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EWE Baskets Oldenburg

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Moin, moin in der Übermorgenstadt!

Basketball ist immer noch Randsportart in “Fussballdeutschland”. Das Schöne daran ist, dass der kleine BBL-Fankreis in dieser Liebe für seine Sportart geeint ist. Für alle Basketballfreunde, die ihr Team auch auswärts unterstützen, bietet basketball.de seinen BBL-Auswärtsfanguide™ an. Dieser bietet einen Blick auf Halle, Verein und Stadt. Schön, dass ihr da seid!

Standort: Oldenburg

Halle

Heimspielstätte der Oldenburger Donnervögel ist die große EWE Arena. Die Halle gehört zu den modernsten Basketballarenen der Republik und wurde im Jahr 2013 fertiggestellt. Die EWE Baskets tragen seit April 2013 ihre Heimspiele in dieser Halle aus. In seltenen Ausnahmefällen (bspw. anderweitige Hallenbelegung, internationale Spiele) weichen die Baskets auf ihre alte Heimspielstätte (kleine EWE Arena) aus. Die Halle ist praktischerweise direkt neben der neuen Arena gelegen.

In der großen EWE Arena finden 6.000 Zuschauer Platz. Gästefans steht lt. BBL-Regularien offiziell ein Kontingent von 300 Karten zu. Sofern größere Kontingente benötigt werden, sind die Baskets in der Regel jedoch immer gesprächsbereit.

Für eine einmalige Atmosphäre in der Halle sorgt vor allem der Fanclub „Thunderstorm Oldenburg“. Solltet ihr als Gästefans einmal auf Probleme stoßen, könnt ihr euch direkt an die EWE Baskets oder jederzeit auch an die Vertreter des Fanclubs wenden, die in ihrem Fanblock oder am Fanstand im Foyer anzutreffen sind.

Tickets – Preise und Unterbringung der Gästefans

Den Fanclubs der Gäste werden ausschließlich Sitzplätze angeboten. Die Plätze befinden sich in der Regel im oberen Teil von Block 14 (Preiskategorie 4). Die Vergabe erfolgt von unten nach oben. Sollten also weniger Gästefans anreisen, müssen diese sich keine Gedanken machen, dass sie Plätze in der oberen Reihe des Blockes bekommen. Je nach Kontingent werden ggf. noch die Blöcke 11-15 einbezogen. Auch Karten im Bereich der Preiskategorie 3 sind je nach Kontingent erhältlich.

So gelangt ihr in den Gästeblock: Vom Foyer die Treppen nach oben steigen und durch die linke Tür direkt gegenüber des Treppenaufgangs die Halle betreten.

Zum Hallenplan

Kartenpreise:

  • 15€ (Kategorie 4, ermäßigt 12€, Kind 9€)
  • 19€ (Kategorie 3, ermäßigt 16€, Kind 13€)

Für die Topspiele (Saison 2014/2015: Bayern, Bamberg, ALBA, Artland Dragons und Eisbären Bremerhaven) wird ein Zuschlag von 15% berechnet.

Sofern kein Bezug über den Fanclub erfolgt, können die Karten (sämtliche Preiskategorien) auch regulär über den Online-Kartenverkauf erworben werden. Karten im Gästefanblock sollten jedoch immer über den eigenen Fanclub bezogen werden, weil diese Kontingente durch die Baskets bis kurz vor dem Spiel geblockt werden und im Online-Verkauf nicht zur Verfügung stehen.

Hier geht es zum regulären Kartenverkauf.

Anfahrt und Parkmöglichkeiten

Anfahrt mit dem Pkw:

Von den Autobahnen 28 und 29 kommend, einfach den Hinweisschildern (Weser Ems Halle/EWE Arena) folgen. Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten gibt es direkt an der Arena (Maastrichter Straße/Ecke Straßburger Straße). Navi-Adresse: Messestraße, 26123 Oldenburg

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Sowohl der Hauptbahnhof als auch der ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) liegen in unmittelbarer Entfernung zum Arenakomplex (ca. fünf Gehminuten). Einfach den Bahnhof auf der rückwärtigen Seite verlassen (Richtung ZOB) und die Straße überqueren.

Essen und Trinken

In, sowie vor der Halle wird Verpflegung angeboten. Im Foyer als auch im Bereich vor der Halle gibt es die Möglichkeit, die Speisen und Getränke an Stehtischen im Gespräch mit anderen Fans zu verzehren. Vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach Spielende findet direkt im Foyer auch ein kleines Programm (bspw. Fantalk) statt.

