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Bamberg deklassiert Tübingen

07.02.2016 || 21:36 Uhr von:
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Einstand nach Maß. Beim Kantersieg der Brose Baskets gegen die WALTER Tigers Tübingen stand Youngster Aleksej Nikolic überraschend in der Startformation und rechtfertigte seinen Einsatz mit einer ordentlichen Leistung.

Ob Barcelona oder Tübingen, die Brose Baskets Bamberg sind und bleiben das Maß der Dinge in der Beko BBL. In ausgelassener Faschingsatmosphäre in der Brose Arena deklassierte das Team von Head Coach Andrea Trinchieri die WALTER Tigers aus Tübingen mit 101:64. Bereits nach dem ersten Viertel war die Partie entschieden, was der Feierlaune der Zuschauer keinen Abbruch tat. Neben Elias Harris (15 Punkte, 6/6 FG) und Lucca Staiger (15 Punkte) wusste auch Youngster Aleksej Nikolic zu überzeugen und erzielte bei seinem Debüt als Starter in 30 Minuten 14 Punkte, vier Rebounds sowie sechs Vorlagen. Für die Gäste aus Tübingen war Garlon Green mit 18 Zählern erfolgreichster Werfer.

Spiel bereits nach zehn Minuten entschieden

Nach dem nächsten Euroleague-Coup der Bamberger gegen den FC Barcelona am vergangenen Donnerstag ging es für den Deutschen Meister am 21. Spieltag der Basketball Bundesliga gegen die Mannschaft der WALTER Tigers aus Tübingen. Die Bamberger gingen als haushoher Favorit in die Partie und wurden ihrer Rolle von Beginn an gerecht. Für den mit muskulären Problemen geschonten Janis Strelnieks stand erstmals in der Bundesliga Aleksej Nikolic in der Startformation und zeigte sofort sein Potential. Ein 8:0-Lauf der Hausherren nötigte Tigers-Coach Tyron McCoy bereits nach einer Minute und 16 Sekunden zu einer Auszeit, doch die Angriffsmaschine der Brose Baskets war nicht mehr zu stoppen. Angeführt von Nicolo Melli und Elias Harris boten die Gastgeber ein spektakuläres Auftaktviertel und hatten die Partie beim Stande von 31:9 nach den ersten zehn Minuten quasi entschieden.

Auch im zweiten Viertel waren die Gäste aus Tübingen ohne Chance. Bamberg bewegte den Ball nach Belieben und hatte keinerlei Mühe das Punktekonto weiter nach oben zu schrauben. Ob von Außen oder in der Zone, die Würfe vielen wie von selbst und auch in der Verteidigung zeigte sich der Klassenunterschied beider Teams. Lediglich 24 Punkte gelangen den Gästen in der ersten Halbzeit. Insgesamt 19 Assists verbuchten die Brose Baskets bereits in der ersten Hälfte und lagen uneinholbar mit 63:24 in Front.

Angesichts des Spielstandes konnte die zweite Hälfte der Begegnung eher als intensives Trainingsspiel bezeichnet werden, indem nun auch die Tübinger einige Akzente setzen durften. Die Intensität im Bamberger Spiel nahm merklich ab und auch die Konzentration war verständlicherweise nicht mehr auf dem Niveau der ersten Halbzeit. Aleksej Nikolic rechtfertigte dennoch weiterhin seine Spielzeit und bot trotz einiger Fehler eine gute Leistung. Mit seiner Vorstellung war der Guard nach der Partie zufrieden:

Ich versuche alles, um das Vertrauen des Trainers zu bekommen und mir meine Spielzeit zu verdienen. Wenn ich dann auf dem Feld stehe, versuche ich einfach mein Bestes zu Geben und das Vertrauen zurückzuzahlen. Wie man am Ergebnis ablesen kann, haben wir heute ein gutes Spiel gezeigt. Wir wollten dieses Spiel wie alle anderen Ernst nehmen und haben von der ersten bis zur letzten Minute unser Spiel gespielt. Wir können zufrieden mit unserer Leistung sein, dennoch gibt es wie immer auch einige Dinge, die wir verbessern können.

Bamberg versuchte angesichts ihres harten Programms die Spielzeit so gut wie möglich zu verteilen, was Spielern wie WanamakerMiller und Zisis eine kleine Pause ermöglichte. Lediglich das letzte Viertel konnten die Gäste aus Tübingen mit 17:19 für sich entscheiden. Dennoch ging die Partie am Ende mehr als deutlich mit 103:64 an den Favoriten aus Bamberg, der damit die Tabellenführung dank der Niederlage des FC Bayern Basketball ausbauen konnte.

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