BASKETBALL.DE ist Partner von Sportforen.de. Ehemalige Nutzer von crossover-online.de und Nutzer von sportforen.de können sich auch auf BASKETBALL.DE mit ihren bestehenden Login-Daten anmelden.
Anmelden oder registrieren

BBL “Ziel 2020″ – Konkurrenz durch supranationale Ligen?

29.04.2014 || 08:32 Uhr von:
BBL 2020_Supranationale Wettbewerbe
In unserer Artikel-Reihe „BBL - Ziel 2020“ befassen sich mehrere Autoren mit unterschiedlichen Aspekten des Ziels der Beko BBL, bis im Jahr 2020 die stärkste Liga Europas zu sein. Der aktuelle Beitrag befasst sich m...

In unserer Artikel-Reihe „BBL – Ziel 2020“ befassen sich mehrere Autoren mit unterschiedlichen Aspekten des Ziels der Beko BBL, bis im Jahr 2020 die stärkste Liga Europas zu sein. Der aktuelle Beitrag befasst sich mit den supranationalen Wettbewerben (EL, EC, VTB, etc.) und deren Zusammenspiel mit dem Ziel 2020.

Bisher in dieser Reihe erschienene Beiträge:

Leitartikel Teil 1 – Erfolgsgeschichte oder haltloser Traum?
Leitartikel Teil 2 – Entwicklungen der letzten drei Jahre
Jugend Teil 1 – Ohne sehr gute deutsche Spieler geht nichts
Jugend Teil 2 – Deutsche Jugend auf einem guten Weg
Trainer Teil 1 – Trainer werden ist nicht schwer…

Trainer Teil 2 – Das große Trainer-Interview
Medien Teil 1: Klassische Medien im Fokus
Medien Teil 2: Neue Medien im Fokus
Das große Interview: Interview mit Beko-BBL Geschäftsführer Jan Pommer


Ziele sind immer anhand von zweierlei Aspekten zu messen: Ergebnis und Relevanz. Das Ergebnis – hat man seine Kriterien erreicht oder nicht? Wenn ja, wie sehr ist man über/unter dem Ziel? –  ist relativ einfach zu bestimmen (vorausgesetzt das Ziel hat einigermaßen „harte“, überprüfbare Kriterien) und bestimmt in den meisten Fällen die öffentliche Diskussion.

Traurigerweise wird jedoch nur selten über den zweiten Aspekt, die tatsächliche Relevanz eines Ziels, diskutiert. Und wenn doch, dann höchstens zu Beginn bei der Formulierung des Ziels. Ist die Kugel einmal ins Rollen gekommen, verstummt (oder besser gesagt: wird verstummt) oft die Diskussion, ob ein Ziel überhaupt noch Sinn ergibt; die Erfüllung gerät dann nicht selten zum Selbstzweck. Wird denn heute noch ernsthaft darüber diskutiert, warum Euro-Mitglieder eigentlich ausgerechnet maximal 3 Prozent Nettoneuverschuldung haben dürfen oder ob es zum Beispiel noch sinnvoll ist, die Treibhausgase bis zum Jahre 2020 um 40 Prozent senken zu wollen? Ihr versteht den Punkt: das Warum eines Ziels gerät schnell in Vergessenheit, nachdem es einmal verkündet wurde.

Damit die Frage der Relevanz in Bezug auf das BBL-Ziel, bis 2020 die stärkste nationale Liga Europas werden zu wollen, nicht vergessen wird, möchte ich mich an dieser Stelle der Court Review – Artikelserie gerne einmal mit einer Gesamtbetrachtung der europäischen Basketballlandschaft beschäftigen und erörtern, inwiefern im Lichte einer immer stärker werdenden Zunahme von supranationalen Wettbewerben (Euroleague, EuroCup, VTB League, Adria League usw.) ein Vergleich beschränkt auf nationale Ligen im Jahre 2020 noch zeitgemäß sein wird.

