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Kein Happy-End für RASTA Vechta

04.01.2017 || 10:23 Uhr von:
Christian Standhardinger | RASTA Vechta
Für RASTA Vechta gab es auch zum Ende der Hinrunde kein Erfolgserlebnis. Trotz hoher Führung gegen die GIESSEN 46ers gab der Aufsteiger das Spiel wie so oft in dieser Saison noch aus den Händen.

dbol anabolic steroid side effects 24:21 Minuten sind am vorletzten Tag des Jahres 2016 im RASTA Dome gespielt. Die Gastgeber von RASTA Vechta liegen 62:51 gegen die GIESSEN 46ers vorne. Für die leidgeplagten Niedersachsen sah es auf dem Parkett zu diesem Zeitpunkt gut aus.


http://www.nursesnow.com.au/oem/discount-adobe-dreamweaver-cc.html discount Adobe Dreamweaver Cc Das Jahr 2016 begann für RASTA Vechta glänzend. Alle regulären Saisonspiele der ProA gingen an die Pferdestädter, auch in den ersten beiden Playoffrunden qualifizierte sich das Team von Headcoach Andreas Wagner ohne Niederlage für den Wiederaufstieg in die BBL. Mit Christian Standhardinger, Derrick Allen und Aufstiegsgarant Carlos Medlock fegte RASTA durch die 2. Liga. Doch im Final-Hinspiel sorgte Science City Jena mit einem 80:54-Sieg über Vechta für einen kleinen Abbruch der Euphorie.

anabolic world Nach dem Sommer folgte trotz des Aufwinds durch den Aufstieg die Ernüchterung. Bereits am ersten Spieltag waren die Vechtaer gegen den damaligen Abstiegsfavorit Nummer Eins Braunschweig über weite Strecken chancenlos. Gegen die sieglosen Hagener reichte ein starkes Viertel, um am Ende einen sehr knappen Heimsieg zu erringen, der nach Hagens Ausscheiden aber wertlos wurde. Bis auf den Auswärtscoup bei ihrerzeit sehr schwach aufspielenden Skylinern, konnte Vechta in der Hinrunde keinen Erfolg verbuchen.

Scott Machado der Sündenbock?

http://southamptonfreelibrary.org/stanozolol-dosage stanozolol dosage In den ersten dreizehn Spielen war das Spiel der Rastaner sehr von ihrem Point Guard Scott Machado abhängig. Bis zu seiner Entlassung Anfang Dezember war er an 28 Prozent aller Abschlüsse seines Teams beteiligt. Machado war bis dato auch der beste Vorlagengeber der gesamten Liga (8,2 Assists pro Spiel). Der US-Amerikaner spielte häufig im Pick-And-Roll, das meist in schnellen Abschlüssen für ihn oder Mitspieler endete. Selten rotierte der Ball und beschäftigte die gegnerische Defensive. Am 5. Dezember musste Machado dann die Bühne in Vechta räumen.

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http://www.nursesnow.com.au/oem/discount-apple-mac-os-x-104-tiger.html discount Apple Mac Os X 104 Tiger „Jedem Spieler bei RASTA muss klar sein: Wir akzeptieren derlei Leistungen nicht! Und wir werden auch in den kommenden Wochen eine klare Kante fahren. Wer mit Kopf, Herz und Beinen nicht bei RASTA ist, wer sich auch und gerade für unsere fantastischen Fans nicht, mit Verlaub, den Allerwertesten aufreißt, wer nur auf seine eigenen Statistiken schaut oder sich in den Top-Ten des Spieltages wiederfinden will, der hat in Vechta nichts verloren“, lässt sich Geschäftsführer Stefan Niemeyer in der Pressemitteilung zitieren. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich der BBL-Siebzehnte auf der Suche nach einem neuen Point Guard.

