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Ben Simmons: „Einer der besten Spieler der Liga werden“

25.10.2017 || 14:38 Uhr von:
Ben Simmons geht nach einer langen Verletzungspause in seine erste NBA-Saison. Im Interview mit internationalen Medienvertretern spricht der Sixers-Spielmacher über die Herausforderung NBA, Joel Embiid und seine ersten Partien in der Liga.

Hi Ben. Du musstet über ein Jahr auf den NBA-Debüt warten. Wie war es, gegen die Wizards endlich auf dem Court zu stehen?

Ben Simmons: Großartig. Das Licht geht an, dann stehst du beim Sprungball mit deinen Teamkollegen auf dem Court. Und dann auch noch gegen Spieler wie John Wall und Bradley Beal. Diesen Moment werde ich nie vergessen.

Bist du denn mit deiner Leistung zufrieden?

Wir haben gegen die Wizards verloren, eines der besten Teams in der Eastern Conference. Wir sind eine junge Truppe, jeder macht mal Fehler. Ich persönlich hätte sicherlich noch etwas besser spielen können, aber wir brauchen als Mannschaft einfach etwas Zeit und Erfahrung, dann werden wir auch Erfolg haben.

Du siehst dich selbst als Point Guard, bringst auch den Ball immer wieder nach vorne. Ist die Eins die Position, auf der du dem Team am meisten weiterhelfen kannst?

Auf jeden Fall. Durch meine Fähigkeiten als Spielmacher und meine Größe helfe ich dem Team weiter. Aber es kommt nicht immer auf Rebounds, Punkte oder Assists an. Das Wichtigste ist, dass ich dem Team weiterhelfen kann, egal ob das auf dem Statistikbogen auftaucht oder nicht. Ich spiele dort, wo mich das Team braucht.

Wie schwierig war es für dich, ein Jahr lang nur zuschauen zu können. Kribbelt es da manchmal in den Fingern?

Das war schon echt hart. Es gab Tage, an denen es ziemlich frustrierend für mich war, in die Halle zu kommen, aber nicht zu spielen. Ich habe einfach versucht, von der Seitenlinie aus zu lernen, habe Stunden mit der Videoanalyse verbracht und mich fit gehalten. Jetzt will ich dieses Wissen nutzen. In jeder Sekunde, in der ich auf dem Court stehe.

Was können wir von dir in den nächsten Monaten, vielleicht auch Jahren erwarten? Der Startschuss für deine NBA-Karriere ist ja endgültig gefallen.

Jede Menge. Ich versuche, mich immer auf das nächste Spiel zu fokussieren und nicht zu weit in die Zukunft zu schauen. Aber ich bin sehr optimistisch. Ich kann einer der besten Spieler der Liga werden. Daran will ich arbeiten, das ist mein Ziel.

In den ersten Spielen legt ihr eine ziemlich schnelle Pace an den Tag, versucht, den Ball schnell nach vorne zu bringen. Wie siehst du deine Rolle im Fastbreak?

Ich versuche, immer schnell nach vorne zu dribbeln. Wenn ich eine Lücke sehe, ist es für den Gegner meistens schon zu spät. Vor allem gegen größere Spieler versuche ich, mich durchzusetzen und zum Korb zu ziehen. Ich muss aber noch daran arbeiten, den richtigen Zeitpunkt für meine Angriffe zu finden.

Mit Joel Embiid, Dario Saric und auch Markelle Fultz habt ihr einen jungen Kern in Philly. Wie ist die Atmosphäre im Locker Room?

Die Stimmung ist klasse, wir sind wie Brüder. Wenn wir in den Locker Room kommen, unterhalten wir uns und haben Spaß zusammen, keiner wird hängen gelassen. Und vor allem sitzen wir alle im selben Boot. Jeder ist für das Team verantwortlich. Wenn einer einen Fehler macht, dann fangen wir ihn im Team auf.

Viele vergleichen dich bereits mit LeBron James oder anderen großartigen Spielern. Wie schwierig ist es, dabei auf dem Boden zu bleiben.

Ganz ehrlich: Ich spiele einfach. Ich habe jede Menge zu beweisen, aber die Vergleiche anderer Leute kümmern mich nicht. Ich möchte gewinnen und versuche dabei, das ganze Lob und den Hype nicht zu nah an mich herankommen zu lassen.

Auch auf der Point-Guard-Position hast du mit John Wall und Kyrie Irving bereits zwei Superstars als Gegner gehabt. Wie bereitest du dich auf solche Gegenspieler vor?

Meine Größe und meine Geschwindigkeit helfen mir enorm weiter, genau wie meine Vielseitigkeit. Wenn plötzlich ein Guard mein Gegenspieler ist, ist es schwierig, nicht direkt in den Post zu gehen und dort abzuschließen. Natürlich versuche ich, auf dem Court von Spielern wie Kyrie oder John zu lernen – aber auch selbstbewusst aufzutreten.

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