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NBA

Good Guy

17.05.2009 || 00:00 Uhr von:

Chuck Daly (Foto) beendete seine Karriere als Head Coach nach der Saison 1998/99 – und doch ist er während der laufenden Playoffs allgegenwärtig. Nachdem bei Daly im Februar dieses Jahres Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden war und er kürzlich im Kreis seiner Familie in Florida der Krankheit erlag, widmete die NBA die aktuelle Postseason dem ehemaligen Head Coach.

Alle Übungsleiter und einige Kommentaren tragen deswegen eine Reversnadel mit den Initialen Dalys. Es ist symptomatisch, dass an den stets gut gekleideten und professionell auftretenden Daly mit einem Mode-Accessoire gedacht wird. Von seinem ehemaligen Schützling John Salley bekam Daly auf Grund seiner Wahl an edlen Anzügen so auch den Spitznamen „Daddy Rich“ verpasst.

„Er und Pat Riley waren die zwei bestgekleideten Coaches. Selbst als ich begann zu coachen, war er es, dem ich nacheifern wollte. Wie sich dies im Huddle und im Spiel niederschlug? Wann immer wir uns in einer Drucksituation befanden, kamen wir zur Bank und schauten zu Chuck: Alles war einfach nur cool. […] Dies gab uns ein Maß an Selbstvertrauen, das wir [ohne ihn] wahrscheinlich gar nicht gehabt hätten“, so Isiah Thomas, der unter Daly neun Jahre lang spielte und mit ihm zwei Titel feiern konnte. Dies war aber nur ein Grund, warum Daly so eine positive Wirkung auf seine Spieler hatte.

 „Nothing’s easy“

Daly, der am 20. Juli 1930 in St. Marys in Pennsylvania geboren wird, geht in der High School und am College selbst aktiv dem Korbsport nach. Nachdem er nach seinem Abschluss zwei Jahre lang seinen Militärdienst absolviert und sich zeitweise als Tellerwäscher, Türsteher und Hilfsarbeiter in einer Kalkgrube seine Brötchen verdient, beginnt er seine Coachig-Karriere im Alter von 25 Jahren an der Punxsutawney High in seinem Heimatstaat. Eine Siegquote von insgesamt 61,3 Prozent lassen sich für einen so jungen Head Coach durchaus sehen. Nach acht Jahren High-School-Basketball geht es für Daly dann eine Stufe höher, als er auf die College-Ebene wechselt. An der renommierten Duke University ist Daly sechs Jahre als Assistant Coach unter Vic Bubas tätig. Dabei stehen die Blue Devils 1963 das erste Mal in ihrer Geschichte im NCAA Final Four. Verliert Duke dort noch im Halbfinale, stehen sie im Jahr darauf sogar im Endspiel, müssen sich aber UCLA geschlagen geben.

Dank dieser guten Empfehlung geht es für Daly 1969 ans Boston College, wo er nun selbst das Zepter an der Seitenlinie schwingt und Bob Cousy beerbt, der in die NBA zurückkehrt und bei den Cincinatti Royals als Spielertrainer fungiert. Nach zwei Auftritten im NCAA Tournament in Folge unter Cousy kann Daly an diese Erfolge jedoch nicht anknüpfen. Immerhin verbessert er die Bilanz seiner Mannschaft in seinem zweiten Jahr – was auch das letzte bei den Eagles ist.

Daly bleibt aber im Nordosten der USA und nimmt den Posten bei der University of Pennsylvania an, welche in der Ivy League – eine Liga von acht Mannschaften unter dem Dach der NCAA – spielt. Mit den Penn Quakers gewinnt Daly in seinen ersten vier Jahren stets den Conference-Titel. Drei Mal erreicht er mit seinem Team immerhin die zweite Runde des NCAA-Turniers. Damit ist Daly für eine der erfolgreichsten Zeiten Penns überhaupt verantwortlich. „Chuck war der perfekte Coach und Lehrer. Für jene von uns, die das Privileg genossen, mit ihm zu arbeiten, war es genau das: ein Privileg. Ich weiß, dass meine Coaching-Karriere ohne seinen Rat und seine Hilfe, die er mir bei Penn und über meine Karriere gegeben hatte, nichts gewesen wäre“, so Bob Weinhauer, der vier Jahre Daly assistierte und sein Nachfolger bei Penn wurde, rückblickend.

