.

Und das, obwohl auf DeRozan viel Verantwortung lastet. Denn für Kyle Lowry läuft es in dieser Saison noch nicht so rund. Spieler aus der (früheren) zweiten Reihe wie Norman Powell, Pascal Siakam, Delon Wright, Jakob Pöltl oder Rookie OG Anunoby haben es derweil ganz gut geschafft, die vakanten Positionen der Abgänge zu besetzen. Mit einer Bilanz von 7-4 stehen die Raptors derzeit auf dem vierten Platz im Osten.

Mit Siegen in Portland oder Utah haben sich die Raptors schon auswärts bewiesen, ein wirkliches Ausrufezeichen gegen ein Ost-Team steht aber noch aus. Vielleicht ist die Gelegenheit ja jetzt gegen die Celtics gekommen. Die Partie zwischen den Celtics und Raptors ist am Sonntag, dem 12. November, ab 21:30 Uhr kostenfrei auf SPOX sowie auf DAZN und im NBA League Pass zu sehen.

NBA Sundays: Boston Celtics vs Toronto Raptors
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