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Buyers and Sellers: Western Conference

13.12.2017 || 18:04 Uhr von:
Mitte Dezember eröffnet traditionell der inoffizielle Trade-Markt. Welches Team wird händeringend nach Verstärkung suchen? Wer seinen Star abgeben?

DeMarcus Cousins, Jimmy Butler, Paul George, Chris Paul, Kyrie Irving, der erste Draftpick 2017: in den vergangenen zwölf Monaten gab es eine Renaissance auf dem Trademarkt. In den vergangenen Jahren wechselten selten eine solch große Anzahl wertvolle Spieler bzw. Picks den Besitzer. Die bedeutsamsten Veränderungen ereigneten sich in der Free Agency. 2017 und 2018 wird dies durch den geringeren Anstieg des Caps limitiert. Erst im Jahr 2019 prognostiziert die Liga wieder eine größere Erhöhung. Wenn die Verantwortlichen ihre Franchise mittelfristig verstärken wollen, bleibt vielen General Managern nur der Weg eines Trades. Bevor die Zeit des Feilschens Mitte Dezember richtig beginnt, erörtert basketball.de die wichtigsten Termine sowie die Ausgangssituation aller 30 Teams.

Termine

15.12.2017: Traditionell das Datum, an dem die Trade-Phase ernsthaft eröffnet wird.

Trades sind selbstverständlich auch vorher erlaubt. Die Free Agents, die im diesjährigen Sommer einen neuen Vertrag unterzeichneten, können jedoch frühestens zu diesem Zeitpunkt getradet werden. Somit ergeben sich zu diesem Termin deutlich mehr Wechselmöglichkeiten.

15.1.2018: Nicht alle Free Agents können bereits am 15.12. getradet werden.

Diejenigen, die nach dem 15.09.2017 einen neuen Vertrag unterschrieben haben, sind für 90 Tage an ihr jetziges Team gebunden. Ausgenommen sind ebenfalls die Free Agents, deren Gehalt im Sommer 2017 um mehr als 20 Prozent gestiegen ist, und deren Teams zu diesem Zeitpunkt über dem Salary Cap lagen. Beispiele hierfür sind Blake Griffin oder Kyle Lowry. Diese dürfen erst ab dem 15.1. getradet werden.

8.2.2018: Trading Deadline

1.3.2018: Spieler, die bis zu diesem Zeitpunkt entlassen oder aus ihrem Vertrag gekauft wurden, sind für die Playoffs 2018 für andere Teams spielberechtigt.

Vier Kategorien

Status quo:

Diese Teams werden voraussichtlich keine elementaren Kaderveränderungen vornehmen. Abgesehen von kleinen Korrekturen der Bankrotation oder einer Neuverpflichtung auf der Resterampe sollten sie – sofern Verletzungsmiseren ein Umdenken nicht verlangen – mit dem jetzigen Spielermaterial bis Saisonende planen.

Buyer:

Diese Teams werden aktiv nach Verstärkungen suchen und haben auch die nötigen „Assets“, um diese zu erwerben.

Seller:

Diese Teams werden Abnehmer für einige ihrer Spieler suchen, um zukünftig Cap-Space zu schaffen oder einen möglichst hohen Gegenwert (häufig Draftpicks) zu erhalten.

Buyer or Seller:

Diese Teams befinden sich am Scheideweg. Je nach Saisonverlauf könnten sie sich sowohl von wichtigen Spielern trennen als auch nach Upgrades suchen.

Fantasy-Trade:

Für Buyer und/oder Seller ist eine Trade-Option angehängt. Dies soll eine Möglichkeit zeigen, wie die zuvor angesprochene Situation umgesetzt werden könnte. Ob dies die wahrscheinlichste Option sein wird, ist dabei nebensächlich. Einzige Kriterien: Die Trades müssen regeltechnisch möglich und je nach Saisonverlauf für beide Teams einen Gedanken wert sein.

Trade-Regeln:

Spieler dürfen nicht beliebig getradet werden. Hierbei wird zwischen Teams über und unter der Luxussteuergrenze unterschieden:

Teams ohne Luxussteuer:

rausgehendes Gehalteingehendes Gehalt
0 - 6,533 333 Millionen175% des rausgehenden Gehalts plus 100 000 Dollar
6,533 334 - 19,6 Millionenrausgehende Gehalt plus 5 Millionen
über 19,6 Millionen125% des rausgehenden Gehaltes plus 100 000 Dollar

Teams über der Luxussteuergrenze:

Diese Teams können nur 125 Prozent des rausgehenden Gehalts plus 100.000 Dollar aufnehmen.

