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NBA-Saisonstart: First Impressions

27.11.2016 || 11:14 Uhr von: , ,
Nach dem ersten Saisonmonat diskutiert basketball.de über die Überraschungen und Enttäuschungen der ersten Wochen. Was war das Highlight dieser Saison? Und sind die Lakers for real?

Jedes Jahr das gleiche Spiel. In einer langen Offseason kann monatelang nur spekuliert werden, wie sich die Veränderungen des Sommers auf die kommende Saison auswirken werden. Jeder Fan hat seine Gewinner und Verlierer. Bis zum Saisonstart Ende Oktober ist jedoch alles nur  Theorie. Fünf Wochen nach Saisonstart ziehen die basketball.de Redakteure Dominik Chesani, Sascha Kettering und Sven Scherer eine erste Bilanz über das praktische Geschehen der bisherigen Saisonspiele.

Wer ist eure Überraschung der Saison (Team und Spieler)?

niacin deficiency Dominik: Überraschend gut gestartet sind die Lakers. Es wurde zwar eine Verbesserung im Gegensatz zur letzten Saison erwartet, aber dass das Team nach 14 Spielen bei einer Siegbilanz von 50% steht, konnte niemand ahnen. Zum Vergleich: letzte Saison wurde der siebte Sieg erst am 1. Januar erreicht. Offensiv spielt das Team viel stärker, Offensive Rating um knapp 10 Punkte höher (107,4 / 98,6), True Shooting % klar besser (56,7 % / 50,9%) und das Spieltempo wurde merklich erhöht (102,2 / 98,0).

Bei den Spielern ist George Hill von den Utah Jazz sehr gut in die Saison gestartet. Sowohl bei den klassischen als auch den fortgeschrittenen Statistiken ist bei ihm ein großer Sprung im Vergleich zur letzten Saison erkennbar. Sei es seine Punkteausbeute (von 12,1 auf 20,4), sein True Shooting (von 55,5% auf 65,9%), sein Offensive Rating (von 112 auf 133) oder auch die Assist Percentage (von 15,5% auf 28,7%). Kann er seine Leistung so beibehalten – wobei ich da eher skeptisch bin, da es eine sehr kleine Sample Size ist und die Statistiken einen außergewöhnlich hohen Sprung gemacht haben, was meist eine Regression zur Mitte als Folge hat – so kann er sich auf einen großen Zahltag in der kommenden Free Agency einstellen.

best site to buy instagram likes Sascha: So richtig überrascht bin ich bisher von keinem Team, ich finde es sind eigentlich die meisten Teams da wo ich sie zuvor erwartet hätte.  Klar bin ich überrascht, dass die Clippers ein Defensiv-Rating von 96,5 haben und damit an Position zwei liegen. Es überrascht auch, dass die Lakers leicht über der 50% Marke stehen. Aber die richtig große positive Überraschung sehe ich bisher nicht nach dem Saisonstart.

Dwight Howard: Dass die Hawks mit neuem Starting Point Guard und neuem Starting Center so gut dastehen liegt meiner Meinung nach zu einem großen Teil an Howard. 65% seiner Fieldgoals ist bisher ein Assist vorausgegangen, er spielt mit 12,1% leider immer noch nicht so viel als Rollmen im Pick and Roll wie man sich das wünschen würde. Er hat sich aber immerhin um fast 3% gesteigert im Vergleich zum Vorjahr. Das Post-Up ist noch zu viel in seinem Spiel mit 35,8%, sogar öfter als im Vorjahr. Doch seine Defense bisher ist wieder auf Elite-Level. Im Vorjahr erlaubte er noch  49,7 FG% am Korb, dieses Jahr treffen die Gegenspieler nur noch 42,9%. Seine Reboundzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr auch wieder nach oben entwickelt und das mit gerade einmal 28,5 Minuten im Schnitt bisher. Howard rechtfertigt seinen Vertrag absolut und gehört meiner Meinung nach wieder zu den besten Defensivcentern.

