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Eine Vision für den deutschen Basketball

02.11.2017 || 16:52 Uhr von:
basketball.de traf Henning Harnisch und Florian Gut zum ausführlichen Gespräch über Visionen und Ideen für den Nachwuchsbasketball in Deutschland.

Auf dem Stehtisch in der kleinen Erfurter Bäckerei dampft der heiße Kaffee, als Henning Harnisch zu Florian Gut hinüberblickt und von ihrer ersten Begegnung erzählt. „Bei unserem Treffen habe ich schnell gedacht: ‚Endlich mal ein Verbündeter. Endlich mal einer, der ähnlich denkt.‘“ Die beiden Nachwuchs-Experten kennen sich nun schon seit knapp zehn Jahren und haben in unterschiedlichen Positionen viel bewirkt. Etwa alle drei Monate treffen sie sich, um über ihre Ideen und Visionen zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. Diesmal besucht Harnisch seinen Kollegen in Erfurt. Bevor es zum Gespräch mit basketball.de in die Bäckerei geht, wartet noch ein anderer Termin: Harnisch besucht die Basketball-AG in der Staatlichen Grundschule „Wilhelm Busch“.

Die Kinder warten am Durchgang zu den Umkleiden auf ihren Trainer. Sie beobachten Harnisch, wie er einen Wurf nach dem anderen trifft. Dann sind sie an der Reihe. Man sieht ihren Gesichtern an, dass sie sich beweisen wollen vor dem großen Besuch. 2,02 Meter misst Henning Harnisch. Dass er Europameister ist und neunfacher deutscher Meister, das wissen die Kinder nicht. „Kennt ihr Alba Berlin?“, fragt Jugendtrainer Ronny Schönau in die Runde. „Ne, ich kenn nur Berlin Tag und Nacht“, antwortet einer der Jungs. Also erzählt Harnisch. Von Alba Berlin und der Schönheit der Sportart Basketball im Allgemeinen. Er gibt auch ein paar Tipps zur Wurftechnik. Auf seinem T-Shirt steht der Schriftzug der kinder+Sport Basketball Academy.

kinder+Sport Basketball Academy

Harnisch ist Botschafter dieses „Graswurzelprojekts der BBL“, wie er es nennt. Das Konzept wurde in Berlin erdacht und erstmals durchgeführt, später hat es die BBL übernommen. Inzwischen hat es den Weg in mehr als zehn Bundesligastandorte gefunden. Ganz neu dabei ist der Standort Erfurt. Hier ist Florian Gut für die Nachwuchsarbeit verantwortlich. Auch wegen der Einführung dieses Konzeptes besuchte Harnisch die Grundschul-AG. Im Gespräch erklären die beiden die Idee hinter der kinder+Sport Basketball Academy sowie deren praktische Umsetzung.

Gut: Zum Auftakt wird es in Erfurt bald große Testtage geben, wo die Kinder ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Es gibt verschiedene Stationen mit den Disziplinen Passen, Dribbeln und Werfen. Wenn die Kinder ein Level erfolgreich absolvieren, erhalten sie ein Trikot: Darauf sind sie sehr stolz. Das ist das Belohnungsprinzip an dem Modell. Im Alltag werden die Jugendtrainer im Bereich der U14, U12 und jünger immer wieder die verschiedenen Stationen mit den Spielern trainieren. Auch in den Schultrainingseinheiten und in den Freizeitcamps kann daran gearbeitet werden. Vor allem aber glauben wir, dass die kinder+Sport Basketball Academy eine gute Möglichkeit ist, Kinder selbst motiviert Techniken trainieren zu lassen.

Harnisch: Die Grundidee stammt daher, dass wir Kindern etwas Attraktives anbieten wollten. Etwas, das ihnen hilft, eine Phantasie zu entwickeln und vor allem auch etwas, das sie dazu bringt, selbstständig zu üben. Ein derartiger Einstieg in den Basketballsport macht es wahrscheinlicher, dass die Kinder später dabeibleiben. Viele Kinder wachsen heute sehr behütet auf. Das heißt aber auch, dass sie Sport immer nur dann machen, wenn er im Kalender steht – also im Sportunterricht und beim Vereinstraining. Darüberhinaus stellt sich dann die Frage: Hat das Kind überhaupt einen Ball? Das Schöne am Basketball ist ja, dass man wunderbar mit Freunden oder alleine üben kann.

