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Abenteuer in Atlanta

09.03.2016 || 09:18 Uhr von:
Der NBA-Trip 2016 von basketball.de und DH sports travel führte dieses Jahr nach Atlanta in die Heimat von Dennis Schröder. U.a. mit sechsmal Live-Basketball in zehn Tagen!

Atlanta im Februar 2016: vier NBA-Spiele, zwei College-Spiele, ein Handvoll Sehenswürdigkeiten, Shopping bis die Kreditkarte glüht, viel und gutes Essen. So lässt sich die basketball.de-Reise, organisiert von DH Sports Travel, in wenigen Worten beschreiben.

Acht Teilnehmer aus ganz Deutschland entflohen vom 18. bis 28. Februar dem Alltag, um den „American Way of Life“ kennenzulernen. Schon bei der Einreise und dann bei den Begegnungen mit Einheimischen ernteten wir ungläubige Blicke, weshalb wir Atlanta als Reiseziel ausgewählt hatten: Basketball war der Grund unserer Reise – und es hat sich mehr als gelohnt.

Wir standen auf den Brettern, auf denen NBA-Stars allabendlich abheben und landen. Wir erlebten die atemberaubende Atmosphäre bei College-Spielen von Georgia Tech und Georgia State. Wir wurden Zeugen der bewegenden Geschichte der Südstaaten, in denen Nobelpreisträger Martin Luther King eine übergeordnete Rolle spielte. Uns schmerzten die Füße nach dem Schlendern durch die riesigen Einkaufstempel, in denen es fast alles zu kaufen gibt. Wir waren fasziniert von der Gastfreundlichkeit der Einheimischen und genossen täglich die vielseitige Küche der Südstaaten, der Fast-Food-Ketten und abwechslungsreichen Restaurants. Atlanta war jeden Cent der Reise wert!

Burger in allen Variationen

Burger und Sandwiches in allen Variationen

Gleich am zweiten Abend unserer Reise schlugen unsere Herzen höher, als es zum ersten Mal in die Philips Arena ging. Die Heimhalle der Atlanta Hawks fasst knapp 20.000 Zuschauer. Wir waren sehr früh in der Halle, suchten unsere Plätze, gingen dann aber direkt ans Spielfeld und erlebten, wie sich einige Spieler der Hawks aufwärmten.

Die Reisegruppe 2016 in der Philips Arena

Die Reisegruppe 2016 in der Philips Arena

Da waren sie also: Kyle Korver, Dennis Schroder, Al Horford und Co. Zum Auftakt unserer Tour waren die Miami Heat in der Stadt. Leider mussten Dwyane Wade, Chris Bosh und Hassan Whiteside verletzt zuschauen. Dennoch entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Hawks am Ende mit 111:115 den Kürzeren zogen. Auch in den nächsten Heimspielen, gegen die Milwaukee Bucks (109:117 nach zweifacher Verlängerung) und den Golden State Warriors (92:102), hatte Atlanta das Nachsehen. Hawks-Siege wären schön gewesen, zumal sie in jeder Begegnung die Chance auf den Sieg hatten – gegen die Warriors holten sie nach einem 30:9-Lauf einen 23-Punkte-Rückstand auf -, letztlich war es aber die Live-Atmosphäre der NBA-Arenen, die uns alle in ihren Bann zog. Im letzten Spiel unserer Tour besiegten die Hawks die Chicago Bulls – ohne Derrick Rose und Jimmy Butler – mit 103:88.

Hochklassig war auch der Besuch beim College-Spiel der Georgia Tech Yellow Jackets. In der für US-Verhältnisse kleinen Halle (8.600 Zuschauer) atmeten wir schon im Eingangsbereich die Geschichte der Hochschule ein. Banner der Absolventen und ehemaliger wie aktueller NBA-Spieler (u.a. Mark Price, John Salley, Kenny Anderson, Chris Bosh, Derrick Favors, Jarrett Jack, Stephon Marbury etc.) zeugten von der ruhmreichen Vergangenheit. Der Videowürfel während des Spiels zeigte Dennis Scott (ehem. Orlando Magic) im Publikum. Das Duell gegen die Clemson Tigers beherrschten zunächst die Gäste, sie führten zu Beginn der zweiten Hälfte noch mit 13 Punkten. Dann aber drehten die Hausherren auf und belohnten sich nach einer erfolgreichen Aufholjagd mit einem umjubelten 75:73-Sieg. Die obligatorische Blaskapelle lärmte noch lange nach Spielende auf den Rängen und später auf dem Parkett mit den Cheerleadern.

Ein weiteres Highlight war der Trainingsbesuch bei der Georgia State University. Wir sahen knappe zwei Stunden lang die Drills und Setplays der Hochschule, dessen Spiel gegen Appalachian State wir zwei Tage später besuchten. Nach dem Training betraten wir das Spielfeld der Sporthalle, die im Uni-Gebäude vom dritten bis fünften Stockwerk liegt – alles ist eine Nummer größer in Amerika -, und nahmen noch einige Würfe. Die Partie gegen App State war ein Selbstläufer. Im letzten Heimspiel zeigten die GSU Panthers ihre Zähne und gewannen deutlich mit 83:70.

