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„Großer Sieg“ – Bamberg schlägt auch Barca

05.02.2016 || 08:50 Uhr von:
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Die Brose Baskets sorgen auch in den Top16 weiter für Furore und schlagen zu Hause auch den FC Barcelona. Die Hoffnungen auf das Viertelfinale bleiben erhalten.

Die Brose Baskets setzen im Top16 der Euroleague das nächste Ausrufezeichen und schlagen auch den spanischen Topclub FC Barcelona. Durch den 74:70 (35:32)-Erfolg erhalten sich die Franken alle Optionen auf den erstmaligen Einzug einer deutschen Mannschaft in das Viertelfinale des höchsten europäischen Vereinswettbewerbs offen. Janis Strelnieks (16 Punkte), Darius Miller (15 Punkte) und Daniel Theis (11 Punkte) punkteten für Bamberg zweistellig.

„Großer Sieg“

Andrea Trinchieri zeigte sich im Anschluss der Partie begeistert:

„Das war ein großer Sieg. Ich erzählte meinen Spielern, wenn man gegen ein Final Four Team spielt, wenn man gegen den FC Barcelona spielt, dann ist es für uns in der Stadt eine große Nacht. Wir mussten unser Spiel etwas anpassen. Wir spielten heute superschnell, mit einer sehr großen Intensität und wir waren bereit, aus Fehlern die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Wir machten einige Fehler, es war nicht unser gewöhnliches Spiel, in dem wir den Ball schnell bewegten und die meisten offenen Schüsse trafen. Heute haben wir unter unseren üblichen Trefferquoten geschossen, aber wir waren in der Lage, Barcelona bei 70 Punkten zu halten. Es war von meinem ganzen Team eine beispielhafte Defense.“

Für die ersten fünf Bamberger Punkte sorgte Elias Harris, ehe er wegen zwei schneller Fouls auf die Bank beordert wurde. Doch auch seine Kollegen erledigten zunächst ihre Hausaufgaben gegen das spanische Starensemble bravourös (13:10, 6. Minute). In den letzten vier Minuten gelang den Oberfranken aber kein einziger Punkt mehr, so dass die Gäste mit einem 17:13 in die erste Viertelpause gingen. Aus Sicht der Brose Baskets, sonst das stärkste Team der Euroleague von Downtown, taten vor allem alle sechs verworfenen Dreipunktewürfe weh. Doch im zweiten Spielabschnitt stellten die Bamberger Scharfschützen ihr Visier besser ein: Schon der erste Wurf vom jenseits des Perimeters landete im Korb der Spanier – Janis Strelnieks verkürzte auf 16:17. Zwei weitere Dreier durch Brad Wanamaker und Nicolo Melli brachten die Frankenhölle erstmals zum Brodeln und bedeuteten zudem die erste Bamberger Führung seit der Anfangsphase (26:24, 16. Minute). Von dem Zeitpunkt an lagen die Brose Baskets im gesamten Spiel in Front, wie auch beim knappen 35:32-Halbzeitstand.

Auch in Europa eine Heimmacht

Der amtierende Deutsche Meister erhöhte in der zweiten Halbzeit den Druck. Strelnieks und Daniel Theis schlossen offensiv sicher ab, Barca traf kaum noch einen Wurf und so Bamberg stand kurz vor einem ersten zweistelligen Vorsprung (50:41, 26. Minute). Der Favorit gab sich allerdings nicht geschlagen und verkürzte vor den letzten zehn Minuten auf 53:50.

 

Wer dachte, dass der Underdog die Kontrolle über die Partie verlor, der sah sich aber getäuscht. Und zwar gewaltig. Mit einem 15:4-Lauf bog das Team um Head Coach Andrea Trinchieri vorentscheidend auf die Siegerstraße ein. Vor allem Strelnieks und Darius Miller vollstreckten in sicherer Manier vor den begeisterten, lautstarken Fans in der Brose Arena. Bamberg dominierte das defensive Brett, ließ nur drei Offensivrebounds zu und schaltete die lange Garde um Ante Tomic (vier Punkte) und Samardo Samuels (vier Punkte) fast komplett aus. Auch der Topscorer der Partie, Justin Doellman (19 Punkte) konnte sein Team nicht mehr retten. Zwei Minuten vor dem Ende war die Begegnung schon längst entschieden (70:58). Barca presste nun stark gegen den Ball und provozierte nochmal einen Ballverlust und schlechte Bamberger Abschlüsse, dies reichte aber nur noch, um sich für einen möglichen direkten Vergleich alle Möglichkeiten offen zu halten. Letztlich gelang Bamberg der dritte Sieg im sechsten Spiel der TOP16 mit 74:70 und behauptete den fünften Rang in der Hammergruppe F vor dem FC Barcelona.

Damit bleiben die Brose Baskets auch in Europa zu Hause eine Macht – nur das europäische Schwergewicht schlechthin, CSKA Moskau, konnte bisher die Frankenhölle bezwingen. Und die Bamberger und ihre Fans machen keine Anstalten, dass sich das in den nächsten Wochen ändern wird…

 

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