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Ludwigsburg beendet Frankfurter Siegesserie

14.02.2016 || 14:47 Uhr von:
Cotton - Ludwigsburg
Ludwigsburg gewinnt gegen Frankfurt. Während die Skyliners sowohl einen überragenden Spieler, als auch einen Totalausfall in ihren Reihen haben, springt bei den RIESEN ein Bankdrücker ein.

#SimonsStats – das ist die Rubrik, die ihr nach Spielen der Ludwigsburger auf basketball.de findet. Zunächst gibt’s auf Twitter bei @basketball_de@SimonLinder und @Pat_ULLB fünf Zahlenwerte des Spiels ohne jeglichen Kommentar. Dann könnt ihr – natürlich, ohne den Boxscore zu checken – rätseln, in welchen Kategorien diese Werte erzielt wurden. Einige Zeit später findet ihr dann auf basketball.de den Artikel, in dem die, das Spiel mitentscheidenden, fünf Stats erläutert werden. Zu gewinnen gibt’s unseren Respekt!

Ludwigsburg trifft auf Frankfurt – ein Spiel, das vor drei Jahren noch über den Abstieg entschied gehört in dieser Saison zu den absoluten Topduellen in der BBL. Zwei stark verteidigende Mannschaften mit dominanten Centerspielern, auf der einen Seite „Point Center“ Joe Voigtmann, auf der anderen „Reboundmonster“ Jon Brockman.

Den besseren Start ins Spiel erwischte das Team aus der hessischen Bankenmetropole, Kunstwurf Voigtmann, guter Zug Jordan Theodore – 0:4. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Basketballspiel, in dem Frankfurt bis zur Mitte des zweiten Viertels leicht die Oberhand behielt. Dann kamen die Schwaben besser ins Spiel und gingen mit einem hauchdünnen 35:32 Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Team von John Patrick deutlich fokussierter, hielt Frankfurt knapp dreieinhalb Minuten ohne Korberfolg. Die Skyliners kamen wieder näher, doch im vierten Viertel legte zunächst Ludwigsburg noch einmal eine „Schippe drauf“ – und zog bis auf 14 Punkte davon. Die finale Aufholjagd der Skyliners kam etwas zu spät – die MHP RIESEN gewinnen am Ende ein interessantes Bundesligaspiel mit 74:70.

13

Nach der Verletzung von Jason Boone im Eurocupspiel gegen St. Petersburg hieß es „next man up“ bei den RIESEN. Der ewige Bankdrücker Chris McNaughton zeigte jedoch, warum er in der Barockstadt unter Vertrag steht. Er brachte die nötige Entlastung für Jon Brockman und kam in knapp über 13 Minuten zwar nur auf drei Punkte, holte aber sechs Rebounds und blockte einen Wurf. Mit einem +/- Wert von +10 schnitt er in dieser Kategorie am besten von allen Ludwigsburgern ab.

22

Jordan Theodore mauserte sich auch im zweiten Spiel zum Albtraum der Ludwigsburger Defense. 22 Punkte bei guten Quoten, dazu vier Rebounds und sieben Assists sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings gab es bei dem Point Guard der Skyliners auch Schatten: so leistete er sich fünf Ballverluste, kurz vor Ende beging er sein fünftes Foul – und konnte seiner Mannschaft in der engen Schlussphase so nicht mehr helfen.

22, 13, 9 und die 1 stimmen. Bei der zwei kann man jetzt natürlich streiten, bei einem Punkt hätte man den direkten Vergleich ausgeglichen mit zwei gewonnen. Stimmt also auch.

9

Ludwigsburg ist wie kaum ein anderes Team auf seine Reboundarbeit angewiesen. Die Distanzwürfe waren wieder einmal unterirdisch (3/20 3FG), dafür sammelten Jon Brockman und Co die Abpraller mustergültig ein. 39 Rebounds waren es am Ende des Spiels und somit neun mehr als der Gegner aus Hessen.

2

Ein weiterer Faktor, oder eher Nicht-Faktor, für die Frankfurter Niederlage war Quantez Robertson. Der erfahrene, sonst so beständig spielende Guard kam in 30 Minuten auf zwei Punkte, zwei Rebounds und zwei Assists, dazu leistete er sich vier Ballverluste. Negatives +/- Rating, negatives Efficiency-Rating. Ebenfalls bezeichnend: nach Ballgewinn geht Tez „Eins gegen Null“ auf den Ludwigsburger Korb zu, Jon Brockman sprintet ihm hinterher – und räumt den Frankfurter Dauerbrenner wie aus dem Lehrbuch ab.

Super, drei von fünf! 22, 2 und die 1 (wie oben bereits geschrieben kann man über die streiten) stimmen, Theodore kam aber nur auf 7 Assists, Brockman auf 10 Rebounds.

1

Das Ausscheiden aus dem Eurocup gut verkraftet, Frankfurter Siegesserie beendet – also alles gut in der Barockstadt? Fast! Achtung, Kritik auf hohem Niveau: Ludwigsburg führte fünfeinhalb Minuten vor Ende mit 14 Punkten, sah schon fast wie der sichere Sieger aus. Frankfurt kämpfte, angeführt von Jordan Theodore und Aaron Dornekamp wurde das Spiel noch einmal eng. Ein Ludwigsburger Sieg mit fünf Punkten Differenz hätte den direkten Vergleich egalisiert, doch am Ende trennten die beiden Mannschaften nur vier Punkte. Den Ludwigsburgern fehlte also ein mickriges Pünktchen um den Abend perfekt zu machen.

Honorable Mention

Von John Patrick bekam er ein Sonderlob in der Pressekonferenz, hier wollen wir seine Leistung auch noch einmal hervorheben. Tekele Cotton lieferte ein unglaubliches Spiel ab: wenn man nur auf die Punkte guckt, wird man daran zweifeln, doch neben sieben Punkten markierte der Rookie von der Wichita State University sechs Assists, sechs Rebounds und zwei Blocks bei nur einem Turnover.

Fazit

Trotz des Aus im internationalen Wettbewerb steht für die Ludwigsburger am Dienstag schon das nächste Pflichtspiel an. Die MHP RIESEN müssen zum Nachholspiel zu den EWE Baskets nach Oldenburg reisen. Die Skyliners hingegen spielen auch weiterhin international: In der Round of 16 des FIBA Europe Cup geht es am Mittwoch gegen Larnaca, den amtierenden zyprischen Meister weiter.

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