Gut: Die Academy vermittelt Kindern und Jugendlichen besondere Erlebnisse mit unserer Sportart. Uns war wichtig, dass es ein offenes Modell ist, welches Kinder auf verschiedenen Leistungsstufen mitnimmt. Es wird immer deutlicher, dass das klassische Auswahlprinzip, welches wir in Deutschland leben, völlig überholt ist. Bisher wird bei 10- oder 11-Jährigen geschaut, was die gerade können, und der Beste kommt dann in eine Auswahlmannschaft und trainiert ganz viel mit super Trainern und vielen Fördermaßnahmen. Und die anderen 50 Kinder, die das mit elf Jahren noch nicht konnten, sind dann außen vor. Aber wer weiß, wie die sich entwickeln würden mit ähnlichem Training? Das ist ein Vorteil der kinder+Sport Basketball Academy, denn sie ist auf Motivation ausgelegt und nicht auf Selektion oder Ausgrenzung.

Harnisch: Man kann das Thema noch weitertreiben. In Berlin haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal mit den Kindern ein sogenanntes Mastercamp durchgeführt. Dabei wurden jene Kinder, welche es schon bis zur vierten Stufe geschafft hatten, auf das fünfte und letzte Level vorbereitet. Während dieses einwöchigen Feriencamps kamen Profi- und Nachwuchsspieler vorbei. Wir haben Trainingsinhalte gefilmt und sind die mit den Spielern durchgegangen. Das ist neben dem üblichen – „Ich spiel mit meiner Mannschaft, hoffentlich werde ich Erster“ oder „hoffentlich werde ich für die Nationalmannschaft selektiert“ – einfach ein anderer Weg für einen anderen Typus Spieler. Dieses Thema wollen wir an den anderen Standorten noch ausbauen, dass das jeder Ort hat.

Als sich Harnisch in der Turnhalle von den Kindern verabschiedet, schauen manche nochmal kurz auf. Die meisten sind aber in das aktuelle Spiel vertieft. Es ist in den bisherigen Aussagen schon angeklungen: Die kinder+Sport Basketball Academy ist den beiden Nachwuchs-Experten wichtig. Gleichzeitig denken sie weit über dieses eine Konzept hinaus, sie sehen es als Teilelement eines neuen Systems, das sie sich wünschen. Die Gedanken, die sich die beiden zum Thema Nachwuchsarbeit im deutschen Basketball machen, gehen weit über einzelne Projekte hinaus. Sie sind es wert, an dieser Stelle ausführlich nachgezeichnet zu werden. Um die Lösungswege der beiden zu verstehen, kann es vielleicht helfen, sich zunächst die Probleme bewusst zu machen. Das geht vielleicht am besten mit einer wahren Geschichte, bei der nur der Name des Protagonisten nicht stimmt.

Marko spielt nicht mehr

Die Geschichte beginnt in einer kleinen Erfurter Schulsporthalle. Vor der Backsteinwand reiht sich Holzbank an Holzbank, gegenüber schweben die Sprossenwände. An der Stirnseite der Halle ist eine Korbanlage befestigt. Marko steht mit den Füßen auf der Freiwurflinie und blickt nach oben. Wie immer ist er sofort nach Schulschluss zur Halle gerannt, hat Schulranzen und Jacke abgestreift und sich einen Ball geschnappt. Die anderen Kinder trudeln erst langsam ein, die Grundschul-AG beginnt erst in wenigen Minuten. Marko ist schon bereit, er blickt zum Trainer herüber und bittet: „Guck mal zu!“ Dann wirft er. Am Ende der Stunde wird er noch zwei Minuten länger in der Halle bleiben. Wenn die anderen Schüler schon in die Umkleide stürmen und der Übungsleiter zusammenpackt, nimmt sich Marko nochmal einen Ball. „Ein Wurf noch“, kündigt er an, und wirft dann fünf Mal. 

Marko geht heute in die fünfte Klasse. Basketball spielt er trotz seiner Begeisterung für die Sportart nicht mehr. Das hat verschiedene Gründe: Die Mitgliedschaft kostet Geld, außerdem haben seine Eltern nicht viel Zeit, um ihn zum Training und zu den Spielen zu bringen und wieder abzuholen. Und dann ist da noch der schwierige Schritt in eine neue Mannschaft, wo er niemanden kennt.