Um es vorweg zu sagen: ich bin ein Befürworter des von der BBL ausgerufenen Ziels und unterstütze es voll und ganz. Es agiert als wichtiges Vehikel, um den Wachstumsgedanken unumkehrlich in den Köpfen der BBL-Vereine zu verankern und jene auf eine gemeinsame Linie einzuschwören. Getreu dem Motto: „Wer kämpft kann zwar verlieren, aber wer nicht kämpft hat schon verloren“. Jedoch sollte man bei der ganzen Debatte eben auch nicht freiwillig die Scheuklappen anlegen und so tun, als ob es die entscheidende Frage im europäischen Basketball ist, ob die Beko BBL oder die spanischen Liga ACB im Jahre 2020 bei den nationalen Ligen die Nummer Eins sein wird.

Die europäische Basketballlandschaft – National ist out?

Sportliche Wettbewerbe müssen nicht zwangsläufig innerhalb eines Landes organisiert sein. Solange sich Gleichgesinnte (Vereine) einigen regelmäßig gegeneinander antreten zu wollen, sich einem gemeinsamen Regelwerk bzw. einer gemeinsamen Satzung zu unterwerfen und die dazugehörigen organisatorischen Fragen (Finanzierung, Hallenzeiten, Zuschauerzuspruch usw.) klären, kann prinzipiell jeder eine eigene Liga gründen. Nur ist es eben so, dass man traditionell daran gewöhnt ist, Ligasport in nationalen Dimensionen zu sehen. Das hat sicher historische Gründe, denn früher gab es nur diese.

Euroleague_Logo_Top Four_LondonSchaut man sich aber die vorherrschende Realität in der europäischen Basketballlandschaft an, muss man feststellen, dass der Spielbetrieb in zunehmendem Maße supranational organisiert ist. Oder um es anders auszudrücken: der Basketball, der auf nationaler Ebene gespielt wird, verliert immer mehr an Bedeutung. Die nennenswerten nationalen Ligen, in denen es eine gewisse Tiefe in Qualität und Wirtschaftlichkeit gibt, sind im Prinzip die spanische ACB, unsere Beko BBL, die türkische TBL, die französische LNB und vielleicht noch die italienische IBL. Dem gegenüber stehen mittlerweile diverse regionale Verbünde wie die VTB League (Nord- und Osteuropa), die ABA Adrialeague (Südosteuropa), Balkan BIBL (Balkan), Baltic League BBL (Baltikum), Eurocup und die prestigeträchtige Euroleague, die beiden letzteren von der mächtigen europäische Basketballorganisation ULEB (zum Interview mit CEO Jordi Bertomeu) organisiert. Betrachtet man also alle europäischen Basketballligen gemeinsam, wird schnell klar, dass die supranationalen Ligen bedeutende Akteure im europäischen Basketballzirkus sind, die man nicht einfach ignorieren kann.

Wir in Deutschland fremdeln meist mit dem Gedanken, landesübergreifende Sportligen ernstzunehmen. Warum? Nun, Deutschland ist in allen großen Sportarten mit starken nationalen Ligen gesegnet: sowohl im Fußball, Handball, Eishockey als auch im Basketball spielt der nationale Wettbwerb die herausragenden Rolle in der Wahrnehmung der Menschen und in der Berichterstattung der Medien. Das liegt vor allen Dingen daran, dass sowohl die Fußball Bundesliga, die HBL und DEL sehr stark in der Breite aufgestellt sind: Selbst wenn der FC Bayern München im Fußball und Bamberg im Basketball reihenweise Meisterschaften einfahren, sind doch immer noch genug andere Mannschaften konkurrenzfähig genug, um ganz oben mitzuspielen.

Nun darf man allerdings nicht den Fehler begehen und die eigene, deutsche Wahrnehmung auch so auf den Rest Europas zu übertragen. Im Großteil Basketball-Europas gibt es nämlich keine breit aufgestellten nationalen Ligen. Stattdessen dominieren jeweils ein, zwei Spitzenclubs in diesen Ländern – Zalgiris Kaunas und Lietuvos Rytas in Litauen, Panatinaikos Athen und Olympiakos Piräus in Griechenland, Partizan Belgrad und Roter Stern Belgrad in Serbien, CSKA Mosakau in Russland usw. – gefolgt vom einem Feld von Aussenseitern, die sowieso keine reelle Chance auf den Titel haben.