Für Daly geht es nach der Saison 1977/78 nämlich zu den Profis in die NBA. Zunächst ein Jahr als Assistant Coach bei den Philadelphia 76ers tätig – wozu Daly von seinem Freund Billy Cunningham gebeten wird –, absolviert er wenig später seine erste Saison als Chef-Coach bei den Cleveland Cavaliers. Allerdings bleibt der Erfolg aus. Nachdem die Franchise aus Ohio mit nur vier Siegen aus 18 Partien in die Spielzeit 1981/82 gestartet ist, übernimmt Daly im Dezember und ist damit schon der dritte Coach der laufenden Saison. Doch auch Daly wird nicht die komplette Spielzeit überdauern und nach einer Bilanz von neun Erfolgen bei 32 Niederlagen im Februar entlassen. Daly hat sich seinen Start in die professionelle Karriere als NBA-Übungsleiter sicherlich anders vorgestellt. Doch er erhält schon bald die Möglichkeit, sich zu beweisen.

Ein „Good Guy“ unter den „Bad Boys“

Die Spielzeit 1982/83 bedeutet für die Detroit Pistons die sechste Saison in Folge mit einer negativen Bilanz. Während dieses Zeitraums bleibt der Franchise aus Michigan ein Auftritt in der Endrunde stets verwehrt. Als Detroits General Manager Jack McCloskey nach einem neuen Übungsleiter für seine Mannschaft Ausschau hält, fällt seine Wahl am Ende auf Daly. Wie dieser ist auch McCloskey einst als Coach für die University of Pennsylvania tätig gewesen. McCloskey überzeugen unter anderem Dalys Auftreten und seine Ausstrahlung. Darüber hinaus hat Detroits General Manager noch eine besondere Erwartungshaltung: „Als Jack McCloskey mich einstellte, wollte er, dass ich etwas mit der Verteidigung der Pistons anstellte“, so Daly 1995. „Ich habe die Videos einiger Spiele [der beiden Spielzeiten zuvor] angesehen und dachte, Scotty Robertson [der damalige Pistons-Coach] hätte eine gute Arbeit gemacht. Ich wusste nicht, was ich verbessern konnte. Aber ich hatte einen Vertrag über zwei garantierte Jahre und eine Option für ein weiteres Jahr. Und wenn sie wollten, dass ich an der Verteidigung arbeite, dann würde ich das tun.“

In seinen ersten beiden Jahren in Detroit ist von der verbesserten Verteidigung noch nicht so viel zu sehen. Die Pistons rangieren bei der defensiven Effizienz auf dem 14. bzw. 15. Platz – bei damals 23 Mannschaften. Vor der Spielzeit 1986 stoßen dann jedoch einige Spieler zur Mannschaft, die darauf hin die berühmt-berüchtigten „Bad Boys“ komplettieren und formen werden; die Pistons verpflichten im Draft 1986 John Salley und Dennis Rodman. Ein Jahr zuvor sind bereits Joe Dumars und Rick Mahorn zur Mannschaft gestoßen. Nimmt man noch einen Vinnie Johnson und Bill Laimbeer hinzu – sowie Mark Aguirre, der erst 1989 nach Detroit wechselt –, hat man den Stamm Detroits zusammen, der die Jahre danach so erfolgreich sein sollte.

