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Reisebericht – Oettinger Rockets auf der Suche

14.11.2017 || 15:52 Uhr von:
Darrel Mitchell Oettinger Rockets
Bei den Oettinger Rockets blickt man auf turbulente Wochen zurück. Alle Beteiligten erleben derzeit ein reines Auf und Ab der Gefühle. Auch ich.

Berlin, Samstag der 21. Oktober 2017:

Erinnerungen und Gegenwart

Endlich kann ich mir die Oettinger Rockets diese Saison live ansehen. Das letzte Spiel, das ich nicht per Stream oder Liveticker verfolgen musste, war das legendäre Spiel in Chemnitz. Unvergessliche Erinnerungen schießen mir durch den Kopf. „Dar-rel Mit-chell Fuß-ball-gott“. Ach ja.

Die Gegenwart um die Oettinger Rockets gestaltet sich etwas grauer als die bunten Gedanken an die zurückliegende Saison in der ProA. Einen Sommer mit vielversprechendem Konzept auf junge deutsche Spieler setzen zu wollen und tragischem Verletzungspech später, war man angekommen auf dem knallharten Boden der easyCredit Basketball Bundesliga. Fünf Spiele – nur ein Sieg. Die Leistungen der Mannschaft machten mir allerdings Hoffnung. Einem starken Sieg gegen Gießen folgte eine hoffnungsvoll knappe Niederlage gegen die Telekom Baskets. Ich freute mich, wie schon erwähnt, vor dem Stream. Ich freute mich für die junge Mannschaft, den Trainer Ivan Pavic, die unermüdlich im Hintergrund arbeitenden Thomas Fleddermann und Wolfgang Heyder, die Fans, …

Oettinger Rockets Team

Das Spiel gegen ALBA Berlin sollte meinen Hoffnungen zunächst einen kleinen Dämpfer verpassen. Head Coach Pavic konnte endlich wieder mit einer gesunden Spielerdichte in ein BBL-Spiel starten. Die beiden Big Men Sava Lesic und Johannes Richter kamen zu ihren ersten Saisoneinsätzen. Youngster Filip Stanic, der seine ganze Jugend bei ALBA gespielt hat, bekam dabei die Chance, sich in der Starting Five zu beweisen. Und das zahlte der 19-jährige Center mit viel Einsatz zurück. Einsatz, den einige seiner Teamkollegen vor allem in der zweiten Halbzeit schmerzlich vermissen ließen. 


Bis zur Halbzeit ließen offensiv muntere Rockets die Albatrosse nicht wegziehen. Einzig Luke Sigma, der mit zehn Punkten Topscorer der ersten Hälfte war, bekam man nicht in den Griff. Den Start in das dritte Viertel verpennten die Rockets dann deutlich. 14:4-Lauf der Albatrosse. Eine kurze Peyton Siva Show. Vom größten Rückstand des Spiels erholten sich die Thüringer nicht mehr. Blowout in Berlin. 

Nach dem Spiel nehme ich in den Katakomben der Mercedes-Benz-Arena Platz und warte auf die Pressekonferenz. Bevor Aito García und Ivan Pavic den Raum betreten, entfacht in den hinteren Reihen eine kleine Diskussion:

Wo kommen die denn nun eigentlich her? Aus Gotha oder aus Erfurt?“ fragt eine junge Dame, die offensichtlich für ein Berliner Medium das Spiel verfolgte.

Na aus Erfurt. Steht doch überall. Bei Telekom Sport und Sport1 steht auch Erfurt„, antwortet ein großbewachsener Mann neben ihr voller Überzeugung.

