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Bayern und Oldenburg vorzeitig im Achtelfinale!

04.02.2016 || 11:30 Uhr von: ,
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Nihad Djedovic führte den FC Bayern zum Gruppensieg. Die EWE Baskets gewinnen gegen Schaffartzik und Co. und sind ebenfalls weiter. Ludwigsburg und Berlin haben noch alle Chancen.

Stelmet Zielona Gora – MHP RIESEN Ludwigsburg 76:81

Wie schnell man vom potenziellen Held zur tragischen Figur werden kann, musste Mateusz Ponitka erfahren. Der polnische Nationalspieler versenkte bei noch zwölf Sekunden Spielzeit und vier Punkten Vorsprung Ludwigsburgs einen Distanzwurf und brachte Zielona Gora so auf einen Punkt heran. Danach ging er aber zu unbedacht vor und leistete sich ein Unsportliches Foul. Tekele Cotton versenkte die fälligen Freiwürfe. Im folgenden Ballbesitz wurde Rocky Trice gefoult und zeigte ebenfalls keine Nerven. Die Ludwigsburger gewannen verdient mit fünf Punkten Differenz.

Die RIESEN lagen fast das gesamte Spiel über in Führung, ließen die Polen aber immer wieder herankommen. Von einer zwischenzeitlichen Zwölf-Punkte-Führung nahm die Mannschaft von John Patrick nur zwei Punkte Vorsprung mit in die Halbzeit. Im dritten Viertel setzte sich Ludwigsburg wieder bis auf zehn Punkte ab, bevor Zielona Gora zur Schlussoffensive ansetzte. Die Schwaben hatten Mitte des vierten Viertels auch noch mit Foulproblemen zu kämpfen; für Jason Boone und Adam Waleskowski war das Spiel vorzeitig zu Ende.

In der Offensive funktionierte bei den Barockstädtern im letzten Spielabschnitt fast nichts mehr (nur sechs Punkte aus dem Feld), durch eine engagierte Defensivleistung und ein sicheres Händchen an der Freiwurflinie konnten sie das Spiel aber für sich entscheiden. Überragender Mann war Jon Brockman, der ein Monster-Double-Double auflegte: 19 Punkte und 17 Rebounds!

Zur Ausgangslage in Gruppe L: Zenit St. Petersburg ist sicher qualifiziert; Zielona Gora, Ludwigsburg und Venedig kämpfen um den zweiten Achtelfinalplatz. Ludwigsburg hat den direkten Vergleich gegen Venedig gewonnen und gegen Zielona Gora verloren. Venedig führt gegen Zielona Gora mit 7 Punkten. Damit ergeben sich folgende Konstellationen:

 Sieg Ludwigsburg (gegen St. Petersburg)Niederlage Ludwigsburg (gegen St. Petersburg)
Sieg Venedig (gegen Zielona Góra)LudwigsburgVenedig
Niederlage Venedig (gegen Zielona Góra)Zielona GóraZielona Góra

FC Bayern Basketball – Banvit Bandirma 77:62

Der zweite Matchball sollte es für den FC Bayern Basketball sein. Nach der knappen Pleite gegen Bilbao in der Vorwoche gewannen die Münchner relativ ungefährdet gegen das punktgleiche Banvit Bandirma und sicherten sich so vorzeitig das Ticket zum Achtelfinale. Nach dem 77:62-Erfolg kann keine Mannschaft den FCBB von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe verdrängen. Bandirma und Bilbao machen in der kommenden Woche den zweiten Achtelfinalteilnehmer unter sich aus.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Solange Adrien Moerman traf, war Banvit gut im Spiel. Mit 18 Zählern in der ersten Halbzeit hielt der Franzose sein Team fast im Alleingang im Spiel. Nach Wiederbeginn hatte der Forward sein Pulver aber verschossen, und Bayerns Defense legte nochmal einen Zahn zu. Angeführt vom überragenden Duo Nihad Djedovic (28 Punkte) und Alex Renfroe, der mit 13 Punkten, acht Rebounds und 13 Assists knapp ein Triple-Double verpasste, bauten die Münchner ihre Führung Schritt für Schritt aus.