Aus jenen Spielern und unterschiedlichen Charakteren formt Daly sodann eine Einheit. Dem damaligen Assistant Coach Brendan Suhr zufolge wird es während der Trainingseinheiten schon mal lauter, und auch körperlich geht es zur Sache. Doch Daly macht seinen Spieler klar, dass eine solche harte Arbeit nur der einzige Weg sein kann. Dennoch ist Daly immer ein Freund der Spieler, mit dem man auch sein Spaß haben kann, und der seine Mannen nicht zu sehr einschränkt. „Er ließ uns wachsen. Er ließ uns Fehler machen. Er ließ uns lernen. Er gab uns die Freiheit, einfach zu spielen“,  erinnert sich Isiah Thomas (Foto). Rick Mahorn bleibt Dalys Motivationsgabe in Erinnerung: „Er half uns einfach dabei, an uns zu glauben. Du möchtest höher springen, ein wenig weiter laufen, ein wenig besser werfen. Er motivierte uns, dass wir als Spieler solche Dinge tun.“

Mit dem ihm zur Verfügung stehenden Spielermaterial hat Daly auch die optimalen Bedingungen, sodann eine effizientere Verteidigung zu installieren. In den Folgejahren gehören die Pistons diesbezüglich auch zu den besten Mannschaften der Liga. Zu einer Zeit, in der die Mannschaften durchschnittlich etwa 110 Punkte erzielen, schwimmt Daly dabei gegen den Strom und entscheidet sich gegen einen offensiv geprägten Stil. In den Jahren 1987 und 1988 bei der Anzahl der Ballbesitze noch zum Mittelfeld der Liga gehörend, spielen die Pistons in den drei Jahren danach sogar den langsamsten Basketball aller Teams. „Wenn man derart in den Playoffs spielt, warum tut man dies nicht auch einfach in der regulären Saison? Warum einem Stil für 82 Partien nachgehen und in den Playoffs alles umkehren? Wir konnten den Rest der Liga frustrieren, indem wir das Spiel langsam gestalteten. Unsere Identität sollte die Verteidigung werden. […] Unser Ziel war es, jede Begegnung so zu spielen, als wäre es eine Playoff-Partie.“

Diese Intensität ist es auch, die Detroit berühmt, aber alles andere als beliebt macht. Allen voran die als „Jordan Rules“ benannte Maßnahmen, den Shooting Guard der Chicago Bulls besondere und harte Aufmerksamkeit zu schenken, sollen Früchte tragen. Drei Jahre in Folge ist für die Bullen Detroit das rote Tuch, das sie nicht überwinden können. Aus den Besprechungen in der Auszeit lässt Daly derweil seine Spieler immer mit den Worten „nothing’s easy“ – also keine leichten Punkte ermöglichen – auf das Feld. Rückblickend beschreiben diese Worte auch Dalys Weg auf der Karriereleiter ganz gut.

„Ich habe nie verstanden, wie ein großartiger Mann und netter Typ die Bad Boys coachen konnte“, fragt sich Charles Barkley (Foto). Die Worte des „Chuckster“ verdeutlichen die Ansicht und Wahrnehmung anderer Akteure und Coaches der Liga: Während die Pistons-Akteure auf Grund ihrer Spielweise gerne mal in der Kritik stehen, wird Daly von allen respektiert.

Unter Dalys Leitung stoßen die Pistons derweil in der Endrunde immer weiter vor. Ist 1987 noch im Conference-Finale gegen die Boston Celtics nach sieben Spielen Endstation, steht Detroit im Jahr darauf schon im Finale – nur um sich wieder nach sieben Partien geschlagen geben zu müssen, diesmal gegen die Los Angeles Lakers. Gleich in der nächsten Spielzeit gelingt den Pistons aber die Revanche: Mit einem Sweep über die kalifornische Franchise, die unter Coach Pat Riley unter anderem mit Magic Johnson, James Worthy, Byron Scott und Kareem Abdul-Jabbar (der danach seine Karriere beendet) antritt, feiern die Pistons den ersten NBA-Titel ihrer Franchise-Geschichte. Durch den erneuten Meistertitel im folgenden Jahr gelingt den Pistons, nach den Celtics und Lakers, als dritte Franchise überhaupt der Repeat. Diesmal setzt sich das Team gegen die Portland Trail Blazers um Clyde Drexler, Terry Porter, Jerome Kersey und Kevin Duckworth nach fünf Spielen durch.

