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Ohne Frank Menz: Löwen schlagen Bayreuth

09.01.2017 || 12:26 Uhr von:
Ohne ihren Head Coach Frank Menz haben die Basketball Löwen Braunschweig gegen medi bayreuth den zweiten Heimsieg der laufenden Spielzeit eingefahren.

Nur drei Siege aus 16 Partien auf Braunschweiger, nur drei Niederlagen aus 16 Partien auf Bayreuther Seite. Dazu im Hinspiel mit 48:96 untergegangen – zugegeben: nur wenig sprach für einen Löwen-Sieg bei der Rückkehr des ehemaligen Head Coaches Raoul Korner nach Braunschweig. Zumal den Niedersachsen außerdem Cheftrainer Frank Menz fehlte, der Zuhause mit Fieber im Bett lag. Dass die Löwen letztlich doch mit einem klaren 82:63-Erfolg vom Parkett gingen, lag an der überaus konzentrierten und konstanten Leistung von Dyshawn Pierre und Co. „Meine Mannschaft hat es mir in meinem ersten BBL-Spiel als Head Coach sehr leicht gemacht“, freute sich der eigentliche Assistenztrainer Stephen Arigbabu über den Auftritt seines Teams, welches zu keinem Zeitpunkt der Begegnung den Eindruck aufkommen ließ, einzubrechen.

Erfolg bestätigt Aufwärtstrend

Nur wenige trauten den Basketball Löwen Braunschweig vor dem Saisonstart zu, ernsthaft eine Rolle im Kampf gegen den Abstieg zu spielen. Zu jung und BBL-unerfahren wirkte es auf dem Papier. Nach vielen Niederlagen im Oktober und November, in denen die Mannschaft nicht an sich selbst zu glauben schien, ist sie jetzt aufgewacht und zeigt, was in ihr steckt. Gute Leistungen gegen ALBA Berlin sowie den FC Bayern Basketball und nur knappe Niederlagen gegen Würzburg sowie die FRAPORT SKYLINERS deuteten bereits an, dass sich die Löwen keinesfalls verstecken müssen. Umso schöner ist es jedoch, sich für solche Leistungen zu belohnen. Der zweite Heimsieg in Folge erweckte am Sonntag ein breites Grinsen in die Gesichter der Fans, Spieler und Coaches.

„Es war wichtig, das Hinspiel noch im Kopf zu haben. So etwas wollten wir nicht noch einmal erleben. Der Plan Stephen Arigbabus war es, möglichst wenig Körbe aus dem Transition-Game zuzulassen sowie einen guten Job im Lowpost zu machen. „Die Jungs haben den Gameplan, den wir die gesamte Woche erarbeitet haben, komplett umgesetzt“, erklärte der ehemalige deutsche Nationalspieler nach der Partie.

Überzeugend an beiden Enden des Feldes

Entscheidend für den Sieg der Braunschweiger war die hochprozentige Trefferquote aus dem Feld. Die Löwen trafen satte 62,5% ihrer Versuche aus dem Zweierbereich. Dass die Gäste dagegen nur 37,8% trafen, war insbesondere Geoffrey Groselles Verdienst, der die eigene Zone immer wieder dicht machte und seinem Ruf als bester Shotblocker der Liga mit fünf Blocks gerecht wurde. Offensiv sorgten – neben Groselle, der auch hier mit 13 Zählern überzeugte – vor allem Dyshawn Pierre (19 Pkt.), Carlton Guyton (15) sowie Carlos Medlock (14) für die nötige Punkteausbeute. „Braunschweig hat völlig verdient gewonnen“, gab Bayreuth Head Coach Korner auf der Pressekonferenz anschließend ohne zu zögern zu. Erstmals blieb der 42-Jährige mit seiner Mannschaft 2016/17 unterhalb der 70-Punkte-Marke.

Zwei Wochen Pause: Durchatmen und weiter arbeiten

Nach dem wichtigen Erfolg über Bayreuth haben die Löwen nun erst einmal zwei Wochen Pause. Zeit für Frank Menz, sich von seiner Grippeerkrankung zu erholen und Zeit für das gesamte Team, erst einmal durchzuatmen. Nach 17 Partien stehen die Braunschweiger drei Siege vor dem einzigen Abstiegsrang, den RASTA Vechta belegt. Zudem kletterten sie aufgrund der Niederlage der WALTER Tigers Tübingen vorerst auf den 15. Tabellenplatz. Für die Löwen heißt es somit in den nächsten beiden Wochen, sich in Ruhe auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Es warten mit Berlin, Oldenburg, Ulm und Bamberg vier schwere Gegner aus den nächsten fünf Begegnungen. Verlassen sich die Niedersachsen auf sich und bestätigen die guten Leistungen aus der letzten Zeit, dürfen sich die Fans auf spannende Partien freuen.

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