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Der Trip des Lebens

07.03.2013 || 22:39 Uhr von:
Der CROSSOVER-Trip 2013 hatte es in sich: zwei NBA-Live-Spiele, ein Treffen mit Dirk Nowitzki, überfüllte Einkaufstaschen, überhitzte Kreditkarten, Sehenswürdigkeiten, soweit das Auge reicht. Für die Teilnehmer war es ein absolutes Highlight!

New York – if you can make it there, you gonna make it anywhere! Welche Metropole passt besser zum ersten Crossover-Trip als die Stadt, die niemals schläft? Und so machten sich sechs Basketball-Verrückte auf, den Big Apple für sechs Tage unsicher zu machen. Auf der Tagesliste: Die Spiele der Dallas Mavericks gegen die Brooklny Nets und zwei Tage später das Highlight der Eastern Conference zwischen den Miami Heat und den New York Knicks im altehrwürdigen Madison Square Garden. Dazwischen war also noch genügend Zeit, die Millionenstadt ausgiebig zu erkunden. Von Frankfurt aus, flogen Andrea (aus Augsburg), David und Sebastian (je Chemnitz) Matthias (Karlsruhe) und Philipp (Kassel) zum Trip ihres Lebens.

nyc2013_taxis

Gleich bei der Ankunft herrschte ein perfekter Blick auf den Times Square. Der Himmel dunkel, die Stadt beleuchtet, die Menschenmasse überschaubar. Klar, dass erst einmal die Fotoapparate, Handys und Digitalkameras gezückt werden mussten.

Und beim Abendessen gleich das nächste Highlight. Die Sportsbar übertrug zwei NBA-Partien, sowie ein College-Match GLEICHZEITIG! Wo soll man da zuerst hinschauen? Überhaupt sind die Basketball-Übertragungen einmalig. Dennoch passen Shopping- bzw. Touri-Touren mit Sportübertragungen nicht zusammen. Denn in schöner Regelmäßigkeit schläft man vor dem TV ein, obwohl gerade erst das dritte Viertel des NBA-Doubleheaders läuft.

nyc2013_sportsbar

Von Jetlag ist auch in den nächsten Tagen nicht die Spur, denn ein Highlight jagt das nächste: Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center, Freiheitsstatue, Central Park, Freedom Tower, Madison Square Garden, Museum of Modern Art, Radio City Music Hall, UNO-Hauptsitz. Die Crossover-Crowd besuchte all diese Sehenswürdigkeiten! Natürlich auch der offizielle NBA-Shop mitten in der 5th Avenue durfte da nicht fehlen. Der ist zwar relativ klein, hat aber eine große Auswahl an Shirts, Trikots, Schuhen und weiterem Zubehör. Allerdings: Braucht es in diesem Laden wirklich mehr Service-Kräfte als Kunden und warum kommen im offiziellen NBA-Store Fans von z.B. den Utah Jazz, den Phoenix Suns oder den Atlanta Hawks nicht wirklich zum Zug bzw. zum Kauf?

Überhaupt ist in New York einiges anders. Schon am zweiten Tag stellte Matthias die These auf, ob der Autofahrer öfters hupt oder blinkt. Es war doch ersteres, denn das Drücken der Hupe scheint eine Art „Ich-bin-jetzt-hier-Signal zu sein“. Merkwürdig dazu: Ein Taxifahrer entdeckt einen scheinbar Bekannten auf der Straße. Der Taxifahrer hält vor dem Geschäft und hupt solange, bis sein Freund aus dem Geschäft raus kommt. Aussteigen ist wohl nicht… Auch das Verhalten an den Fußgänger-Ampeln ist gewöhnungsbedürftig. Der New York an sich läuft über rot. Sobald er sieht, dass er über die Straße gehen kann, geht er auch. Selbst wenn die Polizei in der Nähe ist.

nyc2013_^nets

Wesentlich angenehmer ist da schon die Fahrt mit der Metro nach Brooklyn. Zum Spiel der Nets gegen die Mavericks sitzen die Crossover-Leser zwar ziemlich weit oben, da das Barclay’s Center aber ziemlich steil ist, herrscht auch von dort beste Sicht. Überrascht waren alle über das überschaubare Niveau der beiden Teams und vor allem von den Zuschauern. Richtige Stimmung kam nur auf, wenn auf dem überdimensionalen Videowürfel dazu aufgerufen wurde. Dabei tun die Nets alles dafür, speziell Fans aus Brooklyn anzusprechen. Musikalische Untermalung gibt es nur durch Stücke von Mit-Besitzer Jay-Z, der übrigens in der Halle war, die Nets-Einlaufhymne stellt nochmal den Stadtteil Brooklyn hervor (Geburtsort von Michael Jordan) und die Team-Farben schwarz-weiß sind allgegenwärtig. Nur am Hallendach erinnern die alten retired Nets-Trikots an die Vergangenheit aus New Jersey.

