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BBL und ULEB: Partnerschaft mit FIBA

03.03.2016 || 13:53 Uhr von:
Die Beko BBL hat zusammen mit zehn weiteren Ligen eine Partnerschaft mit der FIBA unterzeichnet. Das bedeutet aber nicht, dass sich die BBL für die Champions League entschieden hat.

Richtigstellung: Die ursprungliche Version des Artikels implizierte, dass sich die Beko BBL komplett für die FIBA Champions League entschieden hätte. Dem ist aber nicht so. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Am gestrigen Mittwoch haben sich Vertreter von zehn europäischen Ligen und die ULEB, der Verband der europäischen Basketballligen, mit dem Weltverband FIBA getroffen, um eine Personengesellschaft zu gründen, darunter auch die Beko BBL. Dies teilte die FIBA in einer Pressemitteilung mit. Außerdem sind die Ligen aus Belgien, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Litauen, Polen, der Tschechischen Republik und der Türkei Teil dieser Partnerschaft.

Dies bedeutet aber nicht, dass sich die Beko BBL oder eine der anderen Ligen komplett für die FIBA Champions League und gegen die Euroleague entschieden habe. Vielmehr handelt es sich um einen formellen Schritt eines noch andauernden Prozesses.

Es wurde ein Aufsichtsgremium eingerichtet, das sich auf die Organisation der FIBA Champions League fokussieren werde; hierbei ist auch der BBL-Geschäftsführer Dr. Stefan Holz vertreten. Gespräche mit anderen europäischen Ligen und Clubs werden fortgesetzt. Die Basketball Champions League soll offiziell am 21. März vorgestellt werden.

Seit geraumer Zeit herrscht ein Zwist zwischen der FIBA und der Euroleague, die sich beide um den europäischen Top-Wettbewerb bemühen. Die Euroleague schien dabei zuletzt immer stärker in Richtung eines geschlossenen Wettbewerbs zu laufen. Die Formate beider Wettbewerbe weisen einige Unterschiede auf: so wird die Champions League mehr Clubs vereinen, aber gleichzeitig weniger Spiele austragen.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass sich die VTB League kürzlich für die Euroleague entschieden hat. Diese Liga vereint länderübergreifend Teams aus Russland, Finnland, Estland, Lettland, Kasachstan, aber auch aus der Tschechischen Republik (CEZ Basketball Nymburk). Die Euroleague Basketball Company veranstaltet mit dem Eurocup noch einen zweiten Wettbewerb.

Die länderübergreifende ABA League, die Teams aus Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Slowenien und Kroatien umfasst, hat sich hingegen noch nicht entschieden. Ihr, wie der VTB League, wurde seitens der Euroleague ein Angebot unterbreitet, bei dem sich der Meister direkt für die Euroleague und drei Teams für den Eurocup qualifizieren würden.

BBL und ULEB: Partnerschaft mit FIBA
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