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London Game: Celtics besiegen Sixers nach Aufholjagd

12.01.2018 || 00:18 Uhr von:
Kyrie Irving, Ben Simmons
Die Boston Celtics haben das NBA Global Game 2018 in London gewonnen. Die Celtics besiegten die Philadelphia 76ers trotz eines zwischenzeitlichen 22-Punkte-Rückstands mit 114:103.

Philly setzte sich zu Beginn des Spiel zunächst ab. Verantwortlich dafür war allen voran JJ Redick. Der Shooting Guard hatte nach fünf Minuten bereits zehn Punkte auf dem Konto und war auch zur Halbzeit mit 18 Punkten Top-Scorer der Partie. Auch Backup-Point Guard T.J. McConnell und Ben Simmons, der mehrmals aus dem Post-up scorte und ein schlechtes Matchup für die kleineren Celtics-Guards darstellte, spielten stark. Zudem spielten die Sixers diszipliniert (nur 2 TO in Q1) und ließen wenige einfache Punkte zu.

Im zweiten Durchgang setzte sich Philadelphias Dominanz fort. Dank eines 21:4-Laufs bauten die Sixers ihren Vorsprung auf zwischenzeitlich 22 Punkte aus. Bei den Celtics fiel der Dreier nicht (4/18 3P in Halbzeit 1), doch wenigstens gelang es Boston, dank der Überlegenheit an den Brettern und einfachen Fastbreak-Punkten wieder näher zu kommen. Auch Daniel Theis trug mit vier Punkten (davon ein spektakulärer Dunk) und einigen guten Defensiv-Aktionen zur kleinen Aufholjagd bei. Mit 59:48 für Philly ging es in die Pause.

Celtics steigern sich, Sixers lassen stark nach

Im dritten Abschnitt kippte die Partie endgültig. Die 76ers agierten im Angriff so schlampig wie man es aus vielen Spielen in dieser Saison kennt. Vor allem Simmons leistete sich einige Ballverluste. Auf der anderen Seite zeigten sich die Celtics mit Kyrie Irving und Jayson Tatum endlich treffsicherer aus der Distanz. Zudem bewegte der Spitzenreiter der Eastern Conference den Ball nun deutlich besser. Theis war es dann, der Boston mit einem weiteren Dunk erstmals in Führung brachte (68:69). In der Folge setzten sich die Celtics dank weiterer erfolgreicher Dreier etwas ab. Einzig Dario Saric konnte in dieser Phase ernsthaften Widerstand leisten. Mit einer Sechs-Punkte-Führung ging Boston ins Schlussviertel (79:85).

Dort setzte sich das Team von Head Coach Brad Stevens dank eines 15:2-Runs weiter ab. Sieben Minuten vor Schluss betrug die Führung 17 Punkte (85:102). Nach einer folgerichtigen Auszeit traf der insgesamt enttäuschende Joel Embiid (15 Pkt, 10 Reb, aber nur 6/17 FG und 4 TO) einen Dreier, doch Irving konterte prompt per And-one. Mitte des Viertels erregte sich Marcus Morris über einen harten Screen von Simmons, was eine Rudelbildung auf dem Feld auslöste. Danach sorgte Theis mit einem Block gegen Embiid für ein weiteres Highlight.

Theis mit überzeugender Leistung

Am Ende fuhr Boston dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit einen 114:103-Sieg gegen stark nachlassende 76ers ein. Irving (21 Pkt), Jaylen Brown (20 Pkt) und Morris (19 Pkt) waren die besten Werfer auf Seiten der Celtics. Philadelphias Redick kam auf 22 Punkte. Auch Theis zeigte eine überzeugende Leistung. Der Nationalspieler kam auf sechs Punkte sowie sieben Rebounds und hatte darüber hinaus einige starke Szenen in der Defense. Im Anschluss äußerte sich Coach Stevens auf der Pressekonferenz lobend über den 25-jährigen Big Man:

„Er war hervorragend. Er ist hereingekommen und hat seine Rolle gespielt. Egal, ob er viel oder wenig spielt. Ich nehme ihn nach einer Minute vom Feld, weil Embiid wieder reinkommt. Ich wechsele ihn zu einem anderen Zeitpunkt wieder ein. Er ändert sich nie. Du weißt genau, was du von ihm bekommst. Das ist eine sehr gute und besondere Eigenschaft.“

Boston festigt dank des Sieges Platz eins im Osten und steht nun bei einer Bilanz von 34-10. Philadelphia (19-20) bleibt auf Rang neun in der Conference.

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