Damit wird der Wettbewerb in den dortigen nationalen Ligen meist ziemlich langweilig (abgesehen von lokalen Rivalitäten und den alle Jahre wiederkehrenden Zweikämpfen der Spitzenteams). Diese Vereine sind daher quasi gezwungen neue sportliche Herausforderungen in länderübergreifenden Kooperationen zu suchen, will man ein attraktives „Produkt“ von hoher Qualität auf den Markt bringen, um im Wettbewerb mit anderen Sportarten bzw. Freizeitgestaltungsmöglichkeiten genügend Zuschauer, Sponsorengelder und Medien-Berichterstattung zu generieren. Diese Teams und auch die Länder, die sie repräsentieren, betrachten die supranationalen Wettbewerbe daher sehr wohl als ganz normale, reguläre Ligen – ja sie mögen in nicht wenigen Fällen sogar einen höheren Stellenwert haben als ihre jeweilige heimische Liga.

Ein kurzer Blick auf die Zahlen der letzten Jahre genügt, um die Ausweitung der supranationalen Wettbewerbe in Europa zu verdeutlichen. Die folgende Grafik stellt die maximal mögliche Anzahl der Spiele pro Saison in den verschiedenen Ligen dar (maximal möglich = eine Best of 5 Serie wird als fünf mögliche Spiele gezählt, auch wenn sie gegebenenfalls nur drei Spiele benötigt):

Basketballspielbetrieb in Europa

Ein paar Dinge werden deutlich:

  1. Euroleague, Eurocup und VTB League sind definitiv keine Teilzeitwettbewerbe, sondern sind vom Spielbetrieb her auf jeden Fall als normale Ligen zu bezeichnen.
  2. Der Trend zeichnet eine deutliche Zunahme im Spielbetrieb, vor allem in den ULEB Wettbewerben: Euroleague +33 Prozent seit 2011/12; Eurocup sogar 132 Prozent im gleichen Zeitraum.

Von daher drängt sich die Frage auf, ob man sich wirklich nur auf die nationalen Ligen beschränken kann, will man einen realistischen Vergleich ziehen. Oder lässt man nicht einfach einen Großteil des Kuchens außen vor, klammert man jene Ligen von der Betrachtung aus?

Konkurrenz oder Symbiose?

Basketball ist weltweit eine stark wachsende Sportart und ist nach bestem Wissen und Gewissen zur globalen Nummer 2 hinter dem Fußball aufgestiegen. Diese Erfolgswelle ist vor allen Dingen David Sterns Globalisierungsstrategie der NBA – besonders in Asien, wo z.B. ein Kobe Bryant wie ein Rockstar verehrt wird – zu verdanken. Das bedeutet zwar auch, dass der zur Verteilung stehende Gesamtkuchen auch für den europäischen Basketball größer geworden ist, aber im Lichte der Ausweitung der supranationalen Wettbewerbe muss man sich dennoch die Frage stellen:

  • Stehen diese supranationalen Ligen in Konkurrenz oder Symbiose zu den nationalen Ligen (und hier vor allem zur BBL)?

Sport ist Wettbewerb und daher ist es prinzipiell immer etwas Gutes, wenn die Besten gegeneinander antreten. Und je besser der sportliche Schlagabtausch, desto mehr Interesse wird bei Zuschauern, TV-Stationen und Sponsoren erzeugt. Der „Pott“, wenn man so will, des zur Verfügung stehenden Zuschauer-/Sponsoren-/TV-Interesses ist jedoch begrenzt: Fans überlegen sich bei den Ticketpreisen dreimal, ob sie sich wirklich jedes der x Heimspiele leisten können/wollen, ob man zum Euroleaugue Streaming Paket noch das der nationalen Liga abschließt etc. Auch Sponsoren wollen natürlich immer auf der größtmöglichen Plattform für sich werben und TV-Sender konzentrieren sich lieber auf Spiele, die hohe Einschaltquoten bringen. Wenn die eigenen Teams eben auch in anderen Ligen spielen, entsteht für die nationalen Ligen daher natürlich eine Konkurrenzsituation durch die supranationalen Ligen, vor allem durch die Euroleague.

