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„You have seven seconds, Darius!“

13.11.2016 || 17:26 Uhr von:
Darius Miller, Brose Bamberg
Bamberg steckt in einem Prozess: Das Teamspiel stockt teilweise, viel läuft über Darius Miller. Wie ist das zu bewerten? Wo geht es hin in dieser Saison?

http://www.nursesnow.com.au/oem/cheap-sony-acid-pro-7.html cheap Sony Acid Pro 7 „Langweilig!“, hallt es durch den medialen Echoraum, wenn Bamberg wieder mal ein BBL-Spiel gewinnt. Und die Bamberger Fans? Kochen sich die dritte Kanne Kamillentee, legen sich ein kühles Handtuch auf die Stirn und schlucken zwei Herztabletten.

http://southamptonfreelibrary.org/anabolic-steroids-weight-gain anabolic steroids weight gain Das Gießen-Spiel ist gerade einen Tag vorbei, da steht Belgrad schon vor der Tür. Und mit ihnen vermutlich mehrere hundert lautstarke Fans. Die neutralen Kommentatoren freuen sich über Spannung. „Was ist das für ein geiler Sport?!“, schreien sie dann ins Mikrofon und ergänzen: „Aber die Halle könnte noch lauter sein.“ Währenddessen stehen die Bamberger Fans im Südblock und starren nägelkauend an die Wand. Wieder nur zwei Punkte Vorsprung in der letzten Minute, wieder Ballbesitz beim Gegner. Der Puls beim Fan liegt da zwischen 170 und 190, koordiniertes Klatschen fällt schwer. Es ist das dritte Spiel in sechs Tagen, Anspannung, Müdigkeit, Hoffnung und Angst hängen in der Arena.

Und jetzt Giessen

methandienone british dragon Es ist die erste Saison in einer neuen Ära. Der Spielplan ist verrückt, das wurde ausreichend besprochen. Worüber wir reden müssen, sind die Auswirkungen auf die Spieler. Mental und körperlich. Die Niederlage gegen Fenerbahce hat wehgetan, die gegen Athen wohl noch mehr. Und dann das Spiel gegen Darussafaka Dogus Istanbul: In den Blicken der Spieler nach der Sirene konnte man lesen wie in einem offenen Buch: Zwei Stunden Kampf, Anstrengung, Konzentration, aber dann fällt wieder ein Ball zu wenig durchs Netz. Und jetzt 48 Stunden Zeit bis zum Gießen-Spiel.

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cheap microsoft onenote 2013 Es beginnt mit einem rasanten ersten Viertel. Gießen wie im Rausch, mit klar koordinierter Offense. Bamberg kann nichts entgegensetzen. 90 Minuten später geht Bamberg trotzdem als Sieger vom Feld. Wie bewertet man das? Kann man daraus etwas lernen? Und wie berechtigt ist die Kritik, dass Bamberg nicht schön spielt, dass Bamberg von Millers Heroball lebt, dass der schöne Teambasketball nicht mehr stattfindet?

Ein Rückblick

http://www.nursesnow.com.au/oem/purchase-microsoft-office-project-professional-2007-sp2.html purchase Microsoft Office Project Professional 2007 Sp2 Dazu möchte ich einen kleinen Rückblick wagen: In der letzen Saison hat Bamberg hintereinander Olympiakos Piräus, Khimki Moskau und CSKA Moskau geschlagen. Diese Spiele meinen die Fans, wenn sie von perfektem Teambasketball sprechen. Also werfen wir einen kurzen Blick darauf zurück.

tren acetate cycle Olympiakos: Der letzte Angriff war Trinchieris Meisterwerk. Aber ausgeführt haben ihn die Spieler. Theis setzte den Block perfekt, nur so kam Strelnieks frei. Und Wanamaker spielte den Pass perfekt, nur so konnte Strelnieks aus dem Rhythmus werfen. Hätten Strelnieks, Theis oder Wanamaker auch nur einen kurzen Moment verpasst, dann hätte Wanamaker aus dem 1 gegen 1 etwas erzwingen müssen. Musste er nicht. Und Wanamaker fehlt jetzt. Wer soll diese Aufgabe übernehmen, am Ende der Spielzeit mit dem Ball in der Hand zu kreieren? Trinchieri sagt: Darius Miller. Gegen Istanbul vergibt er 50 Sekunden vor Schluss den Dreier zur Führung.

buy dianabol credit card Khimki: Das war kein überragendes Teamspiel am Ende, das war eine der besten Leistungen eines Spielers in Europa im letzten Viertel aller Zeiten. Wanamaker war unfassbar gut. Aber er fehlt. Wer kann im letzten Viertel ein solches Spiel übernehmen wie einst Wanamaker? Trinchieri sagt wieder: Darius Miller. Gegen Athen vergibt er den letzen Wurf zum Sieg.

http://southamptonfreelibrary.org/test-deca test deca CSKA: Nicolo Melli, Nicolo Melli … NICOLO MELLI! Markus Krawinkel schreit den Namen des Italieners ins Gedächtnis der Bamberger Fans. Sieg gegen CSKA Moskau. Aber die Vorentscheidung durch Melli, die wichtige Führung, die war nicht gut rausgespielt. CSKA schirmt alle Spieler ab, Melli trifft den schwierigen Wurf in Dirk-Nowitzki-Manier. Gegen Fenerbahce und gegen Darussafaka trifft Melli in dieser Saison jeweils nicht.

