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Bad Boy For Life

20.02.2004 || 00:00 Uhr von:

Isiah Lord Thomas III, geboren am 30. April 1961 in Chicago, wird immer als einer der ehrgeizigsten Basketballer in Erinnerung bleiben, die je in der NBA gespielt haben. Von 1981-94 spielte er sich in den Ranglisten der Pistons für Punkte (18.882; 19,2 ppg), Assists (9.061; 9,3 apg), Steals (1.861; 1,9 spg) und Spiele (979) auf Platz Eins. Doch in einem Jahrzehnt, in dem Spieler wie Earvin ?Magic? Johnson, Larry Bird und Michael Jordan als Superstars der Liga galten, zockte sich Isiah als Anführer der Detroiter Bad Boys mit fieser Verteidigung und einem kompromisslosen wie auch körperbetonten Spiel, die ihm die Beinamen ?Zeke?, ?Silent Assassin? oder ?Mr. Clutch? brachten, aus dem Hintergrund der drei Liga-Ikonen zum zweimaligen NBA-Champion (1989 & 1990).

Dieser lange Weg zum Erfolg war geprägt von individuellen Höchstleistungen, die jedoch anfangs relativ selten den gewollten Mannschaftserfolg als Ergebnis hatten.

Am 13.Dezember 1983 führte er die Pistons nach dreifacher Verlängerung zum 186-184 Sieg über die Denver Nuggets ? bis heute das höchste Ergebnis aller Zeiten. In diesem legendären ?Duell in den Rocky Mountains? sammelte Thomas 47 Punkte (Career High).

Am 27.April 1984 lieferte er sich eine Punkte-Schlacht mit dem ehemaligen Topscorer der Knicks, Bernard King. Im entscheidenden fünften Playoffsspiel der ersten Runde zwischen beiden Mannschaften konnte sich New York erst nach Verlängerung mit 127-123 durchsetzen. King erzielte zwölf seiner 44 Punkte in den letzten 5:12 Minuten der regulären Spielzeit und das Team aus dem Big Apple sah wie der sichere Sieger aus. Doch Isiah wollte nicht wehrlos untergehen und markierte die letzten 16 Punkte für Detroit in nur 1:34 Minuten, um das Spiel in die Verlängerung zu retten. ?Manchmal ist Zeke magisch ? man konnte es heute Abend sehen?, sagte Pistons Coach Chuck Daly nach der Partie.

In einem Postseason-Match 1987 zwischen den Pistons und den Hawks erzielte der quirlige Aufbau 24 Punkte im dritten Viertel. Manche Spieler verdienen Millionen, wenn sie diesen Wert pro Spiel erzielen, aber Isiah tat dies in nur einem Viertel. So etwas haben nicht einmal Jordan, O?Neal oder Chamberlain in einer Playoff-Partie geschafft!

Ein ähnliches Wunder vollbrachte der schnelle Spielmacher auch am 19.Juni 1988 in der sechsten Begegnung der NBA-Finals zwischen den Lakers und den Pistons. 43 Punkte standen für ihn ? trotz eines arg verstauchten Knöchels – nach der knappen 102-103 Niederlage im Boxscore, 25 davon im Schlussviertel ? Finals Rekord! Auch seine elf Feldkörbe im letzten Spielabschnitt sowie 14 Treffer in einer Halbzeit sind bis heute in einem Finalspiel unerreicht.

Außerdem gelang es ihm, gleich zweimal innerhalb einer Woche 25 Assists (am 07.Februar 1985 gegen Washington und am 13.Februar 1985 gegen Dallas) zu verteilen. 1984 und 1986 wurde er mit der MVP-Trophäe des All-Star-Game geehrt und nach dem wiederholten Titelgewinn 1990 gegen Portland, ehrte ihn die Liga mit dem MVP-Titel der Finals (27,6 ppg; 7,0 apg).