Bei Marko laufen die Fäden zusammen, an denen Henning Harnisch und Florian Gut ziehen. Der 10-Jährige steht stellvertretend für viele Kinder, die dem Sport zwischen Kindergarten und Schulabschluss verloren gehen. Harnisch nimmt einen Stift in die Hand und zeichnet eine Pyramide, die nach oben hin spitz zuläuft. Oben steht die Zahl Eins, unten steht die Zahl 99. „So läuft das heute. Einer wird Bundesligaspieler, die meisten anderen gehen irgendwann verloren. Wir wollen das verändern. Wir wollen Möglichkeiten schaffen, dass auch die anderen Kinder beim Basketball bleiben. Es kann nicht mehr nur um den einen da oben gehen“, erklärt er seine Zeichnung. „Nehmen wir als Grundlage mal die Region Erfurt. Von 100 Aktiven wird einer Erstligaspieler und die anderen werden mit dir als Sportbürger erwachsen. Das ist das Ziel. Ich glaube, dann hat man für die Region sehr viel getan.“

Gut: Man braucht auf jeden Fall eine Strukturidee. Die kinder+Sport Basketball Academy ist da nur ein Ansatzpunkt. Entscheidend ist die Überlegung, wie man sich in seinem Einzugsgebiet bestmöglich vernetzt; mit Grundschulen, anderen öffentlichen Trägern und Bildungseinrichtungen bis hin zur Universität. Alles hängt zusammen. Der Profi ist das große Vorbild für den kleinen Jungen in der AG. Wenn man es gut macht, befruchtet sich alles gegenseitig. Wir wollen dabei niemanden verlieren, auch wenn vielleicht der aktive Leistungssport nicht der Weg ist. Dann soll es andere Wege geben, dass jeder weiterhin Teil der Basketballcommunity sein kann.

Harnisch: Wir haben über die Jahre durch die Praxis eine Art Sportmodell für das Land entwickelt, bei uns natürlich mit dem Schwerpunkt Basketball. Das Ideal wäre, dass man in seiner Region irgendwann in allen Kitas und in allen Grundschulen tätig ist. Dafür braucht es eine Zusammenarbeit zwischen Trainern, Lehrern und Erziehern. Schulleiter, Hortleiter und Vereinsleiter müssen sich – wie Florian schon sagte – vernetzen, auch die lokale Politik und das Sportsystem sollten mit drin sein. So schafft man eine ganz neue Grundlage, die es jedem Kind ermöglicht, in Kontakt mit der Sportart zu kommen. Dann muss der Sport nur noch attraktiv sein, und attraktiv sind vor allem drei Dinge: der Profiverein, ein guter Trainer und zeitgemäße Ideen, die das Ganze aus dem Alltag herausführen. Grundschulligen, Turniere, kinder+Sport Testtag, Feriencamp, Turnierfahrt.

Gut: Für dieses Bewusstsein werben wir seit etwa acht Jahren sehr stark in Reihen der Proficlubs. Wir gehen einfach davon aus, dass es das wichtigste langfristige Interesse von einem Profisportclub ist, Menschen nachhaltig für diesen Sport zu begeistern. Am sinnvollsten ist es, wenn schon Kinder die Sportart selbst erleben und dabei positive Emotionen erfahren. Wenn sie damit aufwachsen und auch im Erwachsenenalter damit in Berührung bleiben. Das ist der große Vorteil des deutschen Fußballs: Jeder hat einen Bezug dazu auf persönlicher Ebene. Damit legitimiert sich die Präsenz des Fußballs in den Medien.

Harnisch: Der Weg, den wir aktuell mit den Vereinen anbieten, ist sehr limitiert. Zwei Mal die Woche Training ab 16 Uhr und am Wochenende dann ein Spiel in irgendeiner traurigen Halle. Ich finde, es ist ein kleines Wunder, dass die Leute das akzeptieren.

Mit großem Interesse lauschen die Kinder den Worten des Europameisters.

Wir brauchen eine Sportidee

Gut: Es reicht dabei, einfach mal die harten Zahlen zu betrachten. Es ist uns in den letzten Jahrzehnten nicht gelungen, mehr Mitglieder oder aktive Spieler zu gewinnen – trotz des Europameistertitels von 1993, trotz des Streetball-Booms in den 90ern und trotz eines Dirk Nowitzki, der ein internationaler Topstar und Glücksfall für den deutschen Basketball ist, weil er auch als Persönlichkeit viele positive Werte verkörpert. Die Sportart konnte trotz dieser äußeren Faktoren nicht nachhaltig wachsen. Ich glaube, dass das an strukturellen Schwächen liegt.

