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Lenas Freiwürfe – Bonn besiegelt fünften Platz

28.04.2014 || 09:39 Uhr von:
Telekom Baskets Bonn Playoffs
Am 33. Spieltag der Beko BBL triumphieren die Telekom Baskets Bonn mit 81:77 über die New Yorker Phantoms Braunschweig und besiegeln damit ihre Playoffteilnahme auf dem fünften Platz. Eugene Lawrence mit einem Double-D...

Am 33. Spieltag der Beko BBL triumphieren die Telekom Baskets Bonn mit 81:77 über die New Yorker Phantoms Braunschweig und besiegeln damit ihre Playoffteilnahme auf dem fünften Platz. Eugene Lawrence mit einem Double-Double, Ryan Brooks mit Monsterdunk. Meine Freiwürfe zum Spiel…

      1. Das Wichtigste zuerst: Der 5. Platz in den Playoffs ist den Telekom Baskets Bonn mit dem Sieg  über Braunschweig sicher. Der Gegner steht auch schon fest: die EWE Baskets aus Oldenburg. Das erste Spiel findet am 10. Mai in Oldenburg statt, das zweite in Bonn am 13. Mai und das dritte am 15. Mai. Ein mögliches viertes Spiel in Bonn würde am 17. oder 18. Mai auf dem Hardtberg ausgetragen werden.
      2. Es war von Beginn an klar: Nur durch einen Sieg gegen die Phantoms würde uns Platz fünf keiner mehr nehmen können. Doch die Partie gegen die Artland Dragons am Freitag steckte den Jungs noch in den Knochen. Wie würden die Bonner auftreten? Vielleicht etwas zögerlich zu Beginn, aber zum Glück nicht verschlafen. Beide Teams fanden relativ schnell in ihren offensiven Rhythmus und am Ende des ersten Viertels führten die Baskets knapp mit 21:20.
      3. In den ersten Minuten nahm Jamel McLean das Zepter in die Hand (am Ende standen 15 Punkte auf seinem Konto), in der zweiten Hälfte traf dann Benas Veikalas (mit 19 Punkten Bonner Topscorer) – der endlich wieder vollständig aus seinem Formtief zurückgekehrt zu sein scheint – seine wichtigen Dreier.
      4. Pünktlich für die heiße Phase der Playoffs! Denn wir brauchen den Litauer dringend, damit Jamel McLean und Ryan Brooks die offensive Last nicht allein tragen müssen. Niemand darf vergessen, dass wir mit unserer Bank in den Playoffs gegen die „großen Fische“ antreten müssen – mehrmals, innerhalb einer kurzen Zeitspanne. Da kann ein Spieler wie Brooks mal entscheidende Punkte machen oder ein Viertel drehen. Aber selbst er könnte die Mannschaft nicht allein durch mehrere Spiele tragen. Playoffs gewinnt man als Team.
      5. Gegen Braunschweig haben die Telekom Baskets demonstriert, wie so etwas gelingt. Vier Spieler punkteten zweistellig. Tony steuerte neun Rebounds bei. Gemeinsam holten die Bonner 36 Rebounds und damit zwölf mehr als die Phantoms.
      6. Und wer hielt die Bonner Fäden wie ein Meister zusammen? Unser „Auch-wenn-ich-erst-seit-zehn-Spielen-dabei-bin-lege-ich-trotzdem-mal-ein-Double-Double-auf“-Point Guard Eugene Lawrence (11 Punkte, 11 Assists). Fischer in der Pressekonferenz: „Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung. Man muss ihm größten Respekt zollen, dass er sich in der kurzen Zeit so in die Mannschaft integriert hat. Die Jungs haben ihn toll aufgenommen.“
      7. Der Held der Braunschweiger soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Isaiah Swann musste wenige Minuten vor Schluss das Feld mit fünf Fouls verlassen, hatte aber zuvor all sein Talent und insgesamt 24 Punkte in die Partie geworfen, um sein Team nach dem 40:48-Rückstand zur Pause im dritten Viertel wieder auf die Spur zu bringen. Er traf fünf von acht Dreiern (darunter ein paar sehr wilde Augenweiden) und bemerkte in der Pressekonferenz danach ganz trocken: „That is my job. To get the team going. I had to do something.“
      8. Unsere Dreierquote sah am Ende des Spiels auf dem Statistikbogen, wie bei den vergangenen Spielen auch, sehr ansehnlich aus. Eine Quote von 47%, 9 von 19 Würfen getroffen. David 1x, Benas 3x, Ryan 2x, Andrej 1x, Eugene 1x, Steve 1x. Falls Oldenburg es verschlafen sollte uns diese Waffe im ersten Spiel wegzunehmen (was ich aber bezweifle), dann könnte es in den Playoffs von „downtown“ ganz schön klingeln. Braunschweig traf übrigens noch besser: 57% von draußen.
      9. Die anderen Stats zeigen, wieso es am Ende nochmals eng wurde. Eine fast identische Wurfquote (48% zu 47%), bei den Freiwürfen ebenso. Die größte Diskrepanz findet man bei den Rebounds (s.o.) und den Assists (19 zu 12). Phantoms-Coach Korner bemerkte, dass besonders die Kleinigkeiten den Unterschied in dieser Partie ausgemacht haben. Und besonders ein Ballverlust der Braunschweiger, der in einem Dunk plus Foul für die Telekom Baskets endete, blieb ihm in Gedächtnis. Go, Ryan Brooks!
      10. Und wie es das Schicksal so will: Ich hatte die Kamera laufen! 🙂 Die tolle Szene aus dem Spiel könnt ihr hier sehen. Zurücklehnen und genießen!

Hier lest Ihr nach jedem Spieltag meine persönlichen „Freiwürfe“ zu den Heimspielen der Telekom Baskets Bonn. Liga – und Vereinsseite veröffentlichen immer ausführliche Nachberichte über den Verlauf des Spiels, deshalb werdet Ihr das hier nicht finden. 

Viel eher geht es darum persönliche Eindrücke, Gedanken zur Teamentwicklung, der Atmosphäre beim Spiel oder den kleinen Szenarien am Spielfeldrand an Euch weiterzuleiten. [Die Idee der „Freiwürfe“ stammt allerdings nicht von mir, sondern von den Erfindern des inzwischen inaktiven „basketsblog“. Das Lob gebührt ihnen.]

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courtbeastie
courtbeastie 28. April 2014 um 9:51 Uhr

Wie immer: klasse geschrieben!
WOW für das Video,sehr nice! 🙂

    lenawiemer
    lenawiemer 28. April 2014 um 10:08 Uhr

    Danke :))

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