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Nachdem die Partie sportlich eher mäßig war, gab es für das Crossover-Team das Spektakulärste nach dem Match. Dank Mavs-Pressesprecherin Sarah Melton durfte die Truppe tatsächlich in den Pre-Game-Bereich rein und unter anderem mit Chris Kaman posieren, sondern auch einen kurzen Plausch mit Dirk Nowitzki halten. Aber darüber hatten wir ja bereits berichtet.

Im Madison Square Garden zwei Tage später war dann das Spiel ein absoluter Hingucker. Carmelo Anthony legte einen grandiosen Start hin, den später nur LeBron James mit spektakulären Aktionen toppte. In dem schnelllebigen Spiel gab es Highlights auf beiden Seiten, mit dem besseren Ende für die Heat. „Du bekommst vieles erst mit dem Blick auf die Boxscores mit“, meint Philipp. „Dass J.R. Smith 13 Mal aus der Distanz feuert, war mir so gar nicht klar.“ So imposant und beeindruckend der Madison Square Garden ist, so unglaublich schnell ist er auch schon wieder leer. Schließlich begann die NBA-Partie schon um 13 Uhr und sechs Stunden später waren die Eishockey-Stars der New York Rangers gefordert. Da heißt es Tribünen abbauen, Eisfläche aufsetzen und spielen.

Ganz so schnell ging es dann mit dem Rückflug nicht, aber nach knapp zehn Stunden in der Luft und mit deutschem Boden unter den Füßen verabschiedete sich die Crossover-Truppe in ihre jeweiligen Städte. Alle mit einem Lächeln im Gesicht und jeder Menge zum Erzählen…

Matthias Laux

„War im Rückblick eine ganz stabile Sache! Die Stadt, die niemals schläft, hat alles gehalten, was ich mir im Vorfeld versprochen hatte: Wer in den großen Apfel beißt, sollte allerdings die großzügige Tante Visa nicht vergessen. Bierpreise über dem süddeutschen Tankstellenniveau werden bei Weitem ausgeglichen durch die Atmosphäre in New York City, die wir auf zahllosen Irr- und Rundwegen spüren konnten. Die Visite im Madison Square Garden war in meinen Augen das Highlight der Tour, wenngleich das Foto mit dem Dirkster einen Ehrenplatz im Kaminzimmer bekommt. Daneben bleiben mannigfaltige Eindrücke einer bunten Weltstadt, die mehr zu bieten hat, als es die gängigen Klischees vermuten lassen. Danke an DH Sports Travel für die solide Organisation und natürlich an CROSSOVER für das Angebot, das ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann!“

Philipp Stirn

„Im Großen und Ganzen lässt sich schnell sagen, dass es ein klasse Kurztrip nach New York war. Schon das erste Treffen am Flughafen in Frankfurt fand ich außergewöhnlich, da keiner von uns den stereotypischen Basketballer verkörperte. Doch wie so oft zählen natürlich die inneren Werte, und eines ließ sich schnell erkennen: Das Ballerherz schlägt in jedem von uns (manche mehr, manche weniger). Der Flug nach NY ging gut vorüber, und auch die Fahrt ins Hotel lieferte schon die ersten Eindrücke (beeindruckende Gebäude, viel Hektik und viele Verkäufer, die einen schon bei der Ankunft viel zu viel Dollar abknüpfen). Aber diese Stadt hat natürlich noch einiges mehr zu bieten. Wir lernten die City besser kennen, wir besichtigten zahlreiche Sehenswürdigkeiten, gingen gut Essen und ließen unsere Kreditkarte heiß laufen. Highlight waren allerdings eindeutig die zwei NBA-Spiele. Knicks gegen Heat im MSG – besser geht’s nicht, denkt sich sicherlich jeder. Denkste! Wir haben beim Spiel Mavs gegen Nets das – für mich – absolute Highlight erlebt. Wir trafen nach dem Spiel Dirk Nowitzki, der sich extra für uns ein paar Minuten Zeit nahm und zum Smalltalk bereitstand. Hammerhart! Am letzten Tag kratzten wir noch die letzten Erledigungen zusammen und machten uns bereit zur viel zu frühen Abreise. Doch für mich steht fest: New York – immer wieder gerne! Die Reise von CROSSOVER hat großen Spaß gemacht. Habt ihr wieder so etwas geplant, ich bin dabei! Organisatorisch lief alles prima, die Leute waren super gesellig und wir haben uns auf Anhieb verstanden. Wir hatten die meiste Zeit zur freien Verfügung und bewegten uns meist in Zweier-Gruppen durch die Stadt. Ich hätte mir mehr gewünscht, zu sechst unterwegs zu sein, aber wahrscheinlich war es so doch am besten. Die einzelnen Interessen an Viewing und Shopping waren zwar ähnlich, aber jeder hatte doch andere Vorstellungen. Am Ende möchte ich mich bei den Jungs und Andrea für die schönen Tage bedanken. Mein Baller-Herz schlägt so stark wie noch nie zuvor! Danke!“

