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Sand im Getriebe

31.07.2016 || 11:43 Uhr von:
Auftakt missglückt. Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einer knappen aber verdienten 77:83-Niederlage gegen die Ukraine in die Testphase auf die anstehende EM-Qualifikation gestartet.

Unter den Augen von 2.710 Zuschauern in der gut gefüllten Würzburger s.Oliver Arena, darunter unter anderem auch der Würzburger NBA-Champion Dirk Nowitzki, legten die Mannen von Bundestrainer Chris Fleming einen wahren Blitzstart hin und führten rasch mit 12:0. Doch wer gedacht hatte, die Ukraine würde sich mal eben so im vorbeigehen abfertigen lassen, musste sich schnell eines Besseren belehren lassen. Korb um Korb kamen die Spieler von Head Coach Yevgen Murzin immer besser ins Spiel. Allen voran ihr Top-Scorer an diesem Abend, Oleksandr Mishula (22 Pkt), sorgte immer wieder mit seinen Dreiern (5/7 3FG) für Staunen in der Halle. Zum Ende des ersten Viertels stand es somit nur noch 20:18 für das DBB-Team.

Zum Beginn des zweiten Viertels war dann gerade in der Offensive viel Sand im deutschen Getriebe, während die Ukraine immer besser ins Spiel fand. Der 24-jährige Center-Hüne Artem Pustovyi (2,16m) – Ex-Teamkollege von Bayerns Maximilian Kleber beim spanischen ACB-Vertreter Obradoiro CAB aus Compostela – glitt ein ums andere Mal durch die deutsche Defensive wie das sprichwörtliche Messer durch die heiße Butter. Selbst ein Daniel Theis (2,04m) oder auch Bogdan Radosavljevic (2,13m) konnten da oftmals nur staunend zusehen. Da sich beide Teams ansonsten weitestgehend neutralisierten, ging es folgerichtig mit einem 41:41-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Pausentee präsentierte sich die Ukraine erneut deutlich wacher und vor allem treffsicherer. Beim DBB-Team konnte man nun ein ums andere Mal leichte Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive erkennen, wodurch die Gäste immer wieder zu offenen Würfen kamen, welche sie auch hochprozentig verwandelten. Nach nur mageren zehn deutschen Pünktchen in diesem Abschnitt ging es mit einem 51:57-Rückstand in die letzte Viertelpause.

Das deutsche Team versuchte im Schlussabschnitt noch einmal alles, um die drohende Niederlage doch noch abzuwenden. Durch eine nun wieder deutlich bessere Defense und gut ausgespielte Angriffe konnte Flemings Truppe den Rückstand Punkt um Punkt verkürzen. Die Nadelstiche der Ukrainer in Form von getroffenen Dreiern, teils mitten ins Gesicht des deutschen Verteidigers, sorgten dann aber immer wieder dafür, dass das DBB-Team weiter einem Rückstand hinterher laufen musste. Letztlich stand zwar eine äußerst knappe, aber verdiente 77:83-Niederlage für das Team von Chris Fleming zu Buche. So muss weiter auf den ersten Länderspielsieg in Würzburg seit dem 10. August 2001 gewartet werden (73:62 gegen Israel).

Vor allem das neue Point-Guard-Duo Maodo Lo (Brose Bamberg) und DBB-Debütant Makai Mason (Yale University) wusste durchaus zu gefallen und zu überzeugen. Dazu kamen ein gut aufgelegter Niels Giffey (ALBA BERLIN) und Daniel Theis vom deutschen Meister aus Bamberg, womit man alles in allem auf eine gute und vor allem erfolgreiche EM-Qualifikation hoffen kann.

Für Deutschland spielten

Makai Mason (6 Pkt), Akeem Vargas, Maodo Lo (10), Niels Giffey (15), Alex King, Daniel Theis (14, 12 Rebounds), Robin Benzing (10), Bastian Doreth (2), Bogdan Radosavljevic, Danilo Barthel (7), Johannes Thiemann (8), Patrick Heckmann (5), Robin Amaize (DNP).

Top-Scorer der Ukraine

Oleksandr Mishula (22 Pkt, 5/7 3FG), Viacheslav Bobrov (14), Klym Artamonov (9), Artem Pustovyi (9).

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