does buy facebook likes work Sven: Mit den Hawks, Lakers und Bulls gibt es drei Kandidaten, die mich in den ersten Wochen positiv überraschten. Den Zuschlag bekommt letztendlich das Team von Fred Hoiberg. Von der Verpflichtung von Dwyane Wade war ich bereits in der Offseason ein großer Fan. Das Gesamtkonstrukt hat mich jedoch nicht überzeugt. Deshalb sah ich Chicago zu Saisonbeginn bestenfalls als Anwärter für Platz acht der Eastern Conference. Derzeit stehen die Bulls sowohl im Offensiv- wie auch im Defensiv-Rating unter den ersten zehn der Liga. Laut SRS (hier werden die Punktedifferenz sowie die Qualität der Gegner eingerechnet) stehen die Bulls gar auf Platz sechs. Ich bin weiterhin kein Fan von Rajon Rondos Spielweise und kann mir nicht vorstellen, dass die Bulls am Saisonende mit Heimvorteil in die Playoffs gehen. Sie sind aber deutlich stärker als angenommen.

Unter den Spielern hat mich die Leistung von Kemba Walker am nachhaltigsten beeindruckt. Bereits in der vergangenen Saison hatte er ein Career Year. Diese Stats hat er bisher pulverisiert. Die Nummer 15 ist nochmal deutlich effizienter geworden und steigert seinen PER-Wert, die TS% und ASS% trotz höherer Usage Percentage deutlich.

Wer ist eure Enttäuschung der Saison (Team und Spieler)?

henry cavill shirtless Sascha: Die Washington Wizards: es scheint schon fast so, als ob in DC nach 12 Spielen der Baum lichterloh brennt. Ein Defensiv-Rating von 107,0 und das mit Scott Brooks, der sich ganz klar als Defensivcoach sieht. Es scheint einfach nicht zusammenzupassen in Washington. Die Frage ist: wieviel Geduld hat man noch? Und hat man außer Wall überhaupt Spieler, welche in der Liga einen Gegenwert generieren? Momentan weiß ich nicht so richtig, wie es weitergehen soll. Sicher wird man Brooks noch Zeit geben und irgendwann wird Beal auch mal wieder 5 Spiele machen, bevor er erneut verletzt ausfällt. Aber insgesamt betrachtet sieht das einfach nicht so gut aus bei den Wizards.

Welcher Spieler enttäuscht mich bisher? Puuh, schwere Frage. Um ehrlich zu sein gibt es keinen Spieler, von dem ich mehr erwartet habe als er bisher zeigt. Eventuell sollte man mal einen genaueren Blick auf Nikola Jokic werfen, wobei ich die Aktion von ihm zu Coach Malone zu gehen und zu sagen, dass er lieber von der Bank kommt, da er auf der PF Position nicht zurechtkommt schon wieder sehr gut finde. Irgendwann wird sich nur die Frage stellen Nurkic oder Jokic, langfristig macht die Besetzung mit beiden Spielern nicht sehr viel Sinn.

best protein powder for women Sven: Die Wizards sind zweifellos weit oben auf der Liste. Gerade im Vergleich zu ihrem Potenzial ist deren Saison desaströs. Ich habe mich dennoch für die Dallas Mavericks entschieden. In der Offseason haben zwar viele Experten an einer Playoffteilnahme der Mavs gezweifelt. Dennoch wollten die wenigsten gegen ein Team von Rick Carlisle wetten. Zu oft wurden solche Prognosen in der Vergangenheit widerlegt. Umso schockierender ist für mich der Aufritt seines Teams im bisherigen Saisonverlauf. Die Mavs gehören zu den schwächsten Offensivteams der Liga und spielen sehr langsam. Viel zu häufig enden Angriffe mit einer Isolation von Harrison Barnes. Von dem mitreißenden Teambasketball eines ebenfalls mittelmäßig talentierten Kaders der letzten Jahre ist kaum was zu sehen. Schwer vorstellbar, dass die Rückkehr eines 38-Jährigen diese Baustelle reparieren kann, ohne eine neue in der Verteidigung aufzureißen.