nyc2013_nowitzki

Sebastian Luck

„Das war ein Hammertrip! Der große Apfel hat all meine Erwartungen übertroffen! Die vielen Sehenswürdigkeiten haben einen vor Staunen immer wieder große Augen und viele Kamerabilder beschert. Es fällt mir schwer, etwas besonderes hervorzuheben, denn alles hatte seinen Reiz und war seinen Besuch auf alle Fälle wert. Die vielen Eindrücke lassen sich kaum in Worte fassen. Der Blick vom Empire State Building und von der Brooklyn Bridge waren überwältigend. Das Treffen und das Foto mit Dirk und das Joggen im Central Park waren eines von vielen Highlights. Das Spiel im Garden war der Hammer, die Fans haben für eine geile Atmosphäre und beide Mannschaften haben mit coolen Aktionen und krachenden Dunks für ein super Spiel gesorgt. Danke an die Mitflieger, die den Trip zu einem schönen Erlebnis gemacht haben.“

David Barkowski

„Ich fand die Reise super. Ich bin auf jeden Fall ein noch größerer Basketball-Fan geworden. Das größte Highlight war für mich das Treffen mit meinem Idol Dirk Nowitzki. Auch mit der Gruppe hat es viel Spaß gemacht. Sie hat diesen Trip noch unvergesslicher gemacht. Ich glaube, dass einzige was ich nicht vermissen werde, ist das Hotelbett…“

Andrea Wolf

„Zugegeben, wenn ich vor unserem Trip an New York dachte, hatte ich schon die berühmte Fifth Avenue im Kopf – ein Paradies für jede Frau. Dass ich dann aber so viele Sportgeschäfte, NBA, NHL oder Nike Stores abklappern würde, wie in meinem ganzen Leben noch nicht, hätte ich nicht gedacht. Turnschuhe, Shirts, Trikots – die Jungs haben sich reichlich eingedeckt, was Sport- und Basketball-Artikel angeht („Äh, wieviel darf ich zollfrei mit nach Deutschland nehmen?“). NYC ist in der Hinsicht also auch für Männer ein Shopping-Mekka. Aber auch abseits des Shoppens hat die Stadt jede Menge zu bieten und natürlich wurden alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Und nicht nur zu den Skyscrapern von Manhattan haben wir nach oben geschaut – auch zu Basketball-Superstar Dirk Nowitzki. Obwohl wir ihn nur kurz treffen durften, hat er einen sehr sympathischen Eindruck auf mich gemacht. Mit den Jungs habe ich mich als einzige Frau in der Gruppe super verstanden, nur das mit der Konversation üben wir noch. Da sitzt man abends in einer Bar beim Essen und was starren sie alle an? Nicht etwa die Kellnerin, sondern einen der vielen Fernseher, auf denen Sport läuft… Spaß beiseite, es war eine schöne und lustige Zeit mit euch. Wo geht die nächste Reise hin?“

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Weitere Fotos vom CROSSOVER-Trip 2013 nach New York gibt es auf unserem Facebook-Kanal

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Waginator
Waginator 9. März 2013 um 10:34 Uhr

Geiler Typ, dieser Philipp Stirn! 🙂

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