Western Conference

Dallas Mavericks

Kategorie: Seller

Dirk Nowitzki spielt zwar weiterhin in Dallas. Der Rebuild ist jedoch im vollen Gange. In den letzten eineinhalb Jahren wurde der Kader verjüngt – acht Spieler sind maximal 25. Der MVP von 2007 spielt in der Zukunftsplanung nur noch eine Nebenrolle. Wes Matthews und Dwight Powell sind wohl die Spieler, die die Mavs am liebsten traden würden. Wirklich vielversprechend ist der Markt jedoch nicht. Nerlens Noel, Seth Curry und Yogi Ferrell könnten ebenfalls zu haben sein. Alle drei werden im Sommer Free Agents. Sollten sie ein hochdotiertes Vertragsangebot erhalten, wird Dallas dies nur ungern mitgehen. Denn das Team von Mark Cuban ist noch nicht in der Position, um die finanzielle Flexibilität für Rollenspieler zu opfern.

Mögliche Trade-Kandidaten: Außer Dirk sollten nur Dennis Smith Jr. und die Draftpicks tabu sein

Fantasy-Trade: Seth Curry, Yogi Ferrell – Cedi Osman, Ante Zizic, Clevelands Erstrundenpick 2018

 

Denver Nuggets

Kategorie: Buyer

Die Franchise aus der Mile High City hat in der vergangenen Monaten kräftig investiert. Neben Free Agent Paul Millsap bekamen auch Mason Plumlee und Gary Harris hochdotierte Verträge. Nikola Jokics Verlängerung wird im kommenden Sommer folgen. Denver will nach vier erfolglosen Jahren wieder angreifen. Trotz der Investitionen gibt es weiterhin Lücken im Kader. Vor allem auf der Drei sind die Nuggets schwach besetzt. Hinter Wilson Chandler fehlt ein großer Flügelspieler. Und auch auf Point Guard war General Manager Tim Connelly angeblich an Eric Bledsoe dran.  Sollte sich eine vielversprechende Gelegenheit ergeben, ist mit den Nuggets zu rechnen. Ungeklärt bleibt außerdem die Vertragssituation von Will Barton. Der Shooting Guard wird 2018 Free Agent. Kann die Franchise sich sein Gehalt ebenfalls leisten?

Wunschliste: Upgrade Small Forward

Fantasy-Trade: Malik Beasley – Paul Zipser

 

Golden State Warriors

Kategorie: Status quo

Der Titelverteidiger hat neben der besten Spitze im Kader auch in puncto Tiefe stark nachgelegt. Größere Defizite sucht die Konkurrenz vergebens. Gleichzeitig sind die Warriors weit über der Luxussteuergrenze. Kevin Durant verzichtete im Sommer gar auf einige Millionen, Damit Bob Myers die wichtigsten eigenen Free Agents zu halten durfte und weitere Rollenspieler per Mid-Level-Exception oder Minimalvertrag holen zu konnte. Abgesehen vom Buyoutmarkt sind Neuzugänge daher unwahrscheinlich.

 

Houston Rockets

Kategorie: Status quo

Daryl Morey nutzte die Offseason um das 55-Siege Team nochmals deutlich zu verstärken. Das Werben um Carmelo Anthony zeigte, dass der General Manager weiterhin keine Chance auf Verstärkungen ungenutzt lassen möchte. Wirklich realistisch ist ein weiterer Trade jedoch nicht, da er vorraussichtlich das Gehalt von Ryan Anderson beinhalten müsste. Dazu fehlen den Rockets lukrative Draftpicks. Nur mit der Integration eines Clint Capelas könnte Morey bei seinen Kollegen Interesse wecken. Doch ist Houston bereit den jungen Center zu opfern?

