BASKETBALL.DE ist Partner von Sportforen.de. Ehemalige Nutzer von crossover-online.de und Nutzer von sportforen.de können sich auch auf BASKETBALL.DE mit ihren bestehenden Login-Daten anmelden.
Anmelden oder registrieren

Phoenix Hagen: Der Heimkomplex geht auch gegen Frankfurt weiter

22.03.2015 || 01:49 Uhr von:
Phoenix Hagen Fraport Skyliners Justin Cobbs Johannes Voigtmann
Zuhause sind die Hagener diese Saison oft ein dankbarer Gegner. Mit erst zwei Heimsiegen, darunter ein Sieg am Grünen Tisch, ist man das heimschwächste Team der Liga. Im Heimspiel gegen die Frankfurter wollte man diese...

Zuhause sind die Hagener diese Saison oft ein dankbarer Gegner. Mit erst zwei Heimsiegen, darunter ein Sieg am Grünen Tisch, ist man das heimschwächste Team der Liga. Im Heimspiel gegen die Frankfurter wollte man diese Heimschwäche nun endlich ablegen. Doch die Frankfurter sind derzeit gut drauf und konnten zuletzt das Final Four in der EuroChallenge erreichen. Die Mannschaften sind sehr unterschiedlich: während die Hagener versuchen die Spiele in der Offense zu gewinnen und das Tempo somit hochhalten, machen die Frankfurter es genau anders herum. Es sollte spannend werden zu sehen, welches Team der Partie seinen Stempel aufdrücken kann…


Die Partie im Schnelldurchlauf

1. Viertel: Schon früh in der Partie konnte man erkennen, dass die Frankfurter das Tempo möglichst niedrig halten wollen und so konnten die Skyliners ihren Gegner bereits im zweiten Angriff dazu bringen, den Angriff nicht innerhalb von 24 Sekunden abzuschliessen. Mit einem Zug zum Korb markierte der Ex-Hagener Burtschi die ersten Punkte der Partie. Phoenix war um schnelle Abschlüsse bemüht, aber die sehr gute Defense der Frankfurter sorgte dafür, dass Hagens Offense in den ersten zehn Minuten nicht wirklich ins Rollen kam. Zwei frühe Fouls für Bell, dem besten Hagener Scorer, trugen dabei auch nicht zur Besserung bei. Mit 13:18 ging das 1. Viertel somit zu Ende.

2. Viertel: Zu Beginn des 2. Viertels setzte sich weiterhin das Spiel der Frankfurter durch. Wobei auch der freie Dreier von Brown heute nicht fiel. Die Frankfurter waren in dieser Phase des Spiels in der Offense aber auch nicht wirklich besser und begingen kurz hintereinander zwei unnötige Turnover, da ein Spieler im Aus stand. Ein weiterer großer Vorteil der Frankfurter war auch heute das Rebounding. Sie kamen dadurch immer wieder zu zweiten Wurfchancen und waren so in der Lage den Vorsprung zu halten. Mit einem spektakulären Dunk konnte Morrison auf 29:22 erhöhen. Doch ein Dreier von Geske und ein Fastbreak-Dunk von Gordon brachten die Feuervögel wieder auf 27:30 heran. Auch die Stimmung in der Halle wurde nun besser. Nach einem schönen Pick&Roll von Cobbs und Morrison ging das Match mit 31:37 in die Halbzeit.

3. Viertel: Nach dem Pausentee konnte Niklas Geske mit einem schönen Assist auf Igbavboa glänzen. Die Hagener versuchten nun in der Defense auf eine Zonenverteidigung umzustellen, doch Burtschi bestrafte diese Umstellung umgehend. Endlich konnte nun auch Bell mit einem Korbleger seine ersten Punkte erzielen. Nach einem Einwurf stand Voigtmann völlig frei unter dem Korb und erzielte einfache Punkte. In dieser Phase der Partie schmerzte Phoenix das frühe dritte Foul von Bell besonders, der sich nun in der Defense enorm zurückhalten musste. Doch auch Doornekamp kam früh in Foulprobleme. Nach einem Steal verkürzte Gordon mit einem Dunk gegen Voigtmann auf 44:48. Doch wieder waren die Skyliners in der Lage sich abzusetzen. Die Feuervögel befanden sich nun in einer Tiefschlafphase und leisteten sich dumme Turnover. Mit 50:58 ging es ins letzte Viertel.