Mein Favorit auf den Sixth Man of the Year Titel war zu Saisonbeginn Brandon Knight. Dieser hat bisher eine Saison zum Vergessen. Bereits im letzten Jahr konnte er nicht überzeugen. Seit Saisonstart ist er sogar noch schwächer. Gerade die Wurfquote liegt derzeit deutlich unter 40%. Dazu ist ein Offensiv-Rating von unter 100 für einen Spieler seiner Klasse, der eigentlich nur an diesem Ende des Courts einen positivem Impact besitzt, schwer zu erklären. Nach 19 Monaten als Phoenix Suns stellt sich endgültig die Frage, ob ein Trade nicht die beste Lösung für beide Seiten wäre.

buy likes for instagram app Dominik: Wie ihr schon angedeutet habt, gibt es da einige Kandidaten. Meine Wahl fällt hier auf die Pelicans. Natürlich hatten und haben sie mit Verletzungen oder wie im Falle von Jrue Holiday mit der Erkrankung seiner Frau zu kämpfen, aber bis auf Anthony Davis gibt der Kader bisher gar nichts her. Mit den Abgängen von Anderson und Gordon hatte das Team prominente Verluste, aber spielerisch nur auf die einzigartigen Fähigkeiten von Davis zu setzen, ist viel zu wenig um im Westen überhaupt eine Rolle zu spielen. Ohne ihn ist die Mannschaft offensiv komplett verloren, das Offensive Rating geht mit ihm auf der Bank um satte 13 Punkte nach unten, Buddy Hield ist noch überhaupt nicht in der NBA angekommen und Solomon Hill kann seine Vertragsverlängerung letzten Sommer bisher nicht rechtfertigen. Ebenso muss hier Coach Alvin Gentry hinterfragt werden, der es auch in seiner zweiten Saison weder schafft ein geeignetes Spielsystem zu installieren noch seine Spieler fit zu halten.

Austin Rivers ist für mich so ein Fall. Im Sommer noch einen gut dotierten Vertrag unterschrieben, der doch für das ein oder andere Stirnrunzeln sorgte, spielt er noch schlechter und unkonstanter als letzte Saison. Seine Qualitäten sind im Normalfall nur am offensiven Ende des Courts gegeben, aber selbst bei einem so herausragend gestarteten Team wie den Clippers spielt er weit unter dem Durchschnitt. Als einziger Spieler mit bedeutenden Minuten liegt sein Offensive Rating bei unter 100, seine Quoten sind ineffizient und zu oft verlässt er sich auf Isolation Spielzüge. Bisher hinterlässt er mehr Fragezeichen als Antworten.

Was ist euer bisheriges Saisonhighlight?

Sven: Das beste Spiel seiner jungen Karriere hatte Emmanuel Mudiay gegen die Boston Celtics. Es waren jedoch nicht die Gesamtausbeute von 30 Punkte und 8 Rebounds, die mich begeisterten. Es war das erste Viertel des Sophomores, dass beeindruckte. 24 Punkte, 90% Wurfquote und 75% von der Dreierlinie lieferte der Point Guard in den ersten zwölf Minuten ab. Seit 2011 – Ty Lawson – erzielte kein Nugget so viele Punkte in einem Viertel. Nach der durchwachsenen ersten Saison zeigte er gegen Boston sein riesiges Potenzial. Das hinterlies selbst bei einem Fan der Celtics mächtig Eindruck.

Dominik: Dwyane Wade’s Dreier. In der gesamten letzten Saison bei den Heat hat er 44 Dreier genommen und diesen mit 15,9% getroffen. Diese Marke hat er nach 13 Spielen bei den Chicago Bulls schon überschritten. Er trifft zwar nicht mit so einer hohen Quote wie andere Dreierspezialisten, aber die bisherigen 37,8% sind für seine Verhältnisse eine fantastische Zahl. Nicht nur er profitiert davon, wenn sein Dreier fällt, sondern vor allem für seine Teamkameraden ergeben sich neue Möglichkeiten. War das Spacing im Backcourt der Bulls mit Rondo, Wade und Butler noch ein großes Diskussionsthema vor der Saison, so entstehen durch den plötzlichen Wurf von Wade mehr Räume für Rondo oder Butler, die vor allem Butler exzellent für sich zu nutzen weiß.