Seine mentale Stärke und der unbändige Wille zu siegen (Sein Motto lautet: ?Just Win, Baby?), begründen seine permanente Motivation, Bestleistungen zu vollbringen. ?Ich will jeden schlagen. Es gab Magic, Michael und Larry und ich denke, dass ich der einzige Spieler auf der Welt bin, der sagen kann, dass ich sie öfter besiegt habe als sie mich, aber alle bezeichnen sie als die besten. Doch das ist okay.?, resümiert Thomas seine erfolgreiche Spielerlaufbahn. So hat er in 22 Playoffspielen zwölf Siege gegen Bird eingefahren, Magic Johnson in elf Endrundenduellen sechsmal bezwungen und Michael Jordan zwölfmal in 22 Postseason-Schlachten besiegt. (Anmerkung: Der letzte Satz wurde korrigiert, nachdem mich ein aufmerksamer Leser darauf aufmerksam gemacht hat (siehe Kommentar); der Autor)

Neben seinem ungebrochenen Siegeswillen wird aber auch sein breites Lächeln immer ein Markenzeichen für ihn bleiben. Doch dieses Grinsen macht ihn auch unberechenbar; niemand konnte bzw. kann ihm deswegen trauen und seinem physischen Spiel hat er acht falsche Zähne sowie Narben an Armen und Beinen zu verdanken.

Zusammen mit seinem Liga-Rivalen und Freund Magic Johnson teilt Isiah unheimlich viele Gemeinsamkeiten: Magic gewann den NCAA-Titel 1979; Isiah zwei Jahre später (1981). Als Michigan State (Johnson?s College) den Titel gegen Indiana State (mit Larry Bird) gewann, war es das bis dato meist gesehene Basketballspiel aller Zeiten; am Tag, an dem Isiah die Collegemeisterschaft gewann, wurde ein Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan verübt. Dieses Spiel bleibt dadurch ewig mit diesem Vorfall in Verbindung. Neunmal in Folge wurde Magic für das All-NBA-First-Team nominiert; Isiah dreimal hintereinander. Je zweimal wurden die beiden Point Guards wertvollste Spieler des All-Star-Spiels. Ausserdem führte Thomas die Liga einmal bei den Assists an; Magic tat dies viermal und beide gewannen je zwei NBA-Meisterschaften in Folge. Während des ersten Aufeinandertreffens der beiden Guards in den Finals 1988 umarmten sich beiden vor dem Tip-Off von Spiel Eins und küssten sich gegenseitig auf die Wange. Diese Szene gilt als erste Kussszene auf einem NBA-Spielfeld! Die Freundschaft zu Magic beschreibt Isiah folgendermaßen: ?Irgendwann wird es Zeit für das Geschäft, dann muss der ganze andere Kram ruhen. Du und ich mögen Freunde abseits des Spielfelds sein, aber auf dem Platz lässt du mich tun, was ich für richtig halte, ansonsten werden wir zu unerbitterten Feinden?. So unglaublich es auch klingen mag: Magic Johnson, der auch einer der Vizepräsidenten der Lakers ist, bekam ebenfalls ein Angebot für den Posten des Knicks-Präsidenten, aber die Bosse der Knicks wollten eine schnelle Entscheidung. ?Man ist auf jeden Fall interessiert. Ich meine, das sind die New York Knicks. Aber ich denke, dass es das Richtige für Isiah ist. Er ist die richtige Person für den Job?, gönnt der ehemalige ?Showtimer? seinem Kumpel die neue Herausforderung.

Anders war es mit Michael Jordan. Thomas entwickelte im Laufe der Jahre eine tiefe Abneigung gegen den Überflieger der Bulls, weil dieser in Chicago, der Heimat von Isiah, auf Körbejagd ging. In seiner Schulzeit war Thomas der gefeierte Basketballheld der ?Windy City? und galt als Sohn der Stadt, doch als die Bulls Michael Jordan im Draft 1984 verpflichteten, waren die bis dahin erfolglosen Bullen plötzlich wettbewerbsfähig und Isiah mit seinen Pistons zum Erzfeind geworden. So kam es, dass MJ in seinem ersten All-Star-Spiel (1985 in Indianapolis) von Teamkollege Thomas keine Beachtung fand und nur 2-9 Würfe verwandeln konnte. Diese Antipathie steigerte sich in den packenden Playoff-Schlachten zwischen Detroit und Chicago Ende der Achtziger bzw. Anfang der Neunziger. Auch dass Isiah Thomas nicht in das Original Dream Team (1992) berufen wurde, hat er wohl Jordan zu verdanken.

