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Chikoko rettet Bayern gegen Frankfurt

13.03.2016 || 17:47 Uhr von:
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Was für ein Heimdebüt von Vitalis Chikoko. Der Mann aus Simbabwe avancierte beim knappen Heimsieg des FC Bayern Basketball gegen die FRAPORT SKYLINERS zum Matchwinner.

Svetislav Pesic muss mit dem zweiten technischen Foul vorzeitig in die Kabine, gut fünf Minuten sind noch auf der Uhr und der FC Bayern liegt gegen die FRAPORT Skyliners zurück. Bis dato wirkte das Team kraftlos, doch nach dem ‚Platzverweis‘ ihres Coaches schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen und ein starker Vitalis Chikoko übernahm in der entscheidenden Phase Verantwortung und führte seine Farben zu einem am Ende glücklichen 78:76-Erfolg. Zuvor hatten sich beide Teams ein Duell mit zahlreichen Höhen und Tiefen geliefert.

Hoch das Visier und ab die wilde Fahrt. Beide Teams lieferten sich von der ersten Sekunde an einen offenen Schlagabtausch und überzeugten vor allem durch flüssige Kombinationen in der Offensive. Bayern war vor allem aus der Distanz kaum zu bremsen: sage und schreibe sechs erfolgreiche Dreier im ersten Viertel sorgten für eine komfortable 29:18-Führung nach zehn gespielten Minuten.

Im Anschluss hielt aber der Schlendrian einzug ins Münchner Spiel: leichtfertige Ballverluste und liegengelassene Chancen direkt am Brett holten die Skyliners wieder zurück in die Partie. Die Hessen nahmen die Geschenke liebend gerne an, ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und gingen sogar mit einer 3-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (40:43).

Auch eine sehr ausdauernde Ansprache von Coach Pesic schien nicht gefruchtet zu haben. Bayern agierte weiter lethargisch, kraft- und emotionslos. Frankfurt spielte weiter solide und profitierte von einer überragenden Phase ihres Centers Joe Voigtmann. Der Nationalspieler ließ John Bryant immer wieder alt aussehen und sorgte mit sieben Punkten in Serie fafür, dass das Team von Gordon Herbert mit einem 11-Punkte-Polster in den Schlussabschnitt gehen konnte. Danach nahmen die Dinge ihren Lauf: Coach Pesic musste raus, Chikoko drehte auf und der FCBB zog das Ding noch auf seine Seite.

Ein Blick in die Statistiken

Das Spiel war ein Duell auf Augenhöhe auch in allen statistischen Bereichen. Frankfurt gewann das Rebound-Duell und gab mehr Assists, dafür war die Feldwurfquote auf Seiten des FC Bayern einen Deut besser.

Spieler im Blickpunkt

Nachdem das Debüt von Chad Toppert und Vitalis Chikoko vergangene Woche beim MBC mächtig in die Hose ging, präsentierten sich die beiden Neuzugänge nun erstmals im Audi Dome. Während Toppert nicht über die Reservistenrolle hinaus kam, musste Chikoko deutlich länger ran.

Auf Grund der verletzungsbedingten Ausfälle der etatmäßigen Power Forwards Dusko Savanovic und Deon Thompson stand der Mann aus Simbabwe insgesamt knapp 26 Minuten auf dem Feld. Mit insgesamt 16 Punkten (7/8 FG), sechs Rebounds und zwei Blocks ließ Chikoko sein Potential immer wieder aufblitzen. Im letzten Viertel war der Neuzugang teils sogar erste Option in der Bayern-Offens und sorgte mit seiner Power unter dem Korb letztlich für die Wende zugunsten des FC Bayern.

Die Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert, Coach FRAPORT Skyliners

„Gratulation an den FC Bayern. Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Es ist hart zu spielen, wenn man im dritten und vierten Viertel jeweils fünf Teamfouls hat und der Gegner kein einziges. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“

Svetislav Pesic, Coach FC Bayern Basketball

„Für uns galt es heute nur das Spiel zu gewinnen. Egal wie. Die Spieler haben heute nie aufgegeben. Leider mussten wir heute auf zwei wichtige Spieler verzichten; zudem haben Paul Zipser und Alex Renfroe bis gestern nicht trainiert. Gott sei Dank hat sich Chikoko so schnell integriert. Er war heute in den wichtigen Momenten der entscheidende Mann.“

Zeit zum Durchschnaufen gibt es für beide Teams kaum. Die Bayern empfangen bereits am Dienstag Galatasaray Istanbul zum Hinspiel des Eurocup-Viertelfinals im Audi Dome, während die Skyliners einen Tag mehr zur Erholung haben. Am Mittwoch geht es für die Hessen dann ebenfalls auf internationalem Parkett weiter. Gegner im Viertelfinale des FIBA Europe Cups ist Maccabi Rishon aus Israel.

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