4.Viertel: Das Viertel begann mit vier völlig freien Dreiern, die aber Armand, Bleck, Burtschi und Geske allesamt vergaben. Bei einem nächsten Dreierversuch von Bell wurde dieser von Robertson geblockt. Doch die Feuervögel kämpften sich noch einmal zurück. So brachte Nixon mit einem Alley-Oop auf Ramsey die Hagener wieder auf 58:64 heran, mit einem Dreier vom Parkplatz konnte Bell sogar den Ausgleich erzielen. Doch die Frankfurter hatten abermals eine Antwort parat und setzten sich mit einem freien Voigtmann-Dunk und einem Korbleger von Burtschi wieder auf 69:73 ab. In der Folgezeit machten die Frankfurter den Sieg an der Freiwurflinie klar und entschieden die Partie mit 79:70 für sich.

Der Star des Spiels

Johannes Voigtmann. Mit 26 Punkten bei 9/13 aus dem Feld, war der Center der Frankfurter zu keiner Zeit zu stoppen. Darüberhinaus konnte er mit 11 Rebounds, 4 Assists, 1 Steal und 1 Block glänzen. Auch in der Defense zeigte Voigtmann eine gute Leistung.

Der Flop des Spiels

Todd Brown. Er fand kaum ins Spiel und durfte folgerichtig auch nur 12 Minuten spielen. Hierbei konnte er gerade mal einen Punkt erzielen. Auch in der Defense konnte er sich nicht profilieren.

Gründe für die Niederlage:

  1. Ständiges Hinterherlaufen: Wer das ganze Spiel über nicht einmal in Führung gehen kann, hat den Sieg auch nicht verdient. Immer wenn die Hagener einen kleinen Lauf hatten, konnten die Frankfurter diesen kontern. So pendelte sich die Partie bei einer Führung der Skyliners von 3-8 Punkten ein.
  2. Das Rebounding: Die Frankfurter waren hier einfach wesentlich dominanter und so ging das Reboundduell mit 43:24 an die Frankfurter. Mit zehn Offensivrebounds bekamen die Frankfurter etliche zweite Wurfchancen und konnten dies schließlich zum Sieg nutzen. Dass die Hagener dennoch bis kurz vor Schluss dran waren, lag vor allem an den vielen Turnovern der Frankfurter (19:9).
  3. Die Wurfschwäche: Bei den Hagenern wollte in diesem Spiel einfach der Wurf nicht fallen.Von der Dreierlinie trafen die Hagener gerade mal 17 %. In der gesamten Partie fielen vier Dreier, dies lag zum einen an der guten Defense der Frankfurter, die viel switchten, aber auch daran dass man leider mehrere freie Dreier liegen ließ.

Trainerstimmen

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Frankfurt hat verdient gewonnen. Die Mannschaft ist wirklich tough und schwer zu spielen. Sie haben uns ihren Stempel aufgedrückt. Wir konnten unsere Schnelligkeit heute nicht ausspielen. Im Rebound war uns Frankfurt sehr überlegen, wir haben zudem schlecht Freiwürfe und Dreier geworfen. Dann ist es schwer zu gewinnen. Trotzdem waren wir bis zum Ende dran. Auf diese Qualität, die das ermöglicht hat, müssen wir aufbauen. Wir wollen noch ein paar Spiele gewinnen, vor allem in eigener Halle. Das sind wir unseren Fans schuldig. Leider hat es heute nicht gereicht – auch, weil Frankfurt gerade einen sehr guten Rhythmus hat.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „In Hagen herrscht immer eine großartige Basketball-Atmosphäre. Es ist uns gut gelungen, das Spieltempo zu kontrollieren. Wir haben unser Spiel gespielt, zumindest über drei Viertel. Wenn Hagen in der Defensive so zulegt wie im letzten Viertel, dann sind sie sehr schwer zu spielen mit ihren vielen Stopps.“

Jetzt mitdiskutieren Anmelden oder Registrieren
Basketball.de - Footer-Icon
entwickelt von Markenwirt, Werbeagentur Bamberg
Copyright 1998-2015 BASKETBALL.de. Alle Rechte vorbehalten. Für den Sport!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.