Mit einigen Verletzungen kämpfend, können die Pistons an den Erfolgen der Jahre zuvor nicht anknüpfen. Zuerst fahren sie in der regulären Spielzeit 1990/91 neun Siege weniger ein als in ihrem zweiten Meisterjahr, dann müssen sie sich im vierten Aufeinandertreffen in Folge mit den Chicago Bulls das erste Mal geschlagen geben. Im Conference-Finale gelingt Detroit nicht einmal ein Sieg. Als die „Jordan Rules“ also nicht mehr zu greifen scheinen, ist auch für Daly nach der Saison 1991/92 Schluss in Detroit. Mit 48 Siegen und einem Aus in der ersten Playoff-Runde verabschiedet sich Daly Richtung New Jersey. Ehe er sich den Nets annimmt, darf er aber noch einen letzten großen Erfolg feiern.

Der letzte große Höhepunkt

Nachdem die US-amerikanische Basketball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1988 nur die Bronze-Medaille gewinnt und die FIBA 1989 eine Regeländerung durchführt, dass auch NBA-Profis an den Spielen teilnehmen dürfen, schickt die USA zu den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona eine Ensemble von Stars an den Start, das ihresgleichen sucht – und immer suchen wird. Zum einzig wahren „Dream Team“ gehören Legenden wie Michael Jordan, Magic Johnson oder Larry Bird.

Die Tatsache, dass Daly als ein Coach gilt, der die Zügel nicht immer so straff hält, den Spielern auch Freiraum lässt und aus unterschiedlichen Charakteren eine Einheit bilden kann, macht ihn zum bestmöglichen Kandidaten für den Head-Coach-Posten. Doch allein auf Grund der Masse an Weltklasse-Spielern bedarf es von Daly während der Partien nicht allzuviel Einfluss. Während das „Dream Team“ auf dem Weg zur Goldmedaille seine Gegner mit durchschnittlich 43,8 Zähler Differenz düpiert, nimmt Daly kein einziges Mal eine Auszeit. Für den damals 62-Jährigen ist es somit auch gar nicht der Titelgewinn an sich, der für ihn so besonders ist: „Die Gold-Medaille war wunderbar. Aber die Wahrheit ist, dass man zwölf Jungs nehmen und mit ihnen arbeiten kann. Und sie arbeiten mit dir. Und dann gewinnst du eine Meisterschaft. Es gibt im Sport kein besseres Gefühl. Dies währt eine Ewigkeit an“, reflektiert Daly fünf Jahre nach dem Titel in Barcelona.

Auch Jordan (Foto) und Bird zeigen sich begeistert von Daly. Während sich „MJ“ im Nachhinein wünscht, einmal außerhalb des „Dream Teams“ für Daly aufzulaufen zu können, ist Bird der Meinung, dass kein anderer Coach besser mit dem „Dream Team“ von 1992 umgegangen wäre.

Mit den New Jersey Nets ist für Daly in den Jahren 1993 und 1994 zwar jeweils nach der ersten Playoff-Runde Schluss, doch unter seiner Leitung zeigt sich das Team aus East Rutherford stark verbessert. Nachdem Daly nach seinen beiden Jahren in New Jersey den Coaching- gegen den Kommentatoren-Stuhl tauscht, erklärt er 1997 den Rücktritt vom Rücktritt. Für zwei Jahre sitzt er an der Seitenlinie der Orlando Magic. Die Franchise liegt nach dem Abgang Shaquille O’Neals ein Jahr zuvor in den Händen von Penny Hardaway. Dieser kann in Dalys erster Saison auf Grund einer Knieverletzung allerdings nur 19 Begegnungen bestreiten, sodass die Magic knapp die Playoffs verpassen. Im Jahr darauf, mit einem gesunden Hardaway und Nick Anderson, führt Daly das Team in einer verkürzten Saison zur besten Bilanz der Eastern Conference. Dennoch gibt es in der ersten Playoff-Runde ein überraschendes Aus gegen die Philadelphia 76ers. Auch Daly verabschiedet sich und geht endgültig in den Ruhestand. Das viele Reisen macht den mittlerweile 69-Jährigen müde. Im Jahr 2000 arbeitet Daly noch eine Saison als Berater für die Vancouver Grizzlies.