Geske und Bekteshi – Jugend forscht im Abstiegskampf

http://www.flexmail.eu/steroid/38/dianabol-urine-test.html dianabol urine test Seit dem knappen Spiel in Bonn lastet die Verantwortung im Aufbau auf den beiden 22 bzw. 23 Jahre alten Niklas Geske und Besnik Bekteshi. Alle vier Partien mit dem unerfahrenen Point Guard-Duo liefen überraschend gut. In Bonn lag der Sieg vor der Overtime zum Greifen nah, Ulm konnte im RASTA Dome kein Viertel mit mehr als vier Punkten Differenz gewinnen, und in Berlin sowie gegen Gießen erspielten sich die Rastaner einen hohen Vorpsrung. Gerade der ehemalige Hagener Geske wusste gegen die 46ers über weite Strecken zu überzeugen. Bei nur zwei eigenen Punkten glänzte er durch elf Assists.

http://narissadoumani.com/oem/discount-autodesk-autocad-design-suite-premium-2014.html discount autodesk autocad design suite premium 2014 Besnik Bekteshi RASTA Vechta

http://www.nursesnow.com.au/oem/best-price-ashampoo-burning-studio-16.html best Price Ashampoo Burning Studio 16 So stark sich Geske präsentierte, so wechselhaft war der Auftritt von Bekteshi gegen seinen ehemaligen Verein. Der Guard, der 2015 als Youngster des Jahres am Aufstieg der 46ers beteiligt war, spielte eine starke erste Halbzeit. Seine acht Punkte erzielte er ohne Fehlwurf vor dem Seitenwechsel. Dazu spielte er gegen seinen alten Kollegen Cameron Wells auch drei Assists und leistete sich keinen Ballverlust. Doch in der zweiten Halbzeit war er die ausgemachte Schwachstelle im Aufbau Vechtas. Als Zuschauer bekam man regelrecht das Gefühl, die Gießener würden ihn als Spielmacher nicht ernst nehmen. Bekteshi kam mit dem Druck überhaupt nicht zurecht, und RASTA schenkte in dieser Phase des vierten Viertels einen 0:17-Lauf her.

buy steroids glasgow Mit Geske gelang der Versuch, dem Playoffanwärter aus Hessen nochmal ein Spiel abzuverlangen. Die Gastgeber profitierten dabei allerdings auch von schlechten Abschlüssen der Gäste. Doch als bei 32 Sekunden Restspielzeit die Führung auf dem Silbertablett gereicht wurde, musste der 22-Jährige seiner Unerfahrenheit Tribut zollen. 14 Sekunden passierte nichts, ehe ein Pick-And-Roll mit Center Devin Searcy initiiert wurde. Der junge Vechtaner spielt einen Pass auf den vermeintlich freien Moses Ehambe in der Weakside. Gießens Thomas Scrubb, viertbester Balldieb der BBL, sprintete in den Passweg und kreierte mit Benjamin Lischka den Zwei-gegen-Eins-Fastbreak, den Geske nur durch ein unsportliches Foul zu stoppen wusste. Das angesagte Play legte viel Verantwortung auf Geske, die er in diesem Moment nicht erfüllen konnte. Es war ein Play, wie gemalt für den Assistkönig aus dem Pick-And-Roll, Scott Machado.

Vechta fehlen Verantwortungsträger

Der letzte Angriff zeigte neben dem Fehlen eines erfahrenen Point Guards auch ein weiteres Problem: Es fehlen Spieler, die in diesen Momenten individuell Verantwortung übernehmen können und in der Lage sind, sich eigene Würfe zu kreieren. In weiten Teilen des Spiels hielten Geske oder Bekteshi den Ball im Angriff lange in ihren Händen. Dann folgten meist wenige Pässe und der Abschluss. Das Prinzip lief erfolgreich für 83 Punkte. Doch diese waren nicht genug.

Die Probleme Vechtas traten auch dann auf, als Gießen in der Verteidigung die Intensität anzog. Als im dritten Viertel Gießen in der eingangs beschriebenen Situation einen 12:3-Lauf startete, stand Bekteshi auf verlorenem Posten. Der Ball blieb in seinen Händen, es wurden keine Handoffs gelaufen oder der Ball bewegt. Die Turnover durch schlechte Pässe oder schlechter Ballbehandlung unter Druck ermöglichten Gießen das Blitz-Comeback.

