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Durchmarsch in die BBL?

05.04.2018 || 22:01 Uhr von:
ProA, Rasta Vechta
Die Playoffs der ProA stehen vor der Tür und nach der Hauptrunde scheint klar: Rasta Vechta und die Crailsheim Merlins stehen unmittelbar vor der Rückkehr in die BBL. Doch wer könnte den Aufstieg der beiden Topteams verhindern?

Am Samstag geht es los in der ProA. Die heißeste Zeit des Jahres wartet auf die Fans von Karlsruhe bis Vechta. Welche zwei Teams schaffen es in die Finalserie und damit den Aufstieg in die easyCredit BBL? Im Laufe der Saison haben Rasta Vechta und die Crailsheim Merlins das Geschehen bestimmt und zusammen nur sechs von 60 Spielen verloren. Wie die Saison für die acht Teams verlief, welche Spieler zu beachten sind und wie ich die Viertelfinalserien einschätze findet ihr in der Diashow.

Dort wird es Rasta Vechta im Absteigerduell mit Phoenix Hagen Heimrecht zu tun bekommen. Die Crailsheim Merlins haben gegen Playoff-Neuling HEBEISEN White Wings Hanau Heimrecht. Überraschungsteam MLP Academics Heidelberg empfängt die RÖMERSTROM Gladiators Trier und die RheinStars Köln spielen ihre Viertelfinalserie gegen Serien-Aufsteiger PS Karlsruhe Lions.

1. Rasta Vechta (27-3)

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RASTA Vechta möchte sich direkt zurück in die BBL dunken. Nach dem zweiten erfolglosen Ausflug in die BBL, soll direkt der dritte Aufstieg in den letzten fünf Jahren folgen. Mit Doug Spradley als Trainer und einer Reihe ProA-Veteranen liegen die Niedersachsen nach der Hauptrunde auch voll auf Kurs.

Zuhause ging das Team um Topscorer Seth Hinrichs ungeschlagen durch die Saison. Einzig in Crailsheim und Trier setzte es auswärts Niederlagen, ehe am drittletzten Spieltag überraschend Chemnitz den Tabellenführer schlagen konnte. Doch der Ausrutscher könnte für das Team zur rechten Zeit gekommen sein. Neben Hinrichs sind es die ProA-Routiniers Chris Carter und Josh Young, die das Team tragen. Auch auf den deutschen Positionen ist mit Robin Christen ein sehr erfahrener ProA-Akteur vertreten. Die Überraschung der Saison ist sicherlich Philipp Herkenhoff. Der 18-Jährige steht im Schnitt über 20 Minuten auf dem Parkett, erzielt 7,7 Punkte pro Spiel und darf sich auch in der Crunchtime beweisen.

Im Viertelfinale kommt es zum Duell mit dem Mit-Absteiger Phoenix Hagen. Nach der Plan-Insolvenz hat sich der Traditionsstandort konsolidiert und kann in den Playoffs frei aufspielen. Das junge Team um den erfahrenen Kapitän Dominik Spohr konnte Rasta vor allem in Vechta nichts entgegensetzt. Rasta gewann das Rückspiel mit 104:65. Alles andere als ein klares 3-0 für die Norddeutschen wäre eine Überraschung.

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