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Bayern überrennt Ulm

04.01.2016 || 10:06 Uhr von:
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Anton Gavel nahm Ulms Spielmacher Per Günther fast komplett aus der Partie und ebnete so den Weg zum klaren Sieg des FC Bayern Basketball gegen ratiopharm ulm.

Swish! Der FC Bayern Basketball legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Ein Dreier nach dem anderen sauste durch den Ring. Egal ob Bryce Taylor, Alex Renfroe, Anton Gavel oder Dusko Savanovic. Die Müncher waren in der Offensive kaum zu bremsen. Bereits nach zehn gespielten Minuten war beim Stand von 31:20 eine Vorentscheidung gefallen.

Ulm hatte vor allem mit der Transition-Offense der Münchner Probleme und konnte die schnellen Abschlüsse von Renfroe und Co. kaum verteidigen. Obwohl das Team von Thorsten Leibenath offensiv besser in die Partie fand, war das Spiel zur Halbzeit praktisch entschieden (59:38).

Nach der Pause sanken die guten Wurfquoten beider Teams etwas und kleine Unkonzentriertheiten hielten Einzug. Dennoch musste sich der Vizemeister zu keiner Sekunde Sorgen machen, dass Ulm nochmals herankommen könnte. Andi Seiferth und der überragend aufgelegte Kapitän Bryce Taylor machten schließlich sogar die 100 voll. Endstand: 101:85.

Ein Blick in die Statistiken

Bayern dominierte die Bretter fast nach Belieben. Vor allem Deon Thomspon, der starke fünf Offensivrebounds pflückte, und John Bryant (11 Rebounds) waren von den Schwaben nie zu kontrollieren. Teilweise hatte der FC Bayern mehr als 15 Rebounds mehr als die Münsterstädter im Statistikbogen stehen.

Vor allem die 18 Offensivrebounds, die sich die Bayern greifen konnten, brach Ulm das Genick. Am Ende gewannen die Hausherren das Reboundduell mit 43:31.

Spieler im Blickpunkt

Acht Punkte (2/7 FG) und drei Assists sind nicht unbedingt Sahnestatistiken. Dass Zahlen im Basketball aber nicht alles sind, bewies Anton Gavel im Duell mit den Ulmern eindrucksvoll. „Tono“ legte Ulm Spielmacher Per Günther dermaßen in Ketten, dass dieser kaum zur Entfaltung kam. Günther musste bereits im Ballvortrag gegen Gavel dermaßen ackern, dass er offensiv nicht wie gewohnt in Erscheinung trat.

Nach Spielende hatte Günther nur sieben Punkte und drei Assists zu Buche stehen. Dazu kamen drei Ballverluste und ein „+/-“-Wert von -16. Nicht zuletzt ein Verdienst der starken Defense von Anton Gavel.

Die Stimmen zum Spiel

Thorsten Leibenath, Coach ratiopharm ulm

„Wir haben in den ersten zehn Minuten nur reagiert, das hat dem Gegner viele einfache Punkte ermöglicht, danach haben wir mitgespielt. Wenn du das erste Viertel derart verschläfst, ist es natürlich schwer.“

Svetislav Pesic, Coach FC Bayern Basketball

„Immer dann, wenn wir unsere Transition-Offense ausspielen konnten, haben wir auch unser Spiel umsetzen können. Wir haben phasenweise wirklich guten Basketball gespielt. Wir müssen jetzt an unserer Kontinuität arbeiten. Es war erst das erste von vier Spielen gegen Ulm in den nächsten Wochen.“

Für beide Mannschaften bleibt wenig Zeit durchzuschnaufen. Bereits Mitte der kommenden Woche geht es im Eurocup weiter. Stichwort Eurocup: In Europas zweithöchstem Wettberwerb treffen Ulm und der FC Bayern in der Zwischenrunde aufeinander. Somit hat die Mannschaft von Thorsten Leibenath bereits in eineinhalb Wochen die Gelegenheit zur Revanche. Am 13. Januar gastiert Ulm wieder im Audi Dome.

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