 

Los Angeles Clippers

Kategorie: Seller

Das Team von Steve Ballmer stand vor einem halben Jahr vor einer schweren Entscheidung. Sollte die andere Franchise aus Los Angeles nach dem Abgang ihres Star-Point Gurads den Rebuild einleiten, oder mit Blake Griffin weiterhin um die Playoffs spielen? Der Besitzer entschied sich für Letzteres. Sechs Wochen nach dem Saisonstart fallen bereits vier seiner Hoffnungsträger langfristig aus. Das Ziel Postseason ist damit in weite Ferne gerückt. Deshalb müssen sich die Verantwortlichen in den nächsten Wochen nochmals die Frage stellen: Wie geht es weiter mit den Los Angeles Clippers? Denn der Center wird 2018 vorraussichtlich Free Agent und wechselte 2015 fast zu den Dallas Mavericks. Der Markt für DeAndre Jordan wird daher mit Sicherheit getestet werden. Doch wer steht noch zur Verfügung? Lou Williams? Patrick Beverley? Oder gar Blake Griffin?

Mögliche Trade-Kandidaten: keiner sollte unantastar sein

Fantasy-Trade: DeAndre Jordan – Marcin Gortat, Jason Smith, Kelly Oubre, Pick

 

Los Angeles Lakers

Kategorie: Buyer or Seller

Das Wunschszenario der Traditionsfranchise ist kein Geheimnis. Magic Johnson will im kommenden Sommer die dicken Fische ködern, bestenfalls gleich zwei. Dazu muss Los Angeles jedoch noch ausreichend liquide Mittel schaffen. Jordan Clarkson und Luol Deng stehen mit Sicherheit auf dem Trading-Block. Vorraussichtlich trifft dies auch auf Julius Randle zu. Denn ein Verbleib des Power Forwards wäre nur bei einem Mißerfolg im Sommer 2018 realistisch. Alternativ könnten die Lakers im Februar auch in die Offensive gehen. Wenn Oklahoma City oder New Orleans straucheln, ließe sich ein potenzielles Free-Agent Ziel bereits frühzeitig verpflichten.

Wunschliste: Paul George; DeMarcus Cousins

Mögliche Trade-Kandidaten: Jordan Clarkson, Luol Deng, Julius Randle, Brook Lopez

Fantasy-Trade: Luol Deng, Brandon Ingram – Paul George, Kyle Singler

 

Memphis Grizzlies

Kategorie: Status quo

Nach einem vielversprechenden Saisonstart befinden sich die Grizzlies im freien Fall.  Die Ära Marc Gasol und Mike Conley steht auf der Kippe. Jahrelang sorgte das Duo dafür, dass die Playoffs nicht ohne die Bären stattfanden. Diese Serie droht jedoch zu enden. Gerüchte um potenzielle Trades der zwei Leistungsträger bleiben daher nicht aus. Die Entlassung von Coach David Fizdale ist jedoch ein klares Statement: Memphis will nicht in den Neuaufbau. Den Grund dafür nannte John Hollinger – Vice President of Basketball Operations und ehemaliger ESPN-Analyst – in einem Podcast kurz vor der Abstimmung zur neuen Lottery-Reform. Für Small Market Teams ist ein radikaler Rebuild mit großen finanziellen Risiken verbunden. Ein Scheitern – und damit weitere Jahre im Tabellenkeller – können sich diese Teams kaum leisten. Deshalb wird Robert Pera auch in dieser Saison nicht den reset button drücken. Er wird die Kuh melken, solange sie Milch gibt. Außerdem muss die Franchise noch eine Hypothek der letzten Jahre abbezahlen – ein Draftpick geht zwischen 2019 und 2021 als Folge des Jeff Green Trades nach Boston. Diese Strategie wird sich wohl nur ändern, wenn der derzeitige Abwärtstrend die Grizzlies in den nächsten Wochen anhält und dem Memphis jegliche Ambitionen raubt.

 

Minnesota Timberwolves

Kategorie: Status quo

Der bilanztechnisch gute Saisonstart täuscht darüber hinweg, dass der neu zusammengestellte Kader noch nicht harmoniert. Defensiv gehört das Team aus dem Land der zehntausend Seen weiterhin zum unteren Drittel der Liga. Der Angriff ist statistisch zwar sehr stark, die Rollenverteilung der zahlreichen High Volume Scorer aber noch nicht ausgereift. Große Veränderungen sind jedoch nicht zu erwarten. Dies würde der Indentitätsfindung kaum helfen. Außerdem fehlen die notwendigen Assets um mit dem Überangebot auf Center einen Flügelspieler holen zu können. Denn der Pick 2018 wird vorraussichtlich an die Atlanta Hawks gehen. Gravierende Eingriffe werden frühestens nach der Saison vorgenommen, wenn die Wolves in den Playoffs größere Schwierigkeiten offenbaren sollten.