Ich drehe mich um und kläre auf. Der Verein stamme natürlich aus Gotha, nur die Spielstätte sei aus verschiedenen Gründen nach Erfurt verlagert worden. Als ich in weiterhin fragende Gesichter blicke wird mir klar, dass es völlig egal sei, ob die Berliner Presseleute das nun verstehen und auch so veröffentlichen würden oder nicht. Überall, wo die Oettinger Rockets in diesem Jahr das erste Mal auflaufen würden – ob Berlin, München, Oldenburg oder Bamberg – überall werde man sich diese Frage stellen. Und überall werde man auf die Angaben von Sport1 und Telekom Sport vertrauen. „Da steht ja Erfurt.“

Oettinger Rockets Fans Gotha Blaue Hölle

Leider können die Einheimischen nicht überall dabei sein und aufklären. Klar, die Fans, die das Team weiterhin zahlreich und zumeist aus Gotha stammend überall hin begleiten, machen mit ihren Gesängen immer wieder deutlich woher der Verein stammt. Auch die Verantwortlichen werden nicht müde zu betonen, dass man für eine gesamte Region stehe, die sowohl Gotha als auch Erfurt beinhaltete. Aber irgendwie reicht das nicht. An diesem Abend wird mir klar, dass die Oettinger Rockets in ihrer Premierensaison in der BBL – zumindest von der breiten Masse – immer zunächst mit der Stadt Erfurt identifiziert werden würden. Ob das schlimm ist? Ich weiß es nicht…


Gotha, Dienstag der 24. Oktober 2017:

Paukenschlag

Oettinger Rockets Dirk KollmarZwei Tage später wird mir dann so einiges klar. Wie Wolfgang Heyder nun offiziell bestätigt, steht das Engagement der Brauerei Oettinger auf wackligen Beinen. Nach einem Familienstreit der Familie Kollmar liegen die entscheidungsmächtigen Gesellschafteranteile der Brauerei nun bei einem Teil der Familie, die den Basketball in Gotha/Erfurt anscheinend nicht mehr in dem Maße unterstützen möchte, wie es seit vielen Jahren der Fall ist. Der in Gotha ansäßige Hauptsponsor und zugleich Namensgeber des Teams steht also vor dem Rückzug. Worst Case Szenario.


Erfurt, Donnerstag der 02. November 2017:

Fragen über Fragen

Heimspiel. Die Mannschaft hatte zwölf Tage Zeit, um nach dem Debakel in Berlin an sich zu arbeiten, denke ich mir und erwarte eine defensiv entschlossenere Leistung. Auf dem Weg nach Erfurt denke ich erstmal wieder an das derzeit allgegenwärtige Thema. Seit letzter Woche gab es wildeste Spekulationen und Diskussionen um die Zukunft der Oettinger Rockets. Um die Zukunft dieser unglaublichen, sportlichen Erfolgsgeschichte. Heute veröffentlichte Astrid Kollmar nun eine Pressemitteilung  in der sie verlauten lässt, „dass der Sponsorvertrag der Oettinger Brauerei mit den Oettinger Rockets ausläuft. Derzeit laufen auf Gesellschafterebene des Familienunternehmens Gespräche darüber, ob und wie es danach weitergeht. Die Ergebnisse der aktuell laufenden Gesellschafter-Gespräche kann und möchte [man] dennoch in der Öffentlichkeit nicht kommentieren oder ihnen gar vorgreifen.“

Ich erinnere mich, dass bereits seit einiger Zeit auf Hochtouren daran gearbeitet wird, den Sponsorenpool der Profimannschaft breiter aufzustellen. Mit Erfolg. Vergleicht man einen Spieltag in der Erfurter Messehalle mit einem im Gothaer Zelt, so wird einem unweigerlich bewusst, um wie viele Male sich dieses Event rund um die Oettinger Rockets professionalisiert hat und wie viele Sponsoren hier mittlerweile aktiv geworden sind. Manch einer würde wohl sagen, dass es sich dadurch auch entfremdet hat. Entfremdet von seinen Wurzeln. Nicht umsonst gibt es auch viele ehemalige Dauerkarteninhaber, die in der easyCredit BBL nicht mehr dabei sind.

