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„Wahnsinn, wie schnell hier alles geht“

02.02.2018 || 11:52 Uhr von:
Maxi Kleber Dallas Mavericks
In seinem sechsten Tagebucheintrag schreibt Maxi Kleber über die aktuelle Situation bei den Dallas Mavericks. Erfolg und Niederlage liegen in der NBA unglaublich eng beisammen.

Hallo zusammen,

nachdem ich euch in der vergangenen Ausgabe viel über die Weihnachtszeit in Dallas berichtet habe, möchte ich diesmal den Fokus wieder auf den sportlichen Bereich richten. Wie ihr wisst, hatten wir einen eher durchwachsenen Saisonstart. Leider ging es genauso schwierig weiter. Wir mussten zuletzt einige Niederlagen einstecken, die wirklich vermeidbar gewesen wären. Insgesamt hat das unserem Tabellenstand natürlich nicht gut getan. Mittlerweile muss man leider sagen, dass es wahrscheinlich kaum noch möglich sein wird, die Playoffs zu erreichen.

Nachdem wir kurz vor Silvester gegen die Oklahoma City Thunder gewonnen hatten, waren wir zwischenzeitlich sogar das heißeste Team der NBA und relativ nah dran am achten Platz im Westen. Immerhin hatten wir vier Spiele in Serie gewonnen. Es ist schon verrückt, wie schnell das geht in dieser Liga. An solche erfolgreichen Phasen wollen wir natürlich dennoch wieder anknüpfen, denn sie zeigen uns, dass wir guten Basketball spielen und auch mit den besten Teams mithalten können.

Mittlerweile haben wir schon über 40 Spiele auf dem Buckel, Wahnsinn. Es geht so schnell, dass man gefühlt gar nicht hinterher kommt. Heimspiel, dann mal einen Tag ohne Spiel, und schon geht es auf die nächste Auswärtsreise. Um die Städte kennenzulernen, bleibt meist kaum Zeit, da wir oft erst abends ankommen und nach den Spielen sehr zügig weiterreisen.

Der Spielplan und die eng getakteten Abläufe zehren an den Kräften. Am meisten habe ich es kurz vor Weihnachten gemerkt. Ich hatte nicht mehr die gleiche Energie, wie es zu Saisonbeginn der Fall war. Die beiden Weihnachtstage haben mir zur Erholung richtig gut getan.

Dennoch muss ich mich immer zwingen, die nötige Energie aufzubringen, sonst kann ein schwaches Spiel gleich ein zweites nach sich ziehen. Aus dieser Sicht ist der eng getaktete Spielplan wieder von Vorteil. Man hat kaum Zeit zum Grübeln und muss sich sofort wieder auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Zwischenzeitlich habe ich aber die Zeit gefunden, um den Reunion Tower in Dallas zu besuchen. Der Tower ist 171 Meter hoch und eines der Wahrzeichen der Stadt. Von dort hat man einen überragenden Ausblick über die Skyline. Beeindruckend!

Nächstes Mal erzähle ich euch über meine Rolle im Team, die sich im Vergleich zum Saisonanfang etwas verändert hat.

Bis dahin! Viele Grüße,

euer Maxi.

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