Gruppenfoto mit einigen Spielern der GSU Panthers

Gruppenfoto mit einigen Spielern der GSU Panthers

College-Atmosphäre auf dem Parkett

College-Atmosphäre auf dem Parkett

Neben dem Sport gab es auch die touristischen Attraktionen, die im Stadtkern allesamt zu Fuß zu erreichen sind: Georgia Aquarium, World of Coca Cola (dort kann man über 100 Geschmacksrichtungen probieren), CNN Center, Martin Luther Historical Site, Center of Civil and Human Rights, Georgia Dome, Football Hall of Fame, Philips Arena. Sehr beeindruckend war auch die Fahrt auf einem über 200 Meter hohen Wolkenkratzer. In einer sich drehenden Bar erstreckte sich die Weite Atlantas zu unseren Füßen.

Zum Abschluss unserer Reise erlebten wir eines der besten NBA-Spiele der letzten Jahre live im Frühstücksraum des Hotels. Kurzerhand haben wir uns dort versammelt und unser privates „Public Viewing“ veranstaltet. Die Golden State Warriors waren in Oklahoma City zu Gast, und Stephen Curry untermauerte seinen Superstar-Status mit zwölf Dreiern, inklusive dem Gamewinner nach Verlängerung. Ohnehin dudelten überall Fernseher, Sportsbars zeigten zahlreiche Spiele gleichzeitig, und ESPN lief im Hotelzimmer abends wie morgens.

Wir erlebten eine Menge Live-Basketball. Während unserer Reise purzelten viele weitere Rekorde in der NBA, die wir allesamt aus erster Hand bezeugen durften: Currys Gala gegen die Thunder mit dem doppelten Dreierrekord (12 in einem Spiel, die meisten Dreier in einer Saison), Anthony Davis‘ 59-Punkte-Gala, der Startrekord der Warriors inkl. Playoff-Qualifikation, Nowitzkis 29.000. NBA-Punkt, Schröders Karriere-Spiel gegen die Bucks (25 Pkt, 10 Ast, 8 Reb) und der Hawks-Saisonrekord für getroffene Dreier (16) gegen die Heat.

Das persönliche Highlight aller Mitreisenden war das Rebounding zur Halbzeit während des Warriors-Spiels. Wir durften zur Halbzeit aufs Parkett, gingen u.a. an Superstar Usher vorbei, und passten den Spielern beim Aufwärmen zur zweiten Hälfte den Ball zu. Ebenfalls sehr cool war das kurze Treffen mit Dennis Schröder, der extra für uns nochmal aus der Kabine kam, obwohl er sich für das Bulls-Spiel schon warmgeschossen hatte. Etwas Smalltalk, ein Foto, ein paar Autogramme. Und zum Abschluss unserer Reise ein Sieg seiner Hawks.

Eindrücke von Oliver S.

„Die Reise hat mir alles in Allem extrem gut gefallen. Jeder Tag war mit Programm gefüllt. Die Absprache innerhalb der Gruppe hat super funktioniert (Whatsapp sei Dank). Steve, unser Ansprechpartner vor Ort, hat uns mit den wichtigsten Tipps rund um Atlanta versorgt. Die Spiele der Hawks live zu sehen, war ein unvergessliches Erlebnis, vor allem das Rebounding beim Warriors-Spiel. In der Reiseübersicht war auch die Rede von einem Meet-and-Greet mit Dennis Schröder und den Cheerleadern. Wie wir später erfahren haben, sind das zwei Alternativen zum Rebounden gewesen, welches meiner Meinung nach aber die beste Wahl war. Dennis haben wir dann beim letzten Spiel trotzdem getroffen. Fotos und Unterschriften gab’s auch. Das Hotel war sehr gut, und in den zehn Tagen haben wir alles unternommen, was wir uns neben Basketball vorgenommen hatten. World of Coca Cola, das Georgia Aquarium, die CNN Tour und einen Shopping-Tag, an welchem unser Mann vor Ort uns zu zwei Outlet-Centern gefahren hat. Ansonsten war alles gut zu Fuß erreichbar. Ich behalte die Reise in sehr guter Erinnerung und empfehle diese und ähnliche NBA-Touren wärmstens weiter.“

Eindrücke von Moritz U.

„Die zehn Tage Atlanta haben sich vollkommen gelohnt. Das Geld war gut investiert. Steve hat uns super empfangen, uns einen guten Einstieg ermöglicht und uns über die komplette Zeit ein super Hilfe geboten. Atlanta hat, vom Basketball abgesehen, einiges zu bieten: CNN, Aquarium, Coca Cola World und Martin Luther King Museum usw. Mein persönliches Highlight waren die Beluga-Wale und die Walhaie. Auch wenn es Tierquälerei ist, solche Meeresbewohner in einem Aquarium zu halten, war es absolut faszinierend. Überragend war auch das Rebounding zur Halbzeit gegen Golden State. Das werde ich nicht vergessen.“

Eindrücke von Simon T.

„Als wir in Atlanta ankamen, war es super, dass Steve uns abgeholt hat und uns mit Tickets und Tipps versorgt hat. Die Lage des Hotels war super, alles war in ein paar Minuten zu Fuß zu erreichen. Am Anfang wusste ich nicht, was ich von den beiden College-Spielen halten sollte, aber die waren top. Auch das Training war cool und dass wir danach noch aufs Feld durften. Die NBA-Spiele waren super und die Plätze auch. Hammer, dass das mit dem Rebounding geklappt hat. Es war eine echt coole Truppe, super Zusammenhalt, super Stimmung. Ich werde so eine Reise auf jeden Fall nochmal machen. Nur zu empfehlen – weiter so basketball.de!“

Abenteuer in Atlanta
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