Showtime in Giessen

http://narissadoumani.com/oem/buy-microsoft-project-2013-the-missing-manual.html buy microsoft project 2013 the missing manual Gegen Gießen ist dann wieder Miller dran. „You have seven seconds“, sagt Trinchieri zu ihm in der letzten Auszeit. Miller schaut und nickt. „Manchmal müssen wir ihn daran erinnern, wie gut er ist“, sagte der italienische Vulkan mal über seinen Schützling. Wieder zurück zur Auszeit in Gießen. Auch für ein 1 gegen 1 braucht es die Zusammenarbeit von fünf Spielern. Zu Melli sagt Trinchieri: „You read the defense, ok?“ Melli kommentiert später noch, der Coach stimmt ihm zu. Zu Causeur sagt Trinchieri: „Go and screen here!“, Causeur kommentiert das ebenfalls, und Trinchieri sagt wieder: „Ok.“ Mit Daniel Theis das gleiche.

buy Adobe Flash Professional Cs6 Student And Teacher Edition Was die Fans hier sehen, ist der vielleicht beste Trainer Europas, der seine Spieler mehr fragt als dass er ihnen befiehlt, der ihnen zuhört und zustimmt. Man kann jetzt sagen, er sollte eine Lösung parat haben, er müsste klare Befehle geben und einen Spielzug aufmalen wie gegen Olympiakos.

Aber Trinchieri vertraut. Kurz zuvor hatte er Darius Miller angeschrien, als der Manigat nur ein bisschen zu frei an der Dreierlinie stehen ließ. Jetzt legt er den Sieg in dessen Hände. Die Geschichte ist bekannt: Der US-Amerikaner geht 1 gegen 1 und macht die Punkte zum Sieg. Die Mitspieler stürmen auf ihn zu und klatschen ihn ab.

Es ist einfach, bessere Ballbewegung und klare Siege gegen individuell klar unterlegene Mannschaften zu fordern. Und es ist nicht falsch. Aber es könnte helfen, den Blick stattdessen auf den Prozess zu lenken, der da gerade vor unseren Augen passiert. Wie eine Mannschaft, die ihren Anführer und besten Spieler verloren hat, neu zusammenwächst. Wie ein Spieler, der immer im Schatten von Superstars stand und sicher kein geborener Leader ist, in eine neue Rolle wächst. Ein Amerikaner mit NBA-Erfahrung, der einen Dreijahresvertrag in Bamberg unterschrieben hat.

„Find a way“ war mal Trinchieris Motto für seine Spieler. In dieser Saison passt das vielleicht so gut wie nie: Jedes Spiel ab jetzt wird ein Kampf, die Verletzten werden wohl eher mehr als weniger. Gleichzeitig ist es Anspruch der Mannschaft und des Vereins, in Europa gut mitzuspielen und einen einstelligen Tabellenplatz anzustreben.

Ein Ausblick

Wie geht es jetzt weiter? Die Mannschaft wird Schritte nach vorne machen. Die Mechanismen unter Trinchieri kosten Zeit, aber Causeur macht gerade ziemlich unbemerkt einen großen Sprung im Systemverständnis. Radosevic wird wieder fit. Und Miller hat jetzt sein Erfolgserlebnis und lernt weiterhin, aus diesen Situationen am Ende zu kreieren. Das kann ein Wurf im 1 gegen 1 sein, das kann aber auch sehr bald der Pass auf Janis Strelnieks in der linken Ecke sein, nachdem Daniel Theis den Block gestellt hat. Es ist Trinchieris Entscheidung, Darius Miller diese Rolle zu geben. Das kann und darf hinterfragt werden. Aber wer das akzeptiert, sollte Miller ein bisschen Zeit zugestehen, das zu lernen.

Was Hoffnung macht, ist die Seriosität der Spieler und das Vertrauen untereinander und von Seiten des Trainers. Egal wie hoch der Rückstand, egal gegen welches Team, egal wie müde die Beine sind – aufgegeben wird nicht. Es warten noch so viele Spiele. Und wir sprechen uns hoffentlich wieder in ein paar Monaten, wenn es europäisch um eine Playoffplatzierung gehen sollte. Dann müssen Miller und die Mannschaft bereit sein.

Darius Miller, Brose Bamberg

 

In der BBL kann es jetzt holpriger werden, Gießen hat das gezeigt. Trinchieri hat neulich von der Erwartungshaltung der Fans gesprochen. Dieses Niveau, diese Spiele gegen europäische Topclubs, sind niemals entspannt und ganz sicher nie frei von Fehlern. Mal größer und mal kleiner. Wer sich auf den Prozess einlässt und das letzte Jahr als Maßstab weglässt, der kann noch viel Spaß haben in dieser Saison.

Wenn die Herztabletten und der Kamillentee reichen.

„You have seven seconds, Darius!“
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