Sind das ausschlaggebende Gründe? Mag sein. Oder ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Jeder, der die Geschichte der Oettinger Rockets in den letzten Jahren verfolgt hat weiß, dass der Weg in die BBL unvermeidlich mit dem Weg nach Erfurt und der einhergehenden Vermarktung verbunden war. Und wenn man so darüber nachdenkt, war der Weg noch viel alternativloser in Anbetracht des drohenden Ausstiegs der Oettinger Brauerei aus Gotha, den man vielleicht schon vorausahnte. Am Ende des Tages muss sich jeder sein eigenes Bild davon machen. Hauptsache, man unterstützt diese jungen Basketballspieler, die da Woche für Woche auf dem Parkett stehen und versuchen Freude zu bereiten. Wie auch beim heutigen Heimspiel gegen Braunschweig.

Basketball. Der heutige Gegner, die Löwen aus Braunschweig, gilt wie schon in der Vorsaison als Abstiegskandidat und somit als direkter Konkurrent der Oettinger Rockets. Dementsprechend leidenschaftlich agierten die Spieler. Zumindest am Anfang. Retin Obasohan, der neue Superathlet im Team, schmeißt sich in den ersten fünf Minuten in zwei Hustle Balls, Andi Obst, Scharfschütze vom Dienst, versenkt zwei schnelle Dreiern und Filip Stanic, der Youngster, setzt sich stark gegen den gegnerischen Center und Topscorer Scott Eatherton unter dem Korb durch.


Später schalten sich dann auch die munter aufspielenden Nemanja Jaramaz und Daniel Schmidt im Zusammenspiel mit Johannes Richter ins Offensivspiel ein. Doch wieder einmal mangelte es an geschlossener und aggressiver Defense. In der Verteidigung schafften es die Raketen zu keiner Zeit, durch Stops für Entlastung zu sorgen. Der verletzungsbedingte Ausfall von Center Ikene Ibekwe machte sich mehr als deutlich bemerkbar. Immerhin scorten beide Mannschaften im Gleichschritt. 

Oettinger Rockets Daniel Schmidt

Kurz vor der Halbzeit, als den Rockets nach vorne nicht viel mehr als die Brechstange einfällt, setzt sich Braunschweig das erste Mal mit sieben Punkten ab (40:47). Coach Pavic reagiert, bringt Richter zurück ins Spiel und auch Dino Dizdarevic darf das erste Mal am Abend das Parkett betreten. Beide sollen kurz darauf jeweils einen Dreier versenken und die Rockets pünktlich zur Halbzeitsirene wieder auf Kurs bringen. 

Im Verlauf der zweiten Hälfte halten die Löwen angeführt von Eatherton und Klepeisz die knappe Führung. Fünf Spieler der Oettinger Rockets punkten zweistellig – trotzdem führen die Löwen im Schlussviertel mit sieben Punkten. Es folgt eine Auszeit von Ivan Pavic und ein 7:0-Lauf seiner Jungs. 75:76 fünf Minuten vor dem Ende. Als die Messehalle daraufhin zu kochen beginnt nimmt Löwen Coach Frank Menz seinerseits eine clevere Auszeit. Die Folge? Ein weiterer 7:0-Run, diesmal für die Braunschweiger, die sich den wichtigen Auswärtssieg dann nicht mehr nehmen ließen. 


Ludwigsburg, Sonntag der 05. November 2017: 

Hoffnung und Enttäuschung

Die Diskussionen um die Mannschaft sind unter der Woche etwas ruhiger geworden. Die knappe Niederlage gegen Braunschweig hat den Fans etwas Hoffnung gemacht. Vor allem, wenn die Mannschaft offensiv funktioniert, begeistert man meistens die Massen. Dass man Basketballspiele aber nun mal in der Defense gewinnt, ist ebenso klar.

Retin Obasohan Oettinger Rockets

Ein weiteres Spiel, in dem es die Rockets nicht schaffen sollten, die gegnerischen Offensivbemühungen entsprechend zu stoppen, sollte das Auswärtsspiel gegen die MHP Riesen sein. Auch diesmal musste auf  Ibekwe verzichtet werden. Hoffentlich würde er rechtzeitig zum anstehenden Thüringenderby wieder fit werden. 

