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Ein unaufhaltbarer Tod?

20.02.2017 || 17:19 Uhr von:
All-Star Weekend
Das All-Star Weekend 2017 ist vorbei – es war eine Enttäuschung. Lustlosigkeit und der fehlende Einsatz auf dem Feld prägten die drei Tage in New Orleans. Ein Kommentar.

purchase filemaker pro 15 advanced Das All-Star Weekend ist so eine Sache: Faszination pur, eine Zelebrierung des uns so lieben Sports, eine Belohnung für Zuschauer und Spieler – eigentlich. In den letzten Jahren sind die drei Tage im Februar aber kontinuierlich auf dem absteigenden Ast. Bereits vor zwei Jahren musste ich mir danach den Frust von der Seele schreiben, und es waren nur wenige Minuten in der Rising Stars Challenge gespielt, da war mir klar: dieses Jahr wieder. Das All-Star Weekend braucht dringend neue Ideen oder es wird und muss sterben.

http://southamptonfreelibrary.org/buy-deca-uk buy deca uk All-Star Weekend gleich Vorfreude und Spaß, das war mal. Dieses Jahr: Excitement? Naja. Medialer Hype in den Vorwochen? Nicht wirklich – sieht man mal von der Farce um Russell Westbrook und Kevin Durant ab. Dass die größte Sorge der Owner während des ASWs die Gesundheit ihrer Stars ist, ist unbestritten. Dass kein Fan eine Verletzung eines Superstars wollen kann, ebenfalls.

discount Autodesk Autocad Design Suite Standard 2013 Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Vorsicht und Lustlosigkeit. Einen Unterschied, den sowohl die Rising Stars Challenge wie auch das All-Star Game aufzeigten. 150:141 bzw. 192:182. Wer letztendlich gewonnen hat: irrelevant. Versteht mich nicht falsch: Ich habe an sich nichts gegen viele Punkte. Aber ich habe etwas gegen die Art und Weise, wie es dazu kommt. Den vollständig fehlenden Einsatz in der Defensive, über den man sich teils bei James Harden lustig macht, über 40 Minuten von allen Spielern zu sehen, macht nicht nur keinen Spaß, sondern auch ein wenig wütend.

Schlechte Stimmung und leere Plätze

dianabol steroid indonesia Früher war alles besser – es gibt nur wenige Plattitüden, die nerviger sind. Trotzdem fällt es schwer, sie nicht in den Kopf schießen zu lassen. Ich möchte ein wenig auf die Statistiken der Spiele der letzten Jahre schauen. Kommt es uns nur so vor, dass die Spiele an Elektrizität und Spaß verlieren? Bevor ich das tue, möchte ich mich allerdings kurz der Stimmung in der Halle widmen. Ohne Hallensprecher und ständiger Musik-Dudelei hätte ich wohl das ein oder andere Mal checken müssen, ob ich meine Lautsprecher nicht ausversehen auf stumm geschaltet habe. Die Stimmung in New Orleans war unterirdisch. Bereits im Laufe des Freitags berichteten mehrere US-Medien darüber, dass die Ticket-Preise für das ASW kräftig in den Keller gegangen waren. So kosteten die billigsten Tickets für das All-Star Game am Freitag 180 US-Dollar – 75 Prozent weniger als 2016 (723 US-Dollar). Begründet wurde das vor allem mit der Location und dem politisch motivierten Wechsel von Charlotte nach New Orleans. Immerhin ist „Nola“ zum dritten Mal innerhalb von zehn Jahren Austragungsort. Zweifellos ist das ein Grund. Aber sicherlich nicht der einzige. Dass sowohl beim Dunk-Contest als auch beim All-Star Game Plätze frei waren, spricht bei diesen billigen Preisen Bände.

http://www.nursesnow.com.au/oem/purchase-autodesk-robot-structural-analysis-professional-2018.html purchase Autodesk Robot Structural Analysis Professional 2018 Was reißt eine Zuschauermenge mit? Klar, geile Dunks, knappe Spiele, ein Ankle Breaker. Vor allem aber: Energie. Wenn ich als Zuschauer die Lustlosigkeit und den fehlenden Einsatz auf dem Feld spüre, macht sich das unweigerlich bei mir bemerkbar. Denn Dunks, Anspiele und Dreier können noch so spektakulär sein, wenn aber auch ein übergewichtiger In-die-Tasten-Tipper wie ich zum Korb hätte ziehen können, verlieren all diese tollen Aktionen an Effekt. Dass jeder ab 1,75 Meter Größe in der NBA dunken kann, davon gehe ich aus. Was macht denn ein gutes Poster-Dunking aus? Dass man den Ball nicht nur in den Ring stopft, sondern dass man den Ball in einen eigentlich bewachten Ring stopft. Wenn ich innerhalb von einer Minute sechs oder sieben Alley-Oops sehe, verliert das schnell seinen Reiz – vor allem, wenn die Hälfte davon auf den Ring gesetzt wird oder gar nicht erst beim Passempfänger ankommt.

http://southamptonfreelibrary.org/buy-anabolic-xtreme buy anabolic xtreme Diese Wechselwirkung ist tödlich: Vom Court geht nichts aus, was die Zuschauer mitreißt, von den Zuschauern kommt daher keine Energie, die die Spieler anstacheln könnte. Jedes reguläre Saisonspiel hat eine bessere Stimmung als die Rising Stars Challenge.