Getränke:

Getränke werden in sämtlichen Bereichen der Halle ausgeschenkt (auch im oberen Teil der Halle). Die Auswahl an alkoholischen Getränken ist beschränkt auf Jever Pils und Erdinger Weißbier. Im Winter wird darüber hinaus Glühwein ausgeschenkt.

Das Angebot an alkoholfreien Getränken entspricht dem üblichen Standard.

Speisen:

Zu unterscheiden sind Snacks, wie Brezeln und Sandwiches/Baguettes , die in sämtlichen Teilen der Halle, also auch im oberen Teil der Halle, erhältlich sind sowie die weiteren Speisen (z.B. Curry-Bratwurst, Pommes, Fischbrötchen), die nur im Foyerbereich erhältlich sind. Hier gibt es nur einen großen Verkaufsstand. Deshalb sollte zu Stoßzeiten ausreichend Wartezeit mitgebracht werden.

Preise führe ich bewusst nicht auf, weil sich diese ständig ändern. Ich kann euch jedoch mit auf den Weg geben, dass die Preise für Getränke tendenziell teuer und für die Speisen tendenziell moderat sind.

Wer nicht unbedingt den Standard-Hallen-Imbiss genießen möchte, dem empfehle ich, ein wenig früher anzureisen. Die Halle ist sehr zentral gelegen. Zu Fuß erreicht man in 20 Minuten die Innenstadt. Rund um die Halle gibt es ebenfalls nette Gelegenheiten, um sich verköstigen zu lassen. Sehr beliebt bei den Oldenburger Fans ist bspw. das „Havanna“ am Pferdemarkt (ca. 10 Gehminuten von der Halle entfernt).

Verein und Team

Die Basketballabteilung des Oldenburger Turnerbunds (OTB) wurde im Jahr 1954 gegründet und war 1966 Gründungsmitglied der Basketball Bundesliga. Nachdem der Verein immer wieder in die Zweitklassigkeit abgerutscht war, gelang ihm im Jahr 2000 der erneute Aufstieg. Es folgte die Geburtsstunde der EWE Baskets Oldenburg. Denn nur ein Jahr nach dem Aufstieg (2001) wurde die Lizenz des OTB durch die Nachfolgeorganisation übernommen. Namensgeber war und ist bis heute der Energieversorger EWE, der auch die Namensrechte an der Spielstätte hält.

Seither hat sich der Club aus dem Nordwesten Deutschlands als ein fester Bestandteil der Basketball Bundesliga etabliert und blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. In 15 Jahren Bundesligazugehörigkeit gelang elf Mal der Einzug in die Playoffs. 2009 wurden die Baskets unter Headcoach Predrag Krunic erstmals deutscher Meister und gewannen in der folgenden Saison den Champions Cup. Die Ära Machowski wurde zwar nicht mit einem Titel gekrönt, kann jedoch einen dritten Platz in der Eurochallenge 2012/2013 und den Vizemeistertitel 2013 vorweisen. Der aktuelle Headcoach, Mladen Drijencic, feierte bereits kurz nach seiner Amtsübernahme im April 2015 überraschend den Pokalerfolg vor eigenem Publikum und leitete damit eine neue Ära ein.

Legendäre Spieler der Oldenburger Basketball-Historie: Ralph Ogden, Holger Smit, Elvir Ovcina, Pavel Becka (Nummer 8 retired), Daniel Strauch (Nummer 6 retired), Tyron-Clement McCoy (Nummer 14 retired), Jason Gardner, Je’Kel – the steal- Foster, Rickey Paulding.

Der Ursprungsverein OTB hat sich inzwischen als Kooperationspartner der EWE Baskets unter dem Namen Baskets-Akademie Weser-Ems (BAWE) zu einem der besten deutschen Nachwuchsprogramme entwickelt. Im Verbund der BAWE, einer Spielgemeinschaft aus den Vereinen Oldenburger TB und der TSG Westerstede, spielen und trainieren das JBBL- und NBBL-Team des Standortes Oldenburg. Die BAWE tritt mit ihrer ersten Mannschaft zudem in der drittklassigen ProB an und konnte zuletzt zweimal nacheinander den Meistertitel einfahren (2014 und 2015). Auf den Aufstieg in die ProA verzichtete man bewusst, weil man weiterhin den eigenen Talenten das Vertrauen schenken möchte und in der ProB bessere Bedingungen für dieses Unterfangen vorfindet. Mit Dominic Lockhart und Jan-Niklas Wimberg haben zuletzt zwei Spieler aus dem Programm der BAWE über die ProB den Weg in den Profikader gefunden. Das Oldenburger Jugendprogramm wurde zuletzt zum wiederholten Male von der Liga mit dem Gold-Status ausgezeichnet.