Beim entscheidenden 17:0-Lauf zu Beginn des vierten Viertels musste Geske wegen einer Blutung an der Hand auf der Bank Platz nehmen. Erst konnte Bekteshi dem Druck nicht standhalten, darauf reagierte Andreas Wagner. Der Ball ging auch in andere Hände, doch es machte die Sache nicht erfolgreicher. Frank Gaines verzweifelte im Doppeln, auch sein Zug zum Korb ohne Plan B endete mit einem Turnover. Gaines war in der ersten Halbzeit der richtige Mann, um Geskes und Bekteshis Vorlagen in Zählbares zu verwandeln. Doch Kreativität geht ihm genau wie Moses Ehambe komplett ab. Die beiden Flügelspieler stellen auch nur bedingt eine Alternative im Ballvortrag da.

Kreativität auf wenigen Schultern

In der ersten Halbzeit zeigten sich Vechtas Big Men noch von ihrer besten Seite. Devin Searcy erzielte neun Punkte bei 100 Prozent aus der Zweier-Distanz, auch Christian Standhardinger blieb bei acht Punkten makellos aus der Nah- und Mitteldistanz. Während der ProA-MVP 2015/16 seine Punkteausbeute im zweiten Durchgang nochmals verdoppelte, nahm der US-Center nur noch einen erfolglosen Wurf aus dem Feld und erzielte zwei Freiwürfe. Die Bälle der Point Guards kamen durch den erhöhten Defensivdruck nicht mehr zum direkten Abschluss unter den Korb. Aber auch zum Eins-gegen-Eins kam die lange Garde der Niedersachsen nicht.

Neben diesen beiden fällt in Vechtas allein vom Namen her noch Derrick Allen auf. Der Routinier blieb gegen Gießen allerdings mehr als blass. Ein Blick auf seine Scoring-Ausbeute zeigt, dass die durchschnittlichen 8,8 Punkte vor allem aus den starken Auftritten gegen Tübingen, Bonn und Bremerhaven resultieren. Mit Tübingen und Bremerhaven sind dabei zwei Teams, die unter den drei schlechtesten Defensivratings der Liga zu finden sind. Auch die Erfahrung von 395 BBL-Spielen konnte er nicht auf sein Team übertragen.

Die viertschlechteste Verteidigung der Liga

Laut den erweiterten Statistiken von basketball.de ist RASTA Vechta das Team mit dem viertschlechtesten Defensivrating. Auf 100 gegnerische Angriffe kassiert Vechta 114,13 Punkte. Gegen die 46ers war dieser Wert sogar nochmal schlechter bei 120,97 Zählern. Gerade in der ersten Halbzeit kamen die 46ers nicht zu ihrer gewohnten Dreierquote. Trotz der schwachen Quote (drei von neun Dreiern) brachten die 46ers aber 40 Punkte aufs Scoreboard. Die Defensive Vechtas kam nur in einzelnen Aktionen mit Gießens Offensive zurecht.

Nach der Pause blieb den Gastgebern kaum noch Zeit zu verteidigen. Aus den zehn Ballverlusten schlugen die Hessen immer wieder einfach Kapital. Gepaart mit Gießens Stärke, den Offensivrebounds, machte es sich Vechta also immer wieder selbst schwer, Stops zu erzielen. Einen richtig starken Verteidiger sucht man im Kader auch vergebens. Spieler wie Niklas Geske können zwar auf den Aufbau viel Druck aufbauen, allerdings fehlt dem Team oftmals die Aufmerksamkeit. Nach dem Unsportlichen Foul zum 83:86 hatte Andreas Wagner in der Auszeit die Ansage gemacht, sein Team solle auf den Turnover gehen. Doch die 46ers hatten mit einem Sprint einen ganz freien Spieler aus dem Einwurf an der Mittellinie. Solche kleinen Details können viel ausmachen und tragen zur viertschlechtesten Defensive (83,9 Punkte pro Partie zugelassen) der BBL bei.

Neues Jahr, neues Glück?