Bereits 1980 wurde der 1,85 m kleine Ballsportler in den Olympischen Kader der USA aufgenommen, doch wegen eines Boykotts (Stichwort: Kalter Krieg) nahmen die Vereinigten Staaten nicht an Olympia teil. Auch 1994 war Thomas nicht im ursprünglichen Roster bei dem WM in Toronto. Aufgrund einer Verletzung von Tim Hardaway wurde er nachnominiert, doch wegen seinem unerwarteten Karriereende (Achillessehnenriss in seinem letzten Heimspiel gegen Orlando), konnte er die Weltmeisterschaft nur von der Bank verfolgen. Kleine Erfolge blieben ihm aber. Am 17.Februar 1996 verewigten die Pistons sein Trikot mit der Nummer elf und knapp acht Monate später fand er seinen Namen auf der Liste der 50 besten NBA-Profis aller Zeiten wieder.

Die Fehde mit Larry Bird, dem dritten Superstar der Achtziger Jahre, hält schon knapp 20 Jahre an. Man kann vermuten, dass sie bereits auf dem College (Bird spielte für Indiana State und Thomas für NCAA-Rivale Indiana unter dem legendären Trainer Bobby Knight) befeindet waren, dabei trafen sie während dieser Zeit gar nicht aufeinander, denn als Thomas sein Studium begann, spielte Bird bereits für die Celtics. In der NBA begann die Rivalität dann in den Eastern Conference Finals der Playoffs 1987. Im fünften Spiel blockte Dennis Rodman kurz vor Schluss einen Schuss von Bird. Der Ball fiel ins Aus und die Pistons gelangen in Ballbesitz. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen und Chuck Daly wollte eine letzte Auszeit zur Besprechung der finalen Taktik nehmen, doch Isiah Thomas missachtete seinen Trainer und warf den Ball ein. Bill Laimbeer rechnete nicht mit dem Pass und Larry Bird fing den Ball ab, passte auf den in die Zone schneidenden Dennis Johnson und dieser verwandelte mit der Schlusssirene einen Korbleger zum 108-107 Endstand für die Celtics. Nach der Serie (die Celtics zogen in Finals ein) behauptete Dennis Rodman, dass Bird im Grunde genommen nur ein durchschnittlicher Spieler wäre, der seine Erfolge lediglich der Tatsache zu verdanken habe, dass er weiß sei. Isiah Thomas machte daraufhin den schwerwiegenden Fehler und bestätigte Rodmans These.

Selbst als Coach der Indiana Pacers funktionierte eine Zusammenarbeit zwischen Bird und Thomas nicht. Nachdem Thomas mit den Club aus Indianapolis in drei Spielzeiten (2000-03) eine Bilanz von 131-115 (53,3%) erreichte, aber stets in der ersten Playoff-Runde scheiterte, zögerte Larry Bird (nach Isiahs dritter Saison als Coach wurde Bird General Manager der Pacers; der Autor) nicht lange und feuerte als erstes seinen Widersacher aus früheren Tagen. Knapp ein halbes Jahr später, am 22.Dezember 2004, begann Isiah Thomas seinen neuen Job als ?Knicks President of Basketball Operations? und die ehemalige Rivalität, die Mitte der Neunziger Jahre zwischen den Pacers (Reggie Miller) und den Knicks (Patrick Ewing, Spike Lee) herrschte, findet seit kurzem auf der Chefetage zwischen den zwei ehemaligen Champions statt.