 

New Orleans Pelicans

Kategorie: Buyer or Seller

Wenn eine Franchise All-In geht, bedeutet dies, dass sie ein hohes Risiko auf sich nimmt um dem Titel einen Schritt näher zu kommen. Das Team aus Louisiana tätigte im letzten Jahr einige All-In-Moves. Jrue Holiday wurde in der Offseason aufgrund mangelnder Alternativen massiv überbezahlt und die vergangenen beiden Draftpicks opferte Dell Demps für eineinhalb Jahre DeMarcus Cousins. Realistisches Ziel dieser Aktionen ist nicht die Meisterschaft, sondern lediglich die Teilnahme an der Postseason. Sollte dies verfehlt werden, steht New Orleans wohl vor einem Scherbenhaufen. Es steht nicht nur die Zukunft des Free-Agents Centers auf dem Spiel, sondern mittelfristig die von Anthony Davis. Deshalb werden die Pelicans alles daran setzten um nach 2015 wieder die Playoffs zu erreichen. Die Möglichkeiten sind jedoch sehr begrenzt. Abgesehen von zukünftigen Draftpicks – die bei einem Neuaufbau überlebenswichtig wären – fehlen die notwendigen Assetts. Aufgrund dieser ungewissen Zukunft sind diese dafür besonders wertvoll. Hinzu kommt der finanzielle Druck, der eine Gehaltserhöhnung von Cousins mit sich brächte. Denn das Team spielt im kleinsten Markt der Liga. Hohe Luxussteuerzahlungen wird der Besitzer unter allen Umständen vermeiden wollen. Heißt zusammengefasst: je nach Saisonverlauf kann in New Orleans alles oder gar nichts passieren.

Wunschliste: 3&D Flügelspieler

Mögliche Trade-Kandidaten: Einzig Anthony Davis steht noch nicht zur Diskussion

Fantasy-Trade: Solomon Hill, Omer Asik, 2 Erstrundenpicks – Nicolas Batum

 

Oklahoma City Thunder

Kategorie: Status quo

Nach dem schwachen Saisonstart steht das Team von Clay Bennett im Mittelpunkt der Kritik. Dass die Erwartungen derzeit nicht erfüllt werden, ist offensichtlich. Die Fehleranalyse hingegen nicht. Ist Billy Donovan nicht in der Lage ein vernünftiges System zu etablieren? Ist Carmelo Anthony außerhalb vom Team USA kein teamdienlicher Akteur? Ist Russell Westbrook der moderne Allen Iverson, dessen Spiel sich nur begrenzt an weitere Stars anpassen lässt? Ist es das fehlende Spacing von Steven Adams und Andre Roberson? Oder dauert die Findungsphase bei den Thunder einfach länger als erwartet und die ganze Aufregung wird übertrieben. Bis Februar sollte Sam Presti die Antworten auf diese Fragen kennen. Ansonsten könnte der Gewinner der letzten Offseason zu den großen Verlierern der Saison gehören. Wenn die Achillesferse nicht auf der Bank sitzt, ist der General Manager jedoch in Nöten; Westbrook kann er bis November nicht traden, Anthony besitzt weiterhin eine No-Trade Klausel und der Wert von Paul George wird dank der Gerüchte um die Los Angeles Lakers nicht leistungsgerecht sein. Deshalb ist der Status quo und das Prinzip Hoffnung die wahrscheinlichste Variante – zumindest bei den Spielern.

 

Phoenix Suns

Kategorie: Seller

Im Frühjahr getankt, im Sommer weitestgehend untätig geblieben und im Herbst den besten Spieler der letzten Jahre getradet. Klarer kann die Marschrichtung nicht sein! Die Phoenix Suns stecken mitten im Rebuild und werden auch im Winter keine Anstalten machen, dies zu ändern. Greg Monroe, Tyson Chandler und Brevin Knight sind jedoch derzeit unnütze Anhängsel, die McDonough vermutlich sogar verschenken würde. Sollte der General Manager einen ohne Buyout oder Mitgift traden können, wäre dies bereits eine erfolgreiche Deadline.

