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Hagen dominiert die Bretter in Bayreuth

24.01.2016 || 12:29 Uhr von:
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In einem Spiel der Läufe triumphiert Phoenix Hagen letztendlich bei medi bayreuth aufgrund des deutlich besseren Rebounding und starker Nerven in der Crunchtime.

Vorzeichen

Während Bayreuth am letzten Wochenende mit einem starken Spiel gegen Oldenburg daheim überzeugte, kassierte Hagen eine bittere Niederlage in Gießen, bei dem sie das letzte Viertel mit 3:25 verloren.

Auf der Bank des Heimteams saß erstmals in dieser Saison kein Spieler in zivil. Dies lag einerseits daran, dass Kendall Gray und Jeffrey Xavier den Verein verlassen mussten, und andererseits an der Rückkehr von Travis Leslie, der knapp drei Monate ausgefallen war. Die Gäste konnten auf ihre gewohnte Rotation zurückgreifen.

Das Hinspiel ging sehr deutlich zugunsten der Feuervögel aus (100:60!). Somit hatte Bayreuth noch eine Rechnung offen. Bei den Hagenern war damals John Stuart der überragende „Mann“ mit 28 Punkten. Auf Bayreuther Seite hielt lediglich John Flowers mit 25 Punkten dagegen.

Blitzstart der Gäste

Die Heimmannschaft startete sehr nervös, hatte aber auch Pech im Abschluss. Dies konnte Hagen zu einem schnellen 11:0-Lauf nutzen, Highlight dabei: ein Vier-Punkte-Spiel von Brandon Jefferson. Auch in der Folgezeit zeigte sich Hagen von außen treffsicher und dominierte beide Bretter. Bis Bayreuth seinen ersten Dreier traf, hatte DJ Covington bereits ein Double-Double!

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Eine der Prämissen in unserem Gameplan war, dass wir die Bretter kontrollieren wollten. Wenn du den Ball öfters in deinem Besitz hast, macht es das einfacher, die Plays zu beenden. (DJ Covington, Phoenix Hagen)

Nachdem Hagen auf 19(!) Punkte davon gezogen war, blies medi bayreuth zur Aufholjagd und kämpfte sich Punkt für Punkt wieder heran. Mit 36:42 ging es in die Halbzeitpause. Beste Werfer der Heimmannschaft waren Andreas Seiferth mit zwölf und Jake Odum mit neun Punkten sowie drei Assists. Bei Hagen scorten DJ Covington (12 Punkte) und Jefferson (13 Punkte) am besten.

Aufholjagd bleibt unbelohnt

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit abwechselnden Läufen, bei dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Nach zwei Drei-Punkte-Spielen holte sich Bayreuth das Momentum und ging mit vier Zählern in Führung. Phoenix Hagen konterte allerdings mit einem 8:0-Lauf und ließ sich den Vorsprung – vor allem durch das starke Rebounding – anschließend gegen aufopferungsvoll kämpfende Bayreuther Team nicht mehr nehmen.

Bei medi konnte Odum trotz überragender 29 Punkte, sieben Assists und sechs Rebounds die Niederlage nicht verhindern. Travis Leslie erzielte bei seinem Comeback 16 Punkte in 16 Minuten. Das Guard-Duo Brandon Jefferson (7 Assists, 5 Rebounds) und David Bell (5 Assists) erzielte jeweils 20 Zähler. DJ Covington kam schlussendlich auf 19 Punkte und 16 Rebounds.

Schlüsselduelle

John Flowers, der die letzten Wochen maßgeblich an den Bayreuther Siegen beteiligt war, wurde von Ivan Elliot weitestgehend kalt gestellt und erzielte lediglich zwei Punkte. Außerdem geriet er früh in Foulprobleme und musste das Spielfeld vorzeitig aufgrund seines fünften Fouls verlassen.

Die Big Men auf Seiten der Feuervögel dominierten die Bretter vor allem zu Beginn und zum Ende des Spiels an beiden Enden des Feldes. Owen Klaasen erzielte zwar lediglich zwei Punkte, bekam aber trotzdem, wie Elliott, ein Sonderlob vom Coach:

Ich will eigentlich keinen Spieler hervorheben, aber zwei waren für uns sehr wichtig. Wir haben es geschafft, Flowers komplett aus dem Spiel zu nehmen, Ivan Elliott hat in der Verteidigung einen super Job gemacht. Auch Owen Klassen hat uns mit seiner Präsenz in der großen Aufstellung sehr viel gegeben und ein Plus-Minus von 22 gehabt, was absolute Spitze ist. (Ingo Freyer, Phoenix Hagen)

Das Reboundduell ging letztendlich deutlich mit 42:31 an die Gäste, die ihrem Ruf als reboundstarke Mannschaft vollends gerecht wurden.

Wir haben darauf hingewiesen, dass Hagen die beste Reboundmannschaft der Liga ist, aber nie den Zugriff bekommen. Dennoch kann ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie nie aufgegeben hat. (Michael Koch, medi bayreuth)

Gut zu wissen…

Niklas Geske traf nach seinem Gamewinner im letzten Jahr wieder einen Buzzerbeater zum Ende des dritten Viertels und wird die Oberfrankenhalle weiterhin in guter Erinnerung behalten.

Die Oberfrankenhalle stand heute auch bei 19 Punkten Rückstand hinter dem Team, das sich in den letzten Spielen durchaus Kredit erspielt hat.

Travis Leslie schließt am liebsten mit Kontakt ab und verbuchte vier(!) Drei-Punkte-Spiele.

Ausblick

Bayreuth muss nach zwei Heimspielen in Frankfurt seine Visitenkarte abgeben, gegen die man relativ überraschend zuhause gewann. Hagen empfängt zum ersten Rückrundenheimspiel das wiedererstarkte Team von ratiopharm ulm.

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