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Alba macht deutsches Trio perfekt

11.02.2016 || 15:07 Uhr von: ,
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Drei deutsche Teams im Achtelfinale des Eurocup gab es noch nie! Alba Berlin hat dies nun geändert und ist dem FC Bayern und den EWE Baskets in die K.O.-Runde gefolgt.

Alba Berlin – Neptunas Klaipeda 76:62

Das erste do-or-die-Spiel der Saison hat Alba Berlin souverän gemeistert. Gegen den litauischen Vertreter lieferten die Albatrosse eine von Beginn an konzentrierte Vorstellung und zogen durch einen nie ernsthaft gefährdeten 76:62-Sieg gegen Neptunas Klaipeda ins Achtelfinale ein. Nach den bereits qualifizierten EWE Baskets und dem FC Bayern ist Alba das dritte deutsche Team in der K.O.-Phase – so gut hat die BBL im Eurocup noch nie abgeschnitten.

Den Grundstein zum klaren Sieg gegen die Litauer legten Alex King und Co. bereits in der ersten Halbzeit, als man bis auf 20 Punkte davonzog (41:21). Angeführt von einem starken Rob Lowery, der sein bislang bestes Spiel im gelben Trikot zeigte und 24 Punkte erzielte, ließ Alba nichts mehr anbrennen. Obwohl sich Klaipeda die Viertel drei und vier sichern konnte, war der Vorsprung aus dem ersten Durchgang immer noch locker ausreichend.

Durch den Sieg zieht Berlin als Gruppenzweiter in die Runde der letzten 16 ein und trifft dort auf den FC Bayern Basketball.

ratiopharm Ulm – FC Bayern Basketball 74:65

Trotz Pleite Gruppensieger: So kann man den Auftritt des FC Bayern bei ratiopharm Ulm wohl am besten umschreiben. Bayern, das neben den weiterhin verletzten Bryce Taylor und Nihad Djedovic auch kurzfristig auf Dusko Savanovic (Rückenprobleme) verzichten musste, erwischte einen wahren Kaltstart. Ulm hingegen nahm den Schwung aus dem Ligaspiel vom Wochenende mit und legte mit einem 24:7 im ersten Spielabschnitt den Grundstein zum Sieg.

Da Bandirma im anderen Spiel der Gruppe G gegen Bilbao die Oberhand behielt, standen die Münchner vorzeitig als Gruppensieger fest. Aufgrund dieser Tatsache wechselten beide Coaches munter durch und verteilten die Spielzeit großzügig auf den gesamten Kader.

Thorsten Leibenath gab Joschka Ferner 18 Minuten Spielzeit, während Svetislav Pesic den erst 18-jährigen Eigengewächs Karim Jallow gut 19 Minuten auf dem Feld ließ. Für Ulm traf Da’Sean Butler mit 15 Zählern am besten, Bayern hatte in Anton Gavel (17 Punkte) seinen Topscorer. In zwei Wochen geht es in der K.O.-Phase mit dem Achtelfinale weiter, wo Bayern im deutschen Duell auf Alba Berlin trifft.

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MHP RIESEN Ludwigsburg – Zenit St. Petersburg 85:72

Ludwigsburg gewinnt souverän gegen Zenit St. Petersburg, scheidet aber aus dem Eurocup aus, da Zielona Góra zeitgleich in Venedig siegt und dank des gewonnenen direkten Vergleichs auf Platz zwei steht. Die Barockstädter kommen in Gruppe L auf den dritten Platz mit einer Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen.

Nach nervösem Start kamen die MHP RIESEN immer besser in Fahrt und konnten sich zum Ende des ersten Viertels einen 21:17 Vorsprung erarbeiten. Diesen Vorsprung gaben die Ludwigsburger über das gesamte Spiel nicht mehr her. Zu Beginn des dritten Viertels traf Rocky Trice zum 48:37 und somit zum ersten zweistelligen Vorsprung. Von diesem Punkt an spielte das Team von John Patrick die Begegnung souverän zu Ende und gewann letztendlich verdient mit 85:72. Auf Seiten der Ludwigsbuger spielte niemand länger als 26 Minuten, am besten punkteten Royce O’Neale und Jon Brockman mit jeweils 16 Punkten. Auf Seiten von St. Petersburg spielte der im Hinspiel überragende Zabian Dowdell nur 13 Minuten, die auffälligsten Akteure waren Andrey Koshcheev und Ryan Toolson mit ebenfalls jeweils 16 Punkten.

Für das Achtelfinale hat es leider nicht gereicht, mit einer Bilanz von zehn Siegen und sechs Niederlagen hat Ludwigsburg die Nachnominierung für den Eurocup aber durchaus gerechtfertigt.

Valencia Basket – EWE Baskets Oldenburg 77:62

Valencia hat seine Hausaufgaben erledigt, musste aber immer mit einem Auge auf die Partie zwischen Limoges und PAOK Saloniki schielen, denn die Hausherren hatten ein Weiterkommen nicht mehr in der eigenen Hand. Und da die Franzosen gegen die Griechen die Oberhand behielten, half der souveräne 77:62-Erfolg gegen Oldenburg nichts mehr. Trotz einer 13:3-Bilanz müssen die Iberer in der Zwischenrunde die Segel streichen.

Oldenburg konnte die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten, allerdings gelang es den Donnervögeln nie die Führung zu übernehmen. Nach der Pause übernahme Rafa Martinez und Justin Hamilton mehr Verantwortung für die Gastgeber und ebneten mit wichtigen Treffern den Weg zum Sieg. Bei den Baskets hielt nur Rickey Paulding mit 20 Zählern die Fahnen in der Offensive hoch; zum Sieg reichte es dennoch nicht mehr.

Sonderlich traurig wird man im Oldenburger Lager über die Pleite nicht sein, schließlich stand man bereits vor dem Spiel als Gruppensieger fest. Im Achtelfinale geht es nun gegen den französischen Euroleague-Absteiger aus Straßburg.

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