Mögliche Trade-Kandidaten: Greg Monroe, Tyson Chandler, Brevin Knight

Fantasy-Trade: Greg Monroe – Jordan Clarkson, Julius Randle

 

Portland Trail Blazers

Kategorie: Seller

2016 entschieden sich die Blazers dafür, den freien Capspace zu nutzen und mit ihren eigenen Free Agents dank der Birdrechte zu verlängern. Dies geschah angeblich auf Anraten von Besitzer Paul Allen. Der ausbleibende sportliche Fortschritt sowie die Abflachung des Capspaces führte dazu, dass Portland diese Entscheidung bereut. Deshalb wurde im Juli Allen Crabbe gegen Andrew Nicholson getradet. Letzterer wurde sofort wieder entlassen und sein Vertrag aus Kostengründen gestretcht. Dennoch liegt das Team aus Oregon weiterhin knapp drei Millionen über der Luxussteuergrenze. Ein Salarydump zur Deadline könnte dies ändern.

Mögliche Trade-Kandidaten: Ed Davis, Meyers Leonard, Maurice Harkless, Noah Vonleh

Fantasy-Trade: Ed Davis – Trade Exception von Boston, Zweitrundenpick

 

Sacramento Kings

Kategorie: Status quo

Nachdem die Nordkalifornier jahrelang um DeMarcus Cousins ein erfolgreiches Team bauen wollten, kam der Bruch mit dem Center am All-Star Wochenende. Das Frontoffice hat seither den Kader verjüngt und mit ausgewählten Veteranen – viele davon Ex-Spieler von Coach Dave Joerger – gepaart. Große Veränderungen sollte es bis zum Sommer nicht geben. Auf den großen Positionen ist der Kader zwar etwas überladen und George Hill scheint mit der Situation unzufrieden zu sein, ein aktzeptabler Tradewert ist jedoch schwer zu erzielen. Ein möglicher Blockbustertrade zur Deadline 2018 wird diesmal ohne Beteiligung der Kings stattfinden.

 

San Antonio Spurs

Kategorie: Status quo

Bis vor wenigen Wochen wäre ein Trade von LaMarcus Aldridge heiß diskutiert worden. Doch nach dessen überraschender Vertragsverlängerung ist ein Tauschgeschäft um den Power Forward regeltechnisch unmöglich – von seinem sportlichen Aufschwung abgesehen. Daher werden die Texaner vorraussichtlich eine weitere Deadline ohne große Veränderung hinter sich bringen. Auf dem Buyoutmarkt ist mit den Spurs dann aber zu rechnen.

 

Utah Jazz

Kategorie: Buyers or Sellers

The Jazz received several inquiries for Favors at the trade deadline last season, but never received an offer that enticed the franchise to move the 6-foot-10 big man. If a team decides to pursue a veteran and versatile frontcourt player still entering his prime, Favors is one of the market’s top options.

Der Abgang von Gordon Hayward setzte dem vielversprechenden Aufwärtstrend der Jazz ein jähes Ende. Die Teilnahme an den Playoffs ist weiterhin möglich, ein Contender ist Utah derzeit jedoch nicht. Nach dem Wechsel des Small Forwards beklagten sich die Verantwortlichen, dass die attraktiven Free Agent Optionen bereits vom Markt wären. Dies schränkte den Handlungsspielraum von Dennis Lindsey ein. Ab Mitte Dezember erhält das Frontoffice eine weitere Chance. Utah besitzt eine interessante Mischung aus Talenten, Draftpicks und Rollenspielern um auf dem Trademarkt aktiv zu werden. Die Frage ist lediglich, ob die Jazz dazu bereit sind langfristig viel Geld in den Kader zu investieren? Oder ist ein Schritt zurück – beispielsweise ein Deal von Derrick Favors gegen Talente oder Pick(s) – die bevorzugte Alternative?

Wunschliste: offensiv erste Option

Mögliche Trade-Kandidaten: Derrick Favors, Ricky Rubio, Dante Exum, Rodney Hood

Fantasy-Trade: Derrick Favors, Joe Johnson, Dante Exum, Erstrundenpick – Blake Griffin

 

Die Buyers & Sellers der Eastern Conference folgen am Donnerstag, dem 14. Dezember.

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