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Bayerns Angriff auf den Titel

25.09.2017 || 13:02 Uhr von:
FC Bayern München
Der FC Bayern Basketball hat im Sommer den Kern der Mannschaft zusammengehalten und die Problemzone geschlossen. So wollen die Münchner den nächsten Angriff auf die BBL-Krone starten.

Es soll endlich wieder klappen mit einem Titel für den FC Bayern Basketball. Seit der Meisterschaft 2014 warten die Münchner auf eine Trophäe. Dies soll sich in der kommenden Saison ändern.

Angetrieben von Präsident Uli Hoeneß im Hintergrund stellte Geschäftsführer Marko Pesic gemeinsam mit dem neuen Sportdirektor Daniele Baiesi eine Mannschaft zusammen, die den Serienmeister aus Bamberg die BBL-Vorherrschaft streitig machen möchte.

„Wir haben der sportlichen Leitung alle Wünsche im  wirtschaftlichen Bereich erfüllt“, baute Hoeneß zuletzt etwas Druck auf die Verantwortlichen auf.

Das ist neu

Problemzone Point Guard behoben? „Ja“, zumindest wenn es nach Anton Gavel geht. Die Bayern haben mit Stefan Jovic einen Point Guard von europäischem Topformat verpflichtet. Ihm wird künftig mit Braydon Hobbs ein weiterer Regisseur zur Seite stehen. Die beiden Aufbauspieler zeichnen sich durch ihre Passfertigkeiten aus und sollen vor allem die Bigmen um Maik Zirbes und Devin Booker mit Anspielen füttern.

Anton Gavel im Interview: „Ich bin ein bisschen besessen.“

Für Scoring im Backcourt soll Jared Cunningham sorgen. Der US-Amerikaner kommt aus China mit der Referenz von 34 Punkten pro Spiel nach München und soll die nötige Korbgefahr von den kleinen Positionen ausstrahlen. Seine Entwicklung wird spannend zu beobachten sein, ist der FC Bayern doch seine erste Station in Europa.

Den Abgang von Maxi Kleber in die NBA soll der Serbe Milan Macvan kompensieren. Macvan spielte zuletzt in Mailand und überzeugt durch ein finessenreiches Offensivspiel. Im athletischen und defensiven Bereich kann er Kleber natürlich nicht das Wasser reichen, wobei dies wohl sowieso eine mannschaftstaktische Aufgabe werden wird.

Dieser Verlust schmerzt

Beide Identifikationsfiguren haben den Klub verlassen: Bryce Taylor und Maxi Kleber. Mit dem langjährigen Kapitän und dem deutschen Gesicht gilt es zwei Schlüsselspieler sowohl auf als auch neben dem Parkett zu ersetzen. Die Kaptänsfrage ist noch nicht abschließend geklärt. Coach Sasa Djordjevic will sich bis zum Saisonauftakt am Samstag in Gießen auf einen neuen Spielführer festgelegt haben.

Der neue Schlüsselspieler

Stefan Jovic. „Stefan ist nachweislich einer der besten und renommiertesten Point Guards in ganz Europa – und mit erst 26 Jahren sicher noch jemand, der sich weiterentwickeln wird. Er ist immer auf den nächsten Assist aus und hat ausschließlich das Team im Blick. Die großen Erfolge von Roter Stern in den letzten Jahren sind vor allem auf ihn zurückzuführen. Wir sind sehr glücklich, dass er jetzt tatsächlich zu uns stößt“, stimmt Pesic eine wahre Lobeshymne auf seinen neuen Spielmacher an.

Jovic soll seine Mitspieler besser machen und vor allem die in der Vergangenheit oft hungernden Center mit Anspielen füttern. Vor allem Maik Zirbes wird sich auf die Wiedervereinigung mit seinem Buddy aus Belgrader Zeiten freuen. „Stefan ist wie ein Bruder für mich. So ein Zusammenspiel wie zwischen uns beiden verlernt man nicht so schnell“, sagte der Center kürzlich im basketball.de-Interview.

„Wir haben uns Herzchen aufs Handy geschickt“

Der Weg zum Ziel

Defense. Bayern zeichnete sich unter Djordjevic immer durch ein exzellent funktionierendes defensives Konzept aus. Mit Taylor und vor allem Kleber haben zwei Stützen dieses Systems München verlassen. Es gilt also die neuen Spieler schnellstmöglich zu integrieren, um besonders defensiv wieder eine Macht zu werden.

Außerdem führt der Weg zum großen Ziel „Meisterschaft“ über den ersten Platz nach der Hauptrunde. Zu Saisonbeginn möchte man sich keine Ausrutscher leisten, um den Grundstein für eine erfolgreiche Spielzeit zu legen. „Mein Ziel ist es, Erster zu werden und kein Heimspiel zu verlieren“, gab Anton Gavel erst kürzlich die Marschrichtung vor.

Das ist möglich

Der Titel. Bayern hat das wohl beste Team seit dem Bundesliga-Aufstieg beisammen. Mit Jovic hat man einen Aufbauspieler von Spitzenformat verpflichten können und in Braydon Hobbs einen überdurchschnittlichen Backup in der Hinterhand. Der Kern der Mannschaft blieb zusammen, während der größte Konkurrent aus Bamberg einen Umbruch meistern muss.

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Vladimir Lucic  könnte zu einem Schnäppchen im BBL-Manager werden. Der Serbe ist für 0,66 Millionen zu haben und damit deutlich günstiger als viele anderen Starter auf der Small Forward-Position. Lucic ist absolute Stammkraft unter Coach Djordjevic, was man auch kürzlich bei der Europameisterschaft beobachten konnte. Zudem ist Lucic der wohl konstanteste Akteur im Kader des FC Bayern und somit ein gern gesehener Gast in jedem Manager-Team.

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Der FC Bayern war auch mehrfach Thema im basketball.de-Podcast zur Offseason. Die Neuzugänge der Münchner wurden in den Folgen 5, 6, 7, 8, 13 und dem Bayern-Spezial ausführlich besprochen.

Bayerns Angriff auf den Titel
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