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Lenas Freiwürfe – Bonner Negativserie gegen Bayreuth beendet

16.12.2013 || 08:33 Uhr von:
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Am 13. Spieltag der Beko BBL finden die Telekom Baskets Bonn mit einem 83:71-Sieg gegen medi Bayreuth zurück in die Erfolgsspur nach ihrer kleinen Negativserie der letzten Wochen. Die Bayreuther um Kyle Weems und Ronnie...

Am 13. Spieltag der Beko BBL finden die Telekom Baskets Bonn mit einem 83:71-Sieg gegen medi Bayreuth zurück in die Erfolgsspur nach ihrer kleinen Negativserie der letzten Wochen. Die Bayreuther um Kyle Weems und Ronnie Burrell können gegen die gut aufgelegten Bonner (Dreier-)Schützen Jordan, Veikalas, McCray und Wachalski wenig ausrichten. Meine zehn Freiwürfe zum Spiel:

  1. Vor dem Spiel waren die Bonner Fans im Telekom Dome gefragt: Der „Bonn Song“ sollte von allen Zuschauern in der Halle eingesungen werden, zumindest der Refrain. Ein Ausschnitt gefällig? „I love Bonn/ Hier ist Bonn / I love Bonn / I love, I love Bonn“. Ja, ihr lest richtig. Nicht sehr anspruchsvoll. Die Idee einer Stadt eine Hymne zu widmen ist vielleicht ganz nett, aber im Fall des „Bonn Songs“ konnte ich heute nur den Kopf schütteln. Vielen Fans ist es anscheinend ähnlich ergangen, denn nur sehr wenige Stimmchen konnten/wollten das laute Playback übertönen. Damit aber noch nicht genug. Keine fünf Minuten später sang der Fanblock „Meine Liebe, meine Stadt und mein Verein“ lauthals mit und war auch nach Ende des Songs im ganzen Dome klar und deutlich zu hören. Fazit: Wenn sie wollen (und die Qualität stimmt), dann singen auch Bonner gerne.
  2. Das Heimspiel gegen medi Bayreuth brachte auch die Rückkehr von Kyle Weems auf den Hardtberg mit sich. Der Forward wurde mit warmen Applaus an seiner alten Wirkungsstätte begrüßt und schenkte uns als erstes direkt einen Dreier ein. Mit insgesamt 22 Punkten war er auch Topscorer der Bayreuther.
  3. Knapp dahinter lagen Jared Jordan und Benas Veikalas mit jeweils 18 Punkten, einen Großteil davon per Dreier (Jared: 3, Benas: 4) zugesteuert. Zusammen mit Ryan Brooks setzten vorallem die Guards in diesem Spiel mit ihrem Schuss von draußen (der glücklicherweise auch oft viel (52%)) die Akzente.
  4. Die lange Garde der Bonner blieb mit ihren Rebounds (37:41) nur knapp hinter den Bayreuthern zurück. Fischer lobte die Defense, die immer dann funktionieren würde, wenn die Offense auch gut läuft.
  5. Tony Gaffney zwang mit seinen langen Armen Kyle Weems zu schwierigen Würfen und nahm Ronnie Burrell (sonst 13 Punkte, gestern genau 0) zweitweise ganz aus dem Spiel. Die Schrecksekunde des Spiels lieferte der Power Forward, als er auf Burrells Fuß trat, umknickte und erstmal mit heftigen Schmerzen am Boden liegen blieb, um von den Teamärzten in die Kabine begleitet zu werden. Mit gereckter Faust und unter Jubel des Fanblocks betrat er zehn Minuten später die Halle und kurz darauf wieder das Feld. Aufatmen.
  6. Denn was wäre, wenn sich Tony so kurz vor dem Allstar Day ernsthaft verletzt hätte? Bei DEM ALLSTAR DAY, DER IN BONN STATTFINDET UND BEI DEM DREI BONNER IN DER INTERNATIONALEN STARTING FIVE STEHEN!! Oh Yeah! Erlaubt mir diesen kleinen Freudenausbruch, denn die Jungs haben es sich wirklich verdient und bei dem Gedanken, wie die drei unter Heimspielatmosphäre (und natürlichem mit dem meisten Jubel) im Januar im Telekom Dome auflaufen werden, zaubert sich jetzt schon ein Grinsen auf mein Gesicht. Kann’s kaum erwarten!
  7. Nicolai Simon hätte einen Platz im nationalen Allstar-Team allemal verdient gehabt. Mit 26 Minuten Spielzeit und 12 Punkten (2 Dreier) war er mit Abstand der effektivste Deutsche auf dem Feld und fiel immer wieder positiv ins Auge.
  8. Kleine Randnotiz zu den Freiwürfen, die mir beim Spiel immer wieder aufgefallen ist: Bonn wurde 29 mal an die Linie geschickt, Bayreuth nur 9 mal. Die Bayreuther zogen insgesamt acht Fouls mehr. Bonn damit taktisch klüger?
  9. Nach zuletzt vier Niederlagen im Eurocup und der BBL war es ein schwieriges Spiel für Bonn und zudem noch extrem wichtig, dass dieses gewonnen wurde, betonte Fischer, der wirklich „sehr, sehr froh“ über den Sieg sei.
  10. Der Sieg hält uns auch auf dem oberen Tabellenkurs. Nach 13 Spieltagen mit 9 Siegen auf Platz 4 – damit hatte wohl keiner wirklich gerechnet. Ich genieße den aktuellen Zustand, schaue als Balsam für die Seele so oft wie möglich auf die Tabelle und träume heimlich vom Heimrecht in den Playoffs…

Hier lest Ihr nach jedem Spieltag meine persönlichen „Freiwürfe“ zu den Heimspielen der Telekom Baskets Bonn. Liga – und Vereinsseite veröffentlichen immer ausführliche Nachberichte über den Verlauf des Spiels, deshalb werdet Ihr das hier nicht finden. 

Viel eher geht es darum persönliche Eindrücke, Gedanken zur Teamentwicklung, der Atmosphäre beim Spiel oder den kleinen Szenarien am Spielfeldrand an Euch weiterzuleiten. [Die Idee der „Freiwürfe“ stammt allerdings nicht von mir, sondern von den Erfindern des inzwischen inaktiven „basketsblog“. Das Lob gebührt ihnen.]

 

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