Allerdings ist die Beko BBL hier in einer recht komfortablen Lage: das Basketballinteresse in Deutschland ist im überwältigenden Maße auf den nationalen Wettbewerb konzentriert und eine wirkliche Konkurrenz (im Sinne von Kampf um Marktanteile) stellen Euroleague und Eurocup für die BBL nicht dar. Wenn überhaupt, steigert die Teilnahme deutscher Vereine an EL/EC das Interesse am Basketball, da es einfach mehr Berichterstattung und TV-Übertragungen gibt. Das ändert nichts daran, dass für den deutschen Basketball-Fan die nationale Liga einen signifikant höheren Stellenwert inne hat, als das Abschneiden in europäischen Wettbewerben. Kaum ein hiesiger Supporter würde z.B. das Erreichen der Euroleague-Playoffs seines Teams gegen ein Ausscheiden in der ersten Runde der BBL-Playoffs eintauschen wollen. Nein, Deutschland ist ein „nationale Liga first“-Land und daher müssen die Beko BBL und ihre Teams nicht wirklich um die Gunst ihrer Zuschauer fürchten.

Real Madrid_Barcelona Regal_Euroleague_Top Four_LondonAber das gilt mitnichten so auch für alle anderen Länder. In Spanien gehen zum Beispiel die Einschaltquoten für die ACB Spiele zurück und die Zuschauerzahlen in den Arenen waren immer schon eher mau. Ist das jedoch ein Zeichen, dass der spanische Basketball an Attraktivität verliert? Oder hängt es auch damit zusammen, dass die halbe spanische Liga (die „bessere“ Hälfte) eben noch zusätzlich in supranationalen Wettbewerben regelmäßig gegen hochkarätige europäische Gegner spielt? Vier spanische Teams haben jedes Jahr einen festen Startplatz in der Euroleague (A-Lizenz: Barcelona, Madrid, Laboral Kuxta, Malaga) und sind quasi immer vorne mit dabei. Mit Bilbao, Zaragossa und Valencia starteten diese Saison noch drei weitere Teams im Eurocup, Valencia schaffte es sogar ins Finale und ist heißester Anwärter auf den Titel (Euroleague 2014/15…here we come). Sicher, die nationale Meisterschaft in der ACB hat einen gewissen Traditionswert (nicht zuletzt wegen des Zweikampfes zwischen Barca und Real), aber wenn man ganz ehrlich ist, entscheidet das Abschneiden in der Euroleague für Real Madrid & Co. über Erfolg oder Mißerfolg der Saison. Kann man es da den spanischen Fans verübeln, wenn das Interesse an der nationalen Liga etwas schwindet, wenn ein großer Teil des Spielbetriebs der eigenen Teams in einer anderen, höheren Liga stattfindet?

Nicht viel anders verhält es sich in Griechenland, Russland, Litauen, auf dem Balkan und in der Türkei. Zwar gibt es teilweise prestigeträchtige Zweikämpfe auf nationaler Ebene, die man natürlich gewinnen will – Panathinaikos vs. Olympiakos, Roter Stern vs. Partizan, Zalgiris vs. Lietuvos Rytas usw. –, aber die Saisonplanung und die Erwartungshaltung dieser Vereine basiert deutlich auf dem Abschneiden in den supranationalen Wettbewerben. Das Argument, dass es sich hier immer nur um einige wenige Vereine handelt, die nicht die Mehrheit repräsentieren, gilt nicht, denn in diesen länderübergreifenden Wettbewerben steht meistens die ganze Nation hinter dem heimischen Team: spielt zum Beispiel Zalgiris Kaunas gegen CSKA Moskau, ist das quasi wie ein Länderspiel Litauen vs. Russland. Sponsoren und Medien erreichen also mit diesen Spielen einzelner Vereine oft den Großteil der heimischen Basketballbevölkerung, was ein Engagement in diesen supranationalen Wettbewerben sehr erstrebenswert macht. Das ist anders in Basketball-Deutschland, wo selbst bei Euroleague-Spielen oft nur die Fans des jeweiligen Teams einschalten und ein paar wenige weitere Basketballenthusiasten. Dieses „nationale Unterstützen“ eines Vereins, wenn er in europäischen Wettbewerben teilnimmt, ist bei uns einfach weniger stark ausgeprägt, während z.B. bei der Fußball Championsleague alle deutschen Fußballfans einschalten, auch die Bayern oder Dortmund-Hasser.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass supranationalie Ligen für die deutsche Beko BBL im Moment zumindest noch keine direkte Konkurrenz darstellen, aber im restlichen Europa verschiebt sich der reguläre Basketballbetrieb mehr und mehr in die länderübergreifenden Wettbewerbe. Damit besteht ein indirekter Einfluss auf die BBL, denn es sind diese resteuropäischen Ligen mit denen man sich vergleichen will.