Innerhalb kürzester Zeit bastelte der neue Knicks-Manager eine Mannschaft zusammen, mit der sich viele Fans identifizieren können. Nach seiner Ankunft passierte beinahe jeden Tag etwas Neues in der Stadt, die niemals schläft. Das Spielerkarussell wurde kurz vor der Jahreswende angeworfen und zuerst musste Slavko Vranes gehen. Dann ging Clarence Wheaterspoon nach Houston, Moochie Norris und John Amaechi kamen. Am 05.Januar 2004 musste der talentierte, aber verletzungsanfällige Power Forward Antonio McDyess zusammen mit Howard Eisley, Charlie Ward, Milos Vujanic und Maciej Lampe die Koffer packen und nach Phoenix wechseln. Im Gegenzug kamen der in New York aufgewachsene Stephon Marbury, Anfernee Hardaway und Cezary Trybanski. Forward John Amaechi wurde gegangen. Als nächstes musste der Trainerstab dran glauben. Don Chaney, der übrigens in Thomas? Rookie-Saison als Assistenztrainer der Pistons arbeitete, Lon Kruger und Isiahs jahrelanger Freund Brendan Malone wurden durch Lenny Wilkens, dem siegreichsten NBA-Coach aller Zeiten und ehemaligen Point Guard, der u.a. für St.Louis und Seattle spielte, Mark Aguirre, einem ehemaligen Kollegen aus ?Bad-Boy-Zeiten?, und Dick Helm ersetzt. Die Rundumerneuerung war aber noch lange nicht abgeschlossen. Bruno Sundov und DerMarr Johnson erhielten Kurzzeitverträge. Swingman Johnson bekam im Anschluss einen Vertrag für den Rest der Saison. Vier Tage vor der berühmten Trading Deadline mussten auch die letzten Verpflichtungen von Scott Layden, dem Vorgänger von Thomas, dem Madison Square Garden den Rücken kehren. Keith Van Horn, der vor der Saison für ?das Herz der Knicks? namens Latrell Sprewell kam, wechselte nach Milwaukee für den talentierten, aber überbezahlten Forward Tim Thomas (diese beiden Spieler wurden bereits während des Drafts 1997 füreinander getauscht; der Autor). Außerdem schob Isiah Michael Doleac nach Atlanta ab, um seinen Wunschspieler Nazr Mohammed für die Center-Position zu erhalten.

Seit Saisonbeginn haben neun Spieler den Traditionsklub vom Hudson River verlassen müssen und mit Kurt Thomas und Kapitän Allan Houston stehen nur noch zwei Spieler im Kader, die sich in der verkürzten Saison 1999 vom achten Playoff-Platz bis in die Finals vorkämpften.

Es ist wirklich erstaunlich, wie Isiah Thomas es vollbracht hat, innerhalb von nur zwei Monaten ein Lottery-Team in einen Playoff-Kandidaten zu verwandeln. Sein absolutes Ziel ist es, eine Meisterschaft in die Weltmetropole zu holen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, aber erste Schritte sind vollzogen. ?Die Situation, die ich hier vorfand, war nicht in Ordnung. Die Herausforderung an der ganzen Sache war sozusagen, einen Motor in 1000 Meter Höhe zu reparieren. Bis wir aber nicht die besten sind, sind wir nicht fertig.?, beschreibt Isiah seine Ambitionen auf den Ring. Auch seine Entscheidungen in Bezug auf Transaktionen sieht er gelassen: ?Ich muss mich vor niemandem rechtfertigen. Ich will immer gewinnen, egal, was ich tue. Ich versuche immer, mein Bestes zu geben.?

Zusammen mit Trainerfuchs Wilkens und Stephon Marbury (beide sind in New York geboren) will Thomas wieder Feuer und Leidenschaft nach Manhattan bringen. Die Verpflichtung von Marbury verschafft ihm in jedem Viertel der Stadt Respekt, weil nicht nur für Stephon ein Traum wahr wurde, sondern auch für die Knicks Fans, die nun endlich einen erstklassigen Point Guard in ihrem Team haben.

Es ist jedenfalls sehr auffällig, welche Parallelen es zwischen den Raptors, den Pacers und den Knicks gibt. Alle drei NBA-Franchises hatten bzw. haben durch den Einfluss von Thomas wieselflinke und talentierte Point Guards während seiner Amtszeit in der Aufstellung.