Head Coach Pavic fasst den missglückten Ausflug nach Ludwigsburg anschließend folgendermaßen zusammen: „Glückwunsch an John Patrick und sein Team, die zurecht so weit oben in der Tabelle stehen. Wir sind bislang nicht konstant in unseren Leistungen und haben Ausschwankungen nach oben und leider auch deutlich nach unten. Unsere Schwächen wurden uns heute wieder klar und deutlich aufgezeigt. Wir müssen hart an uns arbeiten und uns verbessern.“


Erfurt, Sonntag der 12. November 2017: 

Thüringenderby!

Das erste Thüringenderby der easyCredit Basketball Bundesliga steht an. Vor dem Spiel haben sich beide Vereine partnerschaftlich positioniert und sowohl Fans als auch Spieler und Trainer blicken voraus auf ein historisches Basketballspiel für den Freistaat Thüringen. In einem Interview bringen sowohl Daniel Schmidt von den Oettinger Rockets, als auch Ermen Reyes-Napoles von Science City Jena mir gegenüber zum Ausdruck, dass man dieses Spiel unbedingt gewinnen wolle und welch wichtige Rolle die Fans dabei spielen würden. Voller Vorfreude nahm ich also Platz inmitten einer starken Kulisse von knapp 3.700 Zuschauern. Hinter mir die zahlreichen und lautstarken Science City Fans, gegenüber die komplett in blau erschienenen Anhänger der Oettinger Rockets. Was sich zwischen diesen beiden Fanlagern auf dem Parkett abspielte, waren 40 Minuten Offensivspektakel.

Thomas Fleddermann Oettinger Rockets

Zum ersten Mal in dieser Saison konnte Forward Niklas Wimberg nach einem Schienbeinkopf-Bruch für die Rockets ein Spiel bestreiten. Auch Ekene Ibekwe, der zuletzt so schmerzlich vermisst wurde, konnte nach seiner mehrwöchigen Verletzung das erste Mal wieder mitwirken. Auf Seiten der Gäste musste man wiederum auf Immanuel McElroy verzichten, der ohne Zweifel einer der wichtigsten Spieler im Team von Head Coach Björn Harmsen ist.


Die Raketen begannen gut, setzten durch zwei Dreier von Retin Obasohan gleich ein Achtungszeichen. Doch Jena konterte mit acht Punkten am Stück. Es entwickelte sich eine intensive, enge Partie. Bei den Rockets saß der Dreierwurf endlich wieder, unglaubliche 71% verwandelten die Hausherren im ersten Viertel vom Perimeter und auch defensiv erkannte ich situatives Doppeln und teilweise gute Off-Ball-Defense gegen Jenas Spielmacher Julius Jenkins.


Noch besser wurde es im dritten Viertel – zumindest offensiv. Rückkehrer Ibekwe und Andi Obst drehten auf, trugen mit erfolgreichen Dreiern zu einer Drangphase bei. Die Raketen konnten sich absetzen, führten zwischenzeitlich mit 15 Punkten. Doch wer mit einer Vorentscheidung gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Science City setzte zu einem 12:2-Lauf an und kam immer wieder zu leichten Punkten. Zum Haare raufen für den mehrfach sichtlich erbosten Ivan Pavic.

Im Schlussviertel wechselte die Führung hin und her. Die letzten 90 Sekunden waren dann ein echter Krimi. Die Rockets hatten mehrfach die Chance, den entscheidenden Todesstoß zu setzen. Ausgerechnet Retin Obasohan, den ich nach dem Spiel zum Spieler des Monats Oktober 2017 küren würde, sollte mit zwei unüberlegten Alleingängen die entscheidenden Ballbesitze der Oettinger Rockets verspielen. Und wieder einmal feierten die anderen…

