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Maodo Lo empfiehlt sich in NBA-Workouts

21.06.2016 || 10:40 Uhr von:
Wird ein deutscher Spieler beim NBA-Draft gezogen? Hinter Paul Zipser mögen die Chancen für Maodo Lo nicht so gut stehen. Doch der Guard versucht sich, in zahlreichen Workouts zu empfehlen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag findet der alljährliche NBA Draft statt. Auch wenn die erste Runde vorübergehen sollte, ohne dass NBA-Commissioner Adam Silver den Namen eines deutschen Spielers verlesen wird, könnte sich dies bei Silvers Stellvertreter Mark Tatum ändern. Paul Zipser wird derzeit in einigen Mock Drafts zu Beginn der zweiten Runde gelistet.

Maodo Lo ist dort nicht zu finden. Der deutsche Nationalspieler hat sich in den vergangenen Tagen aber denoch versucht, in zahlreichen sogenannten „Pre-Draft Workouts“ zu empfehlen. Bei den Detroit Pistons, Milwaukee Bucks, Phoenix Suns, Brooklyn Nets, Houston Rockets, Philadelphia 76ers und Minnesota Timberwolves spielte der Absolvent der Columbia University vor.

Das bedeutet nicht zwangläufig, dass einzig diese Teams Interesse an Lo bekunden werden. Doch immerhin haben die Rockets (37. Draft-Pick, #43) und Bucks (#36, #38) zwei Draft-Picks in der zweiten Runde zur Verfügung, die Pistons (#49), Nets (#55) und Suns (#34) einen. Die Wolves und Sixers hingegen dürfen nicht in der zweiten Runde wählen – nach jetzigem Stand, kann es doch immer noch zu Trades auch am Draft-Tag kommen. Doch selbst wenn der Draft-Tag vorübergehen sollte, ohne dass Lo seinen Namen hört, könnte es auch immer noch eine Einladung zur Summer League geben.

„Er ist wirklich smart“, beschreibt Taurean Prince seinen Mistreiter Lo in einem Artikel von CSN Philly. Auch Prince absolviert eine Workout bei den Sixers. „Seine Entscheidungen sind schnörkellos, und er wirft wirklich gut“, führt Prince aus.

Seinen Wurf wollte Lo auch bewusst präsentierten, wie er in einem Interview erwähnt hat, „ob als Dreier oder aus dem Dribbling. Zudem mein Spielverständnis und, dass ich als Point Guard Spielzüge initiieren kann.“

Wie Lo das Spiel als Point Guard wird leiten können, dürfte auch entscheidend für seine Schritte als Profi sein. Gefragt, wie ihn das Spiel an der Columbia unter Coach Kyle Smith auf die NBA hat vorbereitet können, führt Lo aus: „Es ist eine Princeton-Offense. Eine Offensive, in der man den Ball teilt. Als uneigennützigem Spieler kommt einem diese Offensive zugute.“

In der NBA habe man aber länger den Ball länger in die Händen, macht Lo deutlich – das sei der nächste Schritt: sich dabei wohl zu fühlen. Wo das nun sein wird, ob in den USA oder Europa, das dürften die nächsten Wochen des Sommers zeigen.

Maodo Lo empfiehlt sich in NBA-Workouts
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