Harnisch: Wir leben in einem Land, das sehr viel hat. Aber das Land hat keine Sportidee. Wie bekommt man Kinder zum Sport? Es gibt dafür keinen geplanten Weg. Und es gibt auch kein Nachdenken über die Rolle des Sportlehrers. Was ist er eigentlich innerhalb der Gesellschaft? Ich mache seit Jahren eine Umfrage mit Sportlehrern an Grundschulen. Zunächst frage ich, ob sie wissen, wo in der Nachbarschaft die Kindergärten sind. Zur zweiten Frage bin ich noch nie gekommen, weil sie das nicht wissen; also können sie mir auch nicht sagen, was dort sportlich läuft. Sie alle eint aber, dass sie sich beschweren, dass die Kinder an den Schulen immer weniger sportliches Grundwissen mitbringen. Es gibt Kinder, da achtet das Umfeld drauf, wo ist eine AG, wo ist ein Verein – und es gibt Kinder, bei denen ist das nicht so. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes unfair. Da setzen wir an.

Gut: Unsere Idee ist, eigene Modelle zu schaffen und damit Leute zu überzeugen. So wie das Henning in Berlin vorlebt. Es geht dann auch um den Einstieg in Diskussionen. Wichtig ist nicht, dass Alba Berlin etwas ganz toll macht; wichtig ist stattdessen, ein Modell zu haben und dann mit anderen Vereinen zu diskutieren, wie das dort umgesetzt werden kann und was wir verbessern können.

Schule ist der Kern, Schulvereinsteams sind die Lösung

Harnisch: Ganz generell kann man sagen: Schule ist der Kern. Aus dem Zusammenspiel zwischen Schule und Verein, dem Trainer, den Organisatoren und attraktiven Projekten ist nach und nach ein Modell entstanden. Das entwickelt sich aus der Logik des Profisports. Man macht gleichzeitig aber mehr als das: man schafft ein neues Sportsystem. Viele Dinge, die früher gut liefen, sind mit der Zeit problematisch geworden. Man müsste eigentlich von einer tiefen Krise des Sports reden. Dafür gibt es in Deutschland aber kein wirkliches Bewusstsein. Den Umweltschutz gab es auch nicht immer, dieses Bewusstsein musste man erst lernen. So ist das auch beim Sportschutz. Für viele ist es schwierig, sich von den alten Strukturen zu lösen. Ich glaube, Leute steigen aber immer gerne in Ideen ein. Es gibt viele, die verstehen das, machen dann positive Erfahrungen und werden dadurch selbstbewusst.

Gut: Auch im Basketball ist das Ausbrechen aus alten Strukturen nicht einfach. Viele Konzepte basieren auf einem früheren Ist-Zustand, der heutzutage nicht mehr haltbar ist. Ein Beispiel sind die Basketball-Landesverbände. Früher wurden die besten Talente vom Landestrainer trainiert. Die haben auch gut gearbeitet und waren Wegbereiter für Vieles. Wenn heute aber zwei Proficlubs im selben Bundesland hauptamtliche Jugendtrainer beschäftigen, muss man dieses System in Frage stellen.

Harnisch: Eine ganz zentrale Idee in unserem Modell ist das Schulvereinsteam. Das Ziel ist es, einen ganz niedrigschwelligen Spielbetrieb des Verbandes zu haben. Dieser läuft durch Schulmannschaften, die aber gleichzeitig Vereinsmannschaften sind. Der Erfurter AG-Trainer hätte hier eine Schulmannschaft, bei der alle Spieler Mitglieder im Verein sind. Die Schulen spielen dann gegeneinander. Das ist einfach logisch. Auch in Thüringen lebt man Ganztagsschule. Die Vereine sind dann vor allem an den 170 Tagen im Jahr aktiv, an denen keine Schule ist. Aus dem Bildungsort heraus werden damit Angebote geschaffen für den Ferien- und Freizeitbereich. Das ist der Kern, hierin steckt ein neues Arbeitsfeld, nämlich das des Kinder- und Jugendsports. Akteure sind Trainer als Profitrainer, die mitarbeiten und Leitungen, die das analog zu Schulleitungen organisieren.

Gut: Alba Berlin lebt die Idee mit den Schulvereinsteams bereits vor. Das Tolle daran ist, dass man zwei Sachen verbindet: der Verein geht an Schulen und arbeitet mit ihnen zusammen, gleichzeitig bleibt aber der Wettkampfcharakter, den eine Liga hat, und die Mannschaftszugehörigkeit erhalten. Im Prinzip ist es ein Hybrid aus Verein und Schule. Uns ist klar, dass es damit im Leistungsbereich nicht bis ganz nach oben gehen wird, aufgrund notwendiger Konzentrationsmaßnahmen Richtung Jugendbundesligen. Aber wir sprechen hier von den ersten Jahren bis etwa zur achten Klasse. Wichtig ist ein gutes Fundament. Zum einen für den Jugendleistungssport, aber auch um möglichst viele nachhaltig in der Sportart zu halten.

Eine Vision für den deutschen Basketball
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