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Cavs feuern David Blatt

22.01.2016 || 22:05 Uhr von:
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Die Cleveland Cavaliers sorgen für eine der größten Überraschungen der Saison und feuern Head Coach David Blatt. Ein Nachfolger ist schon gefunden.

Die Cleveland Cavaliers sorgen für eine der wohl größten Überraschungen der Saison und feuern laut Adrian Wojnarowski von „Yahoo Sports“ Coach David Blatt, obwohl die Franchise aus Ohio gerade mit einer Bilanz von 30-11 den ersten Platz in der Eastern Conference belegt. Nachfolger wird Assistant Coach Tyronn Lue.

Laut Brian Windhorst von „ESPN“ soll sich im Locker Room immer mehr Stimmung gegen Blatt breitgemacht haben, der Amerikaner mit israelischen Wurzeln hatte die Cavs erst Anfang der Saison 2014-15 übernommen und direkt in die NBA-Finals geführt, wo ein verletzungsgeplagtes Cleveland allerdings den Golden State Warriors unterlag. Kevin Love und Kyrie Irving mussten wegen langwieriger Verletzungen passen.

Blatts Entlassung kommt dennoch überraschend, da die Cavaliers auf dem besten Weg zum nächsten Titel in der Eastern Conference waren und als heißer Championship-Anwärter gelten. Sein Nachfolger wird Tyronn Lue, der bereits vor Blatts Einstellung als ein heißer Kandidat auf den Job in Cleveland und zugleich damals als Favorit von LeBron James galt. James und sein Agent Rich Paul sollen seit der Offseason immer wieder die Beförderung Lues gefordert haben. Windhorst dementiert diese Meldung wiederum. Er erklärt, dass James erst heute über die Entscheidung informiert wurde. Trotzdem sollen die Probleme der Spieler mit Blatt der Franchise bekannt gewesen sein. Genau wie James‘ Wunsch, von einem ehemaligen Spieler gecoacht zu werden.

Der 38-Jährige kann selbst auf eine NBA-Karriere zurückblicken und spielte bis 2008 in der Association bevor, er als Assistant Coach für die Celtics, Clippers und eben die Cavs arbeitete.

Dennoch kommt der Schritt in einer absolut unerwarteten Situation, hatte Cleveland doch elf der letzten 13 Spiele gewonnen. Allerdings hagelte es auch zwei heftige Klatschen gegen die Spurs und die Warriors.

Quelle: Adrian Wojnarowski

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