Zum aktuellen Kader der EWE Baskets Oldenburg hier entlang.

Stadt

Die Stadt Oldenburg blickt auf eine bewegte Historie zurück. Lange Zeit war sie Residenzstadt bzw. Hauptstadt der Grafschaft, des Herzogtums, des Freistaates sowie später des Landes Oldenburg. Das ist übrigens auch der Grund, warum es ein zweites Oldenburg in Schleswig Holstein gibt (für alle diejenigen, die sich schon einmal verfahren haben und im falschen Oldenburg gelandet sind). Das damalige Großherzogtum reichte von Delmenhorst bis an die Küste und beanspruchte auch Territorien im heutigen Schleswig-Holstein (Fürstentum Lübeck) sowie im heutigen Rheinland-Pfalz (Fürstentum Birkenfeld). Deshalb eine Empfehlung bei der Suche nach dem richtigen Oldenburg: Der korrekte Name lautet “Oldenburg in Oldenburg” oder “Oldenburg (Oldb.)”.

Der bekannteste Oldenburger dürfte Graf Anton Günther sein. Ihm haben es alle nördlich über Oldenburg beheimateten Menschen zu verdanken, dass sie bis heute ihren protestantischen Glauben beibehalten konnten. Denn er war es, der im dreißigjährigen Krieg den Feldherren der katholischen Liga, Tilly, kurz vor Oldenburg nur durch Verhandlungsgeschick und ohne Blutvergießen zum Umkehren bewegte.

Heute ist die Universitätsstadt Oldenburg mit knapp 160.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Niedersachsens (nach Hannover und Braunschweig). Seit 2005 gehört sie zudem zur europäischen Metropolregion Oldenburg/Bremen. Das Stadtbild ist geprägt von den klassizistischen Bauten aus Zeiten des Herzogtums im Bereich der Innenstadt mit der ältesten Fußgängerzone Deutschlands – denn auch im zweiten Weltkrieg blieb die Stadt glücklicherweise durch das richtige Handeln der verantwortlichen Personen weitgehend verschont – sowie dem immer mehr prägenden Bild der Außenbezirke: Familiensiedlungen. Oldenburg ist eine Familienstadt, die als eine der wenigen in Niedersachsen noch wächst. Größte Arbeitgeber der Region sind die EWE, Cewe-Color und die Universitätskliniken.

Sehenswürdigkeiten der Stadt sind bspw. das Schloss, der Pulverturm, das Degodehaus, das alte Rathaus, die Lamberti-Kirche, das Prinzen-Palais, der Hafen und der Lappan. Solltet ihr geschichtlich interessiert sein, kann ich euch die unterschiedlichen Stadtführungen (bspw. historisch, szenisch, kulinarisch oder auch auf platt) empfehlen.

Des Weiteren nutzen viele Touristen die Stadt als Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zur Nordsee, die nicht weit entfernt ist. Ein Besuch der Stadt ist zudem Anfang Oktober zu empfehlen. Denn dann findet der Oldenburger Kramermarkt statt- auch bekannt als die fünfte Jahreszeit im Oldenburger Raum. Es ist das größte Volksfest in der Region.

Möchte man in Oldenburg feiern gehen oder das Spiel in gemütlicher Runde ausklingen lassen, ist man in der Wallstraße oder am Waffenplatz (beides in der Innenstadt) richtig aufgehoben.

Wer einmal typisch oldenburgisch essen möchte, der sollte auf die Wintermonate warten. Dann wird das Oldenburger Nationalgericht, Grünkohl mit Pinkel, serviert. Im Sommer ist Spargelzeit, auch das ist in Oldenburg Tradition. Ein eigenes Oldenburger Bier gibt es übrigens auch. Gebraut und ausgeschenkt wird es in der Brauerei OLs am Stau (Innenstadt).

Das sportliche Aushängeschild der Stadt sind ohne Frage die EWE Baskets Oldenburg. Die Stadt liebt und lebt Basketball- wie es auch in vielen anderen Universitätsstädten üblich ist. Deshalb kann ich euch als Basketballfreunde eine Reise in das schöne Oldenburg nur wärmstens ans Herz legen. Aber eines muss ich euch noch gestehen: Wir Oldenburger sind zwar gastfreundlich, doch Punkte gibt es hier nicht geschenkt.

In diesem Sinne: Gute Reise und viel Spaß in der Basketballstadt Oldenburg!

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