Sascha: Andre Wiggins war schon immer ein toller Scorer, aber wie einfach es für ihn bisher scheint seine Punkte zu erzielen ist schon beeindruckend. Er hat eindeutig nochmal einen Sprung gemacht in seinem Offensivspiel. Der Dreier hilft ihm natürlich sehr Räume zum Korb zu öffnen, aber auch sein Ballhandling ist viel besser geworden und er spielt immer mehr als Ballhandler im Pick and Roll. Ohne die bisherigen Leistungen von DeRozan, Harden oder Westbrook herabstufen zu wollen, aber es ist schon überraschend wie gut Wiggins bisher in dieser Saison agiert.

Welcher Bilanz traut ihr am wenigsten? Ab wie vielen Spielen ist diese aussagekräftig?

Sascha: Die Bilanz der Lakers, Celtics und Magic finde ich bisher am schwersten einzuschätzen. Sind die Lakers wirklich ein Team welches 50% seiner Spiele gewinnen kann? Bei den Celtics fehlen natürlich Horford und Crowder, dass muss man natürlich in diesem Kontext auch sehen, aber ein oder zwei Siege mehr hätten es doch sein dürfen in Boston. Die Magic sind auch ein Team bei dem ich noch nicht weiß in welche Richtung es gehen kann. Irgendwie läuft es da gefühlt noch überhaupt nicht rund, trotzdem hat man eine 6-7 Bilanz und viele Teams würden sich eine solche Bilanz wünschen, dafür dass es nicht läuft. Die Frage ist also: Haben die Magic bisher Glück gehabt bei ihren Siegen, oder sind sie doch so gut, dass sie selbst als uneingespieltes Team mit neuem Trainer noch ihre Siege zum Saisonstart erkämpfen können?

Ab wie vielen Spielen ist eine Bilanz aussagekräftig? Es gibt natürlich schon einige Tendenzen zu erkennen, dennoch würde ich mal noch bis zum Jahreswechsel abwarten um eine endgültige Einschätzung zu treffen.

Sven: Grundsätzlich halte ich rund 20 Saisonspiele für einen guten Zeitpunkt ein Team zu beurteilen. Ich finde es jedoch schwierig das zu verallgemeinern. Je nach Teamzusammenstellung kann dies deutlich von diesem Wert abweichen. Bei einem erfahrenes Team ohne größere Kaderveränderungen oder schwerwiegenderen Verletzungen läuten meine Alarmglocken bereits deutlich früher (z.B. Houston 2015/16). Wurde ein Team neu zusammengestellt, braucht es meist mehr Zeit um die Identität dieses Team festzustellen (z.B. Portland 2015/16).

Am wenigsten traue ich bisher der Bilanz der Los Angeles Lakers. Die Entwicklung unter Luke Walton ist beeindruckend und nicht wegzudiskutieren. Die Änderung des Spielstiles sorgt jedoch dafür, dass gegnerische Teams sich bisher schwer auf die Lakers einstellen konnten. Dies wird sich mit zunehmender Zeit ändern. Entscheidend wird sein, wie die Spieler der Traditionsfranchise reagieren, wenn die erste Euphorie abebt und Los Angeles eine längere Niederlagenserie hinlegt. Dies sorgte beispielsweise bei den Orlando Magic nach einem starken Saisonstart im letzten Jahr für einen Einbruch im Januar. An die Lakers glaub ich erst, wenn sie Mitte Februar noch auf Playoffkurs sind.

