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Die 5 kuriosesten Basketball-Rituale

10.03.2017 || 23:10 Uhr von:
Rituale sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Egal ob es dabei um den morgendlichen Kaffee, die Glück bringenden Socken für das Vorstellungsgespräch oder gesellschaftliche Rituale wie die Hochzeit geht – wichtig sind sie alle. Rituale sind sowohl auf persönlicher sowie gesellschaftlicher Ebene Wiederholungsmechanismen.

Nun ist das Beherrschen einer Sportart im Grunde nichts anderes, als eine bestimmte Anzahl von Bewegungsabläufen bis zur Perfektion zu wiederholen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Rituale im Sport eine große Rolle spielen. So haben viele Top-Sportler in allen Sportarten bestimmte Rituale als Teil ihrer Match-Vorbereitung. Im Basketball ist es nicht anders; oft werden hier, vor allem in der NBA, Rituale zum Teil der Pre-Game Show gemacht.

5. Jason Terrys Socken & Shorts

Jason Terry ist ein wahrer Fan von Socken. So hat er bei jedem Spiel immer ganze fünf Paar an und alle bis zu den Knien hochgezogen. Aber hier hört es mit seinem Aberglaube und den daraus gewachsenen Ritualen nicht auf, denn angeblich trägt Terry die Shorts des Gegners die Nacht vor dem Spiel als Schlafanzug. Zumindest versucht er es. Obwohl er Shorts der meisten Teams besitzt und bei diesem Ritual auch von seinem Team unterstützt wird, war es 2006 während der NBA Finals mit den Dallas Mavericks nicht möglich, Shorts des Gegners, der Miami Heat, aufzutreiben. Vielleicht ist ja doch was an Terrys Aberglaube dran, denn die Mavericks verloren die Serie gegen Miami.

4. Jason Kidds Kusshand

Als Jason Kidd Mitte der 1990er bei den Pheonix Suns spielte, heiratete er die spätere TV-Moderatorin Joumana. Vor jedem Freiwurf warf er seiner Frau eine Kusshand zu. Ein Bewegungsablauf, der die wohl schwierige Ehe überstand. Nach der Scheidung, blieb die Kusshand vor jedem Freiwurf bestehen, jedoch mit einem symbolischen Zusatz; so berührte Kidd nun zuerst seinen Allerwertesten.

3. Kevin Garnetts Headbanger

KG hat wohl eine der kuriosesten Routinen vor jedem Spiel, vor allem da es bei dieser gar nicht darum geht, Show zu machen. Vor jedem Spiel haut Garnett seinen Kopf mehrmals auf die Polsterung des Korbes. Warum genau er das macht, weiß keiner, aber funktionieren tut es wohl, denn Garnett wurde insgesamt neunmal ins All-NBA Team und zwölfmal ins All-Defensive Team und einmal zum MVP der Liga gewählt.

2. Michael Jordans (und nun auch LeBron James‘) Kreide-Wurf

Vor jedem Spiel trocknete sich Michael Jordan die Hände mit Kreidepulver, so nichts besonders, da dies viele Basketballspieler für einen besseren Griff am Ball tun. Nach dem Bepudern warf Jordan das restliche Kreidepulver auf seinen Händen in Richtung der direkt am Spielfeldrand sitzenden Reporter. Diese fingen an, das Ritual zu würdigen, indem sie zum Spaß Staubschutz- und auch Gasmasken, so wie Regenschirme bei jedem Bulls-Spiel trugen, um sich vor der Jordan-Staubwolke zu schützen.

LeBron James hat diesen Kreide-Wurf den größten Teil seiner Karriere nachgemacht, jedoch anders und größer inszeniert. So warf er die Kreide für alle Fans sichtbar direkt vor und über sich in die Luft. Als er von Cleveland nach Miami wechselte, hörte er damit die vier Jahre über auf, dann, als er zurück nach Cleveland kam, befragte er die Fans, ob er damit wieder anfangen sollte. Typisch LeBron eben, ganz viel Show!

1. Michael Jordans Trendsetting-Unterwäsche

Aberglaube und Rituale um Basketballshorts sind in fast allen Spielergenerationen vorhanden. Tim Duncan zum Beispiel trägt seine Shorts immer falsch herum, da er dies einmal aus Versehen beim Training tat und wahnsinnig gut spielte und seitdem ist es für ihn Tradition. Dies ist wahrscheinlich auch nur möglich und bequem, da die Shorts groß genug sind – und das sind sie nur wegen Michael Jordans Unterwäsche-Ritual:

Jordan trug immer die Shorts seines College Basketball Teams, der North Carolina Tar Heels, unter seinen Chicago Bulls Shorts. Dies führte dazu, dass er längere und größere Shorts vom Ausstatter forderte (und sie natürlich bekam). Damit startete er den Trend hin zu den großen Baggy-Shorts, die Basketballspieler heute noch tragen.

Fotoquelle: Wikimedia

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