In Toronto wirbelte er von 1994 bis 1997 und Damon Stoudamire wurde, nicht nur dank der Erfahrung, die Isiah ihm mit auf den Weg gab, zum Rookie des Jahres. Nachdem ihm aber Forderungen nach mehr Klubanteilen verweigert wurde, verliess er die Raptors und Stoudamire forderte einen Trade, der die ganze Organisation in Kanada durcheinander wirbelte. Auch Marcus Camby oder Tracy McGrady haben es Isiah Thomas zu verdanken, dass sie jetzt in der besten Basketballliga der Welt spielen dürfen.

Bei den Pacers waren Point Guard Jamaal Tinsley und Center Jermaine O?Neal alles andere als glücklich, als sie von der Entlassung ihres ?väterlichen? Trainers erfuhren. Immerhin brachte Thomas Tinsley in die Liga bzw. O?Neal nach Indiana und gab ihnen auch die Chance, ihr Talent zu entwickeln. Insbesondere Jermaine machte seine Vertragsverlängerung davon abhängig, dass Isiah auch weiterhin im Amt bleibt, aber leider hatte O?Neal die Rechnung ohne Bird gemacht.

In New York ist nun Stephon Marbury der ?Isiah Thomas? auf dem Spielfeld. Vor und nach jedem Match unterhalten sich beide über Spielzüge, gute und nicht so gute Spiele, tauschen Erfahrungen aus und analysieren gemeinsam Videos. Dass sich Marbury in seiner Heimatstadt wohl fühlt, wird deutlich, wenn man seine Spiele für die Knicks genauer betrachtet. Mal streut er dem Gegner 42 Punkte ein, ein anderes Mal verteilt er 17 Assists. Nach dem Wechsel aus Arizona hat Marbury in 20 Partien für NYC 20,8 Punkte und 9,6 Assists erzielt und die Knicks seit Jahren wieder auf einen Playoffplatz gebracht.

Dem Ehrgeiz und Herzblut von Stephon Marbury und Isiah Thomas ist es zu verdanken, dass New York wieder stolz sein kann auf seinen Basketballverein. Noch in der letzten Spielzeit war es der Prominenz sogar oft peinlich, ein Knicks-Cap zu tragen. Selbst Edelfan Spike Lee ging bereits häufig schon Mitte des Schlussviertels, doch das ist in dieser Saison seit der Übernahme durch Isiah Thomas anders. Er hat der Mannschaft ein frisches Gesicht gegeben und ihr neues Leben eingehaucht. ?Es ist großartig, was er getan hat. Er hat die New York Knicks zurück in die Köpfe der Menschen gebracht. Wir sind kein vergessener Klub mehr. Ich habe volles Vertrauen in die Fähigkeiten von Isiah. Er bringt uns ins gelobte Land. Daran glaube ich. Wir werden in diesem Jahr die Playoffs erreichen?, äußert sich Regisseur Spike Lee über die jüngsten Entwicklungen. Isiah sieht das gelassen und meint mit gesundem Managerverstand: ?Wir wollen nur unsere Kundenbedürfnisse befriedigen und geben ihnen ein Produkt, dass sie wollen und auch verdienen.?

Selbstbewusst, zielstrebig und unberechenbar ? das ist Isiah Thomas. Seit knapp einem Viertel Jahrhundert im Basketballgeschäft ist er mit vielen Tiefschlägen (z.B. kaufte er, nachdem er die Raptors verließ, die Entwicklungsliga der NBA, die CBA, auf und musste 14 Tage später schon Insolvenz melden; der Autor), aber auch zahlreichen Erfolgen eine unverzichtbare Größe im amerikanischen Profisportgeschäft, die eigentlich Basketball nicht als Lebensmittelpunkt sieht: ?Als Person und Mensch möchte ich nicht immer in Verbindung mit dem Basketballspiel stehen. Dann habe ich keine gute Arbeit in meinem Leben geleistet. Basketball ist nicht alles für mich.? Anscheinend doch, denn Will Robinson, ein ehemaliger Coach, beschreibt es wohl am besten: ?Ich glaube, Gott schuf Menschen für bestimmte Zwecke: Frank Sinatra für das Singen, Jesse Owens für das Laufen und Isiah Thomas für den Basketballsport?. Wie recht er doch hat!

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