Dominik: Ich stimme euch beiden bezüglich der Lakers komplett zu. So schön es für die Fans der Lakers ist, endlich ansprechenden Basketball zu sehen und nebenbei noch 7 von 14 Spielen zu gewinnen, so wird die Siegquote innerhalb der nächsten 8-10 Spiele doch deutlich relativiert werden. Man sieht bereits jetzt, dass es defensiv von Spiel zu Spiel schwieriger wird, den Gegner zu stoppen, und kassiert sehr viele leichte Punkte. Falls sie es schaffen, bis zum Spiel am 25. Dezember gegen die Clippers um die 50% Siege zu haben, dann ist eventuell mit ihnen um Platz 7 oder 8 im Westen zu rechnen. Vorher ist eine Prognose schwierig.

Ebenso bin ich bei den Bulls ein wenig skeptisch. Ich denke nicht, dass sie bei ihrer derzeitigen Kaderkonstellation weiterhin so effizient in der Offensive auftreten. Wie Sven schon oben erwähnt hat sind die Bulls viel besser gestartet, als es für möglich gehalten wurde. Trotz des guten Startes sind die offensichtlichen Schwächen, wie Spacing oder zu ähnliche Spieler,  die im Laufe der Saison deutlich stärker auftreten werden, nicht zu übersehen und deshalb gehe ich davon aus, dass sie ihre Siegbilanz von über 60% nicht halten können.

Saisonstart NBA

Welches Team benötigt am ehesten einen Trade?

Sascha: Die Bulls? Die Magic? Toronto? Die Pacers? Wizards? Cousins? Die Mavs?

Alle Teams aus verschiedenen Gründen und auch nicht zwangsläufig. Dennoch könnte es für Teams wie die Mavs, Wizards, Kings (Cousins) von Vorteil sein als eines der ersten Teams in den Tankmodus zu schalten. Der Gegenwert könnte jetzt noch deutlich höher ausfallen als zur Tradedeadline. Bei den Bulls, Magic und Pacers scheint es einfach so, dass die Zweifel die man im Sommer hatte, wie diese Teams zusammenpassen könnten immer noch da sind. Die Raptors sind hier eigentlich die Ausnahme. Man ist wohl Boarderline Contender und es startet ein Rookie auf der Power Forward Position. Sicher kommt Sullinger irgendwann wieder zurück, aber eine gute Lösung für ein Topteam ist sicher auch er nicht.

Sven: Sascha hat schon einige Teams angesprochen, die Löcher im Kader haben. Mein Pick ist jedoch Denver. Bei keinem Team ist die Diskrepanz zwischen den besten Spielern und dem hinteren Ende der Bank so gering. Dank guter Scoutingarbeit haben sie einen großen jungen Kern. Dies bringt jedoch auch viele Probleme mit sich. Die fehlende Entwicklung von Maurice Harkless in Orlando oder R.J. Hunter in Boston zeigte, wie schwer es für junge Spieler ist, sich ohne die notwendige Spielzeit zu entfalten. Ein ähnliches Risiko sehe ich auch in der Mile High City. Die Kombination aus Nikola Jokic und Jusuf Nukic zeigt diese Problematik bereits. Wenn Denver mehrere Talente bündeln kann, um damit einen besseren Spieler zu ertraden, wäre dies ein großer Gewinn.

Dominik:  Die Kings sind sicherlich ein Kandidat für ein Trade. Ihr Frontcourt ist überfüllt mit Spielern, die hinter oder neben Cousins um Minuten kämpfen. Den größten Gegenwert würden sie für ihren Starspieler erhalten, aber da stellt sich die Grundsatzfrage, ob das Front Office das komplette Team einreißen will und auf den Reset Knopf drückt oder Cousins noch hält. Für Spieler wie Willie Cauley-Stein wäre ein Trade von Cousins die beste Lösung, da der Lottery Pick aus 2015 dann mehr Minuten sehen würde. Ein weiterer Kandidat ist Rudy Gay, der bei den Thunder gehandelt wird und am Ende der Saison Free Agent wird. Die Kings stehen an einem Scheideweg, denn so wie das Team derzeit zusammengestellt ist, wird man weder kurz noch langfristig um die Playoffs mitspielen.

 

 

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