Schlüssel zum Sieg war die Defense der Bayern gegen Bandirmas Aufbauspieler Courtney Fortson und AJ Slaughter. Anton Gavel machte einmal mehr einen großartigen Job und sorgte zusammen mit Renfroe und Justin Cobbs dafür, dass die beiden US-Boys zusammen nur zwölf Punkte (3/22 FG) erzielten. Im Achtelfinale erwartet den FC Bayern nun ALBA BERLIN, Neptunas Klaipeda oder Aris Thessaloniki.

EWE Baskets Oldenburg – Limoges CSP 92:88

Paukenschlag in Oldenburg. Die EWE Baskets schlugen nach einer wahren Energieleistung den französischen Vertreter aus Limoges mit 92:88 und sicherten sich somit vorzeitig den Gruppensieg. In einem über 40 Minuten ausgeglichenen Spiel übernahm Vaughn Duggins in den Schlussminuten das Kommando und führte sein Team mit acht Punkten fast im Alleingang zum Sieg.

Limoges lag über weite Strecken der zweiten Halbzeit im Rückstand, blieb durch erfolgreiche Distanzwürfe aber immer in Schlagdistanz. Die Donnervögel, bei denen Nemanja Aleksandrov mit fünf Fouls vorzeitig auf der Bank Platz nehmen musste, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und führten den Sieg angetrieben von einer herausragenden Kulisse nach Hause. Neben Topscorer Duggins (21) scorten mit Klemen Prepelic (16), Brian Qvale (13) und Scott Machado (11) drei weitere Spieler zweistellig.

Für Limoges war Will Daniels mit 15 Punkten am erfolgreichsten. Die ehemaligen BBL-Akteure Heiko Schaffartzik und Bo McCalebb kamen auf neun respektive elf Zähler. Als Gruppensieger erwartet Oldenburg im Achtelfinale entweder Strasbourg oder Gran Canaria.

EA7 Emporio Armani Mailand – ALBA Berlin 91:78

Die erste Hiobsbotschaft gab es für ALBA BERLIN bereits vor Spielbeginn. Neben Niels Giffey und Jordan Taylor fiel auch Allrounder Dragan Milosavljevic verletzungsbedingt aus. Ungeachtet dessen startete Berlin gut ins Spiel und fand offensiv gut zu seinem Rhythmus. Nach 29 kassierten Punkten im ersten Viertel schaltete Mailand in der Defensive einen Gang nach oben und erarbeitete sich Schritt für Schritt eine Zwölf-Punkte-Führung nach drei gespielten Vierteln. Vor allem die Zonenverteidigung, die der Gastgeber aus der Lombardei im zweiten Viertel aufzog, brachte die Berliner aus ihrem Rhythmus.

Die Albatrosse bäumten sich zwar nochmals auf, konnten die routinierten Italiener aber nicht mehr ins Wanken bringen. Vor allem gegen Krunoslav Simon, mit 28 Punkten Topscorer des Abends, fanden die Berliner kaum ein Mittel. Für ALBA kam Kreso Loncar in 19 Minuten Spielzeit auf 20 Punkte. Alex King verwandelte alle seiner vier Würfe aus der Distanz und kam auf 16 Zähler.

Durch die Niederlage steht das Team von Sasa Obradovic nun bei einer Bilanz von 2-3, genau wie die Verfolger aus Klaipeda und Saloniki. Die Ausgangslage ist aber nicht kompliziert: Mit einem Heimsieg in der kommenden Woche gegen Klaipeda steht ALBA im Achtelfinale und würde dort aller Voraussicht nach auf den FC Bayern Basketball treffen.

Dominion Bilbao Basket – ratiopharm Ulm 83:65

Es war ein besserer Betriebsausflug für ratiopharm ulm. Beim letzten Auswärtsauftritt dieser Eurocup-Saison waren die Ulmer ohne Chance bei Bilbao Basket. Coach Thorsten Leibenath verteilte die Spielzeit gleichmäßig auf seinen Zehn-Mann-Kader und gab vor allem Spielern aus der zweiten Reihe die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln.

Bilbao zeigte gewohnt starken Team-Basketball und zog bis zur Halbzeit auf 14 Punkte davon. Obwohl Ulm das dritte Viertel für sich entscheiden konnte, geriet der Sieg der Spanier nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Topscorer des Abends war Dairis Bertans mit 18 Punkten, für Ulm kam Pierria Henry auf zehn Zähler.

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