„Es fehlt uns als Mannschaft an Wettkampfhärte. Diese müssen wir uns erarbeiten. Wir schaffen es als Mannschaft noch immer nicht, dem Gegner etwas wegzunehmen. Das tut uns vor allem in der Defensive weh. Wir hatten in der Halbzeit besprochen, als Team aggressiver zu verteidigen, das haben wir nicht geschafft. Auch wenn wir in der Offense eine ordentliche Leistung zeigen, müssen wir besser verteidigen um Spiele zu gewinnen.“ (Ivan Pavic)

Nach dem Spiel zeigt sich die schlechte Stimmungslage in allen Ecken der Messehalle. Die Fans strömen enttäuscht in die abendliche Kälte, während Wolfang Heyder und Ivan Pavic mit grimmigen Mienen die Pressekonferenz besuchen und sich die Spieler nach dem obligatorischen Abklatschen schnellstmöglich in die Kabine zurückziehen.

Es herrscht ein unangenehmer und allgegenwärtiger Druck, stelle ich später für mich fest. Auf den Spielern, weil sie sich als junges deutsches Team beweisen wollen und bisher noch kein Spiel vollends überzeugen konnten. Auf dem Trainerteam, weil sie Woche für Woche im Training an der Defense arbeiten und nach den Begegnungen feststellen, dass ihre Vorgaben wieder nicht umgesetzt wurden. Auf dem Management, weil die überschattende Diskussion um den Ausstieg der Oettinger Brauerei das gesamte Projekt und die wirtschaftliche Existenz der Oettinger Rockets in Gefahr bringt. Auf den Fans, weil viele von ihnen versuchen, die Enttäuschung über sportlichen Misserfolg im Zaum zu halten und lauter werdende Stimmen, die über einzelne Spieler meckern, einzufangen.

Die Pressekonferenz endet an diesem Abend, ohne eine einzige Frage der Presse. Lange habe ich überlegt, welche Frage ich selbst noch stellen könnte. Fragen zum Spiel, Fragen zum Training, Fragen zum … wie geht’s eigentlich weiter? Mit dieser Frage im Kopf fuhr ich nach Hause und begann diesen Artikel zu schreiben. Meinen persönlichen Reisebericht der vergangenen Wochen.


Gotha, Erfurt, Rockets-Land im November 2017:

[Oettinger] Rockets auf der Suche …

Fazit. Die Reise geht weiter und wir sind alle auf der Suche.

Oettinger Rockets Team

Die Fans suchen nach wie vor nach ihrer Identität und einem Weg, wie sie als geschlossene blaue Einheit unmissverständlich hinter ihrem Team stehen können. Trotz dem sportlichen Durchhänger, trotz der ungeklärten Zukunftsfrage.

Die Spieler sind auf der Suche nach ihrem Defensivspiel und dem gemeinsamen, unbändigen Willen, über volle 40 Minuten kompromisslos und hart zu verteidigen. Nur dann und nur dann, wird man Siege holen und in der BBL bestehen können. Die Trainer suchen gleichermaßen weiter nach einer Art und Weise, die Spieler zum besseren verteidigen zu bringen und ihnen mehr Systeme zu vermitteln, die sie vom unendlichen Dreierballern abhalten.

Und die Verantwortlichen des Vereins, der GmbH warten auf eine Entscheidung der Oettinger Brauerei und suchen vermutlich schon nach einem neuen Haupt- und Namenssponsor. Zudem gilt es gemeinsam mit dem Trainerteam zu entscheiden, wie sich der Kader für die zweite Saisonhälfte aufstellen soll. Nach dem Verletzungspech im Sommern wurden einige Nachverpflichtungen getätigt, deren kurzfristige Verträge nun auslaufen. Was geht wirtschaftlich? Wen will man halten? Wer muss gehen?

Am kommenden Wochenende steht das nächste Do-or-Die Spiel für die Oettinger Rockets an. Die WALTER Tigers aus Tübingen haben bisher als einziges Team der Liga noch keinen Sieg erringen können. Auf Seiten der Rockets täte man gut daran, die Wogen der holprigen letzten Wochen mit einem Sieg zu glätten. Für alle Beteiligten kann man es sich nur wünschen.

Reisebericht – Oettinger Rockets auf der Suche
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