Vom Basketball lassen fällt Daly dennoch schwer, selbst, als die Krankheit ihn schon schwächt. So sitzt Daly auch beim East-Regional-Final des NCAA-Turniers zwischen Villanova und Pittsburgh am 29. März 2009 auf der Tribüne, macht Notizen und lässt diese dem Coaching-Gespann Villanovas zukommen. Es sind nicht nur solche kleinen Dinge, die zeigen, was für einen Einfluss Daly immer noch auf den Basketball hat. Dies verdeutlicht auch Rick Carlisle (Foto), der momentan als Head Coach der Dallas Mavericks fungiert und Daly dessen zwei Jahre bei den Nets assistierte, mit seinen Worten: „Wenn irgend jemand in den 1980ern gesagt hätte, dass ein Mann daherkommen und die Basketballwelt überzeugen würde, dass Verteidigung der Weg ist, Titel zu gewinnen, dann hätte es einige Besserwisser gegeben. Sein Detroit-Team definierte den Basketball zu jener Zeit neu.“

So wird Daly bereits nach seinen zwei Jahren bei den Nets in die Hall of Fame aufgenommen. Zwei Jahre später wird er zu einem der zehn besten Coaches der Geschichte der NBA gewählt. Daly ist der erste Übungsleiter überhaupt, der sowohl einen NBA-Titel als auch eine olympische Goldmedaille gewinnt. Um seine beiden Meistertitel mit Detroit zu ehren, vergeben die Pistons die Nummer zwei zudem nicht mehr. In insgesamt 14 Spielzeiten in der nordamerikanischen Profiliga kann Daly 638 Siege in 1.075 Partien feiern (59,3% Siegquote). Zwar kann Daly nie die Auszeichnung des besten Head Coaches einstreichen, die NBA ruft nun aber die „Chuck Daly Lifetime Achievement“-Auszeichnung ins Leben, die jene Assistant und Head Coaches ehren soll, die eine bedeutende Leistung auf den Basketballsport ausüben.

Mehr als nur ein Head Coach

Am vergangenen Mittwoch (13. Mai 2009) kamen die Bad Boys noch einmal zusammen und versammelten sich das letzte Mal um ihren einstigen Coach, Mentor und Freund. Joe Dumars, Isiah Thomas, Bill Laimbeer, Rick Mahorn und Vinnie Johnson waren dabei nicht in Shorts und Trikots, sondern in schwarz gekleidet. Zusammen mit Rick Carlisle – der übrigens für jene Reservnadeln verantwortlich ist, von denen zu Beginn des Artikels die Rede ist – trugen sie Chuck Dalys Sarg und erwiesen ihm die letzte Ehre.

Dass der Basketball bei einem solchen Ereignis zur Nebensache wird, bewies vor allem Carlisle. Der Coach der Mavericks war noch auf der Beerdigung Dalys zugegen, obwohl er wenige Stunden später mit seinem Team in Denver antreten sollte und das vorzeitige Playoff-Aus abwenden wollte, wozu es jedoch nicht kommen sollte.

Stirbt ein langjähriges Mitglied der NBA-Gemeinschaft – wie es in der Saison leider des Öfteren der Fall war –, so ist es verständlich, dass sich andere Spieler, Coaches und Weggefährten zu Wort melden. Wie viele das in Dalys Fall tun und mit welchen Worten sie an den Head Coach gedenken, ist hingegen schon bemerkenswert.

„Chuck tat viel mehr, als nur Basketball-Teams zu trainieren. Er beeinflusste jeden, den er traf, positiv – sowohl privat als auch professionell. Seine Liebe gegenüber Menschen und dem Basketball trugen dazu bei, dass sich die nächste Generation von Coaches entwickeln konnte“, betonte Commissioner David Stern (Foto).

Mit Isiah Thomas’ Worten begann dieser Artikel. Mit seinen Worten über dessen ehemaligen Coach soll er auch enden, ehe mit einem Video noch einmal auf Dalys Karriere zurückgeblickt wird und einige weitere Weggefährten zur Wort kommen. „Er trainierte jeden von uns, bis zu dem Tag, an dem er starb. Er war ein wundervoller, wundervoller Mensch, ein großartiger Mentor und ein großartiger Freund.“

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