Fazit: Was bedeutet der Aufstieg der supranationalen Ligen für die BBL und das „Ziel 2020“?

Im wörtlichen Sinne hat die Existenz der supranationalen Ligen vielleicht keinerlei Relevanz für das „Ziel 2020“. Schließlich sprach die Beko BBL nur davon, zur stärksten nationalen Liga werden zu wollen, was explizit den Vergleich mit VTB, ABA, Euroleaugue & Co. ausschließt.

Will man jedoch eine wirkliche Positionsbestimmung innerhalb der europäischen Basketballlandschaft vornehmen, kann man die Augen nicht vor der Realität verschließen, dass bereits heute ein signifikanter Teil unseres Sports in supranationalen Ligen stattfindet.

Im Jahre 2020 kann es gut möglich sein, dass in einigen Gegenden Europas die nationalen Ligen kaum mehr eine große Rolle spielen. Von daher muss eben nicht nur geschaut werden, wo sich die BBL 2020 befinden wird, sondern auch wie sich in den kommenden sechs Jahren das restliche europäische Basketballumfeld ändern wird.

Das soll jedoch mitnichten heißen, dass das Ziel „stärkste nationale Liga Europas in 2020“ werden zu wollen nun irrelevant ist, geschweige denn einfach zu erreichen ist. Nein, selbst wenn der Vergleich beschränkt auf nationale Ligen de facto nur ein Dreier- bzw. Vierervergleich ist (Spaniens ACB, Frankreichs LNB, Beko BBL, evtl. noch die türkische TBL), wäre es schon ein gewaltiger Schritt nach vorn, wenn die BBL hier in sechs Jahren den Spitzenplatz einnehmen würde. Man muss der Beko BBL definitiv Respekt zollen, sich überhaupt auf eine solch ambitionierte Zielsetzung eingelassen zu haben. Der Weg dorthin ist steinig und in den vorangegangenen Teilen der Artikelserie wurde bereits beleuchtet, ob und wie sehr die Liga tatsächlich Fortschritte in die Richtung gemacht hat.

Allerdings – und das ist mein Hauptpunkt in diesem Artikel hier – darf man sich nicht nur auf das Ziel als Selbstzweck konzentrieren, sondern muss auch regelmäßig die Relevanz des einst gesteckten Ziels kritisch hinterfragen, um nicht am Ende von einer Entwicklung überrollt zu werden, die man nicht ernst (genug) genommen hat. Spielt sich der wichtigste Teil (vor allem wirtschaftlich) des europäischen Basketballbetriebs im Jahre 2020 in der Euroleague & Co. ab, hat es längst nicht mehr die Bedeutung, Spitzenreiter unter den verbliebenen nationalen Ligen zu sein, die es vor zehn Jahren einmal gehabt hätte.

Jetzt mitdiskutieren Anmelden oder Registrieren
Basketball.de - Footer-Icon
entwickelt von Markenwirt, Werbeagentur Bamberg
Copyright 1998-2016 BASKETBALL.de. Alle Rechte vorbehalten. Für den Sport!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.