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„Ich bin bereit“

13.04.2017 || 14:42 Uhr von:
Igor Perovic
Vor anderthalb Jahren verließ Igor Perovic die easyCredit BBL – nun will er zurück. Simon Linder hat ihn getroffen.

dbol steroid drops Es wird langsam Frühling in Tübingen. Die Menschen schlendern wieder vermehrt durch die Gassen der Universitätsstadt am Neckar. Sie genießen die Sonnenstunden, die sich Anfang April häufen. Einer hat dafür besonders viel Zeit: Igor Perovic. Es ist sein zweites Frühjahr nach dem Rücktritt als Headcoach der Walter Tigers Tübingen.

download Rosetta Stone Learn Greek Igor PerovicUngeduldig wirkt Perovic nach anderthalb Jahren ohne Job jedoch nicht. Er ist ausgeruht und entspannt, trotzdem hungrig: „Seit dem letzten Sommer bin ich wieder bereit für einen Job“, erklärt er. Sie ist wieder da, die Lust, an der Seitenlinie zu stehen. Kurz vor Weihnachten 2015 war sie ihm abhandengekommen. Perovic brauchte nach über zwanzig Jahren im Basketball-Business eine Auszeit, er war ausgebrannt. Nach seinem Karriereende als Spieler war er sofort ins Trainergeschäft eingestiegen, nach einem Jahr als Assistent von Tolga Öngören wurde er im Jahr 2009 zum Headcoach der Tigers ernannt – fünfeinhalb Jahre später kündigte er.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

buy steroids liverpool Die lange Zeit als Cheftrainer hatte Spuren hinterlassen beim ehemaligen Point Guard. „Wenn du bei einem kleinen Klub arbeitest, hast du eine riesige Verantwortung. Wenn du einen Fehler machst, kann das den Menschen in der Geschäftsstelle den Job kosten. Es ist nicht einfach, über viele Jahre hinweg diesen Druck auszuhalten.“ Die vielen Verletzungen von Schlüsselspielern machten ihm die letzten zwei Jahre besonders mühselig: Johannes Lischka erkrankte so schwer, dass er seine BBL-Karriere beenden musste. Jonathan Wallace fiel in zwei Spielzeiten hintereinander für je drei Monate aus. Vlado Mihailovic war lange raus, Michael Cuffee hatte eine schwere Augenverletzung, Anatoly Kashirov war verletzt, mit Julian Albus fehlte ein Glue Guy und guter Verteidiger für einige Zeit, und auch Jesse Sanders, der in Perovics Team 2015/16 viel Verantwortung tragen sollte, konnte einige Monate nicht mitwirken. Es waren zu viele Ausfälle, zu viel Pech, gepaart mit dem Druck, das als Trainer alles immer wieder irgendwie auffangen zu müssen.

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dianabol upa Die freie Zeit mit der Familie habe ihm gutgetan, erklärt Perovic. Er bereut den Rücktritt nicht: „Es war definitiv die richtige Entscheidung.“ Und die zwei schwierigen letzten Saisons trüben seinen Blick auf die Zeit als Tübinger Headcoach nicht: Insgesamt gewann Perovic vierzig Prozent seiner Partien in Tübingen. Zum Vergleich: In der aktuellen Saison liegen die zehntplatzierten Frankfurter bei einer solchen Siegquote. Perovic kann mit seiner Bilanz zufrieden sein.

Perovic richtet den Blick nach vorn

http://www.nursesnow.com.au/oem/best-price-adobe-photoshop-cs6-extended-student-and-teacher-edition.html best Price Adobe Photoshop Cs6 Extended Student And Teacher Edition Und der 43-jährige Serbe hat Pläne. Welche Art von Basketball er bei seinem nächsten Team spielen lassen möchte? „Meine Spieler müssen smart sein, gute Teammates, sie müssen sich in der Defense aufopfern wollen. Und sie müssen passen können.“ Welche Art Basketballer er schätzt, zeigt sich bei seinen NBA-Vorlieben. James Harden und Russell Westbrook spielten zwar auf einem unfassbar hohen Level, erklärt Perovic, aber sein MVP sei ein anderer: Kawhi Leonard. „Er ist so gut, er kann alles. Er macht nicht die große Show. Aber er ist ein kompletter Spieler, und dazu noch so jung. Er kann noch viel besser werden.“

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http://www.flexmail.eu/steroid/16/dianabol-steroid-before-and-after.html dianabol steroid before and after Spricht man mit Perovic über die Cavs und die Warriors, werden seine Vorstellungen vom idealen Spieler noch deutlicher: Lieber Irving als James, weil der Point Guard in den entscheidenden Phasen die Verantwortung an sich reißt. Lieber Thompson als Curry, weil der etwas weniger populäre Bestandteil der Splash Brothers zusätzlich zu seinem tollen Wurf auch noch stark verteidigt. Man merkt schnell: Perovic braucht nicht die große Show, er steht nicht auf Highlight-Videos und krachende Dunks. Er will ehrlichen, kämpferischen, flüssigen Teambasketball sehen – und selbst spielen lassen.

Der Profi ist immer Fan geblieben

buy microsoft office access 2007 Auch deshalb interessiert er sich besonders für europäischen Basketball. Klar, die besten Spieler seien in den USA unterwegs, aber der Spielstil auf dem alten Kontinent sage ihm mehr zu. Am liebsten beobachtet er den amtierenden EuroLeague-Champion ZSKA Moskau: „Sie haben mit Aaron Jackson einen unfassbar guten Spieler, der dort nur dritter Point Guard ist. Das sagt alles. Jackson würde Bamberg oder München sofort fünfzig Prozent besser machen. Moskau ist einfach unfassbar gut.“ Sein Herz hängt aber an einem anderen Team: „Roter Stern Belgrad ist mein Verein. Dort habe ich angefangen, Basketball zu spielen. Wenn du in Belgrad aufwächst, bist du entweder für Roter Stern oder Partizan. Dein Team unterstützt du in allen Sportarten, sei es Basketball, Fußball, Handball – alles. Diese Hingabe ist fantastisch.“ Doch nicht nur die EuroLeague verfolgt Perovic, auch in der BBL kann er zu jedem Spieler etwas sagen. Er schaut viele Spiele, bleibt informiert.

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buy anabolic steroids mexico Und wann wird Perovic wieder an einer Seitenlinie stehen? „Ich hoffe bald“, sagt er. Der Serbe möchte in Deutschland bleiben. Die BBL reizt ihn nach wie vor, aber auch einem spannenden Projekt in der zweiten Liga gegenüber wäre er nicht abgeneigt. Das wichtigste sei, einen Klub zu finden, der Ambitionen hat, etwas aufzubauen. Dafür wird er Tübingen verlassen müssen. Wer in dieser Stadt wohnt, stellt sich einen Abschied von ihr nicht einfach vor. Gerade jetzt, wenn die Neckarpromenade in der abendlichen Frühlingssonne erstrahlt. Die Menschen sitzen auf der Mauer am Fluss oder gegenüber auf der Insel. Sie genießen ihren Feierabend. Und Igor Perovic? Hat wieder richtig Lust zu arbeiten.

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