Die Hinrunde ist abgeschlossen, die Allstar-Pause noch ein Spiel entfernt. Der Aufsteiger ist weiterhin auf der Suche nach einem Point Guard. Nach den Verpflichtungen von Philipp Neumann, Trevor Cooney (welcher das Team schon wieder verlassen hat) und Larry Gordon ist nur noch eine Lizenz zu vergeben. Ein Freifahrtschein auf der Königsposition gibt es nicht. Doch alleine mit einem neuen Spielmacher wird es nicht automatisch bergauf gehen. Optimal wäre ein Spieler, der ähnlich wie der entlassene Machado seine Stärke im Pick-and-Roll hat und defensiv ein klares Upgrade darstellt.

Der Spielplan stellt den Tabellen-17. nun vor schwer zu lösende Aufgaben. Ein Sieg gegen Berlin, in Gießen und gegen Bamberg im Januar scheinen nicht in Aussicht. Dies spielt den Verantwortlichen allerdings in die Karten. Bis zum 5. Februar haben sie Zeit, das Team auf das erste Do-or-Die-Spiel in Tübingen vorzubreiten. Die Tigers haben aktuell auch mit einer Niederlagenserie zu kämpfen. Ein Sieg bei den Schwaben scheint genauso unumgänglich wie der Sieg in Braunschweig. Gegen die beiden Teams in Reichweite mit drei Siegen setzte es in der Hinrunde bittere Heimniederlagen. Generell sind die vermeintlich leichten Gegner zu Hause fast alle schon gespielt. Berlin, Bamberg, Bonn, Ludwigsburg und Oldenburg sind die nächsten Gäste im RASTA-Dome. Der Spielplan ist also doch nicht unbedingt Vechtas Freund.

Die To-Do-Liste ist lang

Andreas Wagner muss für die nächsten 16 Endspiele sein Team defensiv besser machen. Ohne funktionierende Verteidigung wird es ganz schwer, die nötigen (Auswärts-)Siege für den Klassenerhalt einzufahren. Außerdem muss der Trainer die Offensive gemeinsam mit dem neuen Point Guard wortwörtlich zum Laufen bekommen. Das Angriffsspiel ist aktuell zu statisch und ausrechenbar. Mit der Kombi Geske und Bekteshi fehlt auch die nötige Erfahrung, um ein Spiel mal über die Zeit zu bringen.

Manchmal kann ein Sieg die Mentalität einer Mannschaft ändern. Vielleicht reicht ein Überraschungscoup schon, um das Gewinner-Gen zurück nach Vechta zu bringen. In der letzten Saison schaffte es Wagner, nach holprigem Start auch eine perfekte Rückrunde spielen zu lassen. Der Fakt, dass sich Wagner mit der Suche nach einem Point Guard befasst, lässt darauf schließen, dass der Trainer auch weiter das Vertrauen genießt. Ein Trainerwechsel, nachdem alle Nachverpflichtungen verbraucht sind, erscheint wenig erfolgsversprechend. Sollte die Niederlagenserie allerdings noch lange weiter gehen, muss auch über neuen Schwung von der Seite nachgedacht werden. Die To-Do-Liste ist lang bei Vechta. Die Siege waren zuletzt zum Greifen nah. Auch in der Tabelle ist der Sichtkontakt zum rettenden Ufer noch lange nicht verloren.


Nach dem 17:0-Lauf der GIESSEN 46ers startete Vechta einen letzten verzweifelten Versuch, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Doch so schnell wie die Gäste ihren Lauf hatten, klappte die Aufholjagd nicht. Bei 74:84 hat Gießens Dwayne Evans 3:45 Minuten vor dem Ende den Dagger auf der Hand. Doch der Layup ohne Gegner in umittelbarer Nähe rollte nicht in die Reuse. Auch Skyler Bowlin hielt die Gastgeber bei noch 1:46 zu spielenden Minuten mit zwei vergebenen Freiwürfen am Leben. Während Gießen zuvor Vechtas Ballverluste provozierte, profitierte Vechta vor allem von den Fehlern müder Gießener. Am Ende war aber ein Gießener der gedankenschnellere Spieler. Aktionen, wie Thomas Scrubbs Steal, entscheiden enge Spiele. Einen Spieler, der solche Plays macht, hat RASTA Vechta momentan nicht.

Kein Happy-End für RASTA Vechta
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