dianabol upa Safety first, ja keine Verletzung riskieren, ich weiß. Kriegt man immer und immer wieder zu hören. Aber ich nehme persönlich jeden einzelnen Spieler, der da auf dem Court steht, in Verantwortung. Nicht nur, dass es eine Auszeichnung und damit eine Ehre ist, dort spielen zu dürfen, man hat auch eine Verantwortung. Nicht gegenüber mir oder den Leuten, die mit nem Bier auf der Couch sitzen und eh alles besser wissen, sondern gegenüber den Zuschauern in der Arena, die teilweise hunderte von Kilometer auf sich nehmen, um das Spiel zu sehen. Menschen, die zum Teil lange gespart haben, um ihren Lieblingsspieler zu sehen.

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dianabol or winstrol Gut, dass der Freitag mit dem Spiel von Rookies und Sophomores nicht die allergrößte Unterhaltung bietet, ist klar. Dass allerdings überhaupt nichts erinnerungswürdiges passiert, spricht Bände. Ein Ankle Breaker wie der von Kyrie Irving vor einigen Jahren ist gar nicht mehr denkbar, es wird überhaupt nicht eng genug verteidigt, vom Einsatz mal abgesehen.

http://www.nursesnow.com.au/oem/buy-online-adobe-creative-suite-4-master-collection.html buy Online Adobe Creative Suite 4 Master Collection Aber auch der Samstag war in diesem Jahr ein Reinfall. Keine Frage: Die Hommage inklusive Spendensammlung für Craig Sager war toll und denkwürdig. Wer jedoch auf die Idee kam, bei der Skills-Challenge auf den Timer zu verzichten, sollte sich beruflich umorientieren. Vom Dunk-Contest möchte ich gar nicht erst anfangen. Natürlich waren wir vom vergangenen Jahr verwöhnt, aber meine Güte, das war nichts. Dikembe Mutombo sagt alles:

Defense – was ist das?

196:173 im letzten Jahr, 192:182 in diesem Jahr – die 400-Punkte-Marke ist nicht mehr weit entfernt. Gerade hier wird die Absurdität des All-Star Games deutlich: Was habe ich als Zuschauer davon, wenn in bestenfalls Trainingsmanier Körbe im Sekundentakt aufeinander folgen? Einzig Giannis Antetekoumpos Einsatz auf beiden Seiten des Feldes machte die Sonntagnacht erträglich. 110 Punkte im Fastbreak bereits zur Halbzeit! Wo sind Ehrgeiz, Ambition und Competitveness? Ein wenig Intensität wäre schön, stattdessen wird in bester Amateurfußball-Manier nach Körben vorne stehen geblieben. Dass James Harden bei einem Spiel ohne jegliche Defensive zehn Turnover verbucht, unterstreicht die Lustlosigkeit der meisten Spieler besser als alles andere.
Dabei ist die Prämisse eigentlich so interessant: Welches Team von Superstars wäre besser? „Sie könnten genauso gut ein paar leblose Körper an unsere Plätze an der Seitenlinie setzen. Wir machen ja eh nichts“, meinte Steve Kerr – klingt, als hätte er Spaß gehabt. Zumal heuer nicht einmal im vierten Viertel verteidigt wurde.

Und ja, früher wurde auch nicht verteidigt, als ginge es um den Titel. Doch schauen wir dort auf die Ergebnisse, wird deutlich wie sehr der defensive Einsatz und das Konkurrenzdenken nachgelassen haben: 134:128 (2008), 141:139 (2010), 122:120 (2006) oder 155:145 (2003) – allerdings in doppelter Overtime. Wir sprechen anno 2017 von 122 versuchten Dreiern, 2,5 in der Minute. 2010, gerade einmal sieben Jahre her, waren es 38 versuchte Dreier; 2013 waren es 69. Ich denke, ihr seht wo das hinführt: Wir reden mittlerweile von 280 versuchten Field Goal-Attempts in 48 Minuten, fast sechs pro Minute. Mit schnellem Tempo lässt sich das alleine nicht erklären. Die Stimmung spiegelt es wider.

Rumgemeckert werden kann viel. Quo vadis, All-Star Weekend? Die Zuschauerzahlen pendeln sich langsam auf einem immer niedrigeren Schnitt ein, die Stimmung in der Halle war traurig, Ehrgeiz sucht man vergebens. Wenn ich das ASW sehe, möchte ich mir nachher nicht denken, dass es ganz nett war. Ich will Action, Atmosphäre und ein klein wenig ausrasten. Mit Ausnahme des letztjährigen Dunk-Contests suche ich das schon länger. Was lässt sich machen? Bezahlung wie beim Pro Bowl in der NFL? Die Gewinner-Conference des All-Star Games kriegt Heim-Vorteil in den Finals wie in der MLB? Als der Dunk-Contest 1997 ein All-Time-Low erreichte, wurde er von der NBA für einige Jahre ausgesetzt – und anno 2000 dank Vince Carter fulminant zurückgebracht. Vielleicht würde dem gesamten Event All-Star Weekend eine Pause gut tun. Da die NBA das aus finanzieller Sicht nie machen wird, besteht weiterhin die Frage: Wie kann das All-Star Weekend gerettet werden? Ich habe leider keine Antwort.

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